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Romantische Hochzeitsbank lädt zum Verweilen ein

Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski begrüßte erstes Brautpaar im Schusterhof – Für Jubiläumshochzeiten bewerben

Unter dem Motto „Sag JA zu Rostock“ wurde am Valentinstag eine künstlerisch gestaltete Hochzeitsbank im Schusterhof gegenüber dem Rostocker Standesamt eingeweiht. Die rot-weiß-grün leuchtende Sitzgelegenheit lädt Pärchen vor und nach ihrer Trauung zum Verweilen ein, bietet eine einmalige Kulisse für Fotomotive und wirbt zugleich für die Aktion der Rostocker Jubiläumshochzeiten zum Stadtgeburtstag am 24. Juni. „Diese vielfarbige Bank ist ein wundervolles Geschenk im Rostocker Jubiläumsjahr an alle frisch Vermählten, die diesen besonderen Tag in unserer Hanse- und Universitätsstadt genießen wollen. Fast 800 Jahre Rostock stehen auch für immer währende Liebe und Verbundenheit, mit dem eigenen Partner, der Familie und unserer Stadt“, unterstrich Rostock Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski, der die mit Rosenabbildungen verzierte, wetterfeste Hochzeitsbank einweihte. Als erstes glückliches Brautpaar begrüßte er Silvia und Harald Lobenstein aus Groß Klein.

Die vom Bereich Stadtmarketing der Presse- und Informationsstelle initiierte Hochzeitsbank wirbt unter dem Slogan „Sag JA zu Rostock“ auch für die Jubiläumshochzeiten am Stadtgeburtstag. Jungvermählte des Jubiläumsjahres 2018 sowie Pärchen, die sich jemals an einem 24. Juni in der Hafenstadt oder ihren Partner- und befreundeten Städten das JA-Wort gegeben haben, können am 24. Juni dieses Jahres vor der Kulisse der bunt geschmückten Küstenmetropole ihr Eheversprechen symbolisch erneuern. Oberbürgermeister Roland Methling wird die romantische  Aktion zu Füßen des künftigen Rostocker Hochzeitskrans am Werftdreieck eröffnen. Auf dem Programm steht unter anderem eine Einladung zu einem Schiffstörn zwischen Stadthafen und Warnemünde. Erste Paare haben sich bereits beworben. Interessenten wenden sich bitte bis Mitte Mai bei der Presse- und Informationsstelle, Neuer Markt 1, 18050 Rostock, Tel. 0381-381-1445/-1409, E-Mail sagjazu@rostock.de. Weitere Informationen im Internet unter http://www.rostock.de/sagjazurostock.

2016 wurden in Rostock 1.064 Ehen geschlossen und 156 Lebenspartnerschaften begründet, teilt das Rostocker Standesamt mit. Im vergangenen Jahr wurden in der Hanse- und Universitätsstadt 1.020 Ehen geschlossen und bis einschließlich 30. September 15 Lebenspartnerschaften begründet.  Nach dem 1. Oktober 2017 wurden rund 30 Lebenspartnerschaften in Ehen umgewandelt.

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Prozessinnovation in der Wurstherstellung

Neues Verfahren soll Arbeitsabläufe für Mitarbeiter erleichtern

Forschung Torney

Forschung Torney

Im Auftrag der Torney Landfleischerei Pripsleben GmbH forscht die Fraunhofer-Einrichtung Großstrukturen in der Produktionstechnik IGP aus Rostock derzeit zum Einsatz von modernen Robotersystemen im traditionellen Fleischerhandwerk. „Bisher verbringen die Fleischer einen Großteil ihrer Zeit mit dem händischen Befüllen, Entladen und Sortieren ihrer Produkte. So bleibt immer weniger Zeit für ihr eigentliches Handwerk, die Kreation von Wurstspezialitäten. Zwar sind bereits heute teilautomatisierte Systeme im Einsatz, doch müssen die einzelnen Maschinen zum Befüllen oder Verpacken immer wieder händisch befüllt und entladen werden. Teilweise müssen die Mitarbeiter immer wieder aufs Neue schwer heben und die verpackte Ware auf die Paletten zum Abtransport stellen. Mit dem Forschungsvorhaben sollen langfristig Arbeitsabläufe für die Mitarbeiter erleichtert werden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe. Während reine Industriebetriebe bereits seit längerem auf eine weitgehende Automatisierung ihrer Produktion setzen, sind derartige Anlagen für Mittelständler bislang wenig wirtschaftlich gewesen. Die Fraunhofer-Einrichtung für Großstrukturen in der Produktionstechnik IGP befasst sich im Auftrag der Torney Landfleischerei dazu mit der Einführung und technischen Umsetzung einer flexiblen Roboterlösung, die Arbeitsschritte in den Teilbereichen Etikettierung und Kommissionierung automatisiert erledigen lässt. Derzeit unternimmt das Fraunhofer IGP umfangreiche Analysen und Simulationen, um den Ablauf letztendlich möglichst effizient zu gestalten. Dabei gilt es sicherzustellen, dass das System hochflexibel einsetzbar und einfach zu bedienen ist, sowie auch den hohen Hygieneanforderungen der Lebensmittelbranche Rechnung getragen wird. Die prototypenhafte Anwendung ist für 2019 geplant und soll als Wegbereiter für den weiteren hochflexiblen Robotereinsatz im traditionellen Fleischerhandwerk dienen. Ziel des Projektes ist es dabei in erster Linie, die bereits bestehenden Systeme sinnvoll miteinander zu verbinden. „Mit der Prozessinnovation sollen zeitintensive Nebentätigkeiten wegfallen. Die Wurstherstellung selbst bleibt dabei Aufgabe der erfahrenen und entsprechend ausgebildeten Fleischer“, sagte Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von mehr als 199.000 Euro. Insgesamt beläuft sich das Projektvolumen auf mehr als 399.000 Euro. Für die EU-Förderperiode von 2014 bis 2020 stellt das Wirtschaftsministerium 168 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung.

Die Projektpartner

Die TORNEY Landfleischerei ist Mitglied des TORNEY Verbundes, dem auch die TORNEY Milch und Fleisch e.G. und die TORNEY Mutterkuh GmbH angehören. Das Betriebsgelände und der Unternehmenssitz befinden sich in Altentreptow. Namensgeber des Verbundes war der nahe gelegene Bach Torney, der am Betriebsgelände in der Gemeinde Pripsleben vorbeifließt. Die Landfleischerei verfügt über ein landesweites Netz an 26 Verkaufsfilialen in Mecklenburg-Vorpommern. Das inzwischen mehrfach erweiterte Unternehmen mit eigenen Tierbeständen setzt vor allem auf regionale Fleischspezialitäten und Feinkostsalate. www.torney-landfleischerei.de 

Aufgabenstellungen aus dem Bereich der Produktion und Fertigung von Großstrukturen bilden die Forschungsschwerpunkte der Fraunhofer-Einrichtung Großstrukturen in der Produktionstechnik IGP in Rostock. Auf Basis angewandter Forschung werden im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsprojekten mit verschiedenen Kooperationspartnern Konzepte für Produkt- und Prozessinnovationen für viele Zukunftsbranchen der Wirtschaft wie Schiff- und Stahlbau, Energie- und Umwelttechnik, Schienen- und Nutzfahrzeugbau sowie Maschinen- und Anlagenbau entwickelt und realisiert. Im Rahmen eines Kooperationsvertrages arbeitet das Fraunhofer IGP dabei eng mit den Lehrstühlen Fertigungstechnik und Fügetechnik der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik an der Universität Rostock zusammen. Seit 2005 wurden am Standort Rostock in drei Bauabschnitten über 4.000 m2 Labor- und Bürofläche geschaffen, um der Industrie maßgeschneiderte Dienstleistungen zu ingenieurwissenschaftlichen Aufgabenstellungen anbieten zu können. www.igp.fraunhofer.de

Bildunterschrift: Wissenschaftler des Fraunhofer IGP evaluieren im Auftrag der Torney Landfleischerei derzeit die Einsatzmöglichkeiten des Robotersystems. Foto: Fraunhofer IGP

Würzig, kross und vollmundig – so schmeckt das Rostocker Doppeljubiläum 

Traditionsbäckerei Sparre entwickelt neues Brot und informiert auf Backtüten über die Veranstaltungshighlights zum Stadtgeburtstag

13.2.2018Anlässlich des Doppeljubiläums der Hansestadt und Universität Rostock hat die Bäckerei Sparre ein „Jubiläumsbrot“ entwickelt. „Als das Jubiläumsbüro der Hanse- und Universitätsstadt auf uns zukam, waren wir als traditionsreiches Rostocker Familienunternehmen in vierter Generation sofort bereit, etwas Neues für das große Fest zu kreieren und gleichzeitig das einzigartige Ereignis noch bekannter zu machen“, sagten heute die Juniorchefs Sabrina Rohrlapper und Maximilian Sparre bei der ersten öffentlichen Verkostung der neuen Brotsorte in Rostock. „Nach längerer Ideenfindungs- und Entwicklungszeit gemeinsam mit dem Jubiläumsbüro der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und unserem Team unter Federführung unseres Bäckermeisters Ulf Hauschild sowie etlichen internen Verkostungen ist das Jubiläumsbrot entstanden. Dabei handelt es sich um ein 800 Gramm schweres Roggenmischbrot mit kräftiger Kruste sowie frisch gerösteten Kürbiskernen.“ Das Jubiläumsbrot mit einer beidseitigen Informationsbanderole ist ab morgen (14. Februar) in allen 19 Sparre-Filialen erhältlich und soll auch auf den Jubiläumsveranstaltungen in diesem und im kommenden Jahr angeboten werden. Zu den ersten Testverkostern in der Sparre-Filiale „Meisterstück“ in der Kröpeliner Straße gehörten Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling, Universitätsrektor Professor Wolfgang Schareck und der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern, Jens-Uwe Hopf. „Das Brot schmeckt sehr würzig und vollmundig“, bestätigte der Oberbürgermeister. „Wir sind begeistert von der Initiative, weil es unserem Anliegen entspricht, dass sich möglichst viele Menschen und Unternehmen in das Doppeljubiläum einbringen und dieses mit Leben erfüllen. In Kooperation mit dem Jubiläumsbüro der Hanse- und Universitätsstadt Rostock wird die Bäckerei Sparre auch das gesamte weitere Jahr alle Brote im Sortiment in extra gestalteten Jubiläumstüten verkaufen“, kündigte Methling an. „Diese enthält ausführlichere Informationen zur Gründungsgeschichte, zu den Festivitäten und die wichtigsten Termine im Jubiläumsjahr.“

Universitätsrektor Professor Wolfgang Schareck hob bei der Präsentation die besonders knackige Kruste des Jubiläumsbrotes und die spezielle Note durch die frisch gerösteten Kürbiskerne hervor. „Die Aktion ist auch deshalb sehr gelungen, da somit allen Rostockern  und Gästen der Stadt schon beim morgendlichen Bäckergang das außergewöhnliche Doppeljubiläum auf charmante Art und Weise schmackhaft gemacht wird“, so Schareck. „Außerdem ist die Backkunst echtes Handwerk. Das Handwerk als ein entscheidender Wirtschaftsfaktor in der Geschichte von Stadt und Universität spielt selbstverständlich auch im Jubiläum eine große Rolle.“ „Seit 1930 gehören wir zur Stadt und zur Universität. Deshalb ist es für uns eine Ehrensache, das historische Doppeljubiläum zu unterstützen“, betonte auch Geschäftsführer Michael Sparre. „Mit dem Brot machen wir einen Anfang und sind gespannt auf die Resonanz der Rostocker.“ Das Jubiläumsbrot ist ein gesundes Nahrungsmittel, es enthält 60 Prozent Roggenmehl-/40 Prozent Weizenmehlanteil und Natursauerteig, Roggenflocken, Steinsalz, Hefe, Roggenmalz, Rapsöl, Kümmel, Wasser sowie frisch geröstete Kürbiskerne, verriet der Bäckermeister.

Bild 01: Präsentierten heute erstmals das Rostocker Jubiläumsbrot: Universitätsrektor Professor Wolfgang Schareck (v.li.), Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern, Jens-Uwe Hopf, Bäckerin Judith Hauschild, Sparre-Juniorchefin Sabrina Rohrlapper, Oberbürgermeister Roland Methling und Juniorchef Maximilian Sparre. Foto: Joachim Kloock

Bild 02: v.l.: Sparre-Juniorchefin Sabrina Rohrlapper, Juniorchef Maximilian Sparre und Bäckerin Judith Hauschild. Foto: Joachim Kloock

Regionale Lebensmittel aus Suckow und Umgebung werben für Mecklenburg-Vorpommern

Erzeugungs- und Verbrauchsgemeinschaft unterstützt Anbieter regionaler Spezialitäten bei der Vermarktung

Kramer-Kutscher

„Die Kramer & Kutscher Erzeugungs- und Verbrauchsgemeinschaft

13.2.2018 – Die Kramer & Kutscher eG aus Suckow (Ortsteil Drenkow, Landkreis Ludwigslust-Parchim) ist eine Verbraucher- und Erzeugergemeinschaft für regionale Produkte. Nahrungsmittelerzeuger, Veredler und Kunden haben sich als Genossenschaft zusammengeschlossen, um die Region mit hochwertigen und ökologischen Lebensmittel zu versorgen. Stetig soll das Angebot ausgeweitet werden, in dem weitere lokale Erzeuger für das Projekt gewonnen werden. „Die Kramer & Kutscher Erzeugungs- und Verbrauchsgemeinschaft unterstützt Anbieter regionaler Spezialitäten bei der Vermarktung und stärkt so die Wirtschaftlichkeit der Betriebe. Die Kunden können sich direkt im Ladengeschäft und über einen Lieferservice mit Lebensmitteln versorgen. So gelangen heimische, erntefrische Köstlichkeiten auch direkt zu den Menschen in der Region und werben für Mecklenburg-Vorpommern“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Neue Arbeitsplätze sind mit dem Projekt entstanden

Die Genossenschaft hat sich im Februar 2015 gegründet und besteht derzeit aus 42 Mitgliedern. Rund 15 Betriebe beliefern die Genossenschaft mit ihren Produkten. Im Umkreis von 50 Kilometern um Suckow herum wird wöchentlich eine „Grüne Kiste“ mit saisonalem Obst und Gemüse sowie weiteren Produkten den Kunden nach Hause geliefert. Jetzt soll der bereits bestehende Online-Shop ausgeweitet werden, um einen größeren Kundenkreis zu gewinnen. Zugleich ist vorgesehen, das Angebot im „Höfeladen“ mit Cafébetrieb zu vergrößern. Das Ladengeschäft ist auf den Demeter-Siebengiebelhof in Drenkow in das „Café 7“ umgezogen. Der Siebengiebelhof ist langjähriges Genossenschaftsmitglied und im Bündeln der Aktivitäten sollen künftig neben Kulinarischem auch Kulturelles angeboten werden. „Das Projekt bietet viele Vorteile – mit der Hauslieferung können sich ältere Bürger Lebensmittel direkt nach Haus schicken lassen. Und die Kleinsterzeuger in der ländlich geprägten Region sichern durch den mobilen Verkaufsshop und den Bio-Hofladen die Arbeitsplätze ihrer Mitarbeiter. Bei der Erzeugungs- und Verbrauchsgemeinschaft selbst sind vier neue Arbeitsplätze geschaffen worden“, sagte Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Das Projekt wird vom Wirtschaftsministerium aus Mitteln des „Europäischen Sozialfonds“ (ESF) in Höhe von rund 50.000 Euro unterstützt. Die Gesamtkosten betragen knapp 72.000 Euro.

Informationen zur Ernährungswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern

Derzeit sind in 87 Betrieben mit mehr als 50 Mitarbeitern insgesamt über 14.300 Mitarbeiter im Land beschäftigt. Die Branche erwirtschaftete dabei einen Jahresumsatz von rund 4,5 Milliarden Euro. Der Anteil der Ernährungsindustrie am Gesamtumsatz des verarbeitenden Gewerbes beträgt rund 33 Prozent. Die Ernährungswirtschaft ist damit innerhalb des verarbeitenden Gewerbes sowohl gemessen an der Zahl der Beschäftigten als auch nach dem Umsatz der größte Industriezweig des Bundeslandes.

Bildunterschrift: Die Kramer & Kutscher Erzeugungs- und Verbrauchsgemeinschaft bietet Spezialitäten regionaler Erzeuger auch auf Märkten an.

One Billion Rising am 14. Februar auf dem Rostocker Universitätsplatz 

One Billion Rising 2017: Weltweiter Aktionstag gegen Gewalt  an Frauen und Mädchen in Rostock, Foto: Joachim Kloock

One Billion Rising 2017: Foto: Joachim Kloock

13.2.2018 – Die Veranstaltung „One Billion Rising“ ist ein weltweiter Aktionstag für ein Ende der Gewalt an Frauen und Mädchen, für weltweite Solidarität und gegen Unterdrückung und Ausbeutung, informiert Rostocks Gleichstellungsbeauftragte Brigitte Thielk.   Eine Milliarde Frauen und Männer sind jährlich am 14. Februar dazu aufgerufen, sich zu erheben, zu tanzen und sich auf der ganzen Welt zu verbinden, um ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu fordern. Bereits zum vierten Mal in Folge tanzen Frauen, Kinder und Männer in Rostock für ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben von Frauen und Mädchen überall auf der Erde. Alle sind zu dieser Aktion eingeladen, um ein Zeichen gegen Gewalt zu setzen – morgen (14. Februar) um 13 Uhr auf dem Universitätsplatz.

Der  Verein „Frauen helfen Frauen“  e. V. Rostock und der AStA der Universität Rostock veranstalten diese Aktion gemeinsam und freuen sich über eine zahlreiche Teilnahme. Getanzt wird die Choreographie zu der Hymne  „Break the Chain“.  Die Choreographie ist im Internet unter folgendem Link zu finden: https://youtu.be/TN-Tdw5DpFI

Weitere Informationen zu dem Thema im Internet unter http://onebillionrising.de oder über Frauen helfen Frauen e.V. Rostock, Autonomes Frauenhaus, http://www.fhf-rostock.de, Birgit Kähler, Tel. 0381 454406frauenhaus@fhf-rostock.de.

Werbeartikel-Unternehmen errichtet Produktionsstätte in Neustadt-Glewe

Herzen der Fußballfans sollen erobert werden – fünf neue Arbeitsplätze entstehen vor Ort 

Die torsino GmbH hat eine Produktionsstätte in Neustadt-Glewe (Landkreis Ludwigslust-Parchim) errichtet. Das Unternehmen fertigt hochwertige Kunststoff-Torsen als Werbeartikel für Sportvereine. „Das neue Produkt für Sportfans wird in Neustadt-Glewe gefertigt und soll von dort aus bundesweit die Herzen vor allem der Fußballbegeisterten erobern. Mit der Errichtung der Produktionsstätte der torsino GmbH sind fünf neue Arbeitsplätze vor Ort entstanden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Investitionen in den Maschinenpark geplant

Das Unternehmen fertigt vor allem für Fußballbundesligavereine und ihre Fans dreidimensionale Hartschalen in Torsoform aus Kunststoff, die mit den Trikots der Vereine bedruckt werden. Der „torsino®“ ist in verschiedenen Größen und zusätzlich als LED-Lampe-Variante erhältlich. Die Produktion der torsino GmbH erfolgt in einer angemieteten Halle in Neustadt-Glewe; Produktentwicklung und Vertrieb bleiben am Unternehmenssitz in Hamburg. Jetzt soll in den Maschinenpark investiert werden, um die Produktpalette der Werbeartikel zu erweitern. Unter anderem ist die Anschaffung von Flachbrettdruckern, Fräse- und Schneidgeräte sowie Werkzeuge geplant. Langfristig ist nach Unternehmensangaben geplant, die Produktpalette um weitere Artikel wie beispielsweise Tisch- und Wandlampen, Trikot-Sammelboxen sowie Leuchtkästen in verschiedenen Größen mit wechselbaren Hauben zu erweitern. „Die guten Standortbedingungen haben den entscheidenden Ausschlag gegeben, dass sich das Unternehmen für Neustadt-Glewe als zusätzliche Betriebsstätte entschieden hat. Hierzu zählen beispielsweise die schnelle Anbindung an die Autobahn und die bereits vor Ort befindlichen Hallen“, sagte Wirtschaftsminister Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtinvestitionen des Unternehmens betragen 731.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von knapp 119.000 Euro.

Biosphäre-Schaalsee-Märkte starten am Ostersonntag in die neue Saison

Erlebnismärkte für die ganze Familie

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Biosphäre-Schaalsee-Märkte in Zarrentin, Foto: S. Hoffmeister

Am Ostersonntag fällt der Startschuss für die Biosphäre-Schaalsee-Märkte, die vom Förderverein Biosphäre Schaalsee und seinen Partnern von April bis November jeden ersten Sonntag am Informationszentrum Pahlhuus in Zarrentin am Schaalsee veranstaltet werden. Dabei werden regionale Produkte – viele davon sind mit dem Prädikat „Biosphärenreservat Schaalsee – Für Leib und Seele“ ausgezeichnet – und das UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee selbst in Szene gesetzt. Die Märkte versprechen ein besonderes Einkaufserlebnis für Besucher. So ist während des Marktes von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr zu jeder vollen Stunde eine halbstündige Multivisionsshow „Skizzen einer Landschaft – UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee“ im Pahlhuus zu sehen, die eindrucksvolle Naturaufnahmen zeigt. Zudem finden unter dem Titel „Frühjahrskräuter lecker und gesund“ um 12.00 Uhr sowie um 14.00 Uhr einstündige Führungen statt. Kinder werden vom Zauberclown Stefan Riesenzwerg unterhalten und die Klang- und Entspannungspädagogin Kerstin Jenß gibt in ihrem Vortrag „Chancen und Grenzen der Hypnose“ um 15.00 Uhr Einblicke in ihre Arbeit. Zwischendurch dürfen regionale Produkte erworben werden, zum Beispiel frisches Bio-Landbrot aus Gadebusch, Bio-Käse vom Kranichhof aus Bantin oder vegane Chutneys von der Byoma Naturkost GmbH Carlow. Alle Produkte kommen aus einem Umkreis von maximal 70 Kilometern aus der Schaalseerregion. Unter www.biosphaere-schaalsee.de finden Interessierte weitere Informationen zu den Märkten. Unterkünfte vermittelt der Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin unter www.mecklenburg-schwerin.de.