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StadtHalle Rostock im neuen Gewand – multifunktionales Kongress- und Eventcenter offiziell eröffnet

Nutzungsmöglichkeiten und Wettbewerbsfähigkeit verbessert


18.4.2018 – Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph hat am Mittwoch in Rostock gemeinsam mit dem Oberbürgermeister Roland Methling und Rostocks Messechefin Petra Burmeister das neue multifunktionale Kongress- und Eventcenter (ehemalige Stadthalle) in der Hansestadt Rostock offiziell eröffnet. „Die StadtHalle Rostock erstrahlt im neuen Gewand. Sie wurde deutlich erweitert und ausgebaut. Mit der Vergrößerung der Foyer- und Veranstaltungsflächen sowie der Bereitstellung zusätzlicher Besucherplätze verbessern sich die Nutzungsmöglichkeiten und die Wettbewerbsfähigkeit als Veranstaltungsort wird weiter verbessert“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph vor Ort.

Platz für deutlich mehr Besucher

Die StadtHalle der Hansestadt Rostock ist 1979 errichtet worden. Mit Abschluss der Bauarbeiten beträgt die Netto-Grundfläche rund 17.640 Quadratmeter. Der Vorplatz, die Fassade, der Hallenfußboden und die Beleuchtung wurden erneuert, eine Behinderten-Bühne und ein Aufzug zur Verbesserung der behindertengerechten Erschließung wurden eingebaut, zusätzliche sanitäre Anlagen entstanden. Mit dem Einbau einer neuen Tribünenkonstruktion erfolgte eine Erhöhung der Besucherplatzkapazität und mit der einhergehenden Kapazitätserweiterung der Nettofläche um ca. 2.200 qm wurde der Foyerbereich vergrößert. Die Anzahl der Besucherplätze liegt zukünftig bei insgesamt 6.600 Stehplätzen und 5.179 Sitzplätzen. „Die erfolgten Um-, Aus- und Modernisierungsarbeiten waren unumgänglich. In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass bei Großveranstaltungen oder Kongressen die Besucherkapazitäten nicht mehr ausreichten und dass die vorhandene Technik den heutigen Anforderungen teilweise nicht mehr entsprach. Neue Zielgruppen können für Veranstaltungen oder auch Kongresse künftig noch besser erschlossen werden“, so Wirtschaftsstaatssekretär Rudolph weiter.

Vorwiegend heimische Firmen am Bau beteiligt

Die aktive Bauphase betrug ein Jahr, wobei die StadtHalle nur sechs Monate geschlossen war. Der Wirtschaftsstaatssekretär dankte allen am Bau Beteiligten für die Unterstützung vor Ort. „In der Hauptphase waren bis zu 50 Firmen aktiv tätig. Trotz der teilweise sehr knappen Lieferfristen ist es gelungen, den vorgegebenen Zeitplan einzuhalten. Nahezu alle Aufträge sind von Baufirmen aus unserem Bundesland umgesetzt worden. Das steht symbolisch für die Leistungsstärke und die hohe Qualität unserer heimischen Unternehmen“, betonte Rudolph vor Ort.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtinvestitionen für Modernisierung sowie den Um- und Ausbau der Rostocker StadtHalle betragen rund 16,9 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 15,2 Millionen Euro.

Infrastrukturmaßnahmen in Rostock

Seit 2007 wurden 44 Infrastrukturmaßnahmen aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) sowie unter anderem mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in der Hansestadt Rostock umgesetzt. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Vorhaben mit einem Zuschuss in Höhe von 182,33 Millionen Euro. Damit konnten Gesamtinvestitionen in Höhe von 223,77 Millionen Euro ausgelöst werden. Von den 44 Maßnahmen sind 14 touristische Infrastrukturmaßnahmen. Das Wirtschaftsministerium hat die Vorhaben mit einem Zuschuss von 82,22 Millionen Euro unterstützt. Damit sind Gesamtinvestitionen von 101,01 Millionen Euro ausgelöst worden. So wurden Zuwendungen unter anderem für den Neubau des Liegeplatzes 8 in Warnemünde, für den Neubau der Uferpromenade (Kaianlage) – Silohalbinsel im Bereich des Ludewigbeckens, für das Haus des Tourismus, für den Neubau des Darwineums im Zoo Rostock oder für den Neubau des Polariums im Zoo ausgereicht. „Wir werden auch künftig weiter Investitionen in die Infrastruktur unterstützen“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph abschließend.

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FrühjahrsErwachen: Osteuropa zu Gast im Schleswig-Holstein-Haus in Schwerin

FrühjahrsErwachen am 29. April 2018: Osteuropa zu Gast im Schleswig-Holstein-Haus / In Florentines Gefolge durch die Innenstadt

Die Klezomanen © Angelika Lindenbeck

Die Klezomanen © Angelika Lindenbeck

Mit dem „FrühjahrsErwachen“ beginnt alljährlich der Schweriner Kultur- und Gartensommer. Während am 29. April offene Geschäfte und Einkaufszentren der Innenstadt am verkaufsoffenen Sonntagnachmittag von 13.00 bis 18.00 Uhr zum Bummeln einladen, begegnen Kulturbegeisterte auf dem Markt und in den Straßen der Altstadt Musikern und  Fabelwesen, um gemeinsam den Beginn des Frühlings zu feiern. Unter dem Motto „Osteuropa zu Gast im Schleswig-Holstein-Haus“ lädt das städtische Kulturforum ab 13.00 Uhr zu vielfältigen Aktionen und Begegnungen im Haus und Garten ein. Das Freilichtmuseum für Volkskunde Schwerin-Mueß erwartet Gartenfreunde bereits ab 10.00 Uhr zum blütenreichen Pflanzenmarkt. Um 13.00 Uhr  eröffnen „Die Klezomanen“ vor dem Schleswig-Holstein-Haus mit Musik aus Ungarn, Rumänien, Russland sowie mit selbst komponierten Stücken das rauchende Frühlingsfest. Danach sind sie jeweils um 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr auf dem Markt zu erleben. Dort und in den Straßen der Innenstadt faszinieren weitere Musikanten und Bands die Passanten mit feurigen Rhythmen. „Florentina die Wunderblume“ auf ihren Stelzen, „Clown Fine“ und weitere lieb gewonnene Fabelwesen bringen Groß und Klein zum Staunen und manch einer wird sich wundern, dass man auf einem Klavier nicht nur spielen sondern auch tanzen kann. Wer pflastermüde wird, ruht mitten auf dem Markt im Liegestuhl aus, wird bei kreativer und sportlicher Betätigung wieder fit oder nimmt eine Erfrischung in der „Außenbar“ des Weinhauses Wöhler. Derweil nimmt das Fest im Schleswig-Holstein-Haus mit Konzerten, Aktionen in der Druckwerkstatt, Märchen, Kurzfilmen, Köstlichkeiten, Sport und Spiel seinen Lauf, bevor Igor Storozhenko, Sänger am Mecklenburgischen Staatstheater, Puschkin und andere Dichter in russischen Romanzen, Liedern und Arien seine klangvolle Stimme verleiht.

Das Programm im Überblick

  • Natalija Losewa und Walentyna W. Piliptschuk: ukrainische Lieder auf der Bandura | 13.30 und 16.00 Uhr im Schleswig-Holstein-Haus
  • „Bestimmt verstimmt“: auf dem Klavier wird gespielt und getanzt | 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr in der Schmiedestraße/Ecke Bischofstraße
  • „Sherele“: Klezmermusik mit Geigen, Flöten, Klarinetten, Cello, Gitarre, Witz und Leichtigkeit | ab 14.00 Uhr in der Schloßstraße
  • Anton Kryukov auf dem Bajan | 14.30 im Schleswig-Holstein-Haus | 15.30 Uhr in der Buschstraße | 17.00 Uhr  Zum Feinspitz
  • Ensemble Nachtigall / KONcondois: feurige Klänge aus Osteuropa | 14.30 und 15.30 Uhr auf dem Markt
  • Tatiana Grunemann, Gesang & Timo Bautsch, Gitarre: russische Volkslieder, Gecovertes, Eigenes | 14.30 in der Buschstraße | 15.00 Uhr im „Pocket-Garden“ Münzstraße/Fischerstraße
  • Christian Lübcke, Piano & Fjolla Dobratiq, Gesang: albanische Volkslieder und neue Klänge | 15.00 Uhr Zum Feinspitz | 16.00 Uhr im „Pocket-Garden“ Münzstraße/Fischerstraße
  • „Mary Jane & The Baltic Sweet Jazz Orchestra“: Jazz und Swing | ab 15.00 Uhr in der Mecklenburgstraße
  • Igor Storozhenko, Gesang & Elena Tomilova, Klavier: Puschkin und andere Dichter in russischen Romanzen, Liedern und Arien vom 18. bis 20. Jahrhundert | 17.00 Uhr im Schleswig-Holstein-Haus
  • Auf dem Markt und in den Straßen unterwegs: „Florentina die Wunderblume“: Stelzenperformance Maria Hartl / Clown Fine: Spaß und viele Seifenblasen / BUGA-Maskottchen „Fiete“ in charmanter Begleitung / Schlossgeist „Petermännchen“ und Damen und Herren in höfischer Tracht und vieles mehr.
  • Noch mehr FrühlingsErwachen gibt es im Freilichtmuseum für Volkskunde Schwerin. Wer seine Schritte hier her lenkt, kann bereits ab 10.00 Uhr auf dem Pflanzenmarkt für Gartenfreunde fündig werden.

Gesundheitspreis in Schwerin vergeben

Familien brauchen Unterstützung – stärkere Sicherung der spezialärztlichen Versorgung für Kinder und Jugendliche

18.4.2018 – Die Preisträger für den Gesundheitspreis Mecklenburg-Vorpommern 2018 stehen fest. Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph hat gemeinsam mit der Ärztekammer und der AOK Nordost vier Auszeichnungen in Schwerin übergeben. „Der Preis macht in besonderer Weise auf ein sensibles und immer bedeutender werdendes Thema aufmerksam. Familien brauchen Unterstützung durch Projekte, die das gemeinsame Leben erleichtern. Dabei helfen oft auch kleine Ideen, Großes im Alltag für die Betroffenen zu erleichtern“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, Dr. Stefan Rudolph vor Ort. „Trotz und mit ihrer chronischen Erkrankung sollen Kinder ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft finden. Dazu müssen sie bestmögliche Unterstützung erfahren und lernen, mit ihrer Krankheit zu leben“. Mit der Auszeichnung werden Projekte und Initiativen gewürdigt, die betroffene Familien aktiv dabei unterstützen, selbstständig und selbstbewusst ihren Alltag zu meistern.

11 Bewerber – vier Preisträger

Bereits zum dritten Mal hat die Selbstverwaltung der AOK Nordost zusammen mit der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern den Gesundheitspreis Mecklenburg-Vorpommern ausgeschrieben. Der Wettbewerb stand unter dem Motto: Damit können wir leben! Unser Beitrag für chronisch kranke Kinder und deren Eltern. Die Auszeichnung, die seit dem Jahr 2013 alle zwei Jahre vergeben wird, steht unter der Schirmherrschaft von Gesundheitsminister Harry Glawe. Sie ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert. Eine fachkundige Jury hat unter den elf Bewerbern vier Preisträger ausgewählt, die mit ihren Ideen und Netzwerken beispielgebend auf die Bedürfnisse von erkrankten Kindern und deren Familien eingehen. Es werden die Projekte der Kinderfördertagesstätte „Gänseblümchen“ in Rostock, der Elternkreis drogenabhängiger und drogengefährdeter Jugendlicher in Rostock, die Pro-Fil Kindernachsorge gGmbH in Schwerin sowie das Sozialpädiatrische Zentrum Vorpommern in Greifswald unterstützt.

Stärkere Sicherung der spezialärztlichen Versorgung

Wirtschaftsstaatssekretär Rudolph forderte vor Ort eine stärkere Sicherung der spezialärztlichen Versorgung chronisch kranker Kinder und Jugendlicher. Er kündigte im Rahmen der Gesundheitsministerkonferenz im Juni einen entsprechenden Antrag an, der genau diese Thematik aufgreift. „Dabei geht die Forderung dahin, neue ambulante Möglichkeiten zur Leistungserbringung für kinder- und jugendmedizinische Zentren an Krankenhäusern zu eröffnen, die über die erforderliche Expertise verfügen. Eines steht aber für mich fest: Gerade chronisch kranke Kinder brauchen unsere Unterstützung und erreichbare hochqualifizierte Behandlungsmöglichkeiten gehören dazu“, erläuterte Rudolph abschließend.

Die Preisträger im Kurzporträt

Kinderfördertagesstätte „Gänseblümchen“ in Rostock

Die Kinderfördertagesstätte „Gänseblümchen“ in Rostock erhält den Gesundheitspreis Mecklenburg-Vorpommern 2018 über 9.000 Euro für ihr Projekt „Musik verbindet, motiviert und schlägt Brücken“. In der spezialisierten Kita werden schwerst- und mehrfachbehinderte Kinder betreut, darunter auch Kinder mit chronischen Erkrankungen. Im Musikprojekt können Kinder Musik wahrnehmen, ausprobieren und erkunden. Die musikalische Früherziehung erfolgt im vierten bis sechsten Lebensjahr, fördert neben den musischen auch die psychomotorischen Fähigkeiten und kann für Kinder und Eltern eine therapeutische Wirkung entfalten. In der Betreuung durch ein interdisziplinäres Team werden verschiedene musikalische Projekte in Gruppen- und Einzelförderung umgesetzt. Das Musikprojekt mit seinem interkulturellen Ansatz fördert ganzheitliches Erleben und ist gut zum Nachahmen geeignet.

Elternkreis drogenabhängiger und drogengefährdeter Jugendlicher in Rostock

Die Selbsthilfegruppe Elternkreis drogengefährdeter und drogenabhängiger Jugendlicher Rostock erhält den Gesundheitspreis Mecklenburg-Vorpommern 2018 über 9.000 Euro. Das Modellprojekt zur Selbsthilfe und Unterstützung bei der Alltagsbewältigung von Eltern und Angehörigen drogenabhängiger und gefährdeter Jugendlicher und junger Erwachsener schließt in vorbildlicher Weise den Kreis zwischen den betroffenen Patienten, Therapeuten und Eltern. Die Initiative führt regelmäßig Eltern-Patienten-Gespräche in einer Suchtklinik durch, organisiert gemeinsame Wanderungen, Grillfeste und Adventsfeiern. Ein wichtiges Anliegen der Gruppe ist es, ihre Erfahrungen öffentlich zu teilen und weiterzugeben. So helfen sie Menschen in ähnlicher Lage, ihre familiäre Situation aktiv anzugehen. Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Eltern, Therapeuten, Notaufnahmeeinrichtung, Jugendamt und Polizei wird systematisch weiterentwickelt.

Pro-Fil Kindernachsorge gGmbh in Schwerin

Den Gesundheitspreis Mecklenburg-Vorpommern 2018 über 9.000 Euro erhält die Pro-Fil Kindernachsorge gGmbH beim Sozialpädiatrischen Zentrum Mecklenburg in Schwerin mit ihrem Projekt „Begleitung von Geschwisterkindern“. Im Sozialpädiatrischen Zentrum werden seit 2007 jährlich 300 Kinder bis zum 14. Lebensjahr beim Übergang von der stationären zur häuslichen Betreuung begleitet, darunter zahlreiche Frühgeborene sowie Kinder mit onkologischen Erkrankungen, Herzfehlern und Brandverletzungen. Mit dem Projekt „Begleitung von Geschwisterkindern“ chronisch kranker Kinder will die Pro-Fil Kindernachsorge nun neue Wege bei der Nachbetreuung von Familien gehen. Im Mittelpunkt dieses Projektes stehen die Geschwisterkinder. Regelmäßige Beratungsangebote und Geschwistertage sollen das Risiko psychischer Auffälligkeiten bei Geschwisterkindern verringern und die Kommunikation zwischen der Familie und den Experten des Sozialpädiatrischen Zentrums verbessern

Sozialpädiatrisches Zentrum Vorpommern in Greifswald

Das Projekt „Fahrtwind“ des Sozialpädiatrischen Zentrums Vorpommern in Greifswald erhält den Gesundheitspreis Mecklenburg-Vorpommern 2018 über 3.000 Euro. Das Zentrum betreibt seit 1998 einen Sportverein, der auch sozial schwachen Familien offensteht. In der Segelgruppe „Fahrtwind“ in Kooperation mit dem Greifswalder Segelverein werden adaptive und soziale Fähigkeiten im Rahmen einer Trainingswoche befördert, detaillierte Ziele festgelegt und die Ergebnisse bewertet. So fördert das Projekt Kinder mit Entwicklungsverzögerungen und psychischen Erkrankungen. Die Kinder lernen ihren Alltag selbstständig zu gestalten. Sie bauen Ängste ab, verbessern ihre Koordination und entwickeln Sozialkompetenz. In Kooperation mit der Kommune, dem Land, Sportvereinen und Sponsoren wird das Projekt langfristig weiterentwickelt. Das übertragbare Projekt wurde in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift vorgestellt.

Der F. C. Hansa Rostock trauert um Peter Schmidt

Peter Schmidt

Peter Schmidt, Foto: Joachim Kloock

13.4.2018 (F. C. Hansa Rostock) – Mal war er laut, mal war er leise. Mal war er poltrig und mal war er sanft. Die „Jungschen“ unter Euch werden ihn nicht mehr kennen, die „Alten“ konnten ihn entweder gut leiden oder haben sich an ihm gerieben. Es gab kein Zwischending. Aber alle sind sich einig, Hansa stand bei ihm bis zu seinem letzten Tag an erster Stelle. Im Kopf und im Herzen.

Dieser letzte Tag ist heute nun gekommen.

Peter Schmidt, der langjährige Fanbeauftragte und Fanbetreuer des F. C. Hansa Rostock, der Initiator der Weihnachtsfeier für Menschen mit Behinderungen und 1. Vorsitzende des Fanprojektes hat seine Reise in den weiß-blauen Himmel angetreten.

Peter Schmidt, geboren am 28.12.1961 und gestorben am Freitag, dem 13.04.2018

Bildunterschrift:  24.03.2014: Peter Schmidt vor dem Rostocker Rathaus

Peter Schmidt ist von April bis November auf Rostocks Fahrradwegen als Radwegwart unterwegs. Sein Einsatz als Mitarbeiter der Stadtentsorgung Rostock GmbH wurde durch Beauftragung des Amtes für Umweltschutz möglich. Ausgestattet mit einem modernen Elektrofahrrad samt Anhänger, Besen und Schaufel wird er das Radwegenetz auf Belagsschäden, Beschilderung und Wildwuchs kontrollieren.

Blumengruß aus Russland

Es gibt überall Blumen für den, der sie sehen will. (Henri Matisse)

Hommage an die Blumen, ein Werk von Alex Doll

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Sehenswerte Ausstellung in der Kunsthalle Rostock vom 21. April bis zum 13. Mai 2018.

In die Töpfe der Welt geschaut: 2. Street-Food-Festival vom 20. -22. April im Forum am Museumshafen

Streetfoodfestival 2017 in Greifswald, Foto Pressestelle

Street-Food-Festival, Foto: Presse HGW

16.4.2018 – Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr wird es vom 20. bis 22. April 2018 wieder ein Street-Food-Festival am Greifswalder Forum am Museumshafen geben. Es entführt die Besucher auf eine kulinarische Weltreise quer durch alle Kontinente. An mehr als 70 liebevoll gestalteten Ständen und Food Trucks können internationale Spezialitäten verkostet werden. Es ist, als ob man durch die Garküchen der Welt flaniert. Dazu kann eine exklusive Auswahl der besten Craft Beer Sorten aus aller Welt probiert werden. Die kleinen Gäste sind in das Kinderland mit Wasserbällen, Bungee Trampolin, Kinderschminken und vielfältigen Eisvariationen eingeladen.

Öffnungszeiten:
Fr  20. April: 14:00 – 22:00 Uhr
Sa 21. April: 11:00 – 22:00 Uhr
So 22. April: 11:00 – 20:00 Uhr

Der Eintritt kostet laut Veranstalter 3 Euro, unter 14 Jahren frei.

Weitere Informationen: https://www.facebook.com/streetfoodofficial/

Wincent Weiss und Philipp Dittberner zum Hansetag in Rostock

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Wincent Weiss. © Landstreicher Booking

16.4.2018 – Am Freitag, dem 22. Juni, macht aus Anlass des 38. Internationalen Hansetags die NDR Sommertour Station in Rostock. Um 18.30 Uhr eröffnet die NDR Sommertourband „Die Guten“ das hochkarätige Programm auf der Großbühne im Stadthafen. Die Rostocker Band spielt einen Mix aus ihren eigenen funkigen Titeln und bekannten Coversongs. Im Anschluss an die Live-Stadtwette können die Rostocker und ihre Gäste sich ab 20.30 Uhr auf Philipp Dittberner freuen. Mit 12 Jahren schenkte seine Oma ihm eine Gitarre – heute hören wir von ihm so tolle Lieder wie „Das ist dein Leben“, „Wolke 4“ oder „In deiner kleinen Welt“. Ab 21.45 Uhr steht dann mit Wincent Weiss ein aktueller ECHO-Gewinner und absoluter Topact auf der Bühne. Mit Songs wie „Musik sein“ und „Unter meiner Haut“ liefert der 25-Jährige den Soundtrack zu den großen emotionalen Momenten des Lebens. Seine Lieder gehen „unter die Haut“ und auf der Bühne zeigt der gebürtige Eutiner große Entertainer-Qualitäten. Er selbst sagt: „Durch die Musik habe ich zum ersten Mal in meinem Leben ein Ziel vor Augen. Ich möchte die Menschen bewegen und mit meiner Musik erreichen können.“

Jedes Jahr begeht der Städtebund DIE HANSE in einer der 190 Mitgliedsstädte den Internationalen Hansetag. Vom 21. bis 24. Juni 2018 hat Rostock die Ehre, Gastgeber für rund 2.000 Delegierte, Kulturschaffende und Markttreibende aus 16 europäischen Ländern zu sein. Mit ihren Gästen feiern die Rostocker im gesamten Stadtzentrum den 800. Geburtstag der Hansestadt. Erwartet werden etwa 400.000 Besucher.