Archiv für Mai 2020

Team Sport MV – Ein Land. Eine Kurve.

Sport Kostenlose Vektoren, Fotos und PSD-Dateien19. Mai 2020 – Die professionellen Teams aus RostockSchwerin und Stralsund formieren angesichts der Herausforderungen und Ungewissheiten der Corona-Pandemie das gemeinsame Bündnis Team Sport MV. Ziel ist die Erhaltung der Sportkultur in Mecklenburg-Vorpommern, die Bewahrung von Arbeitsplätzen und eine erfolgreiche Zukunft für die Nachwuchsarbeit. Die Corona-Krise und ihre gesellschaftlichen Folgen treffen den professionellen Sport in Mecklenburg-Vorpommern hart. Besonders wir, die Vereine mit wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb, sind akut betroffen. Zuschauereinnahmen fehlen. Sponsoren wanken. Zugesagte Einnahmen entfallen plötzlich.

Aufgrund dieser ungewissen Lage und den anstehenden gewaltigen Aufgaben schmiedeten wir Sportvereine in Mecklenburg-Vorpommern bereits vor fünf Wochen das Bündnis Team Sport MV. Seit Anfang April tauschen wir Vereinsverantwortliche uns in einem digitalen Sportforum aus. Wir teilen Erfahrungen, Ideen und Ansätze zur Problemlösung. Wir rufen auch die Anhänger unserer Mannschaften zur gegenseitigen Solidarität auf. Es geht um das Fortbestehen der Sportkultur in Mecklenburg-Vorpommern.

Als Bündnis suchen wir zudem die gemeinschaftliche Kommunikation mit der Politik – mit der wir bereits erste faire und partnerschaftliche Gespräche führen durften. Mit den sportpolitischen Verantwortlichen diskutieren wir Maßnahmen, um die Erhaltung der Spitzensportkultur im Bundesland langfristig zu sichern.

Mit besten Grüßen

Team Sport MV (ein-land-eine-kurve.de)
Patrick Bischoff, Mecklenburger Stiere
Markus Dau, Stralsunder HV
Michael Evers, SSC Palmberg Schwerin
André Jürgens, Rostock Seawolves
Robert Marien, F. C. Hansa Hansa Rostock e.V.
Jens Putzier, Rostock Griffins
Frank Thiessenhusen, SV Warnemünde
Tobias Woitendorf, HC Empor Rostock

Tourismusbranche in M-V bereitet sich auf Neustart vor

Knapp die Hälfte der Betriebe plant Öffnung am 18. Mai für Einheimische / Ab 25. Mai rund 93 Prozent der Betriebe wieder deutschlandweit buchbar / Moderater Preisanstieg erwartet

Geplane-Öffnung-310x17415. Mai 2020 – Die aktuelle Umfrage des Landestourismusverbandes, an der sich rund 800 Unternehmen – darunter Hotels, Anbieter von Ferienwohnungen, Campingplätze, Tourist-Informationsstellen sowie Kurverwaltungen – beteiligt haben, beleuchtet den stufenweisen Wiedereinstieg in den Tourismus und liefert Aussagen über die erwartete Auslastung für den Sommer, die wirtschaftliche Lage der Unternehmen sowie die preislichen Veränderungen in der Branche. Nach den von der Landesregierung MV beschlossenen stufenweise einsetzenden beziehungsweise zeitlich differenzierten Lockerungsmaßnahmen für den Tourismus kommt dieser nach wochenlangem Lockdown wieder ins Rollen: Laut Umfrage öffnet knapp die Hälfte der Betriebe (49 Prozent) bereits am 18. Mai für Gäste, dem frühestmöglichen Termin, der Reisen für Einheimische erlaubt. Weitere rund 45 Prozent öffnen am 25. Mai. Dazu Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Am 25. Mai, dem Stichtag, an dem Mecklenburg-Vorpommern wieder Gäste aus allen Bundesländern empfangen darf, sind etwas mehr als 90 Prozent der Betriebe geöffnet. Die Branche ist vorbereitet und vor allem sensibilisiert für alle erforderlichen Schutzmaßnahmen, um ein möglichst sicheres Reisen zu gewährleisten. Damit verbunden ist die Freude darüber, wieder Gäste begrüßen zu dürfen.“

Mehr als die Hälfte der Befragten bewertet Lockerungen positiv / Knapp drei Viertel der Unternehmen weiterhin von staatlichen Hilfen abhängig

Mehr als die Hälfte der Befragten (52 Prozent) schätzt die Lockerungen für touristische Einrichtungen als rechtzeitig ein, rund 17 Prozent halten sie für zu früh; etwa ein Drittel hält sie für zu spät. Rund jeder zweite Befragte (48 Prozent) schätzt ein, unter den gegebenen Voraussetzungen auch wirtschaftlich arbeiten zu können. Dementsprechend hellt sich die Lage im Zusammenhang mit den vorgenommenen Lockerungen etwas auf: Bezugnehmend auf die letzte Umfrage (veröffentlicht am 10. April) fürchten noch rund 38 Prozent statt 60 Prozent eine krisenbedingte Geschäftsaufgabe bis Ende Juni. Knapp 30 Prozent können ihr Unternehmen unter den derzeitigen Umständen bis Ende September am Markt halten, rund 28 Prozent können die krisenbedingte Geschäftsaufgabe auf einen Zeitraum darüber hinaus verzögern. Die Umfrage macht auch deutlich, dass weitere Hilfen und eine Sonderunterstützung notwendig sind, denn knapp drei Viertel der Befragten (73 Prozent) sind weiterhin von staatlichen Hilfen abhängig. Rund 93 Prozent haben bislang Hilfen beantragt; 81 Prozent haben sie ganz oder zum Teil erhalten. Der prozentuale Anteil der Mitarbeiter, die sich in Kurzarbeit befinden, liegt im Mai bei 61 Prozent und damit auf ähnlichem Niveau wie im Vormonat. „Der Anteil der Beschäftigten in Kurzarbeit wird mit der Öffnung des Tourismus abnehmen“, sagte Woitendorf. Er hoffe, dass die Branche bald wieder vollständig arbeiteten kann, denn die Bedeutung des Sommergeschäftes sei hoch. Der Umfrage zufolge ist ein Anstieg der Nachfrage zu erwarten. Für den Sommer konstatieren die Befragten – unabhängig von einer Kapazitätsgrenze – einen Vorbuchungsstand von rund 60 Prozent. Sie rechnen mit einer Auslastung von 76 Prozent für den Juli beziehungsweise 77 Prozent für den August.

Moderate Auswirkungen auf das Preisgefüge erwartet

Die Corona-Krise wirkt sich laut Umfrage moderat auf die Preise für Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern aus. Für die Sommermonate Juli und August erwarten die Befragten einen Preisanstieg um rund elf Prozent. „Die Verknappung des Angebotes durch die geltende 60-Prozent-Regelung, die gestiegene Nachfrage nach Urlaub in Deutschland bedingt durch die weltweite Reisewarnung sowie die Aufwendungen der Gastgeber für alle Hygienemaßnahmen, die dem Infektionsschutz dienen, werden zu einer Veränderung der Preise führen. Allerdings sollten Gastgeber auch im Blick behalten, dass auch Gäste mit Einschränkungen umgehen müssen und sensibel mit Preiserhöhungen umgehen“, so Woitendorf abschließend.

Link zu Umfrageergebnissen

Bildunterschrift: Knapp die Hälfte der Betriebe (49 Prozent) öffnet bereits am 18. Mai für Gäste, dem frühestmöglichen Termin, der Reisen für Einheimische erlaubt. Foto: TMV

Größtmögliche Sicherheit für den Neustart im Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern

Landestourismusverband informiert über landesweit geltende Schutzstandards für die Branche

Schloss Schwerin mit Gartenanlage, Foto: Joachim Kloock

Schloss Schwerin mit Gartenanlage, Foto: Joachim Kloock

14. Mai 2020 – Handlungshilfen in herausfordernden Zeiten: Um einen möglichst sicheren Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern – ab dem 18. Mai für Einheimische sowie ab dem 25. Mai für Gäste aus anderen Bundesländern – zu gewährleisten, haben der Landestourismusverband und die touristischen Fachverbände gemeinsam mit der Landesregierung und dem Landesgesundheitsamt Schutzstandards für die Branche erarbeitet. Diese sehen für unterschiedliche touristische Anbietergruppen wie die Gastronomie, einzelne Beherbergungsarten – von der Hotellerie über Ferienwohnungen bis hin zu Campingplätzen – oder Marinas und Häfen verbindliche Maßnahmen und unterstützende Hinweise für einen professionellen Umgang beim Reisen mit der Pandemie vor. Die Schutzstandards sind infolge des von der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern veröffentlichten „MV-Plans 2.0 zur schrittweisen Erweiterung des öffentlichen Lebens in der Corona-Pandemie“ erarbeitet worden, basieren auf bundesweit geltenden Arbeitsschutzstandards und Hygieneregeln und erweitern diese um spezielle Aspekte zum Coronavirus. So enthalten die „Schutzstandards Gastronomie“ sowohl acht Regeln zum Umgang mit Gästen, Reservierungen oder Öffnungszeiten als auch Aussagen zur persönlichen Schutzausrüstung der Angestellten, Regeln für den Umgang mit Lieferanten oder die Notwendigkeit des Vorliegens eines Pandemieplanes.

Dazu Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes: „Wir sind froh, dass das für das Land so wichtige Tourismusgeschäft wieder anlaufen kann, und wir wollen es in der Praxis so professionell und verantwortungsvoll umsetzen, wie wir es vorbereitet haben. Schutzmaßnahmen sind notwendig, um das Infektionsrisiko zu minimieren und Gästen sowie Gastgebern das maximale Maß an Sicherheit zu geben. Dazu dienen die neu entwickelten Standards.“ Viele Unternehmen in der Branche hätten ihre Hausaufgaben bereits gemacht und die ohnehin bestehenden Schutz- und Hygienestandards an die neuen Rahmenbedingungen angepasst. Die auf der Branchenplattform des Landestourismusverbandes unter www.tourismus.mv sowie auf der Webseite des Wirtschaftsministeriums veröffentlichten Schutzstandards werden bei aktuellen Entwicklungen und Erfordernisse aktualisiert. Neben den bereits hinterlegten Dokumenten werden momentan u. a. noch Standards für Kinderbereiche in touristischen Einrichtungen, für Veranstaltungen und für Verleiher von Freizeitequipment entwickelt, abgestimmt und publiziert. Auf der touristischen Branchenplattform finden Interessierte auch weitere Orientierungshilfen und Standards etwa für Tourist-Informationen, Museen oder Schwimmbäder.

Weitere Informationen: www.tourismus.mv

Schutzstandards für die Tourismusbranche als Übersicht und zum Download:

Weitere Orientierungshilfen und Standards:

Landtagspräsidentin Birgit Hesse eröffnete Outdoor-Fotoausstellung „Wo Natur zu Hause ist“ im Zoo Rostock

Naturerlebniszentren in MV wecken die Vorfreude auf den Neustart im Tourismus

Seeadler_TMV-Grundner-310x224Die Präsidentin des Landtages MV und des Landestourismusverbandes MV, Birgit Hesse, hat heute nach längerer Zwangspause aufgrund der Corona-Pandemie eine Outdoor-Ausstellung mit Motiven aus den Naturerlebniszentren des Landes im Zoo Rostock eröffnet. Die Ausstellung „Mecklenburg-Vorpommern: Wo Natur zu Hause ist“ wurde vom Netzwerk der Naturerlebniszentren in MV in Kooperation mit der Kur- und Tourismus GmbH Zingst und mit Unterstützung des Tourismusverbandes MV initiiert

„Diese Fotoschau ist in vielerlei Hinsicht ein Lichtblick. Sie steht symbolisch für den Neustart des Tourismus nach einer für viele Menschen sehr schwierigen Zeit mit erheblichen Einschränkungen, Sorgen und Ängsten“, betonte die Präsidentin. „Auch wenn die Corona-Krise längst nicht überwunden ist und wir weiter sehr vorsichtig sein müssen, dürfen wir uns doch wieder auf gemeinsame Erlebnisse freuen. Die Motive animieren zu einem Urlaub in der Natur, um diese Schönheiten auch einmal live zu sehen“, so Hesse weiter.

Mecklenburg-Vorpommern – wo die Natur zu Hause ist

Zwölf zwei Meter hohe Bildbänke mit 22 großformatigen Fotomotiven geben einen Einblick in die Vielfalt der Naturschönheiten des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern – ein großartiges Erlebnis zu jeder Jahreszeit, wenn nicht gerade das Corona-Virus die Reiseplanung durcheinanderbringt. „Wir sind sehr dankbar, dass sich der Zoo Rostock schnell und unkompliziert als Ausweichort für die Ausstellung angeboten hat“, sagte der Geschäftsführer des Landestourismusverbandes, Tobias Woitendorf. „Nach der Premiere der Fotoschau auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin im Januar dieses Jahres sollte diese eigentlich im Rahmen des Umweltfotofestivals »horizonte zingst« 2020 in Zingst gezeigt werden. Das soll jetzt im Oktober nachgeholt werden“, kündigte Woitendorf an. Die wichtigsten Botschaften der Ausstellung: Wer nahezu unberührte Natur entdecken will, ist in Mecklenburg-Vorpommern genau richtig. Drei Nationalparks, drei Biosphärenreservate und sieben Naturparks bewahren eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Ein Drittel des Landes steht unter Naturschutz. Und wer die Natur besser verstehen will, kann in mehr als 30 Erlebniszentren im Nordosten auf Entdeckungstour gehen.

Imposante Momente im Naturparadies und in den Erlebniszentren Mecklenburg-Vorpommerns haben die Fotografen Timm Allrich, Ronny Blohm, Ralf Eppinger, Felix Gänsicke, Thomas Grundner, Martin Harms, Sven Lamprecht, Mario Müller, Peter Prast und Klaus-Herbert Schröter eingefangen. Sei es der Seeadler mit seiner Fischbeute, der Blick auf den Baumwipfelpfad auf der Insel Rügen, das warme Abendlicht am Königstuhl, der mystische Nebelmorgen am „Amazonas des Nordens“, wie die Peene auch genannt wird,  oder die Wasservogelraststätte am Stettiner Haff – diese Aufnahmen geben der Naturlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns ein Gesicht und eine beachtliche Perspektive. „Natürlich spielt der Natur- und Artenschutz in den mehr als 30 Erlebniszentren in unserem Land eine zentrale Rolle“, hob Zoodirektor Udo Nagel hervor. „In den Zoos und Naturkundemuseen nehmen wir die Besucher sogar mit auf eine Reise durch die ganze Welt, zeigen aber zugleich auch auf, welche Verantwortung der Mensch für die gefährdete Umwelt trägt.“

Ein Netzwerk für die Fauna und Flora im Norden

Das Netzwerk Naturerlebniszentren verfolgt mit seinen Partnern das Ziel, das Image Mecklenburg-Vorpommerns als das Natururlaubsland mit geschützten Landschaften und attraktiven Erlebniszentren zu stärken. Partner des Netzwerkes sind die Nationalen Naturlandschaften MV –  vertreten durch das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie MV – sowie das Ozeaneum Stralsund, das Müritzeum, das Nationalpark-Zentrum Königsstuhl, das Naturerbe Zentrum Rügen, die Zoos in Rostock und Schwerin sowie der Bärenwald Müritz. Koordiniert wird das Netzwerk durch den Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern, der gleichzeitig Netzwerkpartner ist. Bis zum 30. August wird die Ausstellung auf dem Veranstaltungsplatz im Zoo Rostock zu sehen sein. Weitere geplante Ausstellungsorte sind die Universitäts- und Hansestadt Greifswald im September und das Ostseeheilbad Zingst im Oktober 2020.

Bildunterschrift: Der in der Mecklenburgischen Seenplatte und an der Ostseeküste beheimatete Seeadler gilt als Symboltier erfolgreichen Naturschutzes. Foto: TMV/Grundner

Das Begleitheft zum Download: https://bit.ly/2L39RDf

Weitere Infos: www.auf-nach-mv.de/naturerlebniswww.horizonte-zingst.de

Veröffentlicht 7. Mai 2020 von Martina Wichor in Auf dieser Seite