Archiv für Januar 2020

Galerie präsentiert russischen Fotokünstler – Ausstellungseröffnung in Greifswald

Kunst und Kultur sind von jeher Katalysatoren eines engen Miteinanders von Zivilgesellschaften. Die Ausstellung „Behind the Curtain – Закулисье“ ist Teil enger und erfolgreicher Zusammenarbeit von Russen und Deutschen

ballerina-2026055_640In der Galerie STP in Greifswald ist am Freitag eine Ausstellung des russischen Künstlers Mark Olich eröffnet worden. Unter dem Titel „Behind the Curtain – Закулисье“ (Hinter dem Vorhang – Hinter der Kulisse) sind Fotos von Ballettszenen zu sehen. „Wirtschaft, Kunst und Kultur sind von jeher Katalysatoren eines engen Miteinanders von Zivilgesellschaften. Die Fotoausstellung erlaubt uns einen tiefen Einblick in die Seele des Künstlers und seiner Objekte. So wachsen Verständnis und Vertrauen zueinander. Unser Fundament gemeinsamer Anstrengungen zum Wohle beider Zivilgesellschaften wird weiter gestärkt“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph vor Ort.

Wirtschaft, Kunst und Kultur beider Länder weiter ausbauen

„Gute wirtschaftliche Beziehungen zwischen Mecklenburg-Vorpommern und der Russischen Föderation sind auch aufgrund unserer geografischen Lage unabdingbar. Eine Schlüsselrolle für das traditionelle Fortbestehen der wirtschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Bindung im Landesteil Vorpommern nimmt seit vielen Jahren der Unternehmerverband Vorpommern wahr. Seine Mitgliedsunternehmen stehen für hochmoderne Logistik, Hafenwirtschaft, Industrie, Joint Ventures im Engineering, zukunftsfähigen Tourismus, innovatives Handwerk und viele weitere Branchen einer ganzen Region. Ich danke Herrn Präsidenten Gerold Jürgens für dessen Unterstützung der Ausstellung, ebenso der Sparkasse Vorpommern, den Stadtwerken Greifswald und Nord Stream II. Neben den wirtschaftlichen Beziehungen sind Kooperationen auf dem Gebiet der Kultur feste Säulen in den Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Es gilt, das historisch gewachsene Verständnis zwischen den Kulturen, auch unter wechselnden gesellschaftlichen und politischen Bedingungen, zu fördern und weiter auszubauen. Mit der Ausstellung wird diesem Gedanken Rechnung getragen“, sagte Rudolph abschließend.

Informationen zum Künstler und der Galerie STP

Der Künstler Mark Olich ist 1974 in Russland geboren. Er ist ein russischer Fotograf mit dem Fokus auf die Theater- und Tanzwelt, vor allem auf Ballett. Seit 2005 beschäftigt sich Olich intensiv mit individuellen Druckmethoden auf unterschiedlichen Oberflächen. Die Ausstellung zeigt malerische Ballettszenen auf handbeschichtetem Aquarellpapier. Die Ausstellung ist noch bis zum 07. März 2020 zu sehen. Sie wird unterstützt durch die Sparkasse Vorpommern, die Stadtwerke Greifswald GmbH, den Unternehmerverband Vorpommern e.V. und Nord Stream II. Die Galerie STP wurde 2010 in Greifswald gegründet. Sie ist spezialisiert auf osteuropäische Kunst mit dem Schwerpunkt Fotografie. Der Galerist Dr. Peter Konschake hat seine fotografischen Wurzeln in St. Petersburg. Aufgabe der Galerie ist es, namhaften, aber auch jungen osteuropäischen Künstlern eine Plattform zu bieten.

Außenhandel zwischen Mecklenburg-Vorpommern und der Russischen Föderation – Handelsbeziehungen wichtig

Im Jahr 2018 wurden aus Mecklenburg-Vorpommern Waren im Wert von 231 Millionen Euro in die Russische Föderation exportiert, was im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 4,5 Prozent bedeutet. Dies stellt einen Anteil am Gesamtexport des Landes in Höhe von drei Prozent dar. Die Russische Föderation belegte 2018 Platz zehn der wichtigsten Exportpartner Mecklenburg-Vorpommerns. Die Hauptexportgüter waren Fahrzeuge (61 Millionen Euro, unter anderem Teile und Zubehör für Rollstühle, Behindertenfahrzeuge sowie Karosserien und Aufbauten), Nahrungsmittel pflanzlichen Ursprungs (40 Millionen Euro, beispielsweise Grieß, Pflanzensäfte u.a. von Süßholzwurzeln, Pektinstoffe) sowie Eisen-, Blech- und Metallwaren (31 Millionen Euro, etwa Brücken- und Brückenelemente aus Stahl; Gleitschutzketten aus Eisen oder Stahl; Back-, Brat-, Grill- und Kochgeräte aus Eisen). Nach Mecklenburg-Vorpommern aus der Russischen Föderation wurden 2018 Waren im Wert von 583 Millionen Euro importiert (-27,1Prozent). Dies stellt einen Anteil am Gesamtimport von neun Prozent dar. Die Russische Föderation steht damit in der Platzierung der wichtigsten Importpartner des Landes auf Platz vier. Die Hauptimportgüter waren Mineralölerzeugnisse (472 Millionen Euro, unter anderem Heizöle, Schmieröle und Propan).

Bund und DB stärken Schiene mit weiteren 11 Milliarden Euro – für aktiven Klimaschutz im Verkehr

DB-Regiobahn, Foto: Joachim Kloock

DB-Regiobahn, Foto: Joachim Kloock

Auf Grundlage des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung werden zusätzliche Bundesmittel in Höhe von 11 Mrd. EUR bis 2030 zur Stärkung der Schiene bereitgestellt. In einer Absichtserklärung zwischen Bund und Deutsche Bahn sind die dafür notwendigen Maßnahmen festgehalten. Diese bringen mehr Kapazität, Qualität sowie eine attraktivere Schiene und damit mehr Klimaschutz im Verkehr. Die in Summe 11 Mrd. EUR werden ausschließlich für Infrastrukturmaßnahmen verwendet. Sie sollen je zur Hälfte für Eigenkapitalerhöhungen der Eisenbahninfrastrukturunternehmen des Bundes und als Zuschüsse ausgezahlt werden. Damit werden die finanzielle Stabilität der Infrastruktur und die Wettbewerbsfähigkeit des Sektors weiter gestärkt.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer: „Versprochen-gehalten – wir setzen für den Verkehrsbereich eine wichtige Maßnahme aus unserem Klimaschutzprogramm um. Der Bund stärkt die Schiene mit weiteren 11 Milliarden Euro. Denn die Schieneninfrastruktur ist das Fundament für umweltfreundliche Mobilität. Mit dem Geld machen wir sie robuster, leistungsfähiger und digitaler, die Bahnhöfe attraktiver und barrierefreier.“

Bundesfinanzminister Olaf Scholz: „Wir stärken klimafreundliche Mobilität in Deutschland und machen die Schieneninfrastruktur fit für die Zukunft. Mit zusätzlichen Investitionen in digitale Bahntechnologien machen wir das Angebot klimafreundlicher Mobilität für die Bürgerinnen und Bürger noch attraktiver und noch sicherer. Die Digitalisierung bringt große Chancen für die Schiene, wir wollen sie nutzen.“

DB-Chef Richard Lutz: „Die Vereinbarung mit dem Bund bedeutet eine weitere Stärkung der Schiene für ganz Deutschland. Die 11 Milliarden Euro kommen ausschließlich der Eisenbahninfrastruktur zugute – das ist eine großartige Nachricht für den gesamten Bahnsektor, für die Reisenden, für Klimaschutz und Verkehrswende. Und es ist ein weiteres deutliches Signal für den starken politischen Rückenwind, den die Schiene in Deutschland hat. Das freut uns, und dafür bedanken wir uns bei der Bundesregierung ausdrücklich.“

DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla: „Das Geld aus der Vereinbarung fließt unmittelbar in ein besseres Schienennetz und in attraktivere Bahnhöfe. Unsere Investitionsoffensive für eine robustere Bahn, für mehr Kapazität auf der Schiene bekommt einen weiteren Schub. Vor allem können wir mit diesen Mitteln bei der Digitalisierung des Netzes durchstarten – ein Schlüssel, um deutlich mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen.“

Die Mittel sollen in folgenden vier Bereichen eingesetzt werden:

  1. Robustes Netz (4 Mrd.): Investitionen in Stellwerke, kleine und mittlere Maßnahmen an überlasteten Schienenwegen und zur Realisierung von Etappen des Deutschlandtakts, Streckenelektrifizierung für die Güterbahnen, Infrastruktur für alternative Antriebe und Investitionen in Terminals des kombinierten Verkehrs, Zugbildungsanlagen sowie die Anbindung von Gleisanschlüssen.
  2. Digitale Schiene (4 Mrd.):  Zusätzliche Mittel für das „Starterpaket“ sowie den Flächenrollout der Europäischen Leit- und Sicherungstechnik ETCS sowie Digitaler Stellwerke. Investitionen in Digitale Bahntechnologien.
  3. Attraktive Bahnhöfe (1 Mrd.): Finanziert werden zahlreiche Maßnahmen zur Qualitätssteigerung der Bahnhöfe sowie für Barrierefreiheit, Brandschutz und den Zustand von Empfangsgebäuden.
  4. Eigenwirtschaftliche Infrastrukturmaßnahmen (2 Mrd.): Ausweitung des Engagements der DB u.a. für mehr Qualität und Kapazität im Rahmen der „Starken Schiene“.

Die als Eigenkapitalerhöhung auszureichenden Mittel stehen noch unter dem Vorbehalt der beihilferechtlichen Abstimmung mit der Europäischen Kommission. Die Auszahlung der gesamten Mittel steht unter dem Vorbehalt der Entscheidung des Haushaltsgesetzgebers.

Thema im Landtag M-V – Impfschutz in stationären Altenpflegeeinrichtungen

Weiter Aufklärung für verbesserten Impfschutz notwendig

Seniorentreff, Foto: Joachim Kloock

Seniorentreff, Foto: Joachim Kloock

Am Freitag ist im Landtag in Schwerin das Thema: „Impfschutz in stationären Altenpflegeeinrichtungen“ diskutiert worden. „Impfstoffe zählen zu den wirksamsten und sichersten Präventivmaßnahmen im Kampf gegen Krankheitserreger. Zur Prävention stehen gut verträgliche und hochwirksame Impfstoffe zur Verfügung, die zu einem langfristigen Schutz für den Einzelnen, aber auch zu einem Kollektivschutz in der Bevölkerung führen. Auch in Mecklenburg-Vorpommern bestehen Impflücken, insbesondere bei Menschen im höheren Alter“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe im Landtag.

Vollständiger Impfschutz für Bewohner und für Mitarbeiter

Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut empfiehlt ab 60 Jahren unter anderem die Schutzimpfungen gegen Influenza, Pneumokokken und seit Dezember 2019 auch gegen Herpes Zoster (Gürtelrose). In der Grippesaison 2018/2019 waren 55,8 Prozent der Menschen über 60 Jahren in Mecklenburg-Vorpommern gegen Influenza geimpft. Und etwa 26 Prozent der 60- bis 67-jährigen bzw. Personen mit erhöhtem Risiko waren gegen Pneumokokken geimpft. „Es ist weiter Aufklärung für einen verbesserten Impfschutz notwendig. Menschen in Altenpflegeeinrichtungen sind durch häufig bestehende Grunderkrankungen und damit einhergehende Beeinträchtigungen des Immunsystems im höheren Alter anfälliger für Infektionskrankheiten. Ein vollständiger Impfschutz sowohl für Bewohner als auch für Mitarbeiter dieser Einrichtungen ist daher besonders wichtig“, so Glawe weiter.

Kampagne „MV impft“ weiter ausbauen

Laut der 5. Bevölkerungsprognose von Mecklenburg-Vorpommern wird der Bevölkerungsanteil über 65-Jähriger in unserem Land bis zum Jahr 2040 um 28,2 Prozent steigen. „Hier gilt es, Impflücken im Land zu schließen. Im Oktober 2018 haben das Gesundheitsministerium und das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) die Impfkampagne des Landes unter dem Motto `MV-impft – Gemeinsam Verantwortung übernehmen!´ (mv-impft.de) gestartet. Die Impfkampagne hat die Sensibilisierung für das Thema Impfen in Mecklenburg-Vorpommern weiter gefördert. So fanden die bisher adressierten Themen: Impfschutz für die ganze Familie und Arbeitskollegen allgemein sowie für Jungen und Mädchen speziell zur Schutzimpfung gegen Humane Papillomviren (HPV) großen Zuspruch in der Bevölkerung. Bereits in den ersten drei Monaten der Impfkampagne wurden 3.446 zusätzliche Impfdosen durch den Öffentlichen Gesundheitsdienst verimpft“, sagte Glawe. Für die Grippesaison 2019/2020 wurden für den Öffentlichen Gesundheitsdienst insgesamt über 22.000 Influenza-Impfdosen bestellt, die in verschiedenen Impfaktionen schon fast vollständig verimpft wurden. Darüber hinaus motivieren die niedergelassenen Ärzte im Land ihre Patienten regelmäßig zum Impfen und nutzen dafür auch die Informationsflyer der Impfkampagne.

Durchimpfungsraten bei Bewohnern und Personal von stationären Altenpflegeeinrichtungen

Der vorliegende Antrag der Regierungsfraktionen SPD und CDU sieht vor, auf eine Steigerung der Durchimpfungsraten entsprechend den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission bei Bewohnern und Personal von stationären Altenpflegeeinrichtungen hinzuwirken. „Die Aufklärung von Bewohnern, Angehörigen und medizinischem Personal in stationären Altenpflegeeinrichtungen ist entscheidend, um die Impfquoten in Mecklenburg-Vorpommern für ältere Personen mit erhöhtem Infektionsrisiko weiter zu verbessern“, betonte Gesundheitsminister Glawe im Landtag. Dies gelingt beispielsweise durch geeignete Informationsmaterialen in Form von Handreichungen, die Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter sowie Ärzte über den Nutzen von Schutzimpfungen aufklären. Im bundesweiten Vergleich ist Mecklenburg-Vorpommern ein Land mit hoher Impfbereitschaft. „Dennoch ist eine kontinuierliche Aufklärung durch die Medien, die Ärzte und die Gesundheitsämter über den individuellen und epidemiologischen Nutzen von Impfungen erforderlich, um das bereits vorhandene Wissen wieder ins Bewusstsein der Menschen zu rufen und über wissenschaftliche Neuerungen zu informieren. Hierzu leisten wir mit der Impfkampagne ´MV impft´ (mv-impft.de) einen wichtigen Beitrag. Ziel in Mecklenburg-Vorpommern sollte es sein, die sehr hohen Impfquoten zu halten bzw. weiter zu verbessern“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsminister Harry Glawe im Landtag abschließend.

Mecklenburg-Vorpommern ist Gastgeber zum Start der Deutschland Tour 2020

Radrennen, Foto Joachim Kloock

Radrennen, Foto: Joachim Kloock

Die diesjährige Deutschland Tour startet in der Hansestadt Stralsund und führt vom 20. bis 23. August über vier Etappen nach Nürnberg. Im August werden die weltbesten Radsportler nach Mecklenburg-Vorpommern in Deutschlands beliebteste Urlaubsdestination reisen und dort die komplette erste Etappe verbringen. Den Auftakt zu Deutschlands größtem Radsportfestival macht Stralsund bereits am 19. August. Am Vorabend des Rennstarts wird die Hafeninsel mit ihrem hanseatisch maritimen Flair zum Besuchermagnet. Denn bei der Präsentation der 132 Profis können Tour de France-Stars, deutsche Topfahrer und vielversprechende Talente hautnah erlebt werden. Am nächsten Tag werden die Fahrer aus der UNESCO-Welterbestadt auf die erste Etappe der Rundfahrt geschickt. Von Vorpommern führt der Weg nach Mecklenburg in die Landeshauptstadt Schwerin – erstmals in der Geschichte der Deutschland Tour auch entlang der Küste. Für das Bundesland wird der Etappenverlauf, der die beiden Landesteile verbindet, zu einem besonderen Symbol: 1990 wurde Mecklenburg-Vorpommern als Bundesland wiedergegründet und feiert in diesem Jahr „30 Jahre MV“. Schwerin wird am 20. August Schauplatz der ersten sportlichen Entscheidung der Deutschland Tour 2020. Die Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns bildet mit dem Schweriner Schloss die Kulisse für den ersten Zieleinlauf der Rundfahrt. Vor allem die endschnellen Sprinter werden sich Hoffnung auf den Tagessieg und das erste Führungstrikot machen. Bereits vier Wochen bevor die Weltelite in die Landeshauptstadt kommt, findet das diesjährige Bundes-Radsport-Treffen statt, bei dem Breitensportler aus ganz Deutschland Schwerin und die Region selbst auf dem Rad erleben.

Fans gestalten die Strecke – André Greipel macht mit als „Tourmaker“

Auch wenn die Streckenplaner um Fabian Wegmann den Verlauf der vier Etappen bereits vorbereiten, sind weiterhin Fan-Ideen gefragt. Unter www.deutschland-tour.com können Radsportfans, Einwohner und Besucher ihre Tipps einreichen. Von Wünschen zum Verlauf der Profi-Strecke bis zu touristischen Besonderheiten, die in die weltweite TV-Übertragung einfließen sollen, kann die Deutschland Tour mitgestaltet werden. Ein Prominenter hat seine Streckenvorschläge in Mecklenburg-Vorpommern bereits geteilt: André Greipel, aktiver Profi mit den meisten Siegen und gebürtiger Rostocker, hat sich mit Insidertipps als „Tourmaker“ an der Gestaltung der Deutschland Tour beteiligt. Mit einem vielfältigen Rahmenprogramm rund um das Profirennen wird bei der Deutschland Tour das Fahrrad gefeiert. Die Besucher können sich auf die Expo Tour freuen, eine große Fahrradmesse mit interessantem Bühnenprogramm und Attraktionen zum Mitmachen. Die „Kinder+Sport mini tour“ bietet für die Kleinsten unter anderem eine Fahrrad-Erlebniswelt, Laufradrennen und eine Bike Parade. Bei der Ride Tour können autofreie Straßen auf einem abgesperrten Kurs erlebt werden – entspanntes Fahrradfahren frei von jeglichem Verkehr.

Stimmen zum Auftakt der Deutschland Tour 2020 in Mecklenburg-Vorpommern

„Der Start der Deutschland Tour in Mecklenburg-Vorpommern ist voller Premieren. Erstmals besuchen wir den Nordosten Deutschlands, mit Stralsund erstmals eine Hansestadt und mit der Ostsee haben wir erstmals einen Küstenabschnitt im Programm. Das Etappenfinale in Schwerin setzt dagegen eine schöne Tradition fort, mit der die Landeshauptstädte begeisterter Teil der Deutschland Tour sind. Urlauber in Mecklenburg-Vorpommern können nun die Deutschland Tour in ihr Ferienprogramm aufnehmen und mit uns gemeinsam das Fahrrad feiern“, sagt Claude Rach, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des Radsports, dem Veranstalter der Deutschland Tour. „Mecklenburg-Vorpommern freut sich ganz besonders auf die Deutschland Tour im Sommer. Wir sind ein Teil davon. Das ist für unser Bundesland beste Werbung, sich von der sportlichen Seite entlang der Strecke zu präsentieren. Gleichzeitig machen wir mit unseren natürlichen Schönheiten und der ausgebauten Infrastruktur bei den Sportfans touristisch auf unser Land aufmerksam. Das Radfahren in der Natur und vor allem der Radsport erfreuen sich deutschlandweit immer größerer Beliebtheit. Hier wird ein großes Radfestival geplant, an dem auch Kinder und Erwachsene aktiv teilnehmen können“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe. Das Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern beteiligt sich an der Umsetzung der Deutschland Tour in der Hansestadt Stralsund und Schwerin. Der Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung, zuständig für den Sport, Nikolaus-Johannes Voss, betonte auf der Pressekonferenz den Wert der Deutschland Tour im Jubiläumsjahr des Landes: „Wir freuen uns, dass es gelungen ist, im Jahr unserer Feierlichkeiten zu ‚30 Jahre Mecklenburg-Vorpommern‘ mit der Deutschland Tour ein Spitzensportevent nach Mecklenburg-Vorpommern zu holen. Einige der weltbesten Radsportler werden auf ihrem Weg von Stralsund nach Schwerin symbolisch Mecklenburg und Vorpommern verbinden. Ich bin mir sicher, dass wir begeisternde Bilder aus unserem Land in die Welt schicken werden.

„Mit der Deutschland Tour ist es uns gelungen, ein Spitzensportevent nach Stralsund zu holen. Zusammen mit einigen der weltbesten Radsportler werden wir begeisternde Bilder aus der schönsten Hansestadt der Welt rund um den Globus schicken. Neben den Radsportstars freuen wir uns aber auch auf die vielen Gäste am Strelasund. Denn Stralsund ist nicht nur historische Hanse- und Welterbestadt, sondern mit Großereignissen wie Sundschwimmen, Rügenbrückenlauf und Triathlon auch moderne Sportstadt. Mit dieser Begeisterung heißen wir im August die Profis willkommen“, freut sich Alexander Badrow, Oberbürgermeister der Hansestadt Stralsund, auf die Deutschland Tour. „Die Landeshauptstadt bietet mit ihrem Wahrzeichen, dem Schweriner Schloss, eine wunderbare Kulisse für die Deutschland Tour. Wir freuen uns auf die einmaligen Bilder, mit denen wir für unsere offene, innovative und lebenswerte Stadt werben können. Und wir freuen uns auf viele Besucher, die am 20. August mitmachen, die Sportler anzufeuern und das Fahrrad zu feiern. Denn die Deutschland Tour ist für uns auch Gelegenheit, für das alltägliche Radfahren in Schwerin zu begeistern“, sagt Dr. Rico Badenschier, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Schwerin.

Jahresauftakttreffen beim Verein der Köche Mecklenburg-Vorpommern Neubrandenburg e. V.

Gastronomen arbeiten für den touristischen Erfolg Mecklenburg-Vorpommerns

Spargelmarkt, Schälwettbewerb der Köche, Foto: Joachim Kloock

Schälwettbewerb der Köche auf dem Spargelmarkt, Foto: Joachim Kloock

Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph hat beim Jahresauftakttreffen des Vereins der Köche Mecklenburg-Vorpommern Neubrandenburg e.V. die engagierte Arbeit der Branchenvertreter hervorgehoben. „Sie sind für den touristischen Erfolg Mecklenburg-Vorpommerns unabdingbar. Unsere Gäste immer wieder mit außergewöhnlichen Kreationen, hoher Qualität und möglichst regionalen Produkten zu überraschen, ist eine große Herausforderung, die sie mit ihren Teams täglich meistern. Um dieses hohe Niveau zu halten, ist es dringend notwendig, sich intensiv um die Fachkräftesicherung zu kümmern. Dabei unterstützen wir die Branche“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph vor Ort in Neubrandenburg.

Intensiver bei Jugendlichen für die Branche werben

Nach Angaben des Bundesagentur für Arbeit fallen derzeit (Stand Ende September 2019) von den insgesamt 1.600 noch unbesetzten Berufsausbildungsstellen 404 Stellen (rund 25 Prozent) auf den Hotel- und Gaststättenbereich. Bei den unbesetzten Ausbildungsstellen liegt auf dem ersten Platz der Beruf Koch/Köchin (126 offene Stellen), auf dem 2. und 3. Platz liegen die Berufe Restaurantfachmann/Restaurantfachfrau (119) und Hotelfachmann/Hotelfachfrau (107), und auf Platz 6 der Beruf Fachkraft im Gastgewerbe (52). „Es ist notwendig, bei Jugendlichen noch intensiver für eine Ausbildung im Hotel- und Gaststättenbereich zu werben. Dafür muss ein realistisches Bild der Anforderungen gezeigt werden. Die unterschiedlichen Berufsfelder sind herausfordernd, spannend und kreativ. Zudem locken auch Karrieremöglichkeiten im Gastgewerbe. Mit der neuen Kampagne ´Gastro Burner´ werden junge Menschen angesprochen, sich in der Branche auszuprobieren. Das ist ein guter Weg, um Fachkräfte zu gewinnen“, sagte Rudolph.

Wirtschaftsstaatssekretär Rudolph verwies auf den jüngst erfolgten Tarifabschluss im Gastgewerbe Mecklenburg-Vorpommern. Danach gilt seit dem 01.12.2019 eine Steigerung der Löhne um bis zu 28 Prozent (durchschnittlich 2,80 Euro pro Stunde). Für die Auszubildenden im Gastgewerbe MV erhöhen sich die Vergütungen in drei Stufen um bis zu 32 Prozent (um bis zu 220 Euro). Um Auszubildende zu gewinnen, hat der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA MV) die Kampagne „Gastro Burner“ gestartet. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Kampagne mit 750.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). In einer Roadshow mit dem „Gastro-Burner Food Truck“ werden die Schulstandorte in Mecklenburg-Vorpommern besucht. Zusammen mit einer breit angelegten medialen Kampagne aus Imagefilmen, einer Kampagnenwebseite und Auftritten in Social Media Kanälen soll Jugendlichen ein modernes Bild der Ausbildungsberufe gezeigt werden.

Verein setzt sich für gesunde Ernährung ein

Der Verein der Köche Mecklenburg-Vorpommern Neubrandenburg e.V. ist einer von insgesamt fünf regionalen Vereinen der Köche in Mecklenburg-Vorpommern, die im Landesverband der Köche Nord organisiert sind, einem Zusammenschluss der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen. Der Landesverband engagiert sich nach eigenen Angaben unter anderem für die Themen Nachwuchs und Nachwuchsförderung, positives Image der Branche/Bekämpfung Fach- und Nachwuchskräftemangel, gesunde Ernährung und gegen Lebensmittelverschwendung. „Die Köche nutzen ihr regionales Netzwerk intensiv, um sich fachlich auszutauschen. Ein wichtiges Ziel ist es, in der Bevölkerung das Bewusstsein für eine qualitativ hochwertige, regionale Versorgung mit gesunden und frischen Lebensmitteln zu stärken“, sagte Rudolph abschließend.

Informationen zum Gastgewerbe in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern hat das Gastgewerbe volkswirtschaftlich betrachtet mit über drei Prozent im Jahr 2016 einen etwa doppelt so hohen Anteil an der Gesamtwirtschaft wie im deutschen Durchschnitt. Im Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2016 hatte das Gastgewerbe in MV einen in etwa gleich großen Anteil an der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung wie beispielsweise der Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei. Rund 40.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer sind in der Hotellerie und Gastronomie des Landes beschäftigt. Das entspricht einer Steigerung seit dem Jahr 2009 von 22 Prozent. Etwa drei Milliarden Euro Umsatz erzielt das Gastgewerbe jährlich im Land, dabei sind die Vorleistungsanbieter entlang der Wertschöpfungskette und die nachrangigen Effekte in der zweiten Wertschöpfungsstufe nicht eingerechnet.

Mopedführerschein mit 15 in M-V auf dem Weg zum dauerhaften Angebot

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Simson, Foto: Hans Linde auf Pixabay

28.1.2020 – Das Kabinett hat heute den Entwurf der Landesverordnung für die Einführung des Mopedführerscheins mit 15 gebilligt und auf den Weg in die Verbandsanhörung geschickt. Er sieht vor, dass in Mecklenburg-Vorpommern bereits Jugendliche ab 15 Jahren nach Ablegen einer entsprechenden Führerscheinprüfung Mopeds, Kleinkrafträder und vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge mit einer zugelassenen Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 Kilometer pro Stunde fahren dürfen. Bislang liegt das Mindestalter bundesweit bei 16 Jahren. „Der Modellversuch, an dem alle fünf ostdeutschen Länder außer Berlin teilgenommen haben, hat sich für uns bewährt. Der Bund hat den Ländern ermöglicht selbst zu entscheiden, ob sie das Mindestalter in ihrem Land senken wollen. Wir haben uns – so wie auch die anderen Versuchsteilnehmer – entschieden, dies zu tun. Mit der Verordnung schaffen wir die rechtliche Grundlage dafür, dass bei uns nach Versuchsende am 30. April 2020 der Mopedführerschein mit 15 dauerhaft möglich ist“, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrsminister Christian Pegel. „Wir begrüßen das sehr. Der Anreiz für die Fahranfänger ist höher, den Führerschein mit 15 zu machen und so mindestens zwei Jahre davon zu profitieren, bis sie den Autoführerschein für begleitetes Fahren mit 17 erwerben können“, sagt Helmut Bode, Vorsitzender des Fahrlehrerverbands M-V. Er fügt hinzu: „Allein in Mecklenburg-Vorpommern haben im Rahmen des Modellversuchs von Ende September 2017 bis Ende 2019 mehr als 850 Jugendliche die Prüfung für den Führerschein mit 15 abgelegt – fast zehnmal so viele wie für den Führerschein mit 16 (89).

Die wissenschaftliche Auswertung des Modellversuchs im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen zeigt auch, „dass im ländlichen Raum deutlich mehr Personen die Fahrerlaubnisklasse AM erwerben“. Genau dies hatte sich Christian Pegel erhofft: „Das Herabsetzen des Mindestalters soll dazu beitragen, die selbstbestimmte Mobilität vor allem im ländlichen Raum früher möglich zu machen. Der demographische Wandel, nicht kürzer werdende Schul- oder Ausbildungswege und die finanziellen Grenzen, die einem uneingeschränkten Bus- und Bahnverkehr rund um die Uhr gesetzt sind, setzen der Mobilität gerade von jungen Menschen auf dem Land ohne Führerschein Grenzen. Dürfen sie schon mit 15 Moped fahren, erhöht sich ihre Mobilität, bei der sie nicht auf Ältere angewiesen sind.“ Die Studie kam auch zu dem Ergebnis, dass die 15 Jahre alten Versuchsteilnehmer sich im Verkehr nicht auffälliger verhielten als ältere. Christian Pegel und Helmut Bode sind sich auch hier einig: „Der Mopedführerschein mit 15 erfordert eine vollwertige Fahrschulausbildung mit theoretischer und praktischer Prüfung. Das ist der gravierende Unterschied zum Mofa, das 15-Jährige schon heute fahren dürfen und wofür sie eine sehr viel leichter zu erwerbende Prüfbescheinigung nachweisen müssen. Wir gehen davon aus, dass die jungen Mopedfahrer sich erheblich intensiver ihrer Verantwortung und der Gefahren im Straßenverkehr und der Gefahren bewusst werden.“

Jugendliche, die den Mopedführerschein mit 15 erwerben, dürfen damit nur in den Bundesländern fahren, die das Mindestalter herabsetzen: Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. „Das ist in Ordnung. Es geht vor allem darum, dass die Jugendlichen, die bei uns leben, sich in ihrem Alltag selbstständiger fortbewegen können. Das Moped ist ja kein Verkehrsmittel für Fernreisen.“ Voraussichtlich Ende März wird sich die Landesregierung erneut mit dem Entwurf sowie den Anregungen der Vereine und Verbände befassen und dann voraussichtlich die Rechtsverordnung erlassen. Informationen zum Modellversuch erhalten Sie auch auf www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/StV/Strassenverkehr/modellversuch-moped-mit-15.html

Spatenstich für Biogasanlage in Dubai

Know-how aus Mecklenburg-Vorpommern international gefragt

1_Dubai_Gruppenbild SpatenstichMecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe hat in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) den Spatenstich für den Neubau einer Biogasanlage der Firma ME-LE aus Torgelow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) vollzogen. „Die neue Anlage dient der Erzeugung von grüner Energie. Darüber hinaus werden tierische Reststoffe wie Rindergülle geruchsreduzierend und umweltgerecht verarbeitet. Das Unternehmen hat sich auf dem Gebiet des Baus von Biosgasanlagen einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Das Know-how aus Mecklenburg-Vorpommern ist inzwischen international gefragt“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Dienstag in Dubai. Der Spatenstich fand am Rande des Informationsbesuches von Minister Glawe auf der weltweit zweitgrößten Fachmesse der Gesundheitswirtschaft Arab Health in Dubai statt. Insgesamt sind 12 Medizintechnikfirmen aus Mecklenburg-Vorpommern vor Ort. Die BioCon Valley® GmbH betreut seit 2009 im Auftrag der Landesregierung die Aussteller in Dubai. Unterstützt wird der Aufenthalt der Wirtschaftsdelegation unter der Leitung von Minister Glawe durch das Deutsche Generalkonsulat Dubai.

Biogasanlage auf bedeutendem Milchviehbetrieb der VAE errichtet

Die Biogasanlage wird auf der Farm des bedeutendsten Milchviehbetriebes der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Al Rawabi Dairy, errichtet. Die Farm betreibt Milchproduktion mit 15.000 Milchkühen und einer eigenen Molkerei. Im Juni 2019 hat die ME-LE Biogas GmbH aus Torgelow einen Vertrag mit der Farm zur Umsetzung der ersten Biogasanlage in Dubai unterzeichnet. Das Projektvolumen beträgt rund 7,2 Millionen Euro. Die Biogasanlage soll eine Leistung von etwa 1,3 Megawatt bringen. „Die Anlage leistet somit künftig einen wesentlichen Beitrag zur Deckung des Energiebedarfes der Farm durch erneuerbare Energien. Künftig wird die heimische Kompetenz auch in Dubai wertschöpfend und umweltschützend eingesetzt“, so Glawe weiter. Zudem sollen Methan- und Ammoniak-Emissionen am Standort deutlich reduziert und wertvoller Dünger für die Region erzeugt werden.

International gefragtes Know-how

Insbesondere in Brasilien konnten technologisch anspruchsvolle Aufgaben gemeistert werden. Vor einer Woche haben der Bundesstaat Paraná (Brasilien) und die Stadt Toledo (Bundesstaat Paraná) die ME-LE-Gruppe beauftragt, bis Ende 2021 eine Biogasanlage mit einer Leistung von drei Mega-Watt und eine mechanisch-biologische Abfallbearbeitungsanlage (MBA) mit einer jährlichen Kapazität von 60.000 Tonnen Hausabfällen zu realisieren. Beide Projekte haben ein Auftragsvolumen von 31 Millionen Euro. Auch in der Türkei hilft die Technologie der ME-LE-Gruppe bei der wirtschaftlichen Verwertung von landwirtschaftlichen und tierischen Reststoffen. Weitere aktive internationale Märkte sind Kasachstan, China, Ghana und unsere europäischen Nachbarn. Die ME-LE-Gruppe beschäftigt rund 550 Mitarbeiter. Zu den Geschäftsfeldern zählt neben Biogas- und Klimatechnik auch die Bewirtschaftung von Immobilien. „Ich freue mich, dass ich im nächsten Jahr zur Inbetriebnahme der Biogasanlage in Dubai vor Ort sein werde und den Startschuss dafür geben kann“, so Glawe.

Informationen zur Arab Health

Die Arab Health Messe ist die führende internationale Gesundheitsveranstaltung im Nahen Osten. Sie bringt die weltweit führenden Hersteller, Organisationen und Fachleute der Gesundheitswirtschaft zusammen. 4.250 Aussteller präsentieren die gesamte Bandbreite der Gesundheitswirtschaft. Über 100.000 Besucher aus 160 Ländern werden erwartet. Insgesamt sind 12 Medizintechnikfirmen aus unserem Land auf der Arab Health vertreten. Darüber hinaus werden 11 weitere Firmen der Gesundheitswirtschaft mit Produktinformationen durch die BioCon Valley® GmbH – dem Netzwerk der Gesundheitswirtschaft des Landes – am Norddeutschen Gemeinschaftsstand vertreten sein. „In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist der Gesundheitssektor stark ausgebaut worden. Deutsche Unternehmen profitieren hiervon in besonderem Maße. Deutsche Medizintechnik und Dienstleistungen gehören zu den qualitativ besten der Welt und werden aufgrund ihres hohen Standards in den Vereinigten Arabischen Emiraten und der Golfregion insgesamt besonders nachgefragt. Die Unternehmerinnen und Unternehmer haben die Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen einem breiten und internationalen Fachpublikum vorzustellen“, so Glawe weiter. „Von Medizintechnik und Rehabilitationsgeräten über Arzneimittel bis hin zu Krankenhaus- und Laborausrüstung: Auf der Arab Health wird die gesamte Bandbreite der Branche präsentiert und verkauft.“

Anknüpfend an die Aktivitäten der Bundesregierung im Rahmen der Exportoffensive Gesundheitswirtschaft unterstützt die Landesregierung gemeinsam mit der BioCon Valley® GmbH die außenwirtschaftlichen Vorhaben der kleinen und mittleren Unternehmen im und mit dem Ausland. Die BioCon Valley® GmbH betreut seit 2009 im Auftrag der Landesregierung die Aussteller in Dubai und vermittelt auf Anfrage Kontakte zu Einrichtungen und Entscheidungsträgern der Gesundheitswirtschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie in weiteren Staaten des arabischen Raums. „In dieser Region kommt es mehr als anderswo auf eine konstante Pflege der Kontakte und eine Präsenz vor Ort an. Dies geht nicht ohne Partner. Aus diesem Grund organisieren die BioCon Valley® GmbH gemeinsam mit dem Land M-V, mit Life Science Nord – unserem Partner aus Hamburg und Schleswig-Holstein – den Norddeutschen Gemeinschaftsstand auf der Messe“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe abschließend.

Bildunterschrift: Dubai Gruppenbild Spatenstich, Foto-Quelle: BioCon Valley® GmbH

Ganz Links: Dr. Markus Piechotka – Mele Biogas GmbH (Business Development Manager)

Dritter von Links: Prof. Dr. Ahmed El Tigani – Gründer und Geschäftsführer der „Al Rawabi Dairy Co. LLC“ (bedeutendster Milchviehbetrieb der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Dort entsteht die neue Biogasanlage.

Bild-Mitte: Harry Glawe – Wirtschaftsminister Mecklenburg-Vorpommern

Rechts daneben (gibt Minister Glawe die Hand): Abdullah Sultan Al Owais – Inhaber „Al Rawabi Dairy Co. LLC“

Winterferien 2020 in Mecklenburg-Vorpommern

Facettenreicher Veranstaltungskalender im Nordosten / Gästeankünfte im Februar seit 2009 um 40 Prozent gestiegen

Wolf, Foto: Joachim Kloock

Wolf, Foto: Joachim Kloock

Zahlreiche Veranstaltungen werden in den Winterferien zwischen Ostseeküste und Seenplatte angeboten. Auf dem Programm stehen unter anderem Wolfswanderungen im Wildpark-MV in Güstrow, ein mobiles Experimentierlabor im „phanTECHNIKUM“ in der Welterbestadt Wismar sowie von Kindern geführte Touren durch das Meeresmuseum in der Hansestadt Stralsund. Dazu Birgit Hesse, Präsidentin des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Immer mehr Gäste reisen in den Winterferien in den Nordosten: Im Februar 2019 verbrachten mehr als 350.000 Gäste etwa 1,25 Millionen Übernachtungen in Mecklenburg-Vorpommern. Seit 2009 sind allein die Gästeankünfte in diesem Monat um fast 40 Prozent gestiegen, die Übernachtungen um 36 Prozent. Dementsprechend groß ist die programmatische Vielfalt während der Winterferien, vor allem in den Naturerlebniszentren im Land.“ Einige Veranstaltungen für die Ferien sind im Folgenden aufgeführt. Weitere Angebote und Arrangements sind unter www.auf-nach-mv.de zu finden.

Experimente und Workshops im „phanTECHNIKUM“ in Wismar

Hobbytüftler und Nachwuchsphysiker aufgepasst: Anlässlich des so genannten Röntgenjahres 2020 zu Ehren des 175. Geburtstages des Physikers und ersten Nobelpreisträgers Wilhelm Conrad Röntgen sowie seiner Entdeckung der Röntgenstrahlung vor 125 Jahren macht vom 11. bis 14. Februar das „X-Perimente-Mobil“ Halt im „phanTECHNIKUM“ in der Hansestadt Wismar. Dabei handelt es sich um einen Kleintransporter, der vom Deutschen Röntgen-Museum in Remscheid in Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim in ein mobiles Experimentierlabor umgebaut wurde. In 90-minütigen Workshops können sich Besucher darin etwa über UV-Licht, Radioaktivität und Röntgenstrahlung informieren. Darüber hinaus steht in der bis Mai laufenden Sonderausstellung „Fritz Heckert“, so der Name eines 1960 in Wismar vom Stapel gelassenen Kreuzfahrtschiffes, das Thema Seefahrt im Mittelpunkt. Weitere Informationen: www.phantechnikum.de

Wildpark-MV in Güstrow

Den Wölfen auf der Spur: Am 1., 15. und 29. Februar können Besucher des Wildparks-MV in der Barlachstadt Güstrow an geführten Wolfstouren teilnehmen. Dabei geht es mit Taschenlampen ausgestattet über Kletterpfade und Höhlengänge vorbei an Wildschweinen, Wildkatzen und Luchsen zum Wolfsrudel, dessen Fütterung zu den Höhepunkten der Wanderung zählt. Bastelaktionen, Kerzen ziehen und Schaufütterungen, etwa bei Frettchen, Auerochsen oder Waschbären, runden das Programm ab. Am 13. und 20. Februar werden darüber hinaus Workshops angeboten, bei denen Teilnehmer Hautpflegeprodukte, unter anderem Lippenbalsam, selbst herstellen können. Weitere Informationen: www.wildpark-mv.de

Kinderlotsen führen durch das Meeresmuseum Stralsund

Von Kindern für Kinder: In den Winterferien führen kleine „Meeresbiologen“ im Alter von neun bis zwölf Jahren durch die Ausstellungen im Meeresmuseum in der Hansestadt Stralsund. Dabei präsentieren sie ihre Lieblingstiere in den tropischen Aquarien und erläutern die Tricks und Kniffe, die sich die Meeresbewohner zum Überleben im offenen Ozean angeeignet haben. Das Ziel der Kinderlotsen ist es, ihre Begeisterung für die Unterwasserwelt an möglichst viele gleichaltrige Besucher weiterzugeben. Die etwa 70-minütigen, kostenfreien Führungen werden am 11. und 13. Februar jeweils um 12.00 Uhr angeboten und sind auf 15 Teilnehmer beschränkt. Beim Ferienaktionstag „Tschüss Walross“ am 20. Februar können sich Gäste darüber hinaus von dem 2,50 Meter langen und 1,40 Meter hohen Walross-Präparat verabschieden, das nach 45 Jahren in der UNESCO-Welterbestadt zurück ins Leipziger Naturkundemuseum zieht. Dabei werden Kurzführungen zu den bis zu 1.000 Kilogramm schweren Meeressäugern und zum Beruf des Präparators, ein Familienquiz sowie eine Kinderbuchlesung angeboten. Weitere Informationen: www.kindermeer.de

Unterstützung für Mecklenburg-Vorpommern nach 2020

Unser Land braucht weiter EU-Förderung

Technologiezentrum Warnemünde, Foto: Joachim Kloock

Technologiezentrum Warnemünde, Foto: Joachim Kloock

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe hat am Mittwoch an der Veranstaltung „Unternehmer im Dialog mit der Politik“ in Loitz (Vorpommern-Greifswald) teilgenommen. Ein Thema war die Unterstützung der EU für Mecklenburg-Vorpommern nach 2020. „Mecklenburg-Vorpommern hat sich in den vergangenen 30 Jahren zu einem attraktiven Unternehmens-, Arbeits- und Lebensstandort entwickelt. Die Wirtschaft wächst und der Arbeitsmarkt ist in der besten Verfassung seit der Wiedervereinigung. Das haben wir vor allem den Unternehmern und ihren Mitarbeitern zu verdanken, die mutig investieren und neue Produkte, Technologien und Dienstleistungen entwickeln. Die Industrie kommt voran, in der Gesundheitswirtschaft entstehen viele Arbeitsplätze. Der Tourismus wächst weiter. Trotz der guten Entwicklung sind wir auch weiter auf Unterstützung von der EU angewiesen. Der wirtschaftliche Aufholprozess ist noch nicht abgeschlossen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Wachstumsfördernde Verbesserungen der Standortbedingungen

Zum 01. Januar 2021 soll auf Basis des noch zu beschließenden neuen „Mehrjährigen Finanzrahmens“ für den nächsten Sieben-Jahreszeitraum die neue EU-Förderperiode 2021 bis 2027 für verschiedene EU-Fonds beginnen. Es erfolgt die Unterscheidung von drei Regionen-Kategorien. Das sind weniger entwickelte Regionen, stärker entwickelte Regionen sowie Übergangsregionen. „Mecklenburg-Vorpommern gehört weiter zu den Übergangsregionen. Wir brauchen die EU-Förderung, denn sie zielt schwerpunktmäßig auf wachstumsfördernde Verbesserungen der Standortbedingungen“, so Glawe weiter. Beispielsweise fördert der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) vor allem zukunftsgerichtete Investitionen in den Bereichen Forschung, technologische Entwicklung und Innovation, gewerbliche Wirtschaft und öffentliche Infrastruktur sowie Verringerung der CO2-Emissionen.

Neue EU-Förderperiode von 2021 bis 2027

Wie viel Geld das Land von 2021 bis 2027 von der EU erhält, ist derzeit noch offen. Nach den Vorschlägen der Europäischen Kommission würde Deutschland insgesamt 20 Prozent weniger Strukturfonds-Mittel erhalten. Ausgehend hiervon könnte das Land Mecklenburg-Vorpommern voraussichtlich mit rund 820 Millionen Euro aus dem EFRE rechnen. „Im Ergebnis der derzeit auf EU-Ebene geführten Verhandlungen kann der Betrag allerdings auch noch deutlich geringer ausfallen. Eines steht fest: In der neuen Förderperiode ab 2021 wird das Thema Innovation eine noch stärkere Wichtung erhalten“, sagte Glawe.

Aktive Beteiligung für das neue Operationelle Programm

„Für das Operationelle Programm des EFRE müssen wir versuchen, für einen Zeitraum von sieben Jahren in die Zukunft zu schauen. Wir wollen dies gemeinsam mit allen Akteuren des Landes tun. Wir setzen auf eine aktive Beteiligung in einem Prozess, welcher uns aufzeigen soll, wo die größten Chancen für innovative und zukunftsorientierte Arbeitsplätze zu finden sind“, betonte Wirtschaftsminister Glawe. In der laufenden EU-Förderperiode 2014 bis 2020 wurden bislang 164 Millionen Euro aus dem ERFRE für 500 Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Rahmen der Forschungs- und Entwicklungsrichtlinie bewilligt. „Wir müssen weiter intensiv an der Initiierung von erfolgsversprechenden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in der Region arbeiten“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend.

Allgemeine Informationen zum Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Mecklenburg-Vorpommern

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zielt schwerpunktmäßig auf wachstumsfördernde Verbesserungen der Standortbedingungen. Die einzusetzenden Mittel stehen gezielt für die Verbesserung der regionalen Entwicklung und das Aufholen des Entwicklungsrückstandes gegenüber dem Durchschnitt der EU-Mitgliedsstaaten zur Verfügung. Hierzu fördert der EFRE vor allem zukunftsgerichtete Investitionen in den Bereichen Forschung, technologische Entwicklung und Innovation, gewerbliche Wirtschaft sowie öffentliche Infrastruktur. Von 2014 bis 2020 erhält Mecklenburg-Vorpommern 967,8 Millionen Euro aus dem EFRE. Die Fördermittel werden unter anderem für Investitionen zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, die Erschließung von Gewerbegebieten, den Ausbau wirtschaftsnaher und touristischer Infrastruktur, die Vermarktung Mecklenburg-Vorpommerns als Wirtschaftsstandort und Tourismusregion sowie für die Unterstützung von Projekten der Gesundheitswirtschaft eingesetzt.

Veranstaltungen im UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee und UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe M-V

Angebote im Februar 2020

Elbeaue bei Boizenburg_Dezember, Foto: Archiv Biosphärenreservat Flusslandschaft ElbeMittwoch, 19.02., 10:00 Uhr – 13:00 Uhr

Winterwanderung mit einem Ranger
Alle Kinder zwischen 8 und 12 Jahren sind recht herzlich eingeladen.
Veranstalter: Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe
Treff/Ort: Informationstafel an der L041, Abzweig Schaliß (zwischen 19246 Zarrentin am Schaalsee und Bantin). Infos: Tel. 038851 3020, http://www.schaalsee.de

Sonntag, 23.02., 10:00 Uhr – 12:00 Uhr

Gefiederte Wintergäste am Schaalsee
Ornithologische Führung mit einem Ranger um den Kirchensee. Festes Schuhwerk und ein Fernglas sind zu empfehlen.
Veranstalter: Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe
Treff/Ort: Kirche ZarrentinAmtsstraße 9, 19246 Zarrentin am Schaalsee
Infos: Tel. 038851 3020, http://www.schaalsee.de

Montag, 24.02.2020, 19.00 Uhr

Multivisionsshow „Am Feuer im Wald – Ein Leben mitten im grünen Nirgendwo“
Franziska und Carsten Jebens lassen die Zuschauer an ihrer Begeisterung für die Natur und deren wilde Bewohner teilhaben, lesen aus ihrem Buch „Kaffee mit Käuzchen – Unser Traumhaus im Wald“ und verraten, wie lange es dauert, bis man vollkommen verwaldschratet ist.
Veranstalter: Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe
Treff/Ort: Medienraum EinFlussReich, Am Elbberg 8-9, 19258 Boizenburg/Elbe
Infos: Tel. 038851 3020, http://www.elbetal-mv.de

Bildunterschrift: Elbeaue bei Boizenburg, Foto: Archiv Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe M-V

Ausstellungseröffnung in der Kunsthalle Rostock

Ute und Werner Mahler. Foto: © Ingo Taubhorn / DeichtorhallenUte Mahler & Werner Mahler – Werkschau

25.01.2020, um 18 Uhr

Ute Mahler und Werner Mahler, seit 40 Jahren ein Paar, sind zwei herausragende deutsche Fotografen, die zur DDR-Zeit zu den Stil prägenden Fotografen des Ostens zählten und heute wie damals ihre humanistische Sicht auf die Welt in unterschiedlichen, intensiven Fotoprojekten realisiert haben. Nachdem die beiden Fotografen rund 30 Jahre jeweils ein eigenes Œuvre geschaffen haben, arbeiten sie seit 2009 an gemeinsamen Werkgruppen. Für die Ausstellung sind 450 Werke zusammengestellt worden.

Eine Ausstellung des Hauses der Photographie/Deichtorhallen Hamburg in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Rostock.

Künstlergespräch

So., 26.01.2020, um 14 Uhr

Ute Mahler und Werner Mahler im Gespräch mit den Kuratoren Brigitte Woischnik und Ingo Taubhorn

Bildunterschrift: Ute und Werner Mahler. Foto: © Ingo Taubhorn / Deichtorhallen

Mele Gruppe Mecklenburg-Vorpommern erhielt Beauftragung für zwei Projekte in Brasilien 

Langer Atem und Technologieführerschaft aus Mecklenburg-Vorpommern zahlen sich aus. Nachhaltige Wertschöpfung und hochqualifizierte Arbeitsplätze in Mecklenburg-Vorpommern gesichert. Das Auftragsvolumen beträgt 31 Millionen Euro

Kooperation BrasilienDer Bundesstaat Paraná (Brasilien) und die Stadt Toledo (Bundesstaat Paraná) haben die Mele Gruppe Mecklenburg-Vorpommern beauftragt, bis Ende 2021 eine Biogasanlage mit einer Leistung von drei Mega-Watt und eine mechanisch-biologische Abfallbearbeitungsanlage (MBA) mit einer jährlichen Kapazität von 60.000 Tonnen Hausabfällen zu realisieren. Das erforderliche Grundstück von sechs Hektar wurde notariell gesichert. Die Umweltgenehmigung ist erteilt. Die Beauftragungen der Mele Gruppe Mecklenburg-Vorpommern wurden im Beisein von Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph, durch den Gouverneur des Bundesstaates Paraná, den Bürgermeister der Stadt Toledo und durch den Geschäftsführer der MeleGruppe Dietrich Lehmann unterzeichnet. Beide Projekte haben ein insgesamtes Auftragsvolumen von 31 Millionen Euro. „Die Mele Gruppe und wir haben drei Jahre an diesem Projekt gearbeitet. Langer Atem und Technologieführerschaft aus Mecklenburg-Vorpommern haben sich ausgezahlt. Ich freue mich darüber, dass nachhaltige Wertschöpfung in unserem Land und hochqualifizierte Arbeitsplätze gesichert wurden“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph vor Ort.

Mele Gruppe ist international gut aufgestellt

„Ich freue mich sehr, dass wir nach einer intensiven Vorbereitung zu diesem Abschluss gekommen sind und hiermit werden insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern hochqualifizierte Arbeitsplätze gesichert. Im Schlepptau können mehrere Firmen aus Deutschland ihre Produkte nach Brasilien liefern. Von besonderer Bedeutung für die Beauftragung war die Einbeziehung der Mele Akademie zur Ausbildung der Fachkräfte für die Betreibung dieser hochkomplexen Industrieanlage. Wir begleiten die Betreibung der Anlage über mehrere Jahre“, hob Rudolph hervor. Unter dem Titel „Paraná Plus – Biogasinitiative mit Zukunft“ ist mit brasilianischen Partnern aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft eine klimaneutrale und dezentrale Energiestrategie für den ländlichen Raum entwickelt worden, die zukunftsweisende Umwelttechnik „Made in Mecklenburg-Vorpommern“ in Paraná befördern und sich zu einem Markenzeichen entwickeln soll. „Mit dem gemeinsamen Programm haben wir den Grundstein für eine nachhaltige Zusammenarbeit gelegt“, sagte Rudolph.

Vor Ort entsteht eine Biomethananlage mit einer Erzeugungskapazität von 700 Nm³/h (ca. 3,3 MW/h) Biomethan mit Erdgasqualität und Abscheidung von CO₂ zur industriellen Nutzung. (Nm³/h = Menge eines Gases, die bei 1,01325bar und 273,15K in einem Volumen von einem Kubikmeter enthalten ist) Hauptziel ist die Erzeugung eines grundlastfähigen, speicherbaren und klimaneutralen Energieträgers zur Variation der brasilianischen Energiematrix sowie der Senkung von zusätzlichen Treibhausgasen durch die Erzeugung von Biomethan und Nutzung von CO₂ für die Lebensmittelindustrie. Als Rohstoffe für die Biogaserzeugung werden insbesondere Schweinegülle und Reststoffe aus der regionalen Agrarproduktion eingesetzt. Aus den noch verfügbaren Gärresten wird ein hochwertiger Naturdünger, der chemischen Mineraldünger ersetzt, produziert. Das Investitionsvolumen für die schlüsselfertige Anlage beträgt rund 16 Millionen Euro.

Zudem entsteht eine mechanisch-biologische Abfallbearbeitungsanlage, die den Hausabfall der Stadt Toledo und weiterer 31 Gemeinden (400.000 Einwohner) umweltschonend aufbereitet, recycelt und organische Fraktionen zu Kompost verarbeitet. Die Anlage wird konzeptionell in Zusammenarbeit mit der Firma BN-Umwelt aus Rostock entwickelt. Das vorläufige Investitionsvolumen beträgt rund 15 Millionen Euro. „Die Anlage soll zukünftig eine hohe Wertschöpfung aus den eingelieferten Stoffen erzielen und eine Deponierung umweltschädlicher Stoffe weitgehend ausschließen. Dafür hat sich die Stadt Toledo mit ihren 31 umliegenden Gemeinden zu einer Kooperative zusammengeschlossen. Das ist wegweisend für die zukünftigen Aufgaben des Umweltschutzes und der nachhaltigen Energieerzeugung“, sagte Rudolph.

Informationen zum Außenhandel zwischen Brasilien und Mecklenburg-Vorpommern

Im Jahr 2018 betrug der Warenaustausch zwischen Brasilien und Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 60 Millionen Euro. Im Jahr 2018 wurden aus Mecklenburg-Vorpommern Waren im Wert von 26 Millionen Euro nach Brasilien exportiert. Die wichtigsten Exportgüter waren Maschinen (15 Prozent), Hebezeuge und Fördermittel (15 Prozent) sowie Geräte zur Elektrizitätserzeugung und -verteilung (13 Prozent). Im gleichen Zeitraum wurden von Brasilien nach Mecklenburg-Vorpommern Waren im Wert von 34 Millionen Euro importiert. Die wichtigsten Importgüter waren Obst- und Gemüsesäfte (35 Prozent), Kaffee (28 Prozent) sowie Kleie, Abfallerzeugnisse zur Viehfütterung und Futtermittel (9 Prozent). Das Außenhandelsvolumen Mecklenburg-Vorpommerns insgesamt hat im Jahr 2018 mit 13,8 Milliarden Euro einen Höchstwert erreicht (2017: 13,5 Milliarden Euro, 2016: 12,6 Milliarden Euro). Die wichtigsten Außenhandelspartner waren 2018 Polen (1,2 Milliarden Euro), die Niederlande (1,1 Milliarden Euro) und Schweden (eine Milliarde Euro).

Bildunterschrift:  V.l.n.r. Eduardo Bekin, Geschäftsführer Invest in Paraná; Carlos Massa Ratinho Junior, Gouverneur Paraná; Dr. Stefan Rudolph, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit MV; Dietrich Lehmann, Geschäftsführender Gesellschafter der mele Gruppe; Helmut Tündermann, Senior Executive Manager der mele Gruppe; Christian Belt, Projektleiter mele Brasil, Quelle: BioPark Toledo

Rostock ist eine Museumsstadt

Städtische Museen blicken auf erfolgreiches Jahr zurück

Die Kunsthalle Rostock (62.000), das Kulturhistorische Museum Rostock (55.000), das Schifffahrtsmuseum (40.000) und das Heimatmuseum Warnemünde (13.000) haben mit gemeinsam 170.000 Besucherinnen und Besuchern ein erfolgreiches Jahr 2019 hinter sich. Die Ausstellung zum Universitätsjubiläum im Kulturhistorischen Museum und die Schau zum Palast der Republik in der Kunsthalle waren große Publikumsmagneten. „Ich denke, wir sind uns einig: Rostock ist eine Museumsstadt“, resümiert Dr. Kathrin Möller, die das Schifffahrtsmuseum leitet. Christoph Wegner, Leiter des Heimatmuseums Warnemünde, kann da nur zustimmen: „Unsere Bedeutung für Freizeit und Bildung in Rostock zeigt sich vor allem im hohen Interesse der Besucher. Und das ist schließlich das schönste Lob für unsere Arbeit. Wir sind mehr als der Regenschirm für Schlechtwettertouristen.“

Dr. Jörg-Uwe Neumann, Leiter der Kunsthalle Rostock, ergänzt: „Wir Museen sind als Bewahrer von Kulturgütern wichtig für die kulturelle Identität der Stadt und strahlen damit über die Grenzen Rostocks hinaus. Das zeigt auch die mediale Aufmerksamkeit – die Ausstellung zum Palast der Republik hat es sogar bis in die New York Times geschafft.“ Mit Beginn des neuen Jahres soll es selbstverständlich so erfolgreich weitergehen. Auch im Kulturhistorischen Museum bei Leiter Dr. Steffen Stuth ist die Vorfreude spürbar: „Alle Museen haben 2020 wieder ein anspruchsvolles Programm vorbereitet und wir freuen uns auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher, inspirierende Begegnungen und Gespräche bei unseren zahlreichen Begleitveranstaltungen.“

Stettiner Polizei und Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern schützen gemeinsam Gewässer

Natürliche Ressourcen und biologische Vielfalt in der Odermündung und im Stettiner Haff erhalten 

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Küstenstreifenboot, Fotoquelle: https://www.polizei.mvnet.de/Polizei/LWSPA/

Die Woiwodschaftskommandantur der Polizei in Stettin (Komenda Wojewódzka Policji w Szczecinie) und das Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern wollen im Rahmen eines gemeinsamen grenzüberschreitenden Projektes die Gewässer in den Gebieten Westpommerns und Mecklenburg-Vorpommerns intensiver überwachen. Die Marineakademie aus Stettin (Akademia Morska w Szczecinie) ist Kooperationspartner bei dem Vorhaben. „In vereinter Kraft und eng miteinander vernetzt werden die Projektpartner künftig die Gewässer der Region noch besser schützen, um die natürlichen Ressourcen und die biologische Vielfalt in der Odermündung und im Stettiner Haff bestmöglich zu erhalten“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Neue Ausrüstung für Polizei

Ziel des Projektes ist es, über Überwachungs-, Präventiv- und Interventionstätigkeiten der Polizei beider Nationen Umweltverschmutzungen schneller aufzuklären und eine Schädigung der natürlichen Umwelt, etwa durch die Wilderei von Fischen, zu vermeiden. Dazu sollen die Polizeieinheiten mit modernen Booten, Nachtsichtgeräten und Fahrzeugen ausgerüstet werden. Zudem sind gemeinsame Seminare geplant, die sich unter anderem mit den Themen grenzüberschreitende Verfolgung in Wassergebieten, Evakuierung von Menschen auf Schiffen sowie mikroskopische Techniken zur Untersuchung von verunreinigtem Material. Weiter soll es Workshops für Schüler geben, um sie für den Schutz der Umwelt zu sensibilisieren. „Mit Unterstützung des Projektes gelingt es, die deutsche und polnische Polizei besser auszustatten, um die Küstengewässer zu schützen und vor allem Umweltsünder schnellstmöglich zu finden“, sagte Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtkosten betragen rund 397.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Projekt in Höhe von rund 337.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen.

Informationen zum Programm Interreg V A

Das Kooperationsprogramm Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen ist Teil der europäischen Kohäsionspolitik und wird im Rahmen des eigenständigen Ziels „Europäische Territoriale Zusammenarbeit“ durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt. Das Programm fördert grenzüberschreitende Kooperationsprojekte zwischen deutschen und polnischen Partnern. Für das Programm stehen in der EU-Förderperiode bis 2020 insgesamt 134 Millionen Euro EFRE-Mittel zur Verfügung. Das Interreg-Programm wird umgesetzt in der Wojewodschaft Westpommern in Polen, den Landkreisen Barnim, Uckermark und Märkisch Oderland in Brandenburg sowie in den Landkreisen Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen und im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern. Das Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern leitet die Verwaltungsbehörde im Gesamtprogramm.

Bessere medizinische Versorgung im ländlichen Raum von Mecklenburg-Vorpommern

Notarzt im Einsatz, Foto: Joachim Kloock

Notarzt im Einsatz, Foto: Joachim Kloock

Mit europäischen Fördermitteln, ausgereicht durch das Land, sollen in Mecklenburg-Vorpommern bis Ende 2023 elf Vorhaben umgesetzt werden, mit denen die medizinische Versorgung insbesondere mit Haus- und Kinderärzten auf dem Land verbessert werden kann. Die Projekte haben sich im Rahmen eines Wettbewerbes durchgesetzt, zu dem das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt und die 14 lokalen Aktionsgruppen (LAGn) im Sommer 2019 aufgerufen hatten. 16 Gemeinden, Unternehmen und Privatpersonen haben die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt; ihre Projektideen sind in die Bewertung durch die LAG-Mitglieder eingeflossen. Nun stehen die Siegervorhaben fest: Insgesamt elf Projekte werden mit 6 Millionen Euro Fördermitteln bei der Umsetzung unterstützt. „Mit dem Wettbewerb reagiert die Landesregierung auf die Auswirkungen des demografischen Wandels im ländlichen Raum hinsichtlich der medizinischen Versorgung der Bevölkerung. Einerseits braucht die immer älter werdende Bevölkerung, die zusätzlich oft chronisch krank und mobilitätseingeschränkt ist, eine intensive Betreuung in Wohnortnähe. Andererseits verabschieden sich auch immer mehr praktizierende Ärzte in die Rente, sodass es innovativer Lösungen für die Ansiedlung junger Ärzte auf dem Land bedarf“, sagte der für die Entwicklung der ländlichen Räume zuständige Fachminister Dr. Till Backhaus. „Zu den Herausforderungen in unserem Bundesland zählen die flächendeckende Erreichbarkeit einer qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung sowie die Fachkräftegewinnung vor allem im ländlichen Raum. Die Initiatoren der Projekte haben zukunftsweisende Ideen eingereicht. So entstehen im Land weitere wohnortnahe, ambulante Versorgungsstrukturen, die für die Bürger in ländlichen Regionen eine Verbesserung der medizinischen Betreuung bringen. Jeder Arzt, der sich für den ländlichen Raum entscheidet, ist am Ende ein Gewinn für die Menschen vor Ort. Wir schaffen die Voraussetzungen dafür, beispielsweise durch die Verbesserung der Infrastruktur vor Ort“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Zu den elf Sieger-Vorhaben gehören:

  • Erweiterung des Gesundheitshauses Mirow
  • Neubau des Gesundheits- und Begegnungszentrums Neubukow
  • Neubau eines Gesundheitszentrums in Tribsees
  • Umbau des Ärztehauses Altentreptow
  • Neubau eines Gesundheitszentrums in Marlow
  • Umbau des ehemaligen Jugendclubs zur Kinderarztpraxis in Thiessow
  • Neubau einer barrierefreien digitalen familienmedizinischen Einrichtung in Loitz
  • Um- und Ausbau der „Mühlenbruchschen Schenkung“ zum Gesundheitshaus in Warin
  • Sanierung und Ausbau eines unter Denkmalschutz stehenden Dreiseitenhofes zum Medizinischen Versorgungszentrum mit angegliederter Physiotherapie in Dobbertin
  • Umbau von vorhandenen Räumen zur Landarztpraxis in der Gemeinde Hanshagen
  • Sanierung und Erweiterung des Arzthauses in Vitte.

Um von den Fördermitteln zu profitieren, müssen die ausgewählten Vorhabenträger bis zum 15. März 2020 einen formalen Förderantrag beim örtlich zuständigen Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt stellen. Die Gesamtinvestitionssumme für die elf ausgewählten Vorhaben beträgt rund 14,5 Millionen Euro.

Inselklänge – so klingt Rügen

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Rainer Wolter, Foto: Christian Thiele (TZR)

Putbus14.1.2020 Rügen spielt auf. Die Insel hebt den Taktstock und die See erklingt als erster Solist. Wie jeder Ort hat auch Rügen eine ganz eigene Melodie. Ob die Geräusche eines Küstenspaziergangs oder die Klänge eines ausgelassenen Festes: Musik, das ist Urlaub für die Seele, ein Strandtag für die Ohrmuschel. Im Themenjahr „Inselklänge“ lädt die Tourismuszentrale Rügen (TZR) 2020 zum Hinhören ein.

Und wie klingt Rügen? Rauschend oder beschwingt wie das Meer? Klassisch oder Tanzbar wie ein unvergessliches Konzert? Hardcore oder sandweich wie die Lieder der Insulaner? Sich diesen Fragen widmend, begibt sich die Tourismuszentrale Rügen auf eine akustische Reise über die Landschaft und zu den Partituren der Insel – zu Orgelbauern, Strandfesten, Konzerten, Seemannsgesang und Schifferklavier. Die TZR lüftet wohl gehütete Geheimnisse, ist schon da, bevor der erste Ton gespielt und der Vorhang hochgeht, schaut all jenen Insulanern über die Schulter, die ihr Schaffen dem Klang widmen. Wie Orgelbauer Rainer Wolter, seit 35 Jahren im Beruf und einer, der die insgesamt 37 Instrumente der Insel wie kein Zweiter kennt. Er nimmt uns mit in das Herz der „Königin der Instrumente“, der Orgel.

Auch Robert Stolt lebt für den Klang. Jedes Jahr organisiert er das Festival Tag am Meer mit, bei dem er selbst als DJ „Tagträumer2“ auflegt. Bei elektronischen Klängen wird die Tanzfläche zum Strand, das Wolkenspiel zur Diskokugel, die Ostsee zur Videoleinwand. Stolt gewährt spannende Einblicke in ein familiäres Festival, das auf Rügen eine feste Größe ist. Das gilt auch für das Theater Putbus, das in diesem Jahr sein 200-jähriges Jubiläum feiert. Der heutige Leiter Peter Gestwa erzählt von seinem Schaffen, der lebhaften Vergangenheit des Hauses und blickt mit Freude auf die erlesenen Konzerte, Lesungen und Festakte, die 2020 zu Ehren des 200 Jahre alten Theaters aufgeführt werden. Bei all den Geschichten bleibt es längst nicht theoretisch, denn es gilt selbst zu erleben, wie Rügen klingt. Ob beim Festspielfrühling mit klassischen Konzerten an unerhörten Orten, bei den Putbuser Festspielen im klassizistischen Theater, bei einem der zahlreichen Kirchenkonzerte oder zum Festival Tag am Meer mit den Füßen im Sand – Musik begleitet Einheimische und Gäste auf Schritt und Tritt.

Weitere Informationen gibt es unter www.ruegen.de/inselklaenge

Neue Freizeitaktivitäten in Mecklenburg-Vorpommern

Hoch hinaus in Heringsdorf: Neuer Baumwipfelpfad auf Usedom

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Aussichtsturm Luftaufahme, Fotoquelle: „Erlebnis Akademie AG/Naturerbe Zentrum Rügen“

Neue Attraktion auf Usedom: Bis zum Sommer 2020 soll in der Nähe des Bahnhofs Heringsdorf ein Baumwipfelpfad entstehen. Dort haben Gäste die Gelegenheit, einen Panoramablick über das Eiland zu genießen. Von der Plattform in 33 Meter Höhe bietet sich ihnen eine Aussicht auf die Ostsee, das Achterwasser und den polnischen Teil der Insel. Auf dem Weg dahin soll Wissen an Erlebnis- und Lernstationen vermittelt werden, die unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Deutschland entstehen. Der Pfad hat eine Steigung von rund sechs Prozent und soll barrierearm gebaut werden. Ein Informationszentrum, das an der Stelle der Strandkorbhalle entsteht, soll als Einstieg dienen. Investor und Betreiber ist die Erlebnis Akademie AG, die schon einen Baumwipfelpfad auf der Insel Rügen betreibt. Insgesamt gibt es mit dem Baumkronenpfad Ivenacker Eichen, ein Projekt der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern, und dem Baumkronenpfad im „Naturerbe Zentrum Rügen“ drei Pfade dieser Art in Mecklenburg-Vorpommern. Weitere Informationen: www.eak-ag.de

Die Warnow wird zur Wellness-Oase

Seit Kurzem bereichert die Flusssauna das Wellness-Angebot der Hansestadt Rostock. Dahinter verbirgt sich ein zehn mal vier Meter großes Floß mit Saunaraum und Panoramafenstern, auf dem bis zu acht Personen schwitzen können. Unter www.flusssauna-rostock.de können sich Interessierte für 35 Euro pro Person anmelden. Inhaber der Flusssauna sind Sandra und Ronald Kley, die unter http://www.stadtpaddeln.de auch geführte Kanutouren anbieten. Auf dem Floß genießen Wellness-Gäste allen Komfort: Es gibt ausreichend Holz, einen Ruheraum mit Liegesitzen, Wasser, Tee, Kaffee und Obst sowie eine Badeleiter. Wer möchte, kann sich in der Küche auch kleine Snacks zubereiten. Abkühlung nach dem Saunavergnügen bietet – wie der Name vermuten lässt – ein Fluss, die Warnow. Einen Führerschein brauchen Gäste übrigens nicht, denn diese werden von den Inhabern zum gewünschten Ort gebracht und von dort nach drei Stunden auch wieder abgeholt. Weitere Informationen: www.flusssauna-rostock.de

Netzwerk Naturerlebniszentren präsentiert Outdoor-Ausstellung „Wo Natur Zuhause ist“

Das Netzwerk Naturerlebniszentren, ein Zusammenschluss von mehr als 30 Einrichtungen im Nordosten, in denen Gäste Wissenswertes über die Naturschätze erfahren, darunter das Stralsunder Ozeaneum, der Rostocker Zoo oder die Nationalen Naturlandschaften Mecklenburg-Vorpommern, präsentiert ab 2020 in Kooperation mit der Kur- und Tourismus GmbH Zingst die Outdoor-Ausstellung „Mecklenburg-Vorpommern: Wo Natur Zuhause ist“, welche die Naturschönheiten und Erlebniszentren des Landes zeigt. Großformatige Fotos regionaler Fotografen, darunter Timm Allrich, Martin Harms, Mario Müller, Peter Prast, Thomas Grundner oder Felix Gänsicke, werden auf 22 Bildtafeln, die auf so genannten Bildbänken angebracht sind, inszeniert. Premiere hat die Ausstellung auf der Internationalen Grünen Woche vom 17. bis 26. Januar in Berlin. Weitere Ausstellungsorte sind unter anderem das Umweltfotofestival »horizonte zingst« in Zingst (16. bis 24. Mai) und der Mecklenburg-Vorpommern-Tag in Greifswald (18. bis 20. September). Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de/naturerlebnis

Rügen: NVA-Museum eröffnet im Frühjahr 2020

Auf Initiative der Deutschen Privatbahn GmbH entsteht in unmittelbarer Nähe zum Oldtimer Museum in Prora ein NVA-Museum, in dem auf rund 250 Quadratmetern vornehmlich Militärtechnik ausgestellt wird. Unter den rund 20 Exponaten befindet sich das Kampfflugzeug MIG-21 oder der Panzer T-55. In Prora waren zu DDR-Zeiten bis zu 10.000 Soldaten der Nationalen Volksarmee stationiert. Weitere Informationen: www.nva-museum-ruegen.de

Astrolehrpfad entsteht im „Mecklenburger ParkLand“

Im „Mecklenburger ParkLand“, eine Region, die sich zwischen den Städtchen TessinLaageTeterow und Gnoien im Herzen Mecklenburgs befindet, entsteht ein Astrolehrpfad mit sechs thematischen Himmels- und Naturbeobachtungsstationen. Die vom Künstler Andreas Dietzel gestalteten Objekte greifen das Thema historische Astronomie auf und nähern sich diesem aus unterschiedlichen Blickwinkeln. So lohnt sich auch tagsüber ein Besuch. Die Eröffnung ist für Ostern 2020 geplant. Weitere Informationen: www.mecklenburgische-seenplatte.de/sterne

100. Teterower Bergringrennen

Das passt seit mehr als 100 Jahren zusammen: Motorengeknatter, Methanolgeruch und die sanft-hügelige Landschaft der Mecklenburgischen Schweiz. Das 100. Teterower Bergringrennen ist das Event für Motorsportbegeisterte zu Pfingsten. Das Rennen startet am 31. Mai und ist eingebettet in ein großes Fest. Zudem soll es im Teterower Rathaus eine Ausstellung zum traditionsreichen Rennen geben. Weitere Informationen: www.bergring-teterow.de

Telemedizinisch vernetztes deutsch-polnisches Kinderkrebszentrum entsteht

Bündelung von Kompetenzen wird Behandlung erkrankter Kinder grenzüberschreitend deutlich verbessern

Foto: Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Universität Greifswald, Foto: Presse HGW

Die Universitätsmedizin Greifswald und das unabhängige öffentliche klinische Krankenhaus Nummer 1 der Pommerschen Medizinischen Universität in Stettin (Polen) wollen künftig noch enger zusammenarbeiten, um ein telemedizinisch vernetztes, deutsch-polnisches Kinderkrebszentrum einzurichten. Weitere Projektpartner sind die Pommersche Medizinische Universität in Stettin, die Gesellschaft für Leben und Gesundheit mbH in Eberswalde (Land Brandenburg) sowie die Jagiellonen-Universität – Collegium Medicum in Krakau (Polen). „Mit dem Projekt wird die Behandlung krebskranker Kinder in der gesamten Region grenzüberschreitend deutlich verbessert. Mit der Bündelung der Fachkompetenz der einzelnen Partner können das medizinische Wissen, die Diagnostik und die Therapiemöglichkeiten zum Wohl der erkrankten Kinder und ihrer Familien bestmöglich eingesetzt werden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Deutsch-polnische Zusammenarbeit wird ausgebaut

In der Euroregion Pomerania sind die Universitätsmedizin Greifswald und das Universitätsklinikum Nr. 1 der Pommerschen Medizinischen Universität auf Kinderonkologie und -hämatologie spezialisiert. Unter anderem bietet die Universitätsmedizin Greifswald eine Radioisotopentherapie zur Behandlung schwerer Krebserkrankungen. Das Universitätsklinikum Nr. 1 der Pommerschen Medizinischen Universität hat beispielsweise umfangreiche Erfahrungen bei der Behandlung akuter Leukämie. Beide Universitätskliniken arbeiten bereits langjährig zusammen. „Ziel des neuen Vorhabens ist, die Zusammenarbeit im medizinischen Betrieb und in der Lehre deutlich auszubauen. Dazu sollen die diagnostischen Möglichkeiten verbessert und telemedizinisch verknüpft werden. Zudem ist unter anderem vorgesehen, eine grenzüberschreitenden e-learning-Plattform zur gemeinsamen Aus- und Weiterbildung von Medizinern und medizinischem Personal zu entwickeln. Vor allem die Telemedizin wird künftig bei der medizinischen Versorgung eine größere Rolle spielen. Es gilt, die innovativen Möglichkeiten der Digitalisierung optimal im Sinne der Patienten zu nutzen. Mit dem deutsch-polnischen Kinderkrebszentrum ist dabei ein wichtiger Schritt gemacht“, sagte Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtkosten betragen knapp 2,5 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Projekt in Höhe von rund 2,1 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen.

Informationen zum Programm Interreg V A

Das Kooperationsprogramm Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen ist Teil der europäischen Kohäsionspolitik und wird im Rahmen des eigenständigen Ziels „Europäische Territoriale Zusammenarbeit“ durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt. Das Programm fördert grenzüberschreitende Kooperationsprojekte zwischen deutschen und polnischen Partnern. Für das Programm stehen in der EU-Förderperiode bis 2020 insgesamt 134 Millionen Euro EFRE-Mittel zur Verfügung. Das Interreg-Programm wird umgesetzt in der Wojewodschaft Westpommern in Polen, den Landkreisen Barnim, Uckermark und Märkisch Oderland in Brandenburg sowie in den Landkreisen Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen und im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern. Das Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern leitet die Verwaltungsbehörde im Gesamtprogramm.

Kunsthalle Rostock – Januar 2020

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Uwe Kowski, Quelle: Kunsthalle Rostock

Uwe Kowski – sehen

Wir freuen uns, mit der Ausstellung sehen eine umfassende Werkschau des Malers Uwe Kowski mit Arbeiten aus den vergangenen zehn Jahren anzukündigen.

Zur Ausstellungseröffnung am 11.01.20 um 18 Uhr laden wir Sie herzlich ein.

Künstlergespräch

Am Sonntag, 12.01.20, findet in der Kunsthalle um 14 Uhr ein Gespräch mit Uwe Kowski und Gerd Harry Lybke, Galerie bei EIGEN + ART, statt, moderiert von Leonie Pfennig.

Kinder-Kunst-Club

Im „Kinder-Kunst-Club“ entdecken Kinder im Alter von 2 – 4 Jahren das Museum in kleinen Schritten. Am Sonntag, 12.01.20, in der Zeit von 11 – 12 Uhr können unsere kleinen Besucher malen, schneiden, basteln und kleben.

Ausführliche Informationen finden Sie auf hier.

„ODYSSEE“ – 25 Touren zur Kreativwirtschaft durch die Mecklenburgische Seenplatte

Ausgewählte Touren zu Kulturschaffenden der Region

Der Kunstverein Teterow e.V. will die kulturellen Höhepunkte der Mecklenburgischen Seenplatte erlebbarer machen. Dafür hat der Verein eine Broschüre erstellt mit 25 Routen, die Ausflugsziele aus der Kreativwirtschaft beinhalten. Auf diese Weise soll den Besuchern und heimischen Kunstinteressierten das Angebot der Region näher gebracht werden. „Mit der sorgfältig ausgewählten Tourenplanung erhalten Besucher und Anwohner eine Reihe neuer Ausflugstipps für die Mecklenburgische Seenplatte. So ist eine Übersicht attraktiver Reiseziele entstanden, die für die vielen Kulturschaffenden vor Ort werben“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Zwischenstopps bei regionalen Erzeugern, gastronomischen Anbietern und kreativen Köpfen

Seit seiner Gründung in den 1990ern ist der Kunstverein Teterow e.V. in der Kunst- und Kulturförderung aktiv. Ziel ist dabei unter anderem, das künstlerische Leben im ländlichen Raum zu bereichern und damit gleichzeitig touristische Anlaufpunkte zu schaffen. Unter dem Namen „Odyssee“ erschien zum zweiten Mal eine umfangreiche Broschüre. Diese schlägt mit ihren individuellen Tourenvorschlägen jeweils drei bis fünf konkrete Haltepunkte der Kunstszene vor. Hinzu gesellen sich wertvolle Tipps für Zwischenstopps bei regionalen Erzeugern, gastronomischen Anbietern oder öffentlichen Einrichtungen mit besonderer Attraktivität. „Durch die intensive Öffentlichkeitsarbeit des Vereins ist den Kulturschaffenden stets eine überregionale Präsenz sicher. Das trägt dazu bei, den Kreativen ganzjährig und saisonunabhängig einen steten Besucherstrom zu verschaffen“, so Glawe.

Nachhaltige Erlebnisse abseits bekannter Pfade liegen im Fokus

Das Hauptaugenmerk der Broschüre liegt auf Erlebnissen, die häufig fernab der bekannten touristischen Destinationen zu finden sind. Auf urigen Feldwegen lassen sich märchenhafte Schlösser und Parks entdecken. Dazu gesellen sich einsame Bauernhäuser, wahre Kirchenschätze sowie ausgezeichnete Restaurants und Cafés mit gesunden, regionalen Angeboten. Im Mittelpunkt stehen dabei jedoch immer die Künstler in ihren Ateliers. „Die Touren führen rund um die weitläufige Seenplatte, vom wilden Tollensetal hoch im Norden, vorbei an der Müritz und südwärts bis zur Feldberger Seenlandschaft. Rings um die Müritz lassen sich mit der neuesten Zusammenstellung auch die künstlerischen Perlen am Rande der Waldpfade und Schotterpisten ausfindig machen. Bei der vielfältigen Zusammenstellung ist ganz sicher für jeden Geschmack etwas dabei“, so Glawe weiter.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtkosten des Projektes betragen rund 195.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützte das Vorhaben aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Höhe von 120.000 Euro.

Weitere Informationen

Im März 1990 gründeten die Mitglieder der Bürgerbewegung des Neuen Forums die „Kleine Galerie Teterow“. Aufgrund ganzjähriger erfolgreicher Ausstellungseröffnungen und Straßenfeste konnte im Jahr 1994 ein Anbau für die Ausstellungsräume auf 60 Quadratmetern mit Hilfe der Stadt, Spender und Sponsoren umgesetzt werden. Als weiterer historischer Meilenstein in der Entwicklung der Galerie ist der Umzug in die Räumlichkeiten Am Kamp zu nennen. Die Ausstellungsfläche betrug fortan 100 Quadratmeter, zu der eine noch größere Hoffläche als zuvor hinzukam. Größere Feste im Rahmen der Ausstellungseröffnungen wurden möglich und Präsentationen von großformatigen Kunstwerken stellten eine Bereicherung im Ausstellungsbetrieb der Galerie dar. Parallel zum Umzug wurden mit der Gründung des Kunstvereins Teterow e.V. im Jahr 1999 die Weichen für einen notwendigen Wechsel der Trägerschaft gestellt. Im August 2013 zog die Galerie des Kunstvereins in das ehemalige Bahnhofsgebäude der Stadt Teterow. Auf der neuen Ausstellungsfläche von 250 Quadratmetern wird ein reichhaltiges Repertoire an Malerei, Grafik, Skulptur, Plastik, Keramik und Schmuck wirkungsvoll präsentiert.

www.galerie-teterow.de

www.odyssee-mv.de

Neue Parkbänke in Markgrafenheide

Wahl-Rostocker aus Hemsbach (Baden-Württemberg) schenken dem Ort drei Sitzbänke an den Dünen

PM Bänke in Markgrafenheide (c) TZRW_J. KloockUrlauber und Gäste des Seebades Markgrafenheide können sich seit Oktober 2019 über drei zusätzliche Parkbänke entlang der kleinen Promenade von den Strandaufgängen 23 bis 31 freuen. „Wir danken Familie Dreßler außerordentlich für Ihr persönliches Engagement und die Finanzierung der drei neuen Parkbänke in Markgrafenheide. Das ist keine Selbstverständlichkeit und wir freuen uns, dass jetzt die vielen Gäste und Einheimische diesen wunderschönen Blick auf die Ostsee noch mehr genießen können“, sagt Matthias Fromm, Tourismusdirektor der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Gisela und Manfred Dreßler kommen ursprünglich aus Hemsbach in Baden-Württemberg und leben nun schon seit einiger Zeit in Markgrafenheide. Die beiden Wahl-Rostocker hat es vor ein paar Jahren an die Küste gezogen und ihr neuer Wohnort ist ihnen mittlerweile sehr an das Herz gewachsen. So kam auch die Idee, der Sitzmöglichkeiten direkt an den Dünen, die schon seit vielen Jahren immer wieder ein Ziel zahlreicher Familienurlaube im Seebad Markgrafenheide waren.

„Wir gehen sehr viel und gerne an den Dünen spazieren. Und das zu jeder Jahreszeit. Die Luft und auch der Blick auf das Meer sind hier einmalig. Irgendwann haben wir darüber nachgedacht, dass es doch schön wäre, wenn es auf dem Weg zwischen StrandResort und der Rostocker Heide eine Bank zum Verweilen gäbe. So kam uns die Idee, uns hier direkt zu engagieren. Uns hat sehr gefreut, dass sich die Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde gleich unserem Anliegen angenommen hat und es sind alle Urlauber und Einheimische eingeladen, diese Sitzgelegenheiten auch kräftig zu nutzen“ erläutert Manfred Dreßler. Im Ortsbeirat Markgrafenheide wurde die Idee für das Aufstellen der neuen Parkbänke auch sehr begrüßt. „Wir sind über diese private Initiative hocherfreut und bedanken uns dafür sehr! Diese Parkbänke sind beispielhaft für eine sehr gute Ausstattung für einen qualitativ hochwertigen Urlaub bei uns am Meer“, so Jürgen Dudek vom Ortsbeirat Markgrafenheide.

Das Modell der Bänke und die Standorte wurden gemeinsam mit der Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde abgestimmt. Familie Dreßler orientiere sich mit ihrer Empfehlung am Baggersee Hemsbach. „Dort stehen nämlich die gleichen Bänke in solider Ausführung“ ergänzt Manfred Dreßler. Seit Ende September 2019 stehen nun die drei neuen Parkbänke für alle Besucher an den Standorten Strandzugang 24-25, 27-28 und 30 bereit.

Bildunterschrift: Jürgen Dudek und Matthias Fromm danken Gisela und Manfred Dreßler (sitzend auf der Bank) für Ihr Engagement und die neuen Bänke in Markgrafenheide ©TZRW/Joachim Kloock