Archiv für Januar 2020

Galerie präsentiert russischen Fotokünstler – Ausstellungseröffnung in Greifswald

Kunst und Kultur sind von jeher Katalysatoren eines engen Miteinanders von Zivilgesellschaften. Die Ausstellung „Behind the Curtain – Закулисье“ ist Teil enger und erfolgreicher Zusammenarbeit von Russen und Deutschen

ballerina-2026055_640In der Galerie STP in Greifswald ist am Freitag eine Ausstellung des russischen Künstlers Mark Olich eröffnet worden. Unter dem Titel „Behind the Curtain – Закулисье“ (Hinter dem Vorhang – Hinter der Kulisse) sind Fotos von Ballettszenen zu sehen. „Wirtschaft, Kunst und Kultur sind von jeher Katalysatoren eines engen Miteinanders von Zivilgesellschaften. Die Fotoausstellung erlaubt uns einen tiefen Einblick in die Seele des Künstlers und seiner Objekte. So wachsen Verständnis und Vertrauen zueinander. Unser Fundament gemeinsamer Anstrengungen zum Wohle beider Zivilgesellschaften wird weiter gestärkt“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph vor Ort.

Wirtschaft, Kunst und Kultur beider Länder weiter ausbauen

„Gute wirtschaftliche Beziehungen zwischen Mecklenburg-Vorpommern und der Russischen Föderation sind auch aufgrund unserer geografischen Lage unabdingbar. Eine Schlüsselrolle für das traditionelle Fortbestehen der wirtschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Bindung im Landesteil Vorpommern nimmt seit vielen Jahren der Unternehmerverband Vorpommern wahr. Seine Mitgliedsunternehmen stehen für hochmoderne Logistik, Hafenwirtschaft, Industrie, Joint Ventures im Engineering, zukunftsfähigen Tourismus, innovatives Handwerk und viele weitere Branchen einer ganzen Region. Ich danke Herrn Präsidenten Gerold Jürgens für dessen Unterstützung der Ausstellung, ebenso der Sparkasse Vorpommern, den Stadtwerken Greifswald und Nord Stream II. Neben den wirtschaftlichen Beziehungen sind Kooperationen auf dem Gebiet der Kultur feste Säulen in den Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Es gilt, das historisch gewachsene Verständnis zwischen den Kulturen, auch unter wechselnden gesellschaftlichen und politischen Bedingungen, zu fördern und weiter auszubauen. Mit der Ausstellung wird diesem Gedanken Rechnung getragen“, sagte Rudolph abschließend.

Informationen zum Künstler und der Galerie STP

Der Künstler Mark Olich ist 1974 in Russland geboren. Er ist ein russischer Fotograf mit dem Fokus auf die Theater- und Tanzwelt, vor allem auf Ballett. Seit 2005 beschäftigt sich Olich intensiv mit individuellen Druckmethoden auf unterschiedlichen Oberflächen. Die Ausstellung zeigt malerische Ballettszenen auf handbeschichtetem Aquarellpapier. Die Ausstellung ist noch bis zum 07. März 2020 zu sehen. Sie wird unterstützt durch die Sparkasse Vorpommern, die Stadtwerke Greifswald GmbH, den Unternehmerverband Vorpommern e.V. und Nord Stream II. Die Galerie STP wurde 2010 in Greifswald gegründet. Sie ist spezialisiert auf osteuropäische Kunst mit dem Schwerpunkt Fotografie. Der Galerist Dr. Peter Konschake hat seine fotografischen Wurzeln in St. Petersburg. Aufgabe der Galerie ist es, namhaften, aber auch jungen osteuropäischen Künstlern eine Plattform zu bieten.

Außenhandel zwischen Mecklenburg-Vorpommern und der Russischen Föderation – Handelsbeziehungen wichtig

Im Jahr 2018 wurden aus Mecklenburg-Vorpommern Waren im Wert von 231 Millionen Euro in die Russische Föderation exportiert, was im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 4,5 Prozent bedeutet. Dies stellt einen Anteil am Gesamtexport des Landes in Höhe von drei Prozent dar. Die Russische Föderation belegte 2018 Platz zehn der wichtigsten Exportpartner Mecklenburg-Vorpommerns. Die Hauptexportgüter waren Fahrzeuge (61 Millionen Euro, unter anderem Teile und Zubehör für Rollstühle, Behindertenfahrzeuge sowie Karosserien und Aufbauten), Nahrungsmittel pflanzlichen Ursprungs (40 Millionen Euro, beispielsweise Grieß, Pflanzensäfte u.a. von Süßholzwurzeln, Pektinstoffe) sowie Eisen-, Blech- und Metallwaren (31 Millionen Euro, etwa Brücken- und Brückenelemente aus Stahl; Gleitschutzketten aus Eisen oder Stahl; Back-, Brat-, Grill- und Kochgeräte aus Eisen). Nach Mecklenburg-Vorpommern aus der Russischen Föderation wurden 2018 Waren im Wert von 583 Millionen Euro importiert (-27,1Prozent). Dies stellt einen Anteil am Gesamtimport von neun Prozent dar. Die Russische Föderation steht damit in der Platzierung der wichtigsten Importpartner des Landes auf Platz vier. Die Hauptimportgüter waren Mineralölerzeugnisse (472 Millionen Euro, unter anderem Heizöle, Schmieröle und Propan).

Bund und DB stärken Schiene mit weiteren 11 Milliarden Euro – für aktiven Klimaschutz im Verkehr

DB-Regiobahn, Foto: Joachim Kloock

DB-Regiobahn, Foto: Joachim Kloock

Auf Grundlage des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung werden zusätzliche Bundesmittel in Höhe von 11 Mrd. EUR bis 2030 zur Stärkung der Schiene bereitgestellt. In einer Absichtserklärung zwischen Bund und Deutsche Bahn sind die dafür notwendigen Maßnahmen festgehalten. Diese bringen mehr Kapazität, Qualität sowie eine attraktivere Schiene und damit mehr Klimaschutz im Verkehr. Die in Summe 11 Mrd. EUR werden ausschließlich für Infrastrukturmaßnahmen verwendet. Sie sollen je zur Hälfte für Eigenkapitalerhöhungen der Eisenbahninfrastrukturunternehmen des Bundes und als Zuschüsse ausgezahlt werden. Damit werden die finanzielle Stabilität der Infrastruktur und die Wettbewerbsfähigkeit des Sektors weiter gestärkt.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer: „Versprochen-gehalten – wir setzen für den Verkehrsbereich eine wichtige Maßnahme aus unserem Klimaschutzprogramm um. Der Bund stärkt die Schiene mit weiteren 11 Milliarden Euro. Denn die Schieneninfrastruktur ist das Fundament für umweltfreundliche Mobilität. Mit dem Geld machen wir sie robuster, leistungsfähiger und digitaler, die Bahnhöfe attraktiver und barrierefreier.“

Bundesfinanzminister Olaf Scholz: „Wir stärken klimafreundliche Mobilität in Deutschland und machen die Schieneninfrastruktur fit für die Zukunft. Mit zusätzlichen Investitionen in digitale Bahntechnologien machen wir das Angebot klimafreundlicher Mobilität für die Bürgerinnen und Bürger noch attraktiver und noch sicherer. Die Digitalisierung bringt große Chancen für die Schiene, wir wollen sie nutzen.“

DB-Chef Richard Lutz: „Die Vereinbarung mit dem Bund bedeutet eine weitere Stärkung der Schiene für ganz Deutschland. Die 11 Milliarden Euro kommen ausschließlich der Eisenbahninfrastruktur zugute – das ist eine großartige Nachricht für den gesamten Bahnsektor, für die Reisenden, für Klimaschutz und Verkehrswende. Und es ist ein weiteres deutliches Signal für den starken politischen Rückenwind, den die Schiene in Deutschland hat. Das freut uns, und dafür bedanken wir uns bei der Bundesregierung ausdrücklich.“

DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla: „Das Geld aus der Vereinbarung fließt unmittelbar in ein besseres Schienennetz und in attraktivere Bahnhöfe. Unsere Investitionsoffensive für eine robustere Bahn, für mehr Kapazität auf der Schiene bekommt einen weiteren Schub. Vor allem können wir mit diesen Mitteln bei der Digitalisierung des Netzes durchstarten – ein Schlüssel, um deutlich mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen.“

Die Mittel sollen in folgenden vier Bereichen eingesetzt werden:

  1. Robustes Netz (4 Mrd.): Investitionen in Stellwerke, kleine und mittlere Maßnahmen an überlasteten Schienenwegen und zur Realisierung von Etappen des Deutschlandtakts, Streckenelektrifizierung für die Güterbahnen, Infrastruktur für alternative Antriebe und Investitionen in Terminals des kombinierten Verkehrs, Zugbildungsanlagen sowie die Anbindung von Gleisanschlüssen.
  2. Digitale Schiene (4 Mrd.):  Zusätzliche Mittel für das „Starterpaket“ sowie den Flächenrollout der Europäischen Leit- und Sicherungstechnik ETCS sowie Digitaler Stellwerke. Investitionen in Digitale Bahntechnologien.
  3. Attraktive Bahnhöfe (1 Mrd.): Finanziert werden zahlreiche Maßnahmen zur Qualitätssteigerung der Bahnhöfe sowie für Barrierefreiheit, Brandschutz und den Zustand von Empfangsgebäuden.
  4. Eigenwirtschaftliche Infrastrukturmaßnahmen (2 Mrd.): Ausweitung des Engagements der DB u.a. für mehr Qualität und Kapazität im Rahmen der „Starken Schiene“.

Die als Eigenkapitalerhöhung auszureichenden Mittel stehen noch unter dem Vorbehalt der beihilferechtlichen Abstimmung mit der Europäischen Kommission. Die Auszahlung der gesamten Mittel steht unter dem Vorbehalt der Entscheidung des Haushaltsgesetzgebers.

Thema im Landtag M-V – Impfschutz in stationären Altenpflegeeinrichtungen

Weiter Aufklärung für verbesserten Impfschutz notwendig

Seniorentreff, Foto: Joachim Kloock

Seniorentreff, Foto: Joachim Kloock

Am Freitag ist im Landtag in Schwerin das Thema: „Impfschutz in stationären Altenpflegeeinrichtungen“ diskutiert worden. „Impfstoffe zählen zu den wirksamsten und sichersten Präventivmaßnahmen im Kampf gegen Krankheitserreger. Zur Prävention stehen gut verträgliche und hochwirksame Impfstoffe zur Verfügung, die zu einem langfristigen Schutz für den Einzelnen, aber auch zu einem Kollektivschutz in der Bevölkerung führen. Auch in Mecklenburg-Vorpommern bestehen Impflücken, insbesondere bei Menschen im höheren Alter“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe im Landtag.

Vollständiger Impfschutz für Bewohner und für Mitarbeiter

Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut empfiehlt ab 60 Jahren unter anderem die Schutzimpfungen gegen Influenza, Pneumokokken und seit Dezember 2019 auch gegen Herpes Zoster (Gürtelrose). In der Grippesaison 2018/2019 waren 55,8 Prozent der Menschen über 60 Jahren in Mecklenburg-Vorpommern gegen Influenza geimpft. Und etwa 26 Prozent der 60- bis 67-jährigen bzw. Personen mit erhöhtem Risiko waren gegen Pneumokokken geimpft. „Es ist weiter Aufklärung für einen verbesserten Impfschutz notwendig. Menschen in Altenpflegeeinrichtungen sind durch häufig bestehende Grunderkrankungen und damit einhergehende Beeinträchtigungen des Immunsystems im höheren Alter anfälliger für Infektionskrankheiten. Ein vollständiger Impfschutz sowohl für Bewohner als auch für Mitarbeiter dieser Einrichtungen ist daher besonders wichtig“, so Glawe weiter.

Kampagne „MV impft“ weiter ausbauen

Laut der 5. Bevölkerungsprognose von Mecklenburg-Vorpommern wird der Bevölkerungsanteil über 65-Jähriger in unserem Land bis zum Jahr 2040 um 28,2 Prozent steigen. „Hier gilt es, Impflücken im Land zu schließen. Im Oktober 2018 haben das Gesundheitsministerium und das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) die Impfkampagne des Landes unter dem Motto `MV-impft – Gemeinsam Verantwortung übernehmen!´ (mv-impft.de) gestartet. Die Impfkampagne hat die Sensibilisierung für das Thema Impfen in Mecklenburg-Vorpommern weiter gefördert. So fanden die bisher adressierten Themen: Impfschutz für die ganze Familie und Arbeitskollegen allgemein sowie für Jungen und Mädchen speziell zur Schutzimpfung gegen Humane Papillomviren (HPV) großen Zuspruch in der Bevölkerung. Bereits in den ersten drei Monaten der Impfkampagne wurden 3.446 zusätzliche Impfdosen durch den Öffentlichen Gesundheitsdienst verimpft“, sagte Glawe. Für die Grippesaison 2019/2020 wurden für den Öffentlichen Gesundheitsdienst insgesamt über 22.000 Influenza-Impfdosen bestellt, die in verschiedenen Impfaktionen schon fast vollständig verimpft wurden. Darüber hinaus motivieren die niedergelassenen Ärzte im Land ihre Patienten regelmäßig zum Impfen und nutzen dafür auch die Informationsflyer der Impfkampagne.

Durchimpfungsraten bei Bewohnern und Personal von stationären Altenpflegeeinrichtungen

Der vorliegende Antrag der Regierungsfraktionen SPD und CDU sieht vor, auf eine Steigerung der Durchimpfungsraten entsprechend den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission bei Bewohnern und Personal von stationären Altenpflegeeinrichtungen hinzuwirken. „Die Aufklärung von Bewohnern, Angehörigen und medizinischem Personal in stationären Altenpflegeeinrichtungen ist entscheidend, um die Impfquoten in Mecklenburg-Vorpommern für ältere Personen mit erhöhtem Infektionsrisiko weiter zu verbessern“, betonte Gesundheitsminister Glawe im Landtag. Dies gelingt beispielsweise durch geeignete Informationsmaterialen in Form von Handreichungen, die Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter sowie Ärzte über den Nutzen von Schutzimpfungen aufklären. Im bundesweiten Vergleich ist Mecklenburg-Vorpommern ein Land mit hoher Impfbereitschaft. „Dennoch ist eine kontinuierliche Aufklärung durch die Medien, die Ärzte und die Gesundheitsämter über den individuellen und epidemiologischen Nutzen von Impfungen erforderlich, um das bereits vorhandene Wissen wieder ins Bewusstsein der Menschen zu rufen und über wissenschaftliche Neuerungen zu informieren. Hierzu leisten wir mit der Impfkampagne ´MV impft´ (mv-impft.de) einen wichtigen Beitrag. Ziel in Mecklenburg-Vorpommern sollte es sein, die sehr hohen Impfquoten zu halten bzw. weiter zu verbessern“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsminister Harry Glawe im Landtag abschließend.

Mecklenburg-Vorpommern ist Gastgeber zum Start der Deutschland Tour 2020

Radrennen, Foto Joachim Kloock

Radrennen, Foto: Joachim Kloock

Die diesjährige Deutschland Tour startet in der Hansestadt Stralsund und führt vom 20. bis 23. August über vier Etappen nach Nürnberg. Im August werden die weltbesten Radsportler nach Mecklenburg-Vorpommern in Deutschlands beliebteste Urlaubsdestination reisen und dort die komplette erste Etappe verbringen. Den Auftakt zu Deutschlands größtem Radsportfestival macht Stralsund bereits am 19. August. Am Vorabend des Rennstarts wird die Hafeninsel mit ihrem hanseatisch maritimen Flair zum Besuchermagnet. Denn bei der Präsentation der 132 Profis können Tour de France-Stars, deutsche Topfahrer und vielversprechende Talente hautnah erlebt werden. Am nächsten Tag werden die Fahrer aus der UNESCO-Welterbestadt auf die erste Etappe der Rundfahrt geschickt. Von Vorpommern führt der Weg nach Mecklenburg in die Landeshauptstadt Schwerin – erstmals in der Geschichte der Deutschland Tour auch entlang der Küste. Für das Bundesland wird der Etappenverlauf, der die beiden Landesteile verbindet, zu einem besonderen Symbol: 1990 wurde Mecklenburg-Vorpommern als Bundesland wiedergegründet und feiert in diesem Jahr „30 Jahre MV“. Schwerin wird am 20. August Schauplatz der ersten sportlichen Entscheidung der Deutschland Tour 2020. Die Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns bildet mit dem Schweriner Schloss die Kulisse für den ersten Zieleinlauf der Rundfahrt. Vor allem die endschnellen Sprinter werden sich Hoffnung auf den Tagessieg und das erste Führungstrikot machen. Bereits vier Wochen bevor die Weltelite in die Landeshauptstadt kommt, findet das diesjährige Bundes-Radsport-Treffen statt, bei dem Breitensportler aus ganz Deutschland Schwerin und die Region selbst auf dem Rad erleben.

Fans gestalten die Strecke – André Greipel macht mit als „Tourmaker“

Auch wenn die Streckenplaner um Fabian Wegmann den Verlauf der vier Etappen bereits vorbereiten, sind weiterhin Fan-Ideen gefragt. Unter www.deutschland-tour.com können Radsportfans, Einwohner und Besucher ihre Tipps einreichen. Von Wünschen zum Verlauf der Profi-Strecke bis zu touristischen Besonderheiten, die in die weltweite TV-Übertragung einfließen sollen, kann die Deutschland Tour mitgestaltet werden. Ein Prominenter hat seine Streckenvorschläge in Mecklenburg-Vorpommern bereits geteilt: André Greipel, aktiver Profi mit den meisten Siegen und gebürtiger Rostocker, hat sich mit Insidertipps als „Tourmaker“ an der Gestaltung der Deutschland Tour beteiligt. Mit einem vielfältigen Rahmenprogramm rund um das Profirennen wird bei der Deutschland Tour das Fahrrad gefeiert. Die Besucher können sich auf die Expo Tour freuen, eine große Fahrradmesse mit interessantem Bühnenprogramm und Attraktionen zum Mitmachen. Die „Kinder+Sport mini tour“ bietet für die Kleinsten unter anderem eine Fahrrad-Erlebniswelt, Laufradrennen und eine Bike Parade. Bei der Ride Tour können autofreie Straßen auf einem abgesperrten Kurs erlebt werden – entspanntes Fahrradfahren frei von jeglichem Verkehr.

Stimmen zum Auftakt der Deutschland Tour 2020 in Mecklenburg-Vorpommern

„Der Start der Deutschland Tour in Mecklenburg-Vorpommern ist voller Premieren. Erstmals besuchen wir den Nordosten Deutschlands, mit Stralsund erstmals eine Hansestadt und mit der Ostsee haben wir erstmals einen Küstenabschnitt im Programm. Das Etappenfinale in Schwerin setzt dagegen eine schöne Tradition fort, mit der die Landeshauptstädte begeisterter Teil der Deutschland Tour sind. Urlauber in Mecklenburg-Vorpommern können nun die Deutschland Tour in ihr Ferienprogramm aufnehmen und mit uns gemeinsam das Fahrrad feiern“, sagt Claude Rach, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des Radsports, dem Veranstalter der Deutschland Tour. „Mecklenburg-Vorpommern freut sich ganz besonders auf die Deutschland Tour im Sommer. Wir sind ein Teil davon. Das ist für unser Bundesland beste Werbung, sich von der sportlichen Seite entlang der Strecke zu präsentieren. Gleichzeitig machen wir mit unseren natürlichen Schönheiten und der ausgebauten Infrastruktur bei den Sportfans touristisch auf unser Land aufmerksam. Das Radfahren in der Natur und vor allem der Radsport erfreuen sich deutschlandweit immer größerer Beliebtheit. Hier wird ein großes Radfestival geplant, an dem auch Kinder und Erwachsene aktiv teilnehmen können“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe. Das Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern beteiligt sich an der Umsetzung der Deutschland Tour in der Hansestadt Stralsund und Schwerin. Der Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung, zuständig für den Sport, Nikolaus-Johannes Voss, betonte auf der Pressekonferenz den Wert der Deutschland Tour im Jubiläumsjahr des Landes: „Wir freuen uns, dass es gelungen ist, im Jahr unserer Feierlichkeiten zu ‚30 Jahre Mecklenburg-Vorpommern‘ mit der Deutschland Tour ein Spitzensportevent nach Mecklenburg-Vorpommern zu holen. Einige der weltbesten Radsportler werden auf ihrem Weg von Stralsund nach Schwerin symbolisch Mecklenburg und Vorpommern verbinden. Ich bin mir sicher, dass wir begeisternde Bilder aus unserem Land in die Welt schicken werden.

„Mit der Deutschland Tour ist es uns gelungen, ein Spitzensportevent nach Stralsund zu holen. Zusammen mit einigen der weltbesten Radsportler werden wir begeisternde Bilder aus der schönsten Hansestadt der Welt rund um den Globus schicken. Neben den Radsportstars freuen wir uns aber auch auf die vielen Gäste am Strelasund. Denn Stralsund ist nicht nur historische Hanse- und Welterbestadt, sondern mit Großereignissen wie Sundschwimmen, Rügenbrückenlauf und Triathlon auch moderne Sportstadt. Mit dieser Begeisterung heißen wir im August die Profis willkommen“, freut sich Alexander Badrow, Oberbürgermeister der Hansestadt Stralsund, auf die Deutschland Tour. „Die Landeshauptstadt bietet mit ihrem Wahrzeichen, dem Schweriner Schloss, eine wunderbare Kulisse für die Deutschland Tour. Wir freuen uns auf die einmaligen Bilder, mit denen wir für unsere offene, innovative und lebenswerte Stadt werben können. Und wir freuen uns auf viele Besucher, die am 20. August mitmachen, die Sportler anzufeuern und das Fahrrad zu feiern. Denn die Deutschland Tour ist für uns auch Gelegenheit, für das alltägliche Radfahren in Schwerin zu begeistern“, sagt Dr. Rico Badenschier, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Schwerin.

Jahresauftakttreffen beim Verein der Köche Mecklenburg-Vorpommern Neubrandenburg e. V.

Gastronomen arbeiten für den touristischen Erfolg Mecklenburg-Vorpommerns

Spargelmarkt, Schälwettbewerb der Köche, Foto: Joachim Kloock

Schälwettbewerb der Köche auf dem Spargelmarkt, Foto: Joachim Kloock

Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph hat beim Jahresauftakttreffen des Vereins der Köche Mecklenburg-Vorpommern Neubrandenburg e.V. die engagierte Arbeit der Branchenvertreter hervorgehoben. „Sie sind für den touristischen Erfolg Mecklenburg-Vorpommerns unabdingbar. Unsere Gäste immer wieder mit außergewöhnlichen Kreationen, hoher Qualität und möglichst regionalen Produkten zu überraschen, ist eine große Herausforderung, die sie mit ihren Teams täglich meistern. Um dieses hohe Niveau zu halten, ist es dringend notwendig, sich intensiv um die Fachkräftesicherung zu kümmern. Dabei unterstützen wir die Branche“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph vor Ort in Neubrandenburg.

Intensiver bei Jugendlichen für die Branche werben

Nach Angaben des Bundesagentur für Arbeit fallen derzeit (Stand Ende September 2019) von den insgesamt 1.600 noch unbesetzten Berufsausbildungsstellen 404 Stellen (rund 25 Prozent) auf den Hotel- und Gaststättenbereich. Bei den unbesetzten Ausbildungsstellen liegt auf dem ersten Platz der Beruf Koch/Köchin (126 offene Stellen), auf dem 2. und 3. Platz liegen die Berufe Restaurantfachmann/Restaurantfachfrau (119) und Hotelfachmann/Hotelfachfrau (107), und auf Platz 6 der Beruf Fachkraft im Gastgewerbe (52). „Es ist notwendig, bei Jugendlichen noch intensiver für eine Ausbildung im Hotel- und Gaststättenbereich zu werben. Dafür muss ein realistisches Bild der Anforderungen gezeigt werden. Die unterschiedlichen Berufsfelder sind herausfordernd, spannend und kreativ. Zudem locken auch Karrieremöglichkeiten im Gastgewerbe. Mit der neuen Kampagne ´Gastro Burner´ werden junge Menschen angesprochen, sich in der Branche auszuprobieren. Das ist ein guter Weg, um Fachkräfte zu gewinnen“, sagte Rudolph.

Wirtschaftsstaatssekretär Rudolph verwies auf den jüngst erfolgten Tarifabschluss im Gastgewerbe Mecklenburg-Vorpommern. Danach gilt seit dem 01.12.2019 eine Steigerung der Löhne um bis zu 28 Prozent (durchschnittlich 2,80 Euro pro Stunde). Für die Auszubildenden im Gastgewerbe MV erhöhen sich die Vergütungen in drei Stufen um bis zu 32 Prozent (um bis zu 220 Euro). Um Auszubildende zu gewinnen, hat der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA MV) die Kampagne „Gastro Burner“ gestartet. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Kampagne mit 750.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). In einer Roadshow mit dem „Gastro-Burner Food Truck“ werden die Schulstandorte in Mecklenburg-Vorpommern besucht. Zusammen mit einer breit angelegten medialen Kampagne aus Imagefilmen, einer Kampagnenwebseite und Auftritten in Social Media Kanälen soll Jugendlichen ein modernes Bild der Ausbildungsberufe gezeigt werden.

Verein setzt sich für gesunde Ernährung ein

Der Verein der Köche Mecklenburg-Vorpommern Neubrandenburg e.V. ist einer von insgesamt fünf regionalen Vereinen der Köche in Mecklenburg-Vorpommern, die im Landesverband der Köche Nord organisiert sind, einem Zusammenschluss der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen. Der Landesverband engagiert sich nach eigenen Angaben unter anderem für die Themen Nachwuchs und Nachwuchsförderung, positives Image der Branche/Bekämpfung Fach- und Nachwuchskräftemangel, gesunde Ernährung und gegen Lebensmittelverschwendung. „Die Köche nutzen ihr regionales Netzwerk intensiv, um sich fachlich auszutauschen. Ein wichtiges Ziel ist es, in der Bevölkerung das Bewusstsein für eine qualitativ hochwertige, regionale Versorgung mit gesunden und frischen Lebensmitteln zu stärken“, sagte Rudolph abschließend.

Informationen zum Gastgewerbe in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern hat das Gastgewerbe volkswirtschaftlich betrachtet mit über drei Prozent im Jahr 2016 einen etwa doppelt so hohen Anteil an der Gesamtwirtschaft wie im deutschen Durchschnitt. Im Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2016 hatte das Gastgewerbe in MV einen in etwa gleich großen Anteil an der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung wie beispielsweise der Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei. Rund 40.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer sind in der Hotellerie und Gastronomie des Landes beschäftigt. Das entspricht einer Steigerung seit dem Jahr 2009 von 22 Prozent. Etwa drei Milliarden Euro Umsatz erzielt das Gastgewerbe jährlich im Land, dabei sind die Vorleistungsanbieter entlang der Wertschöpfungskette und die nachrangigen Effekte in der zweiten Wertschöpfungsstufe nicht eingerechnet.

Mopedführerschein mit 15 in M-V auf dem Weg zum dauerhaften Angebot

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Simson, Foto: Hans Linde auf Pixabay

28.1.2020 – Das Kabinett hat heute den Entwurf der Landesverordnung für die Einführung des Mopedführerscheins mit 15 gebilligt und auf den Weg in die Verbandsanhörung geschickt. Er sieht vor, dass in Mecklenburg-Vorpommern bereits Jugendliche ab 15 Jahren nach Ablegen einer entsprechenden Führerscheinprüfung Mopeds, Kleinkrafträder und vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge mit einer zugelassenen Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 Kilometer pro Stunde fahren dürfen. Bislang liegt das Mindestalter bundesweit bei 16 Jahren. „Der Modellversuch, an dem alle fünf ostdeutschen Länder außer Berlin teilgenommen haben, hat sich für uns bewährt. Der Bund hat den Ländern ermöglicht selbst zu entscheiden, ob sie das Mindestalter in ihrem Land senken wollen. Wir haben uns – so wie auch die anderen Versuchsteilnehmer – entschieden, dies zu tun. Mit der Verordnung schaffen wir die rechtliche Grundlage dafür, dass bei uns nach Versuchsende am 30. April 2020 der Mopedführerschein mit 15 dauerhaft möglich ist“, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrsminister Christian Pegel. „Wir begrüßen das sehr. Der Anreiz für die Fahranfänger ist höher, den Führerschein mit 15 zu machen und so mindestens zwei Jahre davon zu profitieren, bis sie den Autoführerschein für begleitetes Fahren mit 17 erwerben können“, sagt Helmut Bode, Vorsitzender des Fahrlehrerverbands M-V. Er fügt hinzu: „Allein in Mecklenburg-Vorpommern haben im Rahmen des Modellversuchs von Ende September 2017 bis Ende 2019 mehr als 850 Jugendliche die Prüfung für den Führerschein mit 15 abgelegt – fast zehnmal so viele wie für den Führerschein mit 16 (89).

Die wissenschaftliche Auswertung des Modellversuchs im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen zeigt auch, „dass im ländlichen Raum deutlich mehr Personen die Fahrerlaubnisklasse AM erwerben“. Genau dies hatte sich Christian Pegel erhofft: „Das Herabsetzen des Mindestalters soll dazu beitragen, die selbstbestimmte Mobilität vor allem im ländlichen Raum früher möglich zu machen. Der demographische Wandel, nicht kürzer werdende Schul- oder Ausbildungswege und die finanziellen Grenzen, die einem uneingeschränkten Bus- und Bahnverkehr rund um die Uhr gesetzt sind, setzen der Mobilität gerade von jungen Menschen auf dem Land ohne Führerschein Grenzen. Dürfen sie schon mit 15 Moped fahren, erhöht sich ihre Mobilität, bei der sie nicht auf Ältere angewiesen sind.“ Die Studie kam auch zu dem Ergebnis, dass die 15 Jahre alten Versuchsteilnehmer sich im Verkehr nicht auffälliger verhielten als ältere. Christian Pegel und Helmut Bode sind sich auch hier einig: „Der Mopedführerschein mit 15 erfordert eine vollwertige Fahrschulausbildung mit theoretischer und praktischer Prüfung. Das ist der gravierende Unterschied zum Mofa, das 15-Jährige schon heute fahren dürfen und wofür sie eine sehr viel leichter zu erwerbende Prüfbescheinigung nachweisen müssen. Wir gehen davon aus, dass die jungen Mopedfahrer sich erheblich intensiver ihrer Verantwortung und der Gefahren im Straßenverkehr und der Gefahren bewusst werden.“

Jugendliche, die den Mopedführerschein mit 15 erwerben, dürfen damit nur in den Bundesländern fahren, die das Mindestalter herabsetzen: Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. „Das ist in Ordnung. Es geht vor allem darum, dass die Jugendlichen, die bei uns leben, sich in ihrem Alltag selbstständiger fortbewegen können. Das Moped ist ja kein Verkehrsmittel für Fernreisen.“ Voraussichtlich Ende März wird sich die Landesregierung erneut mit dem Entwurf sowie den Anregungen der Vereine und Verbände befassen und dann voraussichtlich die Rechtsverordnung erlassen. Informationen zum Modellversuch erhalten Sie auch auf www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/StV/Strassenverkehr/modellversuch-moped-mit-15.html

Spatenstich für Biogasanlage in Dubai

Know-how aus Mecklenburg-Vorpommern international gefragt

1_Dubai_Gruppenbild SpatenstichMecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe hat in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) den Spatenstich für den Neubau einer Biogasanlage der Firma ME-LE aus Torgelow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) vollzogen. „Die neue Anlage dient der Erzeugung von grüner Energie. Darüber hinaus werden tierische Reststoffe wie Rindergülle geruchsreduzierend und umweltgerecht verarbeitet. Das Unternehmen hat sich auf dem Gebiet des Baus von Biosgasanlagen einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Das Know-how aus Mecklenburg-Vorpommern ist inzwischen international gefragt“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Dienstag in Dubai. Der Spatenstich fand am Rande des Informationsbesuches von Minister Glawe auf der weltweit zweitgrößten Fachmesse der Gesundheitswirtschaft Arab Health in Dubai statt. Insgesamt sind 12 Medizintechnikfirmen aus Mecklenburg-Vorpommern vor Ort. Die BioCon Valley® GmbH betreut seit 2009 im Auftrag der Landesregierung die Aussteller in Dubai. Unterstützt wird der Aufenthalt der Wirtschaftsdelegation unter der Leitung von Minister Glawe durch das Deutsche Generalkonsulat Dubai.

Biogasanlage auf bedeutendem Milchviehbetrieb der VAE errichtet

Die Biogasanlage wird auf der Farm des bedeutendsten Milchviehbetriebes der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Al Rawabi Dairy, errichtet. Die Farm betreibt Milchproduktion mit 15.000 Milchkühen und einer eigenen Molkerei. Im Juni 2019 hat die ME-LE Biogas GmbH aus Torgelow einen Vertrag mit der Farm zur Umsetzung der ersten Biogasanlage in Dubai unterzeichnet. Das Projektvolumen beträgt rund 7,2 Millionen Euro. Die Biogasanlage soll eine Leistung von etwa 1,3 Megawatt bringen. „Die Anlage leistet somit künftig einen wesentlichen Beitrag zur Deckung des Energiebedarfes der Farm durch erneuerbare Energien. Künftig wird die heimische Kompetenz auch in Dubai wertschöpfend und umweltschützend eingesetzt“, so Glawe weiter. Zudem sollen Methan- und Ammoniak-Emissionen am Standort deutlich reduziert und wertvoller Dünger für die Region erzeugt werden.

International gefragtes Know-how

Insbesondere in Brasilien konnten technologisch anspruchsvolle Aufgaben gemeistert werden. Vor einer Woche haben der Bundesstaat Paraná (Brasilien) und die Stadt Toledo (Bundesstaat Paraná) die ME-LE-Gruppe beauftragt, bis Ende 2021 eine Biogasanlage mit einer Leistung von drei Mega-Watt und eine mechanisch-biologische Abfallbearbeitungsanlage (MBA) mit einer jährlichen Kapazität von 60.000 Tonnen Hausabfällen zu realisieren. Beide Projekte haben ein Auftragsvolumen von 31 Millionen Euro. Auch in der Türkei hilft die Technologie der ME-LE-Gruppe bei der wirtschaftlichen Verwertung von landwirtschaftlichen und tierischen Reststoffen. Weitere aktive internationale Märkte sind Kasachstan, China, Ghana und unsere europäischen Nachbarn. Die ME-LE-Gruppe beschäftigt rund 550 Mitarbeiter. Zu den Geschäftsfeldern zählt neben Biogas- und Klimatechnik auch die Bewirtschaftung von Immobilien. „Ich freue mich, dass ich im nächsten Jahr zur Inbetriebnahme der Biogasanlage in Dubai vor Ort sein werde und den Startschuss dafür geben kann“, so Glawe.

Informationen zur Arab Health

Die Arab Health Messe ist die führende internationale Gesundheitsveranstaltung im Nahen Osten. Sie bringt die weltweit führenden Hersteller, Organisationen und Fachleute der Gesundheitswirtschaft zusammen. 4.250 Aussteller präsentieren die gesamte Bandbreite der Gesundheitswirtschaft. Über 100.000 Besucher aus 160 Ländern werden erwartet. Insgesamt sind 12 Medizintechnikfirmen aus unserem Land auf der Arab Health vertreten. Darüber hinaus werden 11 weitere Firmen der Gesundheitswirtschaft mit Produktinformationen durch die BioCon Valley® GmbH – dem Netzwerk der Gesundheitswirtschaft des Landes – am Norddeutschen Gemeinschaftsstand vertreten sein. „In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist der Gesundheitssektor stark ausgebaut worden. Deutsche Unternehmen profitieren hiervon in besonderem Maße. Deutsche Medizintechnik und Dienstleistungen gehören zu den qualitativ besten der Welt und werden aufgrund ihres hohen Standards in den Vereinigten Arabischen Emiraten und der Golfregion insgesamt besonders nachgefragt. Die Unternehmerinnen und Unternehmer haben die Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen einem breiten und internationalen Fachpublikum vorzustellen“, so Glawe weiter. „Von Medizintechnik und Rehabilitationsgeräten über Arzneimittel bis hin zu Krankenhaus- und Laborausrüstung: Auf der Arab Health wird die gesamte Bandbreite der Branche präsentiert und verkauft.“

Anknüpfend an die Aktivitäten der Bundesregierung im Rahmen der Exportoffensive Gesundheitswirtschaft unterstützt die Landesregierung gemeinsam mit der BioCon Valley® GmbH die außenwirtschaftlichen Vorhaben der kleinen und mittleren Unternehmen im und mit dem Ausland. Die BioCon Valley® GmbH betreut seit 2009 im Auftrag der Landesregierung die Aussteller in Dubai und vermittelt auf Anfrage Kontakte zu Einrichtungen und Entscheidungsträgern der Gesundheitswirtschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie in weiteren Staaten des arabischen Raums. „In dieser Region kommt es mehr als anderswo auf eine konstante Pflege der Kontakte und eine Präsenz vor Ort an. Dies geht nicht ohne Partner. Aus diesem Grund organisieren die BioCon Valley® GmbH gemeinsam mit dem Land M-V, mit Life Science Nord – unserem Partner aus Hamburg und Schleswig-Holstein – den Norddeutschen Gemeinschaftsstand auf der Messe“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe abschließend.

Bildunterschrift: Dubai Gruppenbild Spatenstich, Foto-Quelle: BioCon Valley® GmbH

Ganz Links: Dr. Markus Piechotka – Mele Biogas GmbH (Business Development Manager)

Dritter von Links: Prof. Dr. Ahmed El Tigani – Gründer und Geschäftsführer der „Al Rawabi Dairy Co. LLC“ (bedeutendster Milchviehbetrieb der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Dort entsteht die neue Biogasanlage.

Bild-Mitte: Harry Glawe – Wirtschaftsminister Mecklenburg-Vorpommern

Rechts daneben (gibt Minister Glawe die Hand): Abdullah Sultan Al Owais – Inhaber „Al Rawabi Dairy Co. LLC“