Archiv für 15. August 2019

Zweites Pinguinküken im Polarium geschlüpft  

Nordwasser verlängert Patenschaft für die Humboldtpinguine

Im vergangenen Jahr hat die Nordwasser GmbH eine Patenschaft für die 25 Humboldtpinguine im Zoo Rostock übernommen. Heute besuchte der Geschäftsführer der Nordwasser GmbH, Ulf Altmann, seine Schützlinge und verlängerte zugleich die Förderung. Inzwischen gab es sogar zweimal Nachwuchs, so dass nun 27 „Frackträger“ das neugestaltete Revier im Polarium bevölkern.
„Wir freuen uns als Paten sehr, dass es gleich im ersten Jahr mit Nachwuchs geklappt hat“, sagte Geschäftsführer Ulf Altmann. „Die Humboldtpinguine fühlen sich dem nassen Element ebenso verbunden wie wir und es ist absolut unterstützenswert, wie sich der Zoo für den Erhalt der bedrohten Art einsetzt.“ Der Rostocker Zoo arbeitet mit „Sphenisco – Schutz des Humboldtpinguins e.V.“ zusammen, die sich für die gefährdeten Humboldtpinguine engagieren (sphenisco.org).

Am 8. Mai freuten sich die Tierpfleger riesig über den ersten Nachwuchs im Polarium. Das flauschige Pinguinküken ist der Nachwuchs von Mama Fridolin und Papa Tristan. Das Jungtier ist kräftig gewachsen und wird immer mutiger. „Das Küken entwickelt sich sehr gut, es frisst gut und geht sogar schon gerne einmal baden“, berichtete Zookuratorin Antje Angeli. „Die Eltern kümmern sich zwar immer noch um ihren Nachwuchs, jedoch wird der von Tag zu Tag selbstständiger. Aufmerksame Besucher können das Küken regelmäßig auf der Anlage beobachten, obwohl es langsam schwer wird, es von den anderen Pinguinen zu unterscheiden.“ Ob es ein weiblicher oder männlicher Pinguin ist, wird sich erst später anhand einer genetischen Untersuchung, die mittels einer Federproben-Analyse durchgeführt wird, herausstellen.

Mittlerweile gibt es sogar ein weiteres Pinguinbaby, welches am 16. Juni geschlüpft ist und sich noch im Schutz der Bruthöhle befindet. Eltern sind Tine, die 2003 ebenfalls in Rostock geboren worden ist, und Pelle, ein Wiener Pinguin, der zur Eröffnung des Polariums im letzten Jahr nach Rostock gezogen ist.

 

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RSAG setzt Maßstäbe in klimafreundlicher Mobilität und Nachhaltigkeit

Fortschrittlich, umweltbewusst und nachhaltig

Wer mit Bussen und Bahnen fährt, trägt aktiv zum Klima- und Umweltschutz bei. Jährlich nutzen bereits mehr als 40 Millionen Fahrgäste das Verkehrsangebot der Rostocker Straßenbahn AG. „Klimaschutz kann ganz einfach sein – einfach einsteigen und losfahren. Wir möchten unseren Fahrgästen die positiven umweltrelevanten Aspekte der öffentlichen Verkehrsmittelnutzung aufzeigen und sie darin bestärken, dies auch zukünftig zu tun“, betonte RSAG-Vorstand Jan Bleis bei der Vorstellung der neuen Umweltkampagne am Doberaner Platz. „Ich fahr` E durch Rostock!“ Emissionsarm unterwegs mit der RSAG. Seit heute ist eine „grüne“ Straßenbahn mit einem farbenfrohen Motiv im Liniennetz unterwegs und trägt die Botschaft der neuen Kampagne durch die Stadt: Wer sowieso durch Rostock fährt, kann das auch gleich emissionsarm und umweltschonend tun. Im Rahmen der Kampagne möchte die RSAG bis November unterschiedliche Themenschwerpunkte setzen und letztendlich die Rostocker animieren, ihre Stadt mit Bus und Bahn neu zu entdecken. Im September werden die Fahrgäste dann zu echten Klimarettern: Im Rahmen einer Aktionswoche möchte die RSAG die positiven Auswirkungen auf die Umwelt bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln sichtbar machen. „Deshalb spenden wir in der Woche vom 23. bis 29. September für jeden Fahrgast, der mit der Linie 1, 5 oder 25 unterwegs ist, einen Cent zur Pflanzung neuer Bäume im Stadtgebiet“, ruft RSAG Vorstand Yvette Hartmann alle Fahrgäste zum Mitmachen auf.

Wer fährt eigentlich schon heute mit der RSAG? Etwa 135.000 Fahrgäste sind an einem durchschnittlichen Werktag mit Bus und Bahn in Rostock unterwegs. Viele begeisterte Nutzer gibt es bereits bei den jüngeren Zielgruppen, etwa 20 Prozent der Fahrten werden durch Schüler, Auszubildende und Studenten getätigt. Auch die Senioren haben sich mehr und mehr zu fachkundigen Fahrgästen entwickelt: Aktuell liegt die Zahl der Mobil60-Kunden bei rund 8.700, mit steigender Tendenz. Ein Blick in die letzte Verkehrserhebung 2016/ 2017 zeigt jedoch, wo das größte Potenzial liegt: Nur 25 Prozent aller Fahrten mit der RSAG haben den Reiseanlass „Weg zur Arbeit“. Bei den Berufstätigen ist folglich die meiste Überzeugungsarbeit notwendig. Mit dem Angebot des JobTickets gibt es hier mittlerweile ein sehr attraktives Angebot, das derzeit über 3.000 Abonnenten nutzen. Dieses Ticket erfreut sich auch auf Arbeitgeberseite zunehmender Beliebtheit, denn damit binden Firmen ihre Mitarbeiter stärker an das Unternehmen. Besonders wichtig ist für alle Neu- und Gelegenheitskunden der einfache Zugang zum System ÖPNV: So soll zum Beispiel der Anteil an papierlosen Tickets steigen. Derzeit liegt dieser Teil bei etwas über 25 Prozent. Insgesamt verzeichnet das Mobile Ticketing eine positive Entwicklung: Im Juni wurden erstmals 10.000 Tickets in einem Monat abgesetzt.

Was tut die RSAG sonst noch in punkto Nachhaltigkeit? In Sachen Elektromobilität ist die RSAG Vorreiter: Schließlich sind die Straßenbahnen bereits seit 115 Jahren elektrisch unterwegs und nutzen dafür Fahrstrom aus erneuerbaren Energien. Auch beim Bus testet die RSAG alternative Antriebsformen, die aber einen erhöhten Finanzierungsbedarf darstellen. Die Einführung eines elektrischen Linienbusverkehrs im Seebad Warnemünde ist in diesem Zusammenhang weiterhin als innovatives Pilotprojekt angedacht. Dennoch verfügt die RSAG auch beim Bus über eine umweltfreundliche Fahrzeugflotte: So weisen rund 92 % aller Busse ab diesem Jahr die aktuellste Abgasnorm Euro-VI bzw. den zuvor geltenden EEV-Standard auf. Auch im Bereich der Werkstätten und Betriebsanlagen werden die Energiekosten mit Hilfe geeigneter Maßnahmen kontinuierlich gesenkt: Allein durch die Umstellung der Beleuchtung auf den Betriebshöfen konnten jährlich 16.000 kWh Elektroenergie eingespart werden. Die Waschanlage für die Straßenbahnen wird über eine Brauchwasseranlage betrieben: Im Jahr 2018 kamen 2.054 Kubikmeter Brauchwasser zum Einsatz, so dass kein zusätzliches Frischwasser benötigt wurde.