Archiv für August 2019

Ernennungsurkunde für Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen

Der künftige Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen hat am Mittwoch im Rahmen der Bürgerschaftssitzung gegenüber der Präsidentin der Bürgerschaft Regine Lück seinen Amtseid abgelegt und die Ernennungsurkunde mit Wirkung zum 1. September 2019 durch Oberbürgermeister Roland Methling überreicht bekommen. Oberbürgermeister Roland Methling hat die Stadtverwaltung seit 6. April 2005 geführt, nachdem er am 27. Februar 2005 zum Oberbürgermeister gewählt und am 5. Februar 2012 wiedergewählt wurde. Aus Altersgründen durfte er nicht erneut für das Amt kandidieren. Claus Ruhe Madsen wurde im Ergebnis der Oberbürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 und der am 16. Juni 2019 erfolgten Stichwahl für die Dauer von sieben Jahren zum neuen Oberbürgermeister der Hanse- und Universitätsstadt Rostock gewählt.

 

 

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„Das Schönste am Herbst“: Landestourismusverband M-V startet Herbstkampagne

Millionen Gäste reisen in der Nebensaison nach Mecklenburg-Vorpommern / Broschüre „Kurzurlaub zum kleinen Preis“ offeriert mehr als 110 Angebote

Mit der groß angelegten Kampagne „Das Schönste am Herbst“ macht der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern im Berliner und Hamburger Raum auf Kurzreiseangebote und Veranstaltungen in der goldenen Jahreszeit aufmerksam. So informieren Großflächen-Plakate und Infoscreens auf hochfrequentierten S-Bahnhöfen in beiden Städten, ein Booklet mit Reiseofferten, beigelegt in den Tageszeitungen „Hamburger Abendblatt“ und „Berliner Morgenpost“, die bewährte Broschüre „Kurzurlaub zum kleinen Preis“ sowie zahlreiche Online-Maßnahmen über die Vorzüge eines herbstlichen Kurzurlaubes im Nordosten. Dazu Wolfgang Waldmüller, Präsident des Landestourismusverbandes: „Mecklenburg-Vorpommern wird zunehmend auch als beliebtes Reiseziel in der Nebensaison wahrgenommen. In den letzten zehn Jahren sind die Übernachtungszahlen im Herbst um fast 20 Prozent gestiegen. Von September bis November 2018 verbrachten etwa 1,9 Millionen Gäste rund 7,1 Millionen Übernachtungen im Nordosten.“ Auch in den Wintermonaten reisen immer mehr Menschen ins Urlaubsland. Im vergangenen Winter – von November 2017 bis April 2018 – betrug der Anteil der Übernachtungen mit 28,1 Prozent mehr als ein Viertel des Gesamtaufkommens.

Herbstliche Höhepunkte zwischen Ostsee und Seenplatte

Wellnesstage in Hotels, Rendezvous in Herrenhäusern oder Spaziergänge durch gefärbte Laubwälder: Ein umfangreiches Veranstaltungsrepertoire lockt Familien, Genießer und Aktive nach Mecklenburg-Vorpommern. Am 14. und 15. September kommen beispielsweise Hobbyradfahrer und ambitionierte Sportler zur fünften Auflage der Diamant Velo Classico Germany in Ludwigslust und Umgebung zusammen, um Kultur- und Naturerlebnisse miteinander zu verbinden. Die vier Strecken von 30 bis 150 Kilometer Länge führen größtenteils auf nicht befestigten Straßen durch pittoreske Naturlandschaften südlich von Schwerin, zu und vorbei an typisch mecklenburgischen Dörfern und historischen Stätten. Auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst erinnern bis Ende September Zeesbootregatten an die Zeiten, in denen die traditionellen Boote mit den rostbraunen Segeln zum Fischen eingesetzt wurden. So fahren sie vor den Augen zahlreicher Schaulustiger etwa am 7. September zur 55. Großen Bodstedter Zeesbootregatta und am 21. September zur 26. Althäger Fischerregatta aus. Unter dem Titel „Aktivherbst“ finden auf der Insel Rügen vom 14. September bis zum 27. Oktober zahlreiche Sportveranstaltungen statt. Zu den Höhepunkten zählen beispielsweise der Baaber Heidelauf am 21. September, der Beach Polo Cup im Ostseebad Sellin vom 3. bis zum 6. Oktober sowie der Rügenbrückenmarathon am 19. Oktober in der Hansestadt Stralsund, zu dem mehr als 3.000 Teilnehmer erwartet werden. Fans klassischer Klänge und moderner Interpretationen sind zum Usedomer Musikfestival auf der Sonneninsel eingeladen, das vom 21. September bis zum 12. Oktober bereits in 26. Auflage veranstaltet wird. Auf dem Programm stehen unter anderem Aufführungen des Opernsängers Matthias Goerne, des Cellisten und Dirigenten David Geringas sowie des „RIAS Kammerchors“ aus Berlin.

Kulturinteressierte können in einem der zahlreichen Schlösser, Guts- und Herrenhäuser einkehren, die beim sogenannten Schlösserherbst vom 12. Oktober bis 3. November ihre Pforten zu magischen Rendezvous öffnen: Führungen und Ausstellungen erwarten die Besucher dabei ebenso wie Konzerte oder Workshops. Zum Auftakt am 12. Oktober steht im Schloss Kummerow die Galerie „Der Gespensterwald“ des Fotografen und Künstlers Andreas Mühe zur Schau. Herbstzeit ist Kranichzeit: Zehntausende „Vögel des Glücks“ aus dem skandinavischen und osteuropäischen Raum nehmen im September und Oktober Kurs auf ihre Winterquartiere in Frankreich und Spanien – mit Zwischenhalt in Mecklenburg-Vorpommern. Vielerorts im Urlaubsland können Naturliebhaber und Fotografen die Großvögel beim Rasten beobachten. Die Region Darß-Zingster Boddenkette und Rügen zählt zu den bedeutendsten Kranichrastplätzen Europas. Von der barrierefreien Aussichtsplattform Pramort, von Bisdorf an der südlichen Boddenküste und von Tankow auf der Rügen vorgelagerten Insel Ummanz haben Interessierte einen idealen Blick auf das Naturschauspiel. Auch im Müritz-Nationalpark und in der Region um den Schaalsee bei Zarrentin im Südwesten des Landes können die Tiere zum morgendlichen Abflug von sowie zur abendlichen Rückkehr zu den Schlafplätzen bestaunt werden. Verwöhnmomente für den Gaumen bescheren die Usedomer Wildwochen vom 19. Oktober bis zum 3. November. Zahlreiche Hotels und Restaurants der Insel Usedom haben dafür eine Speisekarte mit Wildgerichten kreiert. Auf dem Gelände des Forstamtes Neu Pudagla wird am 26. Oktober zudem ein „Wild(er) Markt“ mit Wildprodukten zum Probieren und Kaufen, Jagdhornbläsern sowie Vorstellungen der Jagdhundeprüflinge veranstaltet. In der Lewitz im Mecklenburger Wiesenland südlich von Schwerinheben Gäste und Einheimische die Kartoffel bei den sogenannten Tüffelwochen vom 1. bis zum 31. Oktober auf einen kulinarischen Ehrenplatz. Die Variation reicht von Ofenkartoffeln und Lewitzer Kartoffelpizza mit Zwiebeln und Speck bis hin zu Mecklenburger Kartoffelpudding und Kartoffelschnaps.

Kurzurlaub zum kleinen Preis 

In der Broschüre „Kurzurlaub zum kleinen Preis“ finden Interessierte 114 Angebote für erholsame Tage in der Nebensaison in Mecklenburg-Vorpommern. Doppelzimmer inklusive Frühstück sind vom 4. November bis 20. Dezember sowie vom 5. Januar bis 3. April wahlweise für 60, 80 oder 100 Euro verfügbar. Unter www.auf-nach-mv.de/herbstwinter kann die Broschüre durchblättert und heruntergeladen werden.

Eintritt frei zu den Finals der Deutschen Beachsoccer – Meisterschaften am 24. und 25. August 2019 im Seebad Warnemünde

Packender Vierkampf um die deutsche Beachsoccerkrone

Pressekonferenz Deutsche Beachsoccer-Meisterschaften_(c) TZRW_Joachim KloockBereits zum siebten Mal findet am Wochenende des 24. und 25. August 2019 im Seebad Warnemünde die offizielle Deutsche Beachsoccer-Meisterschaft des DFB statt. Heute stellten Vertreter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern sowie der Hanse- und Universitätsstadt Rostock den Ablauf des jährlichen Höhepunktes der Strandfußballer in Warnemünde vor. „Die wachsende Fangemeinde fiebert dem Saisonfinale entgegen“, sagte der Schirmherr des Turniers, Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, Harry Glawe, der auch in diesem Jahr den Siegespokal überreichen wird. „Die Verantwortlichen in Rostock haben in Kooperation mit dem DFB eine nachhaltige touristische Struktur im Aktivbereich aufgebaut, die auch zahlreiche andere Events und Sportarten nach sich zieht und Urlauber ebenso wie Einheimische anlockt. Ich bin gespannt auf ein neues Kapitel der Erfolgsgeschichte, die deutlich macht, wie vielseitig Strandurlaub bei uns im Land sein kann“, so der Minister im Vorfeld. Seit 2013 hat sich der Warnemünder Strand als fester Austragungsort für den Saisonhöhepunkt der  Beachsoccer in Deutschland etabliert. In einer eigens errichteten Arena an der Ostsee für ca. 1.200 Zuschauer können Rostocker und Gäste der Region direkt am Strand vor dem Teepott wieder Strandfußball der Spitzenklasse verfolgen. Der Eintritt zu den Turnieren am 24. und 25. August mit dem Rahmenprogramm vor Ort ist kostenfrei.

Attraktiver Event für die ganze Familie

„Wir freuen uns, am Warnemünder Strand zum siebten Mal die Teams für die Deutsche Beachsoccer-Meisterschaft begrüßen zu dürfen“, betonte der DFB-Vize-Präsident Erwin Bugar. „Nicht nur der mehrfache Deutsche Beachsoccer-Meister, die Rostocker Robben, wollen ihren Titel verteidigen, auch die vier Finalisten der DFB-Beachsoccer-Tour sind hoch motiviert, beim Turnier der Freizeitmannschaften erfolgreich abzuschneiden. Eine Besonderheit in diesem Jahr bieten die Einlagespiele am Samstag mit einem Spiel der Frauen-Mannschaften der BeachKick Ladies Berlin gegen HSG Warnemünde und Sonntag, bei dem sich die Inklusionsmannschaft von Hansa Rostock und Peene Kickers gegenüberstehen.“ Rostocks Finanzsenator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski unterstrich die Bedeutung des Events als Top-Standort für Sportveranstaltungen. „Warnemünde bietet eine traumhafte Kulisse und hervorragende Bedingungen für diese Meisterschaften. Mit der Qualität des Strandes, einer optimalen Infrastruktur und professionellen Organisation konnten wir auch den DFB überzeugen“, so der Senator. Bereits im Frühjahr hatte der Deutsche Fußball-Bund mit der Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde eine weitere Verlängerung für den Austragungsort Warnemünde beschlossen, so dass bis einschließlich 2021 die Finalrunden der Deutschen Beachsoccer-Meisterschaften in Rostock ausgetragen werden.

„Sportevents wie diese werden von unseren Gästen sehr gut angenommen und sind für die ganze Familie ein besonderes Erlebnis“, betonte Matthias Fromm, Tourismusdirektor von Rostock und Warnemünde. „Packender Spitzensport in unserer Sport Beach Arena am Teepott zieht nicht nur die Beachsoccerszene an, sondern auch Tagestouristen aus dem ganzen Umland. Hinzu kommt die hohe Medienaufmerksamkeit für das Seebad Warnemünde. Wir können uns mit diesem Wettbewerb ausgezeichnet als Urlaubsregion mit hohem Aktiv- und Erholungswert an der Ostsee präsentieren.“ „Beachsoccer hat sich zu einer äußerst beliebten Trendsportart in ganz Mecklenburg-Vorpommern entwickelt“, bestätigte auch der Geschäftsführer des Landesfußballverbandes MV sowie FIFA-Schiedsrichter Bastian Dankert. „Das erleben wir sehr deutlich auf unseren leidenschaftlichen Amateur-Turnieren zur möglichen Qualifikation für die Deutsche Beachsoccer-Meisterschaft.“ Der Landesfußballverband ist maßgeblich in die Organisation der Finalrunde in Warnemünde eingebunden und unterstützt mit viel Know-how den Aufbau der Infrastruktur sowie den Turnierablauf am Ostseestrand.

Bildunterschrift: v.l.n.r.: Leon Ries (Abteilungsleiter Basisberatung und -entwicklung beim DFB Deutscher Fußball-Bund e.V.), Erwin Bugar (DFB-Vizepräsident, zuständig u.a. für den Bereich Beachsoccer), Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski (Senator für Finanzen, Verwaltung und Ordnung und 1. Stellvertreter des Oberbürgermeisters der Hanse- und Universitätsstadt Rostock), Hannes Knüppel (Vorstandsmitglied und Spieler, Rostocker Robben e.V.) Bastian Dankert (Geschäftsführer, Landesfußballverband MV e.V.) und Matthias Fromm (Tourismusdirektor, Tourismuszentrale Rostock &Warnemünde), Foto: Joachim Kloock.

Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern weiterhin auf hohem Niveau

Übernachtungszahl wächst stark / Aber erschwerte Vergleichbarkeit mit Vorjahren, denn Statistik weist 45.000 zusätzliche Schlafgelegenheiten aus

Auslastung_Saisonumfrage-289x300Die Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern hat in den ersten acht Monaten des Jahres das hohe Niveau des Vorjahres bestätigt. Dabei profitierte sie unter anderem von guten Vorbuchungszahlen, überwiegend freundlichem Wetter und einem im Vergleich mit 2018 etwas längeren Sommerferien-Korridor. Laut aktuell veröffentlichten Zahlen des Statistischen Amtes verbrachten zwischen Januar und Juni dieses Jahres mehr als 3,6 Millionen Gäste etwa 13,5 Millionen Übernachtungen in den größeren gewerblichen Tourismusbetrieben in Mecklenburg-Vorpommerns. Dazu Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern: „Die Zahlen lassen auf ein gutes erstes Halbjahr mit Wachstum schließen. Das macht Hoffnung für einen insgesamt positiven weiteren Jahresverlauf. Mehr Übernachtungen und mehr Ankünfte spiegeln sich auch in der Statistik wider. Trotz des eher wechselvollen Wetters waren vielerorts Hotels, Pensionen, Ferienhäuser und Campingplätze gut ausgelastet. Einmal mehr wird deutlich: Sowohl die Ostseeküste als auch das Binnenland sind gefragte Reiseregionen. Die Nachfrage wächst. Als Herausforderung für die Branche stellen sich verschärft der Mangel an Fach- und Arbeitskräften und weiter die Erreichbarkeit dar.“

Der Präsident des Landestourismusverbandes (TMV), Wolfgang Waldmüller, ergänzte: „Vom Supersommer 2018 ging eine gewisse Sogwirkung aus. Vielen Gästen des Landes blieb er positiv in Erinnerung, sodass Mecklenburg-Vorpommern auch 2019 als Reiseziel gesetzt galt.“ Gleichzeitig warnte Waldmüller vor zu großer Euphorie über die erheblich gestiegenen Gäste- und Übernachtungszahlen. Von Januar bis Juni wurden zwischen Ostsee und Seenplatte rund 3,63 Millionen Ankünfte (+10,3 Prozent) und 13,5 Millionen Übernachtungen (+14,5 Prozent, entspricht rund 1,7 Millionen Übernachtungen mehr als im Vorjahreszeitraum) gemeldet. „Erst im nächsten Jahr können wir die Ergebnisse richtig einordnen, denn derzeit fehlt uns aufgrund von Verschiebungen in der Statistik die Vergleichsgrundlage.“ Waldmüller verwies in diesem Zusammenhang auf die etwa 500 Betriebe mit insgesamt 45.000 zusätzlichen Schlafgelegenheiten, die seit August 2018 durch eine erweiterte Abfrage des Statistischen Amtes hinzugekommen sind. Auf Grundlage eines Gerichtsurteils in Schleswig-Holstein müssen jetzt auch Quartiere erfasst werden, die zusammen mit anderen jeweils eine räumliche, wirtschaftliche und organisatorische Einheit bilden. Dies betrifft insbesondere Ferienwohnungsanlagen. „Anschaulich wird dies am Beispiel Prora. Die 150 Ferienwohnungen im Komplex ‚Prora Solitaire‘ gehören einer Vielzahl unterschiedlicher Investoren, werden aber über den Anbieter Novasol vermarktet und bilden so eine Einheit. Auch diese Unterkünfte werden jetzt erfasst, obwohl der einzelne Investor weniger als zehn Schlafgelegenheiten bieten mag. Im Moment erschwert dies die Betrachtung, mittelfristig aber erhalten wir ein schärferes Bild der realen Situation.“

Im Rahmen des Tourismusbarometers des Ostdeutschen Sparkassenverbandes am 13. September soll eine Modellrechnung vorgestellt werden, in der die neu erfassten Betriebe aus der Betrachtung genommen werden, um die Vergleichbarkeit mit den Zahlen des Vorjahres zu gewährleisten. Zum Vergleich: In Schleswig-Holstein ist laut einer solchen Modellrechnung der Großteil des Übernachtungswachstums im Jahr 2018 auf die erweiterte Statistik zurückzuführen. Von insgesamt 15,3 Prozent Zuwachs blieben nach modellhafter Bereinigung der zusätzlichen Betten eine Steigerung der Übernachtungszahlen um 3,5 Prozent übrig. Für Mecklenburg-Vorpommern sind ähnliche Verschiebungen zu erwarten. Mit dem Deutschen Tourismustag am 20. und 21. November in Rostock und dem Germany Travel Mart vom 10. bis 12. Mai 2020 seien die nächsten Wegmarken gesetzt. (Auszug aus der Presse-Information vom 20. 8. 2019)

RSAG testet Elektrobus auf der Buslinie 37

Die Rostocker Straßenbahn AG testet in dieser Woche einen weiteren voll elektrisch angetriebenen Stadtbus, den Mercedes Benz eCitaro. „Auch beim Bus möchten wir zukünftig auf emissionsfreie Mobilität setzen. Aktuell sind Elektrobusse aber durch die hohen Beschaffungskosten, die begrenzte Reichweite mit einer Akkuladung und die erforderliche Ladeinfrastruktur noch nicht uneingeschränkt für einen großflächigen Betrieb geeignet“, erklärt RSAG-Vorstand Jan Bleis. „Deshalb beobachten wir die neuesten Entwicklungen der Fahrzeugtechnik mit Interesse, und so ein Test im eigenen Linienbetrieb liefert uns wichtige Erkenntnisse und Erfahrungen. Unser erstes Etappenziel bleibt die Umsetzung eines Pilotprojektes im Seebad Warnemünde mit zunächst zwei Elektrobussen auf der Linie 37. Hier bemühen wir uns weiter intensiv um gesonderte Fördermittel, denn ein Elektrobus kostet aktuell mindestens doppelt so viel wie die Dieselvariante und wir möchten die Mehrkosten nicht auf unsere Fahrgäste umlegen.“ In Warnemünde: Mitfahren erwünscht vom 20. bis 22. August Wer einmal selbst im Elektrobus mitfahren möchte: Von Dienstag, 20. August, bis Donnerstag, 22. August 2019, wird der eCitaro auf der Buslinie 37 zwischen Warnemünde Werft und Diedrichshagen unterwegs sein. Der Elektrobus fährt an diesen Tagen ab 12:44 Uhr immer stündlich ab Warnemünde Werft bis 19:44 Uhr. Ab Diedrichshagen erfolgt die erste Fahrt jeweils um 13:13 Uhr und danach immer stündlich bis zur letzten Abfahrt um 20:13 Uhr. Der im Test eingesetzte 12-Meter-Elektrobus verfügt über 29 Sitz- und 64 Stehplätze. Durch seine auffällige gelbe Farbgebung wird dieser Bus nicht sofort als RSAG-Linienfahrzeug erkennbar sein. Eine entsprechende Beschilderung wird ihn für den Testzeitraum als Linienfahrzeug kenntlich machen. Die Entwertung der Fahrkarten erfolgt in diesem Zeitraum beim Fahrer. Im Fahrzeug ist kein Fahrausweisautomat vorhanden.

Mercedes Benz stellt Elektrobus für Testzwecke zur Verfügung Der eCitaro ist der erste vollelektrisch angetriebene Stadtbus der Marke Mercedes-Benz. Seit Herbst 2018 wird dieser Elektrobus parallel zum bewährten Citaro mit emissionsarmem Verbrennungsmotor nach der Euro VI-Norm in Mannheim produziert. Laut Hersteller hat der eCitaro eine Reichweite von mindestens 150 Kilometern pro Batterieladung unter allen Witterungsbedingungen. Das reicht beispielsweise noch nicht für einen ganztägigen Einsatz auf der Linie 37. Unter Idealbedingungen fährt der eCitaro auch mehr als 200 Kilometer ohne Zwischenladung. Aktuell betreibt die RSAG insgesamt 21 Buslinien in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. 70 Busse legen dabei jährlich rund 4,3 Mio. Kilometer im Linienverkehr zurück.

F. C. Hansa Rostock – SG Sonnenhof Großaspach 0:1

Die gesamte Fotogalerie hier https://mvzeitnah.wordpress.com/hansestadt-rostock/sport/

F. C. Hansa Rostock – Markus Kolke – Julian Riedel, Sven Sonnenberg, Nico Rieble – Tanju Öztürk, Nils Butzen, Jonas Hildebrandt, Maximilian Ahlschwede (81. Elsamed Ramaj) – John Verhoek (62. Marco Königs), Korbinian Vollmann (70. Aaron Opoku), Pascal Breier.

SG Sonnenhof Großaspach – Reule – Bösel, Leist, Gehring, Burger – Behounek, Dem, Jüllich, Hottmann (89. Häusl), McKinze Gaines II ( 46. Brünker)- Imbongo Boele (77. Röttger).

Tore – 0:1 Behounek (79.)

Schiedsrichter – Nicolas Winter, Wolfgang Haslberger, Lothar Ostheimer

Zuschauer – 11.086

Zweites Pinguinküken im Polarium geschlüpft  

Nordwasser verlängert Patenschaft für die Humboldtpinguine

Im vergangenen Jahr hat die Nordwasser GmbH eine Patenschaft für die 25 Humboldtpinguine im Zoo Rostock übernommen. Heute besuchte der Geschäftsführer der Nordwasser GmbH, Ulf Altmann, seine Schützlinge und verlängerte zugleich die Förderung. Inzwischen gab es sogar zweimal Nachwuchs, so dass nun 27 „Frackträger“ das neugestaltete Revier im Polarium bevölkern.
„Wir freuen uns als Paten sehr, dass es gleich im ersten Jahr mit Nachwuchs geklappt hat“, sagte Geschäftsführer Ulf Altmann. „Die Humboldtpinguine fühlen sich dem nassen Element ebenso verbunden wie wir und es ist absolut unterstützenswert, wie sich der Zoo für den Erhalt der bedrohten Art einsetzt.“ Der Rostocker Zoo arbeitet mit „Sphenisco – Schutz des Humboldtpinguins e.V.“ zusammen, die sich für die gefährdeten Humboldtpinguine engagieren (sphenisco.org).

Am 8. Mai freuten sich die Tierpfleger riesig über den ersten Nachwuchs im Polarium. Das flauschige Pinguinküken ist der Nachwuchs von Mama Fridolin und Papa Tristan. Das Jungtier ist kräftig gewachsen und wird immer mutiger. „Das Küken entwickelt sich sehr gut, es frisst gut und geht sogar schon gerne einmal baden“, berichtete Zookuratorin Antje Angeli. „Die Eltern kümmern sich zwar immer noch um ihren Nachwuchs, jedoch wird der von Tag zu Tag selbstständiger. Aufmerksame Besucher können das Küken regelmäßig auf der Anlage beobachten, obwohl es langsam schwer wird, es von den anderen Pinguinen zu unterscheiden.“ Ob es ein weiblicher oder männlicher Pinguin ist, wird sich erst später anhand einer genetischen Untersuchung, die mittels einer Federproben-Analyse durchgeführt wird, herausstellen.

Mittlerweile gibt es sogar ein weiteres Pinguinbaby, welches am 16. Juni geschlüpft ist und sich noch im Schutz der Bruthöhle befindet. Eltern sind Tine, die 2003 ebenfalls in Rostock geboren worden ist, und Pelle, ein Wiener Pinguin, der zur Eröffnung des Polariums im letzten Jahr nach Rostock gezogen ist.