Archiv für Mai 2019

Rallye und großes Kinderfest – am Kindertags-Wochenende ist im Zoo tierisch viel los

Zoofest in Rostock 2012, Foto: Joachim Kloock

Kindertag im Zoo, Foto: Joachim Kloock

Das erste Juni-Wochenende steht im Zoo ganz im Zeichen der kleinen Zoofreunde. Mit einer Rallye am Kindertag und dem alljährlichen Kinderfest am 2. Juni erwartet die jungen Besucher ein buntes Programm mit viel Spiel, Spaß und Musik. Ein besonderes Highlight ist die Eröffnung des neuen Knax-Kletterparcours, den die OSPA-Stiftung für die Kinder im Zoo errichtet hat.

Bei der Kindertagsrallye am 1. Juni können die kleinen Gäste den Zoo erkunden und dabei ihr Wissen zu den Tieren testen. Passend zum neuen Monatsmotto „Zoo international“ geht es dabei rund um den Globus. Ausgestattet mit einem Rallye-Bogen statten die Teilnehmer Tieren aus aller Welt einen Besuch ab und können Fragen zu Löwen, Emus, Orang-Utans & Co. beantworten. Wer sich gut auskennt, findet am Ende das richtige Lösungswort heraus. Am 2. Juni wird der alljährliche Kindertag im Zoo gefeiert. Auf dem Veranstaltungsplatz gibt es ein buntes Bühnenprogramm mit viel Musik und Tanz. Auch rundherum gibt es viel zu erleben. Die kleinen Zoofreunde können an der Bastelstraße malen und sich kreativ ausleben, sich beim Kinderschminken in ihre Lieblingstiere verwandeln, beim Ponyreiten eine Runde drehen oder auf dem Flohmarkt nach Schnäppchen stöbern. Beim Hindernisparcours ist dann Geschicklichkeit gefragt. Bei der Tierschau können die Mädchen und Jungen mit den Zoobewohnern auf Tuchfühlung gehen. Dann schauen die Tierpfleger mit ihren Schützlingen am Veranstaltungsplatz vorbei und beantworten die Fragen der neugierigen Kinder. Der Kindertag im Zoo beginnt um 10 Uhr mit der Eröffnung eines neuen Spielplatzes am Altweltaffen-Haus. Der Knax-Kletterparcours konnte dank der freundlichen Unterstützung der OSPA-Stiftung errichtet werden und lädt die jungen Kletterkünstler im Zoo ein, es den flinken Husarenaffen und Wanderus nebenan nachzumachen. Eröffnet wird der Kletterparcours von den OSPA-Maskottchen Didi und Dodo. Alle Mitglieder im Knax-Klub zahlen bei Vorlage ihres Mitgliederausweises an der Kasse am 2. Juni übrigens keinen Zooeintritt.

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Blaue Flagge weht in Warnemünde und Markgrafenheide

Rostocker Seebäder erhalten das begehrte Gütesiegel schon zum 22. (Warnemünde Strand, Seebad Warnemünde) und 23. Mal (Weststrand Seebad Warnemünde, Markgrafenheide Strand)

Blaue Flagge am Ostseestrand von Warnemünde, Foto: Joachim Kloock

Blaue Flagge am Ostseestrand von Warnemünde, Foto: Joachim Kloock

27.5.2019 – Seit heute wehen in Warnemünde und Markgrafenheide wieder die „Blauen Flaggen“. Das internationale Symbol stellt die höchste Auszeichnung in Punkto Wasserqualität und Sauberkeit am Strand dar. Dazu werden jedes Jahr hohe Auflagen erfüllt, die auch die Bereiche Sicherheit und Umweltaufklärung der Gäste betreffen. Für viele Urlauber ist die Blaue Flagge ein wichtiger Indikator, um bei der Auswahl ihrer Ferienorte auf Qualität und Nachhaltigkeit setzen zu können. Die Blaue Flagge ist national wie international das Erkennungsmerkmal für saubere Strände und eine hervorragende Wasserqualität und wird jährlich von der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung vergeben. Bis September wird das Wasser an den zertifizierten Stränden in festgeschriebenen Abständen geprüft. Die Informationen zu den aktuellen Messergebnissen können in den Schaukästen an den Standorten am Strandaufgang 10 und 21 in Warnemünde und Strandaufgang 23 in Markgrafenheide eingesehen werden.

„Dass unsere Seebäder diese Auszeichnung nun schon seit 23 Jahren erhalten, ist bei Weitem kein Selbstläufer“, sagt Matthias Fromm, Tourismusdirektor von Rostock und Warnemünde. „Um dieses begehrte Gütesiegel wieder nach Warnemünde und Markgrafenheide zu holen, lassen wir beispielsweise in der Saison den Strand täglich reinigen.“ Das sind alleine von Diedrichshagen bis zur Westmole sechs Kilometer. Östlich der Warnow kommen weitere elf Kilometer hinzu. „Zudem haben wir mit der Kampagne ,Kein Plastik bei die Fisch‘ eine Umweltinitiative ins Leben gerufen, um auch unsere Gäste und Einwohner auf ihr Verhalten in unserer Umwelt und für den Küstenschutz zu sensibilisieren“, so Fromm.

Müllvermeidung ist Küstenschutz

Die immer noch am häufigsten gefundenen Meeresmüllteile stellen Zigarettenreste dar. Aus diesem Grund informieren insgesamt zehn Infotafeln in den Seebädern Warnemünde und Markgrafenheide mit integrierten Entsorgungsbehältern für Zigarettenreste, die sogenannten „Ostseeascher“, über die Auswirkungen von Zigarettenabfällen. Im Zuge der Umweltinitiative „Kein Plastik bei die Fische“ werden darüber hinaus seit 2014 jährlich kleine Strandaschenbecher kostenfrei über die Strandbewirtschafter und die Tourist-Informationen an Gäste verteilt. Im Jahr 2019 beträgt die Auflage der Strandascher ca. 5.000 Stück. Zudem sind die Strandbewirtschafter seit dem vergangenen Jahr verstärkt dazu aufgerufen, ausschließlich biologisch abbaubares Geschirr zu verwenden. Die rauchfreien Strandabschnitte in Warnemünde (Block 12) und in Markgrafenheide (Block 8) werden auch für diese Saison wieder entsprechend ausgeschildert.

Aufklärungsaktion mit Baderegeln für die ganze Familie

„Neben den hohen Umweltstandards spielt die Sicherheit am Strand eine ebenso große Rolle für uns und ist gleichzeitig ein entscheidendes Kriterium der Blauen Flagge. Mit unserer Familienveranstaltung ,Rette sich wer’s kann‘ möchten wir daher gemeinsam mit der DRK Wasserwacht spielerisch auf die Baderegeln aufmerksam machen, um Unfälle schon im Vorfeld zu vermeiden. Gerade durch Unterströmungen können schnell gefährliche Situationen entstehen. Deshalb haben wir die Gefahrenzonen etwa im Bereich der Westmole in diesem Jahr speziell ausgewiesen“, so Fromm weiter. Kindgerechte Illustrationen am Strand erklären die wichtigsten Baderegeln für alle Altersgruppen auf verständliche Art und Weise. Extra für Schulklassen gibt es im Juni den Rostocker Strandschultag, bei dem Klassen aus der Hanse- und Universitätsstadt sowie aus dem Landkreis im Rahmen eines Projekttages, sich gesondert mit der Thematik beschäftigen. Die Termine für die Familienaktion „Rette sich wer’s kann“ sind am 20. Juli, 27. Juli und am 3. August jeweils 11:00 Uhr in Markgrafenheide (Strandaufgang 11, Rettungsturm 3) und 14:30 Uhr in Warnemünde (Strandaufgang 23, Rettungsturm 3). Die Teilnahme ist kostenfrei.

Alle Informationen zum sicheren Baden und die Baderegeln sind auch online auf www.rostock.de/sicheres-baden zu finden.

„Blaue Flagge“ für Badestellen und Sportboothäfen verliehen

Beste Voraussetzungen für einen unvergesslichen Badespaß und umweltgerechten Bootstourismus in M-V vor Saisonstart

Blue_Flag_Logo.svg24.5.2019 – In Zinnowitz auf Usedom sind am Freitag 36 Badestellen an Küsten und Binnengewässern sowie fünf Sportboothäfen mit dem begehrten Umweltsymbol „Blaue Flagge“ in Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet worden. „Sauberes Wasser und sichere Strände sind Grundvoraussetzungen für die Entwicklung des Bade- und Wassertourismus bei uns im Land. Mit der ´Blauen Flagge` zeigen wir unseren Gästen, dass wir hier im Land über alle Voraussetzungen für einen unvergesslichen Badespaß und umweltgerechten Bootstourismus in unserer einzigartigen Naturlandschaft verfügen. Das sind hervorragende Nachrichten vor dem Start der Hauptsaison, damit die Urlauber sich bei uns wohlfühlen und auch gern wiederkommen können“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Freitag. Der Minister wurde vor Ort vertreten durch Hanns Christoph Saur, Abteilungsleiter Grundsätze der Wirtschaftspolitik, der Industrie und des Tourismus im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit. 

Hohe Qualitätsansprüche für „Blaue Flaggen“

Das Wasser der Badestellen wird entsprechend der EU-Badegewässerrichtlinie nach mikrobiologischen und physikalisch- chemischen Parametern durch die Gesundheitsämter des Landes untersucht. Diese Parameter werden nach Grenz- und Richtwerten unterschieden. Für die Auszeichnung mit der „Blauen Flagge“ gelten ausschließlich die anspruchsvollen Richtwerte, die während der gesamten Badesaison nicht überschritten werden dürfen. „Die ausgezeichneten Badestellen entsprechen den Qualitätsansprüchen bei der Wasserqualität der Badegewässer, bei der Betreibung der Sportboothäfen, in der Umsetzung von Umweltstandards und bei der Wasserrettung und Sicherheit an unseren Stränden im Land“, so Glawe weiter.

Badeurlaub und Natur sind für Gäste wichtig

Nach der Reiseanalyse 2018 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR) ist es zwei von drei MV-Urlaubern (ab 5 Tagen Urlaubsdauer) besonders wichtig, im Urlaub die Natur zur erleben (65,9 Prozent). Dabei bezeichneten 61,2 Prozent der MV-Urlauber ihren Haupturlaub in MV konkret als Badeurlaub und 35,4 Prozent als Natururlaub. „Das zeigt, wie wichtig neben der Erholung auch das Baden im Meer oder im See zu den wichtigsten Urlaubsaktivitäten unserer Gäste zählt. Drei Viertel (74,9 Prozent) aller Gäste haben während ihrer Haupturlaubsreise in MV gebadet und ein Drittel (36,1 Prozent) haben Naturattraktionen in MV besucht“, sagte Wirtschaftsminister Glawe weiter. „Es reicht jedoch nicht nur gute Badewasserqualität und das reine Vorhandensein der Natur aus. Das Gesamtpaket muss stimmen. Hierzu zählen auch hervorragende Unterkünfte und saisonverlängernde Angebote“, machte Wirtschaftsminister Glawe deutlich.

Natürliche Umgebung dauerhaft erhalten und Umweltschäden vorzubeugen

In den prämierten Häfen wird die Wasserqualität im Hafenbecken während der Saison regelmäßig kontrolliert und bekanntgegeben. „In den Sportboothäfen ist es auch wichtig, die natürliche Umgebung dauerhaft zu erhalten und Umweltschäden vorzubeugen, zum Beispiel beim Tanken von Booten oder der Abwasser- und Abfallentsorgung. Hier ist auf die Notwendigkeit von Umwelt- und Naturschutz aufmerksam zu machen“, so Glawe. „Mit der umweltgerechten Betreibung der Badestellen und der Sportboothäfen werden wir die Grundlagen für die Zukunft sichern und neue Gäste auf unser Land aufmerksam machen“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe abschließend.

Informationen zur „Blauen Flagge“

In diesem Jahr gibt es das Umweltsymbol „Blaue Flagge“, das international in 47 Staaten verliehen wird, im 33. Jahr. Es ist das erste internationale Umweltsymbol, das für die Dauer eines Jahres an Sportboothäfen und Badestellen an Küsten und Binnengewässer verliehen wird. Der Grundgedanke der Umweltauszeichnung mit der Blauen Flagge für Badestellen und Sportboothäfen orientiert sich an den ökonomischen, ökologischen und kulturellen Zielen der nachhaltigen Entwicklung. Veranstalter der Kampagne ist die „Stiftung für Umwelterziehung“ (Foundation for Environmental Education – FEE.), Kopenhagen. In der Bundesrepublik ist die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung e.V. (DGU) die zuständige Sektion der FEE, die die Kampagne durchführt.

Auszeichnungen im Überblick

1.Badestellen Küste

Ostseebad Kühlungsborn (Mittelstrand); Bad Doberan / Heiligendamm (Am Heiligen Damm); Ostseebad Zinnowitz (Hauptstrand); Ostseebad Zinnowitz (Sportstrand); Ostseebad Zinnowitz (Fischerstrand); Ostseebad Prerow    (Nordstrand); Ostseeheilbad Graal-Müritz (Hauptstrand – Seebrücke); Ostseebad Binz (Hauptstrand); Ostseebad Baabe (Hauptstrand); Ostseebad Boltenhagen (Strandklinik); Ostseebad Warnemünde (Markgrafenheide Strand); Ostseebad Warnemünde (Weststrand); Ostseebad Warnemünde (Warnemünder Strand); Seebad Ahlbeck       (An der Seebrücke); Seebad Heringsdorf (Sportstrand); Seebad Bansin (Langenberg); Ostseebad Ahrenshoop (Hohes Ufer); Ostseeheilbad Zingst (Kurhaus); Ostseebad Wustrow (Fischländer Strand); Ostseebad Sellin (Hauptstrand / Nordstrand); Ostseebad Sellin(Südstrand / Fischerstrand); Ostseebad Trassenheide (Hauptstrand); Ostseebad Trassenheide (Campingplatz); Ostseebad Göhren (Nordstrand); Ostseebad Karlshagen (Hauptstrand); Ostseebad Karlshagen (Dünencamp); Seebad Loddin (Hauptstrand); Ostseebad Nienhagen (Hauptstrand); Vitte Hiddensee (Hauptstrand); Seebad Ückeritz (Hauptstrand).

  1. Badestellen Binnengewässer

Krakow am See (Städtische Badeanstalt am Jörnberg); Waren (Müritz) (Volksbad); Neubrandenburg (Augustabad am Tollensesee); Neubrandenburg (Strandbad Broda); Neubrandenburg (Badestelle Reitbahnsee); Schwerin (Zippendorf Strand)

  1. Sportboothäfen

Wasserwanderrastplatz Prerow; Stadthafen Barth; Bootshafen Kühlungsborn; Yacht- und Fischereihafen Karlshagen; M. C. Zierker See e.V. (Neustrelitz)

Grünes Jubiläum – seit 111 Jahren magischer Blütenzauber im Rostocker Zoo 

WIRO unterstützt die Neugestaltung des Rhododendronhains 

Rhododendron_Foto_Joachim_Kloock„Zoo grün“ lautet das Jubiläumsmotto im Monat Mai, in dem die botanischen Kostbarkeiten im 120 Jahre alten Tierpark in den Mittelpunkt rücken. Dazu gehört auch der vor 111 Jahren angelegte prächtige Rhododendronhain im Rostocker Zoo. Heute haben Ralf Zimlich, Vorsitzender der WIRO-Geschäftsführung, und Zoodirektor Udo Nagel gemeinsam einen neuen Rhododendronbusch gepflanzt und damit den Startschuss für die Weiterentwicklung der blühenden Oase gegeben. Die WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH unterstützt als Premiumpartner des Rostocker Zoos die Neugestaltung desRhododendronhains mit einer zusätzlichen Spende.

Hintergrund sind die kräftigen späten Schneefälle zu Ostern vergangenen Jahres. Dabei  kam es zu enormen Schäden an den Gehölzen, insbesondere an den alten Kiefern und den Rhododendren. Dies wurde zum Anlass genommen, eine umfassende Rekonstruktion und Verjüngung des Rhododendronbestandes, der zudem durch die große Trockenheit des letzten Sommers geschädigt war, in Angriff zu nehmen. „Die historischen Parkanlagen im Rostocker Zoo laden zum Verweilen ein und sind für die Rostocker und Gäste der Stadt ein beliebter Anziehungspunkt für farbenfrohe Spaziergänge“, betonte WIRO-Chef Ralf Zimlich. „Daher möchten wir dazu beitragen, dass diese blühende Oase auch künftig ein besonderer und erholsamer Ort inmitten der Hanse- und Universitätsstadt bleibt.“

Neues Baum-und Gehölzpflegekonzept aufgelegt

Schon 1986 wurde der als „Dendrologischer Garten“ bezeichnete älteste Teil des Zoos an der Trotzenburg unter Denkmalschutz gestellt. Aufgrund des Denkmalstatus dürfen Veränderungen, Umbauten und Rekonstruktionen in diesem Bereich nur in Abstimmung mit dem Denkmalamt vorgenommen werden. Die Landschaftsarchitektin des Zoos, Kristin Jacobi, hat mit Unterstützung von Spezialisten des Rhododendronparks Bremen für den gesamten unter Denkmalschutz stehenden Bereich des Zoos ein neues Baum-und Gehölzpflegekonzept erarbeitet. Nach Genehmigung durch die Rostocker Ämter für Kultur und Denkmalpflege sowie für Stadtgrün, Naturschutz und Landschaftspflege sollen in Kürze die umfangreichen Verjüngungsarbeiten im Rhododendronhain beginnen. „Die umfassende Sanierung des Rhododendronhains wird arbeits- und kostenaufwändig. Insofern sind wir sehr dankbar über die Unterstützung der WIRO“, unterstrich Zoodirektor Udo Nagel. „Unser Zoo gehört zu den pflanzen- und waldreichsten Tiergärten Norddeutschlands und wird auch deshalb von vielen Besuchern sehr geschätzt.

Der Zoo Rostock verfügt auf einer Fläche von insgesamt einem Hektar über einen umfangreichen Rhododendrenbestand. Zwischen 1908 und 1912 wurden im damaligen Wild- und Dendrologischen Garten von Rostock zahlreiche Rhododendren und andere Moorbeetpflanzen  gepflanzt – vermutlich als Abdeckung einer Baugrube mitten im Wald. Die Rhododendren sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Heidekrautgewächse. Der Name Rhododendron stammt aus dem Griechischen und bedeutet Baumrose. Ursprünglich gab es in Europa, Amerika und Asien ca. 1.000 verschiedene Wild-Rhododendrenarten. Durch gezielte Zucht vervielfachte sich diese Zahl. Zu den Rhododendren zählen neben den großen immergrünen Sträuchern auch die sommergrünen duftenden Azaleen.

Mehr Infos unter www.zoo-rostock.de/de/tiere_park/pflanzen

Bildunterschrift: Pflanzten heute einen neuen Rhododendronbusch – WIRO-Chef Ralf Zimlich (re.) und Zoodirektor Udo Nagel. Foto: Joachim Kloock

Neue Busse erhalten Notbrems- und Abbiegeassistenzsystem

Noch mehr Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr

Fahrzeuge der RSAG und Stadtentsorgung mit Abbiegeassistent_KloockBei der Rostocker Straßenbahn AG kommen in den nächsten Wochen sechs neue Niederflurbusse zum Einsatz, die erstmals mit einem Notbrems- und Abbiegeassistenzsystem ausgestattet sind. Gemeinsam mit der Stadtentsorgung Rostock GmbH stellte die RSAG heute dem Senator für Bau, Umwelt und Verkehr, Holger Matthäus, die ersten Rostocker Kommunalfahrzeuge mit dieser innovativen Sicherheitstechnologie vor. „Rostock gehört damit zu den ersten Städten in Deutschland, in der Stadtbusse mit Notbrems- und Abbiegeassistenten zum Einsatz kommen. Die Technik ist jetzt ausgereift und wird unser Fahrpersonal zusätzlich dabei unterstützen, schwere Unfälle zu vermeiden“, freut sich RSAG-Vorstand Jan Bleis. Als erster Hersteller hat die Mercedes-Tochter Evobus sowohl einen Notbrems- als auch einen Abbiegassistenten serienmäßig bei Stadtbussen eingeführt, der künftig auch bei der RSAG zum Einsatz kommt. Der aktive Bremsassistent warnt beim Erkennen einer möglichen Gefahrensituation im Fahrweg des Busses zuerst den Fahrer und leitet dann eine Bremsung ein. Die letztendliche Entscheidung, in angemessener Weise zu reagieren, verbleibt beim Busfahrer. Eine automatisierte Vollbremsung ist aus Rücksicht auf die Sicherheit der Fahrgäste im Bus nicht vorgesehen. Der radarbasierte Abbiegeassistent warnt den Busfahrer mit optischen und akustischen Signalen und einer Vibration im Fahrersitz, wenn sich im unmittelbaren Seitenbereich des Fahrzeugs Personen, Radfahrer, andere Fahrzeuge oder Hindernisse befinden. Dadurch lassen sich insbesondere schwere Abbiegeunfälle mit Radfahrern und Fußgängern vermeiden. Die sechs Busse sind das letzte Los einer 17 Busse umfassenden europaweiten Ausschreibung für die Jahre 2017 bis 2019. Aktuell betreibt die RSAG insgesamt 21 Buslinien in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Die 70 Busse der RSAG legen dabei jährlich rund 4,3 Mio. Kilometer zurück.

Bildunterschrift: Freuen sich über mehr Verkehrssicherheit auf Rostocks Straßen (v.l.n.r.): Kundenmanager und Busfahrer Michael Reitz, Henning Möbius (Geschäftsführer Stadtentsorgung Rostock GmbH), Senator für Bau und Umwelt Holger Matthäus und Andreas Kühn im Fahrzeug der Stadtentsorgung. Foto: Joachim Kloock

Sommer, Sonne und Spielspaß am AOK ACTIVE BEACH in Warnemünde

Ballsportbegeisterte und Bewegungsliebhaber erwarten Monate voller sportlicher Highlights am Warnemünder Ostseestrand

Startschuss für den AOK ACTIVE BEACH 2019_(C) TZRW_Joachim KloockPünktlich zum Beginn der Sommersaison eröffnet der AOK ACTIVE BEACH im Seebad Warnemünde wieder seine Pforten. Ab sofort stehen die zahlreichen Bewegungsangebote allen Sportbegeisterten zur Verfügung. Auf einer Fläche von insgesamt 7.500 Quadratmetern kann sich jeder seine Lieblingssportart aus Volleyball, Handball, Badminton, Basketball und Beachsoccer aussuchen und nach Herzenslust auspowern. Für einen körperlichen Ausgleich in Kombination mit einer geistigen Ruhepause sorgen zudem die Yoga und Qi-Gong Kurse, die zwischen dem 17. Juni und 2. September immer montags 18:00 Uhr kostenfrei angeboten werden. Am vergangenen Wochenende wurde dort bereits der erste Spieltag der DFB Beachsoccer Liga ausgetragen.

„In diesem Jahr schreiben wir die Erfolgsgeschichte des AOK ACTIVE BEACH fort. Das Programm am Strand wird von Jahr zu Jahr immer weiter ausgebaut und wir wissen mit AOK Nordost einen verlässlichen Partner an unserer Seite“, sagte Matthias Fromm, Tourismusdirektor von Rostock und Warnemünde. „Es ist uns immer wieder eine Freude, wenn es endlich losgeht und die Bälle am Strand durch die Luft fliegen. Mit vielen verschiedenen Ballsportarten und insbesondere den beliebten Yoga und Qi-Gong Kursen haben wir wieder ein tolles Angebot vorbereitet, wo bei gesunder Meeresbrise und mit bestem Blick auf die Ostsee, alle auf ihre Kosten kommen“, so Fromm weiter. Juri Schlünz von der AOK Nordost pflichtet dem bei: „Egal ob Einheimische oder Touristen – für viele Menschen gehört Sport mittlerweile zum Alltag dazu. Diesen Trend unterstützen wir als Gesundheitskasse sehr gerne und möchten für alle Altersgruppen Angebote unterbreiten, selbst aktiv zu werden. Unser Fitnessstudio am Strand verbindet Urlaubsfeeling mit Spiel- und Bewegungsspaß und einer Extraportion gesunder Ostseeluft gratis. Zudem hoffen wir natürlich, einige Interessierte mit unserer traumhaften Kulisse zu gewinnen, die sonst eher selten sportlich aktiv sind.“

Handballcamp, AOK Beachtag und weitere Highlights warten

Ab Juni erwartet alle Besucher des AOK ACTIVE BEACH zudem wieder ein volles Programm mit zahlreichen Veranstaltungshöhepunkten. Beginnend am 17. Juni finden bis zum 22. Juli immer montags 18:00 Uhr Qi-Gong Kurse statt. Anschließend können alle Teilnehmer vom 29. Juli bis zum 2. September zur gleichen Zeit beim wöchentlichen Yoga einen wichtigen Ausgleich zum Alltagsstress finden. Handballfreunde haben vom 11. bis 13. Juli die Möglichkeit, an einem Handballcamp teilzunehmen. Der Landesfußballverband M-V wird am Wochenende des 20. und 21. Juli seinen Beachsoccer-Landesmeister im Seebad küren. Ein abwechslungsreiches Programm hat die AOK Nordost für den  8. August vorgesehen. Von 10:00 bis 15:00 Uhr findet an diesem Tag der AOK-Familien-Beachtag statt. Freunde des Beachvolleyballs kommen am letzten Wochenende im August am 24. sowie 25. voll auf ihre Kosten, wenn dort der Landesmeister ausgespielt wird.

Robbencamp vermittelt das Einmaleins des Strandfußballs

Mit von der Partie sind in diesem Jahr abermals die Rostocker Robben, die sich im vergangenen Jahr erneut die Deutsche Meisterschaft vor heimischer Kulisse in Warnemünde sichern konnten. In ihrem beliebten Robbencamp bringen sie vom 22. Juli bis zum 9. AugustJungen und Mädchen im Alter von sieben bis vierzehn Jahren das Einmaleins des Strandfußballs näher. Damit treffen sie genau die Intention des Leiters des Spiel- und Sportstrandes, Andreas Zachhuber. „Mir ist besonders wichtig, dass die Jüngsten einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung nachgehen. Bei uns kann das Smartphone getrost in der Tasche bleiben. Hier lernen die Jungen und Mädchen, dass Bewegung Spaß machen kann und wie wichtig Tugenden wie etwa Team- und Kampfgeist auch heutzutage noch sind.“

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Bis Anfang September ist der AOK ACTIVE BEACH täglich geöffnet. Der Eintrittspreis für die Nutzung des Angebots beträgt 2,- Euro pro Person. Sportgeräte können gegen Pfand ausgeliehen werden.

Weitere Informationen unter
www.rostock.de/active-beach.htm

Bildunterschrift: Gaben heute den Startschuss für die neue AOK Active Beach Saison: TourismusdirektorMatthias Fromm (v.li.), Juri Schlünz von der AOK, Hannes Knüppel von den Rostocker Robben und Spielstrandleiter Andreas Zachhuber.© TZRW_Joachim Kloock

Suzi Quatro – It´s only Rock´n´Roll

Ganz in Leder – damals und heute – die wegweisende Rock-Lady der Siebziger Jahre

Suzi Quatro spielte mit zehnköpfiger Band alle ihre Hits auf der „It’s Only Rock`n`Roll“-Tour (thk) „Can The Can“, „48 Crash“, „Devil Gate Drive“, „If You Can’t Give Me Love“, „Stumblin‘ In“ oder „Daytona Demon“ vor 1400 Besuchern in der Rostocker Stadthalle. Zwei Stunden rockte die 158 Zentimeter kleine, inzwischen 68 Jahre alte Bassistin/Sängerin, die Bühne.