Archiv für 8. April 2019

Ostern 2019: Tierische Olympiade im Zoo Rostock

Ostern 2019: Tierische Olympiade, Rostocks „Top Sheep Model“, Tierpfleger-Schnupperkurse und Tropenexpeditionen – die Osterferien können kommen
Tierische_Olympiade-2018_Foto_Joachim_Kloock-02Die Osterferien vom 15. bis 24. April rücken immer näher und bleiben in diesem Jahr hoffentlich sturm- und schneefrei. Denn auch der Rostocker Zoo hat sich wieder einiges einfallen lassen, um den Ferienkindern und ihren Familien viele spannende Aktionen im österlichen Zoo zu bieten.  Am 21. und 22. April findet zum zweiten Mal in Kooperation mit der AOK Nordost die Tierische Olympiade statt. Die Premiere im vergangenen Jahr, die aufgrund des Wintereinbruchs im Mai nachgeholt werden musste, ist auf eine große Resonanz und Begeisterung gestoßen. Darüber hinaus bietet der Zoo im Rahmen des Ferienprogramms viele zusätzliche Termine für den beliebten Tierpfleger-Schnupperkurs und die abendlichen Tropenexpeditionen im Darwineum an (Anmeldung unter 0381-2082179). Zudem können alle Zoobesucher unter 80 fantasiereich gestalteten und im Zoo ausgestellten Wolkenschafen ihr „Top Sheep Model“ wählen, welches nach den Ferien prämiert wird.

Oster-Rallye mit zehn Stationen und Gewinnspiel

Am Ostersonntag und Ostermontag (21./22. April) wird es wieder sportlich im Zoo: Zusammen mit dem Gesundheitspartner AOK Nordost und der Hanseatischen Eventagentur lädt der Rostocker Zoo von 11 bis 16 Uhr unter dem Motto „Tierisch fit – mach mit!“ zu einer Tierischen Olympiade ein. An insgesamt zehn Stationen, die im ganzen Zoo verteilt sind, erfahren die Besucher spannende Fakten über herausragende Leistungen in der Tierwelt. Kleine und große Zoobesucher können ihre Fähigkeiten und ihr Geschick am Beispiel der tierischen Vorbilder testen. Da geht es ums Balancieren, Sprinten und Hüpfen, aber auch um Geschicklichkeit, Gefühl und Teamgeist. Die Tierische Olympiade soll vor allem die kleinen Zoobesucher mit Spaß zur Bewegung in der Natur animieren sowie alle Gäste zu Wettkämpfen mit den tierischen Stars herausfordern. Auch in diesem Jahr gibt es bei der Oster-Rallye für alle Teilnehmer die Möglichkeit, attraktive Preise zu gewinnen, wenn möglichst viele Stationen absolviert werden. So verlosen der Zoo und die AOK Nordost zehn Activity-Tracker, Karten für die Zoo-Nacht am 28. September sowie Tickets für ein Heimspiel des F.C. Hansa Rostock und der Rostocker Seawolves. Rallyebögen mit Lageplan zu den einzelnen Standorten gibt es an den Kassen.

Wer hat das schönste Schaf gestaltet?

Von Station zu Station oder einfach beim entspannten Spaziergang durch den Zoo können die Zoobesucher gleich nach dem schönsten Osterschaf Ausschau halten und für ihren Favoriten abstimmen. 80 ursprünglich weiße Wolkenschafe wurden von Mädchen und Jungen aus den Kitas und Schulen aus Rostock und Umgebung kreativ bearbeitet und im Zoo ausgestellt. Auf einer Abstimmungskarte, die an den Kassen ausgeteilt wird, können die Rostocker und Gäste der Stadt ihr „Top Sheep Model“ wählen. Am 29. April werden Vertreter des Zoos, der Kunsthalle und von PLAKATDIGITAL den Sieger küren, den eine Überraschung erwartet.  Die große Osterwolkenschafe-Challenge geht auf die gemeinsame Aktion mit dem Rostocker Unternehmer Dr. Harald Lochotzke und PLAKATDIGITAL „tierisch glücklich Rostock“ zum 120. Zoogeburtstag zurück. Unübersehbar werben weitere Tiere der Welt in der gesamten Hanse- und Universitätsstadt für das besondere Zoojubiläum des ältesten Tierparks an der Ostseeküste.

Bildunterschrift: Viele Besucher in allen Altersgruppen testeten im vergangenen Jahr ihre Geschicklichkeit an den verschiedenen Stationen, wie Schubkarrenrennen, Balancieren oder Spurenlesen. Auch in diesem Jahr soll die Tierische Olympiade zu Höchstleistungen, aber vor allem zu Spaß an der Bewegung animieren. Foto: Joachim Kloock

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Karte legt Grenzen für Welterbegebiet fest

Der inhaltliche Antrag soll bis Ende 2019 fertiggestellt sein

W Schwerin Panorama © Christian Berghammer

Schwerin Panorama © Christian Berghammer

Die Landeshauptstadt will den inhaltlichen Teil des Nominierungsdossiers für den Welterbeantrag bis Jahresende fertigstellen. Sie hat dazu das Gebiet des Schutzguts und der Pufferzone für den Welterbeantrag in Abstimmung mit Dr. Birgitta Ringbeck, Ministerialrätin im Auswärtigen Amt für UNESCO-Welterbe, festgelegt. „Die genaue Beschreibung des zu schützenden Gebietes bildet die Arbeitsgrundlage für die weitere Antragserstellung“, so Oberbürgermeister Rico Badenschier.  Die zu schützende Kernzone umfasst nach diesen Festlegungen zwei voneinander getrennte Gebiete um Schloss und Innenstadt sowie die Insel Kaninchenwerder, die sich beide auf das Residenzschloss als Zentrum beziehen. Innerhalb der Grenzen der Kernzone befinden sich alle baulichen, landschaftlichen und funktionellen Strukturen, die den Wert des Welterbe-Kandidaten begründen. Neben dem Schloss sind das mehr als 40 Einzelgebäude, Gärten und Denkmäler zwischen Paulskirche und Schleifmühle. Die Pufferzone umschließt beide Kerngebiete und zieht sich entlang der natürlichen Höhenzüge um den Schweriner See. Im Norden verläuft die Grenze quer über den Schweriner See bis zu dem Punkt an seinem westlichen Ufer, an dem das Schweriner Schloss gerade noch gesehen werden kann. Schwerin bewirbt sich mit seiner historisch gewachsenen Kulturlandschaft für das UNESCO-Weltkulturerbe. Im Zusammenwirken von Residenzschloss, städtischem Raum und umgebender Natur legt das „Residenzensembles Schwerin – Kulturlandschaft des romantischen Historismus“ ein besonderes Zeugnis der höfischen Kultur des 19. Jahrhunderts in Europa ab. „Gerade diese Verbindung von Schloss und Stadt inmitten der eiszeitlichen Seenlandschaft ist einzigartig“, beschreibt Schwerins Welterbe-Managerin Claudia Schönfeld den besonders zu schützenden Wert unseres kulturellen Erbes.

Bereits 2000 regte der Bürgerverein „Pro Schwerin e.V.“ die Aufnahme des Residenzensembles in die UNESCO-Weltkulturerbeliste an. Ein Jahr später sprach sich auch die Stadtvertretung für diese Idee aus, 2007 folgte ein Landtagsbeschluss zum Thema UNESCO-Weltkulturerbe, 2010 vereinbarten Stadt, Land und Landtag offiziell die Bewerbung. Auf Basis eines so genannten „Outstanding Universal Value – OUV“-Antrags (herausragender universeller Wert), der zwei Jahre später auf der Kultusministerkonferenz bewilligt wurde, steht Schwerin seit Juni 2014 mit dem Residenzensemble auf der so genannten Tentativliste, der Vorschlagsliste für zukünftige Nominierungen Deutschlands zur Aufnahme, in die UNESCO-Liste des Kultur- und Naturerbes der Welt. Gemeinsam mit dem Kultusministerium und dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern arbeitet die Landeshauptstadt Schwerin mit Unterstützung des „Welterbe Schwerin Fördervereins“ am Gelingen des Antrags. Derzeit werden Antrag und Managementplan verfasst, der inhaltliche Antrag soll bereits Ende 2019 fertig gestellt werden. Der ursprünglich für 2021 avisierte Abgabetermin wird sich voraussichtlich auf 2023/2024 verschieben, da nach dem veränderten Reglement der UNESCO nunmehr pro Vertragsstaat nur eine Welterbe-Stätte pro Jahr aufgenommen werden kann. „Wir planen den größten Teil des Antrages bereits in diesem Jahr fertig zu stellen, um bei eventuellen Verschiebungen in der Reihenfolge der deutschen Tentativliste bereit zu sein. Bis zur eigentlichen Abgabe, die nach derzeitigem Stand im Februar 2023 sein wird, werden wir Nominierungsdossier und Managementplan weiter fundieren und aktualisieren, um auch allerneueste Forschungsergebnisse zu berücksichtigen“, sagt Welterbe-Managerin Schönfeld. Auch die Schwerinerinnen und Schweriner werden in diesem Prozess weiter mitgenommen. So wird es am 2. Juni, dem Welterbe-Tag 2019, wieder ein buntes Programm mit kostenlosen Sonderführungen durch das Residenzensemble geben.

Fotografische Kirchenschätze in der Malzfabrik

Steffi Korsch Die Mücke in der Kirche Proseken ZeitungsdruckKirchenschätze sind für jeden etwas anderes. Ausschnitte, Glänzendes, Details, Zerfallenes, Altes, Neues, das große Ganze – jede der mittelalterlichen Dorfkirchen hat ihren eigenen Reiz und jede Fotografin, jeder Fotograf den eigenen Blick für diese Schätze. Über Monate waren die Teilnehmer*innen des Erwachsenenkurs „Digitale Fotografie“ in der Medienwerkstatt im Filmbüro MV in ausgewählten Kirchen des Landkreises unterwegs. Entstanden sind tausende Bilder, aus denen eine Auswahl getroffen werden musste. Und die war schwer!

Am 15. April um 16 Uhr wird die Ausstellung „Kirchenschätze Nordwestmecklenburgs“ in der Malzfabrik in Grevesmühlen durch den Kreistagspräsidenten des Landkreises Nordwestmecklenburg, Herrn Klaus Becker, eröffnet. Möglich geworden ist die Ausstellung dank des Landkreises und des Filmbüros MV. Carsten Möhring, Torsten Schimkus, Birgit Hame, Gerda Eick, Katharina Belwe, Petra Kolm, Steffi Korsch, Klaus Kaufhold-Belwe und Nicole Hollatz als Kursleiterin stellen aus. Der Fotokurs ist zum zweiten Mal mit seinen Bildern in der Malzfabrik. 2018 waren „Lost Places“, verlorene Gebäude aus Bad Kleinen zu sehen. Die Kirchenausstellung wird bis zum 21. Juni zu den üblichen Öffnungszeiten der Verwaltung gezeigt.

Bildunterschrift:  Die Mücke in der Kirche Proseken, Foto: Steffi Korsch

HPV-Impfung für Mädchen UND Jungen em­pfohlen

Impfkampagne wirbt mit Extra-Flyer – Schütze Dich und Deine Freunde

Aufklärung nötig – Erkrankungsrisiko frühestmöglich senken – Flyer gibt Antworten auf wichtige Fragen rund um das Thema HPV

Impfstoff, © seen - Fotolia.com

Impfstoff,© seen – Fotolia.com

Im Vorfeld der Europäischen Impfwoche (24. bis 30. April 2019) hat Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe auf die Bedeutung eines Impfschutzes gegen eine Infektion mit dem Humanen Papillomvirus (HPV) für Jugendliche aufmerksam gemacht. Diese wird durch die Ständige Impfkommission (STIKO) auch für Jungen im Alter zwischen 9 und 14 Jahren empfohlen. „Vor allem bei jungen Menschen ist Aufklärung über die HPV-Impfung wichtig, um ein mögliches Erkrankungsrisiko frühestmöglich zu senken. Je mehr Menschen geimpft sind, desto größer ist auch der Schutz für alle noch Ungeimpften, da sich die Viren insgesamt schlechter in der Bevölkerung ausbreiten können“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Neuer Flyer – „Impfen ist Freundschaftsdienst. Schütze Dich und Deine Freunde“ informiert über HPV-Impfung

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit sowie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) haben gemeinsam einen Info-Flyer zum Thema HPV-Impfung entwickelt. Der Flyer kann wie alle anderen Materialien von „MV impft“ auf der Internetseite bestellt werden (www.mv-impft.de). „Der Flyer gibt Antworten auf wichtige Fragen rund um das Thema HPV. Wir wollen weiter aufmerksam machen und für eine HPV-Impfung werben“, so Wirtschafts- und Gesundheitsminister Glawe weiter. In der Mediathek der Website findet sich zudem ein kurzer Sport zum Thema HPV (mv-impft.de → Mediathek „Impfen ist Freundschaftsdienst. Schütze dich und deine Freunde“).

Basisimpfungen im Kindes- und Jugendalter und spätere Auffrischungsimpfungen bauen lebenslangen Schutz auf

Humane Papillomviren (HPV) zählen nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu den häufigsten sexuell übertragbaren Erregern. Die Impfung gegen HPV soll möglichst vor dem ersten sexuellen Kontakt erfolgen. Die Impfung nutzen bislang in Mecklenburg-Vorpommern 52 Prozent der Mädchen und jungen Frauen. Seit 2018 wird die HPV-Impfung von der Ständigen Impfkommission (STIKO) auch für Jungen empfohlen. Die Kosten für die von der STIKO empfohlenen Standardimpfungen übernehmen die Krankenkassen. „Präventive Impfungen sind bisher die einzige Möglichkeit, um vor Infektionskrankheiten zu schützen, für die es keine oder nur eingeschränkte Therapiemöglichkeiten gibt. Insbesondere Krankheiten wie beispielsweise Kinderlähmung, Masern, Diphtherie, Wundstarrkrampf, Hepatitis B oder Influenza können zu schwerwiegenden Komplikationen führen. Besonders wichtig sind die Basisimpfungen im Kindes- und Jugendalter und die späteren Auffrischungsimpfungen, um lebenslang einen Schutz aufzubauen“, sagte Glawe.

Masern-Impfung nötig

„Mecklenburg-Vorpommern liegt im bundesweiten Vergleich auf den vorderen Plätzen bei den Durchimpfungsraten. So haben wir bei vielen Krankheitserregern einen Kollektivschutz in der Bevölkerung erreicht. Das wollen wir halten. Deshalb müssen wir weiter intensiv auf die Vorteile des Impfens aufmerksam machen“, sagte Glawe und betonte abschließend die Bedeutung der Masernimpfung. „Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sind die beiden einzigen Bundesländer, die die für die angestrebte Masern-Eliminierung geforderten 95 Prozent bei der zweiten Masern-Impfung erreichen. Eine Top-Quote. Aber: Aktuelle Fälle zu Masernerkrankungen in anderen Bundesländern lassen uns aufhorchen. Die Einführung einer Impfpflicht scheint wieder nötig zu sein“, sagte Glawe.

Informationen zur landesweiten Imagekampagne „MV impft – Gemeinsam Verantwortung übernehmen“

„MV impft – Gemeinsam Verantwortung übernehmen“ (www.mv-impft.de) ist eine Kampagne des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales. Sie ist zunächst für zwei Jahre konzipiert (Start war im Oktober 2018). Die Kosten belaufen sich auf 150.000 Euro. Neben dem Internetauftritt (www.mv-impft.de) wird mit gedrucktem Informationsmaterial wie Plakaten und Faltblättern geworben. Darüber hinaus kommen auch digitale Medien, wie Spots für Kinos, sowie YouTube und Facebook als Informationsträger zum Einsatz, um gezielt Jugendliche und junge Erwachsene anzusprechen. Ergänzt wird dies durch Hinweise auf die zahlreichen Impfangebote der niedergelassenen Ärzte, der Gesundheitsämter und auch der Betriebsärzte im Land. Alle Informationen unter: www.mv-impft.de.