Archiv für 4. März 2019

Neuerungen für Besuch im IGA Park Rostock mit überwältigender Resonanz

IGA-Park

IGA-Park Rostock, Foto: Joachim Kloock

Die Veränderungen im IGA Park haben bereits nach den ersten Tagen für eine überwältigende Resonanz gesorgt. „Am vergangenen Wochenende waren so viele Besucherinnen und Besucher im IGA Park wie nie zuvor an Wochenenden“, berichten die Mitarbeiter der IGA-Park GmbH. „Die Spielplätze waren voll, an der Bootswerft konnte sich Uwe Ahlgrimm vor Menschen kaum retten, Hunderte flanierten am Wasser. Nach vielen, vielen Jahren war das Traditionsschiff für viele Menschen wieder Ziel ihres Wochenend-Spaziergangs.“

Auch Besitzerinnen und Besitzer von Hunden waren mit ihren Vierbeinern im Park unterwegs. Lediglich ein Hundebesitzer musste auf den Leinenzwang aufmerksam gemacht werden, er kam der entsprechenden Bitte sofort und ohne Diskussion nach. Auch mit Rad fahrenden gab es keine Probleme. „Der Unterschied zum letzten Jahr ist kaum fassbar“, freut sich die Aufsichtsratsvorsitzende Chris Günther. „Ich kam mit einigen Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch, die mir allesamt bestätigten, dass die Öffnung ein längst überfälliger Schritt war.“ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berichteten vom enormen Andrang im Park und der erstaunlichen Reibungslosigkeit der Besuche. „Besonders habe ich mich darüber gefreut, dass auch Skeptiker der Veränderung sich mit uns über diese Entwicklung freuen. Der Park wird nun endlich das, was schon bei seinem Bau geplant war – ein echter Freizeitpark für die Rostockerinnen und Rostocker der benachbarten Stadtteile!“, so Matthias Horn, der auch Referent für Stadtentwicklung ist.

Mit dem am 30. Januar 2019 gefassten Bürgerschaftsbeschluss begann in der vergangenen Woche ein neues Zeitalter für den IGA Park und das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum. Der Eintritt in den IGA Park ist nun frei und auch Radfahrende dürfen durch den Park rollen. Vierbeiner nebst Herrchen und Frauchen haben nunmehr die Chance, den Park gemeinsam zu erkunden. Park und Museum sind weiterhin ganzjährig geöffnet: der IGA Park derzeit täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr und das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum dienstags bis sonntags von 10:00 bis 16:00 Uhr. Der Eintritt in das Museum kostet nach wie vor vier Euro pro Erwachsenem. Die ermäßigten Tickets sind bereits für 2,50 Euro zu haben, Jahreskarten kosten zehn bzw. sieben Euro für Personen mit einer Berechtigung zur Ermäßigung.

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30,9 Millionen Übernachtungen in Mecklenburg-Vorpommern in 2018

Zahlen für das Gesamtjahr 2018 liegen vor: Touristisches Rekordjahr

M-V wird auch außerhalb der Saison immer attraktiver – alle Reisegebiete verzeichnen Übernachtungszuwächse – mehr ausländische Gäste entdecken Mecklenburg-Vorpommern

Es hat sich schon angedeutet, nun ist es amtlich: Das Jahr 2018 war ein Rekordjahr für die Tourismusbranche. Mit einem Ergebnis von 30,9 Millionen Übernachtungen hat die Tourismusbranche den höchsten Wert überhaupt erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das nach Angaben des Statistischen Amtes ein Zuwachs von 3,9 Prozent. Die Anzahl der Gästeankünfte lag mit 7,9 Millionen Übernachtungen um 4,6 Prozent über dem Vorjahresergebnis. „Das ist ein hervorragendes Ergebnis und der Verdienst der gesamten Tourismusbranche. Wir haben die besten Zahlen seit 1990. Trotz des eher kühlen Wetters zu Beginn des vergangenen Jahres hat der lange und heiße Sommer bei uns im Land für eine ordentliche Auslastung in den touristischen Einrichtungen gesorgt. Die vollen Strände an der Ostsee und im Binnenland haben für viele zufriedene Gäste gesorgt. Die tollen Zahlen zeigen auch: Wir werden auch außerhalb der Saison immer attraktiver. Mecklenburg-Vorpommern ist das ganze Jahr über eine Reise wert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Freitag.

Dank an die Tourismusbranche – Herausforderungen angehen

Wirtschaftsminister Glawe dankte, den Touristikern, Hoteliers, Gastwirten sowie den vielen Aktiven für ihr Engagement im Land. „Unser Schwerpunkt liegt darin, die Aufenthaltsdauer der Gäste zu verlängern, neue Quellmärkte zu erschließen und auch immer mehr Urlauber zum Wiederkommen zu gewinnen. Die Branche muss weiter investieren, mehr Qualität und Wertschöpfung erreichen, schneller und flexibler als bisher auf Herausforderungen reagieren. Das schaffen wir gemeinsam“, so Glawe weiter. Die strategische Grundlage bildet dafür die Landestourismuskonzeption (LTK). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag in 2018 bei rund 4 Nächten. „Wichtig sind weitere Investitionen in die Infrastruktur und vor allem auch in das Angebot von saisonunabhängigen Einrichtungen. Chancen bestehen auch in der stärkeren regionalen Vermarktung. Wir können auch noch mehr mit dem Binnenland punkten. Deutliches Potenzial für mehr Gäste besteht weiter für Urlaub von Familien auf dem Lande. Aber im Kommen sind auch Angebote für mehr Entschleunigung. Die hier bestehenden Alleinstellungsmerkmale müssen kontinuierlich weiterentwickelt werden“, betonte Glawe weiter.

Alle Reisegebiete verzeichnen Übernachtungszuwächse

„Bei den Reisegebieten liegen im Gesamtjahr 2018 alle Regionen bei Übernachtungen auf Wachstumskurs. Binnenland und Küste legen zu. Vom wachsenden Binnentourismus in Deutschland profitiert auch Mecklenburg-Vorpommern. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Wir stehen in einem Wettbewerb zu anderen Tourismusdestinationen. Auch die Nachbarn entwickeln sich stetig weiter“, forderte Wirtschaftsminister Glawe. Kräftige Zuwächse verzeichnen die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst (+8,7 Prozent), die Mecklenburgische Ostseeküste (+5,6 Prozent), die Mecklenburgische Schweiz/Seenplatte (+4,8 Prozent) sowie die Region Westmecklenburg (+3,9). Das Reisegebiet Vorpommern legt bei den Übernachtungen um +3,7 Prozent zu. Zuwächse gibt es auch auf der Insel Usedom (+1,2 Prozent) sowie auf den Inseln Rügen/Hiddensee (+1,1) Prozent.

Kräftiges Wachstum im Camping

Die Campingplätze erzielten nach Angaben des Statistischen Amtes mit über fünf Millionen Übernachtungen ein Plus von 9,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch bei den Ankünften legten die Campingplätze um 13,5 Prozent zu: 2018 wurden rund 1,1 Millionen Camper gezählt. „Camping ist ein Zugpferd der Branche. Wir wachsen auch im Campingbereich kräftig weiter. Hier geht der Ausbau der modernen Infrastruktur mit der Erhaltung der natürlichen Gegebenheiten vor Ort im Einklang einher. An vielen Plätzen im Land sind in den vergangenen Jahren hochmoderne Campingplätze in der Natur entstanden. Die Branche hat sich wettbewerbsfähig aufgestellt. Viele Campingplätze sind modern eingerichtet. Das zeigt auch, dass wir inzwischen mit wetterunabhängigen Angeboten stärker punkten können als noch vor wenigen Jahren“, so Glawe.

Mehr ausländische Gäste entdecken Mecklenburg-Vorpommern

Immer mehr ausländische Gäste entdecken Mecklenburg-Vorpommern. 2018 wurden rund 405.000 Gäste (+6,0 Prozent) gezählt, rund 1,07 Millionen Übernachtungen (+7,0 Prozent) wurden gebucht. Mecklenburg-Vorpommern war im vergangenen Jahr das erste deutsche Bundesland auf der Internationalen Reisemesse ITB Berlin. „Das internationale Vermarkten macht sich bemerkbar. Immer mehr internationale Gäste entscheiden sich für ihren Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern. Insbesondere im Ostseeraum, in Süddeutschland und in den Alpenländern macht sich das Werben für Mecklenburg-Vorpommern bemerkbar. Bei den ausländischen Gästen haben wir trotz des Erfolges noch Potential und können weiter zulegen. Die ITB Berlin ist eine hervorragende Plattform hierfür“, betonte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend. Mit rund 176.000 Übernachtungen (+23,5 Prozent) erzielten die niederländischen Gäste die meisten Übernachtungen, gefolgt von den Schweizern mit rund 159.000 Übernachtungen (+0,9 Prozent), den Schweden mit rund 130.000 Übernachtungen (-7,9 Prozent) sowie den Dänen mit 124.000 Übernachtungen (-6,8 Prozent) und Österreich mit 85.000 Übernachtungen (+9,4 Prozent).

Bitte beachten: Überprüfungen des Berichtskreises und der Erhebungsmerkmale führen ab August 2018 zu Veränderungen gegenüber entsprechenden Angaben in Vorjahreszeiträumen. Dadurch sind Vergleiche auf allen regionalen Ebenen (Land, Kreise, Reisegebiete und insbesondere Gemeinden) ab August 2018 nur bedingt möglich.