Archiv für Dezember 2018

WARNEMÜNDER TURMLEUCHTEN 2019

Wurde leider wegen äusserst schlechter Witterungsbedingungen abgesagt!

Zum 20. Mal bietet die große Neujahrs-Show strahlende Momente und lockt zahlreiche Besucher ins Seebad

Turmleuchten Warnemünde 2017, Foto: Joachim Kloock

Warnemünder Turmleuchten, Foto: Joachim Kloock

Am 1. Januar 2019 wird im Seebad Warnemünde wieder der spektakuläre Jahresauftakt mit Licht- und Lasershow, Feuerwerken und Musik gefeiert. Mit dem Motto MOMENTE begeht die Inszenierung bereits ihr 20-jähriges Jubiläum. Seit Wochen laufen die Vorbereitungen für Rostocks beliebten Jahresauftakt auf Hochtouren. Mit Unterstützung von zahlreichen fleißigen Helfern und dem Einsatz von jeder Menge Technik haben die Organisatoren auch in diesem Jahr wieder eine ganz besondere Show auf die Beine gestellt. „Warnemünde bietet mit seiner maritimen Kulisse vor dem Leuchtturm den schönsten Rahmen für diesen Event. Urlauber, Gäste und Einheimische dürfen sich bereits zum 20. Mal auf diesen besonderen Moment freuen“ so Matthias Fromm, Tourismusdirektor Rostock & Warnemünde. Die Organisation ist in jedem Jahr eine große Gemeinschaftsaufgabe, die wir mit unseren langjährigen Partnern umsetzen. Unser Dank gilt besonders der Hanseatischen Eventagentur sowie allen beteiligten Ämtern, Behörden, der Rostocker Polizei und den vielen Sponsoren und Partnern, die das Warnemünder Turmleuchten mit ihrer Unterstützung immer wieder ermöglichen. Das Vorprogramm beginnt am 1. Januar 2019 um 15 Uhr mit Live-Musik von der Band SPILL und den Matrosen in Lederhosen sowie vielen Angeboten auf der Promenade. Die Inszenierung selbst startet um 18.00 Uhr nach dem gemeinsamen Countdown der Besucher und endet traditionell, wenn am Leuchtturm die neue Jahreszahl erscheint. Der Eintritt ist frei! Rund um den Leuchtturm, auf der Promenade und am Strand sorgen gastronomische Einrichtungen für das leibliche Wohl der Gäste.

Besucherinformationen

Der Ortskern von Warnemünde wird am 1. Januar ab 14 Uhr vollständig für Pkw gesperrt. Anreisende Besucher mit Pkw werden rechtzeitig auf die großen Parkplätze am Ortsrand geleitet und haben von dort Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr. Der Verkehrsverbund Warnow hält an dem Veranstaltungstag verstärkte Bus- und Bahnangebote vor. Für Radfahrer, Anwohner und anreisende Übernachtungsgäste bleibt die Zufahrt frei. Für die bequeme Anreise wird aufgrund der Einschränkungen für den privaten Pkw-Verkehr die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs empfohlen. Der Bahnhofstunnel Warnemünde ist ab 15 Uhr gesperrt. Ab dann erfolgt die Wegeführung über den Parkplatz Mittelmole. Die Bauarbeiten in der Seestraße sind weitestgehend abgeschlossen. Bitte beachten Sie, dass in einigen Bereichen noch Absperrvorrichtungen vorhanden sind, die nicht überschritten werden dürfen. Alle Besucher werden gebeten, die allgemeinen Sicherheitshinweise zu beachten. So sind das Mitführen von Hunden im Veranstaltungsbereich sowie das Betreten der Dünen verboten. Die Mitnahme von Feuerwerkskörpern jeglicher Art und der Einsatz von Drohnen sind strengstens untersagt. Aktuelles und Sicherheitstipps der Polizei und des Veranstalters erhalten Besucher auch über den Twitter-Account der Polizei Rostock unter twitter.com/polizei_rostock.

Bequeme Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr

Zur Erleichterung der An- und Abreise verstärkt die DB Regio AG ab 15.00 Uhr und in der Zeit von 18.30 bis 20.30 Uhr das Angebot auf der S-Bahn zwischen Rostock Hbf. und Warnemünde Bahnhof. Die S-Bahnen verkehren in dieser Zeit im 7,5-Minutentakt und in doppelter Zuglänge (180 m), so dass bis zu 1.000 Fahrgäste mit einer Fahrt befördert werden können. Aufgrund der Fahrzeuglänge wird empfohlen, auf den Bahnsteigen auf dem Warnemünder Bahnhof möglichst weit nach vorne zu gehen, um die gesamte Länge des Zuges und somit deren gesamte Kapazität auszunutzen. Die RSAG setzt auf der Linie 36 zwischen Mecklenburger Allee (Lichtenhagen) und Warnemünde in der Zeit von 16.00 bis 20.00 Uhr zusätzliche Busse ein. Zwischen Lichtenhagen und Warnemünde wird auf der Stadtautobahn wieder eine separate Busspur eingerichtet. Empfohlen wird auch die Nutzung von P+R-Anlagen, wie z.B. in Lichtenhagen in der Flensburger Str. oder am Haltepunkt Lütten Klein – mit direktem Anschluss an die S-Bahn. Aufgrund der Sperrung des Ortskernes Warnemünde wird darauf hingewiesen, dass durch die Buslinie 37 vor und nach der Veranstaltung nicht alle Haltestellen im Zentrum des Seebades angefahren werden können. Die Fähren der Weißen Flotte zwischen Warnemünde und Hohe Düne sind ebenfalls verstärkt im Einsatz. Der Verkehrsverbund Warnow empfiehlt, Fahrkarten vorab der Veranstaltung bereits im Vorverkauf zu erwerben bzw. gleich eine (Gruppen-)Tageskarte oder das VVW-Silvester-Ticket für 10 Euro zu nutzen. Weitere Informationen rund um den öffentlichen Nahverkehr zum Warnemünder Turmleuchten sowie zu den Anschlüssen von den P&R-Parkplätzen finden Besucher im Internet unter www.verkehrsverbund-warnow.de.

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F. C. Hansa Rostock – Energie Cottbus 0:2

Die gesamte Bildergalerie hier https://mvzeitnah.wordpress.com/hansestadt-rostock/sport/

F. C. Hansa Rostock – Ioannis Gelios – Stefan Wannenwetsch (78. Del Angelo Williams), Oliver Hüsing, Julian Riedel, Lukas Scherff  – Pascal Breier, Kai Bülow, Mirnes Pepic (46. Willi Evseev), Merville Biankadi – Cebio Soukou, Marco Königs (28. Marcel Hilßner).

Energie Cottbus – Avdo Spahic – José-Junior Matuwila, Marc Stein, Kevin Weidlich – Lasse Schlüter, Leon Schneider, Lars Bender – Fabio Viteritti (34. Fabian Holthaus), Felix Geisler – Streli Mamba, Dimitar Rangelow (70. Kevin Scheidhauer).

Tore – 0:1 Lars Bender (36.), 0:2 Dimitar Rangelow (65.).

Schiedsrichter – Sven Waschitzki, Philipp Hüwe, Fabian Maibaum.

Zuschauer – 20.000

16. Eiswelt Rövershagen: Deutschlands größte Eisfigurenausstellung lockt ins Land der Phantasie

24 Künstler aus vierzehn Ländern schaffen Erlebniswelt aus 300 Tonnen Eis / Weltpremiere für bewegliche Eismarionetten

Unter dem Titel „Komm ins Land der Phantasie“ eröffnet am 22. Dezember 2018 die 16. Eiswelt Rövershagen im „DAS EISWERK“ von Karls Erlebnis-Dorf. Auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern versetzen an 21 Stationen phantasievolle Eislandschaften aus 300 Tonnen Eis Besucher ins Staunen. Auf der Reise durch die minus sieben Grad kalte Erlebniswelt werden wundersame Tierwelten präsentiert, Einblicke in verwunschene Hexenhäuschen gegeben, beeindruckende Drachenkämpfe gezeigt und weltweit einmalige Eismarionetten zum Leben erweckt. Inspiriert wurden die 24 internationalen Eiskünstler dabei unter anderem durch Phantasiewelten, die im Rahmen eines Kinderzeichenwettbewerbs eingesendet wurden. Ergänzt wird die mit Licht- und Musikeffekten inszenierte Ausstellung, die jährlich mehr als 200.000 Neugierige anlockt, um ein Suchspiel für Kinder, drei spektakuläre Eisrutschen, ein echtes Eishotel und eine Eisbar, welche Feuerzangenbowle, Erdbeer-Glühwein und -Limes aus Eisgläsern anbietet. Die 16. Eiswelt in Karls Erlebnis-Dorf Rövershagen ist bis zum 3. November 2019 täglich von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8,50 Euro für Erwachsene und 6,50 Euro für Kinder (Tages- und Jahreskarteninhaber gratis).

Zwischen Drachen, Robotern und Elfen: Phantastische Traumwelt aus Eis

Zum Erschrecken, zum Staunen und zum Träumen: Der Rundgang durch die Eiswelt startet mit einem Blick in den Himmel, wo schwebende Heißluftballone zwischen geeisten Wolken einen Vorgeschmack auf die frostige Erlebniswelt vermitteln. Außergewöhnliche Kreaturen wie ein begehbarer „Mechasaurus“ zeigen spannende Eiskunstwerke mit Zahnradelementen, während feuerspuckende Ungeheuer in die märchenhaften Welten von Jules Verne entführen. Roboter, die auf einem Baum sitzen, ein großes Ufo samt grüner Alien-Besatzung sowie das weltweit erste bewegliche Marionettenspiel aus Eis sind weitere Höhepunkte von Deutschlands größter Eisfigurenausstellung.

Eiswelt über Nacht: Verhexte Übernachtungen im Eishotel

Ein Erlebnis der besonderen Art bietet das wohl kleinste Eishotel der Welt, das sich unter das phantastische Ausstellungsensemble der 16. Eiswelt mischt. Märchenfreunde und frostsichere Abenteurer können im urigen Hexenhäuschen der Hexe Baba Jaga übernachten und einzigartige Momente unterm Holzdach aus Eis verbringen. Wer sich für eine Übernachtung à la Hänsel und Gretel entscheidet, muss bei Karls natürlich keine Angst haben – weder vor der Kälte noch vor der bösen Hexe. Gewappnet mit einem gefütterten und extra warmen Partnerschlafsack, nordischen Rentierfällen, einer dicken Iso-Matte, einem „Kaminfeuer“ und einem prall gefüllten Picknickkorb sind Gäste des Eishotels für alle Eventualitäten ausgerüstet. Zudem wird am Morgen eine wärmende Dusche zum Auftauen sowie ein ausgiebiges Frühstück in Karls Hof-Küche geboten. Wem bereits in der Nacht zu kalt werden sollte, der hat die Möglichkeit, in ein wohl temperiertes Zimmer direkt neben der Ausstellung zu wechseln und seine Träume ohne Bibbern fortzusetzen. Der Preis für einen Aufenthalt in Karls Eishotel samt nächtlichen Stippvisiten in der unbesuchten Eisfigurenausstellung beträgt 129 Euro pro Nacht für zwei Personen.

24 Künstler aus 14 Ländern: Beste Eisschnitzer der Welt am Werk

Unter der künstlerischen Leitung von Othmar Schiffer-Belz, der seit dem Jahr 2004 bereits 21 Eis-, Schnee- und neun Sandfiguren-Ausstellungen von Karls Erlebnis-Dörfern inszeniert hat, haben in Rövershagen insgesamt 24 Künstler aus 14 Ländern die Figuren und Geschichten aus Eis entworfen. Die Eisvirtuosen sind aus Japan, Malaysia, Thailand, Jakutien, der Tschuwaschischen Republik, Russland, Litauen, der Ukraine, Lettland, der Mongolei, den USA, Kanada, Frankreich und Deutschland nach Rövershagen gekommen, um an 20 Tagen die Phantasiewelt entstehen zu lassen.

Kunden des Warnow Parks in Rostock haben ein Herz für den Zoo

Eine Patenschaft für die Tiere, die ihren „Einkaufsbeutel“ immer dabei haben

Spendenübergabe im Warnow Park_Zoo Rostock_KloockAnfang Dezember wurde der größte Edeka-Markt in Norddeutschland im Warnow Park Rostock in Lütten Klein eröffnet. Die Kunden des beliebten Einkaufszentrums in Lütten Klein haben auch ein großes Herz für den Rostocker Zoo. Seit vier Jahren steht dort ein Spendenkreisel des Rostocker Zoovereins, in den immer wieder der eine oder andere Taler für Projekte des Natur- und Artenschutzes fließt. Heute übergab Center-Manager Frank Middendorf eine Spendenscheck in Höhe von 1.500 Euro an den Vorsitzenden des Zoovereins, Mirko Strätz. Gleichzeitig übernahm der Warnow Park eine Patenschaft für die Pelikane, die die Zoobesucher im Teich am Eingang der Trotzenburg begrüßen. „Unsere Kunden lieben den Zoo und werfen gern etwas in den Spendenkreisel“, sagte Frank Middendorf. „Im Zoo können sie direkt sehen, dass ihr Geld in sinnvolle Projekte für die Tiere investiert wird. Für die Pelikane als Patentiere haben wir uns entschieden, weil wir damit darüber hinaus auch eine wichtige Botschaft verbinden. Schließlich haben die Wasservögel ihren markanten Schnabelbeutel immer bei sich, wenn sie auf die Jagd gehen. Das ist doch ein guter Ansatz auch für uns Menschen, um unnötigen Plastikmüll zu vermeiden.“
Der Vorsitzende des Zoovereins, Mirko Strätz, bedankte sich für die Spende der Warnow-Park-Kunden. „Mit dem Geld möchten wir als Rostocker Zooverein die Fertigstellung der begehbaren Südamerika-Voliere unterstützen“, kündigte er an. Dort können die Besucher dann ganz aus der Nähe Rote Sichler, Kahnschnäbel, Rosalöffler, Herbstpfeifgänse und Rotschulterenten beobachten.“ Der Zooverein betreibt derzeit drei Spendenkegel; neben dem im Warnow Park auch noch zwei weitere im Vogel- und Reptilienhaus und im Darwineum. Mit den Spenden werden verschiedene konkrete Artenschutzprojekte im Zoo gefördert. „Allein in den letzten drei Jahren konnte der Zooverein mit vielen weiteren Spendenaktivitäten den Rostocker Zoo mit 125.000 Euro unterstützt“, so Strätz.

Bildunterschrift: René Gottschalk vom Zoo Rostock, Frank Middendorf vom Warnow Park und Mirko Strätz vom Rostocker Zooverein mit Zoo-Maskottchen Otto Eisbär (v.l.) bei der Spendenübergabe im Warnow Park. Foto: Joachim Kloock

Hochsaison für Eisbader in Mecklenburg-Vorpommern

Abbaden, Bingo und Bäderarchitektur

Warnemünder Wintervergnügen 2017, Foto: Joachim Kloock

Baden in der Ostsee zu jeder Jahreszeit, Foto: Joachim Kloock

Zwischen Festtagsbraten und Kaffee und Kuchen mal eben in die eisige See hüpfen – das können Gäste etwa am 25. und 26. Dezember im Seebad Heringsdorf. Hier veranstalten die Inhaber des Strandkorbverleihs „Strandideen“, Familie Iden, seit 18 Jahren die Reihe „Glühweinstand am Fischerstrand“. Um 14.30 Uhr sind Interessierte und Schaulustige zu dem Spektakel am Strand des Kaiserbades eingeladen. Im Anschluss können Gäste an Bingo-Runden teilnehmen, Glühwein genießen und Lieder am Lagerfeuer singen. Wer Weihnachten lieber im Kreis seiner Liebsten verbringen möchte, kann am beim offiziellen Abbaden am 31. Dezember um 14.30 Uhr dabei sein. Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de 

Im Ostseebad Zinnowitz auf Usedom wird vom 28. Dezember 2018 bis zum 1. Januar 2019 der alljährliche Wintermarkt veranstaltet. Neben Livemusik am 28. Dezember und weiteren Höhepunkten wie der Wichtelwanderung für Kinder am 29. Dezember steht am 30. Dezember das 18. Eisbaden an der Seebrücke auf dem Programm. Ab 14.00 Uhr können sich Hartgesottene in die eisige Ostsee stürzen, danach gibt es Feuerzangenbowle zum Aufwärmen. Als Erinnerung bekommt jeder Teilnehmer ein Gruppenfoto und eine Urkunde zugeschickt. Weitere Informationen: www.zinnowitz.de

Anbaden an Neujahr

Das Neujahrsbaden in Boltenhagen hat Tradition: Unter dem Titel „Es war einmal …“ treffen sich mutige Wasserraten bereits zum 21. Mal am Strand des Ostseebades. Um 13.00 Uhr startet das Spektakel für Kinder, um 13.30 Uhr für Frauen und um 14.00 Uhr für Herren. Dabei gilt es, den Rekord vom 1. Januar 2016 mit 379 Teilnehmern zu schlagen. Weitere Informationen: www.boltenhagen.de

Auch am Nordstrand des Ostseebades Prerow auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst wird am 1. Januar 2019 die Badesaison eröffnet. Die Veranstaltung zählt jährlich mehr als 400 Teilnehmer in Badehosen und bunten Kostümen und mindestens genauso viele am Ufer, die die Eisbader unterstützen. Zum Aufwärmen gibt es Glühwein und Feuer am Strand. Weitere Informationen: www.ostseebad-prerow.de

Im Ostseebad Karlshagen wird am 1. Januar 2019 ab 11.00 Uhr ein Neujahrsmarkt veranstaltet. Pünktlich zur Mittagsstunde geht es für 50 bis 100 kostümierte Eisbader unter dem Applaus zahlreicher Schaulustiger in die kalten Fluten. Im Anschluss können sich die Teilnehmer an Glühwein erfreuen oder an einer Tombola teilnehmen. Livemusik, eine Minidisko sowie ein Laternenumzug für Kinder bilden den Rahmen für das Beisammensein am Karlshagener Strand. Weitere Informationen: www.karlshagen.de

Auch im Herzen Mecklenburg-Vorpommerns können Eisbader ihrem Hobby frönen, so zum Beispiel in Banzkow bei Schwerin. Ab 14.00 Uhr treffen sich Hartgesottene und Schaulustige am Störkanal, um das winterliche Spektakel zu erleben. Für wärmende Getränke und die erste Bratwurst im neuen Jahr ist gesorgt. Wer sich aktiv beteiligen möchte, kann sich in der Pony-Bar in Banzkow unter der Rufnummer 03861 7253 anmelden. Weitere Informationen: www.die-lewitz.de

Auf ein Winterbad in die Lewitz

Am 6. Januar 2019 lädt der Campingplatz Barracuda Beach in der Lewitz zum großen Eisbaden im Neustädter See in dritter Auflage ein. Ab 11.00 Uhr können Interessierte am Einzellauf durch das flache Wasser oder erstmals auch am Firmen-Staffellauf teilnehmen. Lagerfeuer oder eine Fass-Sauna bringen stehen zum Aufwärmen bereit. Für Kinder werden unter anderem Kutschfahrten über das Gelände angeboten. Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de

Eisbaden im Februar

Beim 10. Warnemünder Wintervergnügen vom 1. bis zum 3. Februar 2019 stürzen sich zahlreiche kostümierte Eisbader – darunter auch Mitglieder des Vereins Rostocker Seehunde – in die Ostsee. Am Samstag können Mutige beim Eisfasching, am Sonntag beim Katerbaden dabei sein. Darüber hinaus wird es an dem Wochenende Reitvorführungen des Vereins Pferdefreunde der Ostseeküste, ein Drachenfest am Warnemünder Strand sowie eine mit Süßigkeiten beladene, fliegende Bonbonfähre geben. Weitere Informationen: www.rostock.de

Auf der Urlaubsinsel Usedom wird am 16. Februar 2019 das 25. Usedomer Winterbadespektakel ausgetragen. Um 10.30 Uhr versammeln sich vor der Kulisse der Bäderarchitektur bis zu 200 verkleidete Eisbader und Schaulustige an der Seebrücke des Seeheilbades Ahlbeck, um die Feierlichkeiten mit Livemusik und Programm zu starten. Alle Teilnehmer erhalten eine Urkunde. Für das außergewöhnlichste Kostüm winkt ein Pokal. Weitere Informationen: http://www.kaiserbaeder-auf-usedom.de 

F. C. Hansa Rostock – VfR Aalen 1:1

Und hier die gesamte Bildergalerie https://mvzeitnah.wordpress.com/hansestadt-rostock/sport/

F. C. Hansa Rostock – Ioannis Gelios – Vladimir Rankovic, Julian Riedel, Oliver Hüsing, Stefan Wannenwetsch – Merville Biankadi, Mirnus Pepic (68. Pascal Breier), Kai Bülow, Marcel Hilßner (79. Lukas Scherff) – Cebio Soukou, Del Angelo Williams (60. Marco Königs).

VfR Aalen – Daniel Bernhardt – Yannis Letard, Thomas Geyer, Marian Sarr – Sascha Traut, Patrick Funk, Royal-Dominique Fennell, Marvin Büyüksakarya – Marcel Bär (90. Mart Ristl), Nicolas Sessa (87. Luca Schnellbacher), Matthias Morys (90. + 2. Antonios Papadopoulos).

Tore – 0:1 Marcel Bär (61.), 1:1 Pascal Breier (90. + 6.).

Schiedsrichter – Steffen Brütting, Martin Speckner, Markus Huber.

Zuschauer – 10. 800

Verleihung des Ehrenbürgerrechts an Dietlind Glüer

15.12.2018 – Der Rostockerin Dietlind Glüer wurde am Freitag im Festsaal des Rathauses vor etwa 150 Gästen der Ehrenbürgerbrief feierlich überreicht. In seiner Begrüßung erinnerte Oberbürgermeister Roland Methling daran, dass sich in der langen Reihe von Ehrenbürgern seit der Verleihung am 18. August 1816 an Gebhard Leberecht Fürst Blücher von Wahlstatt bis zum heutigen Tage keine einzige Frau findet. „Seit der friedlichen Revolution des Herbstes 1989 haben wir in Rostock viermal das Ehrenbürgerrecht verliehen und auch darunter gab es bis heute keine Frau. Im 100. Jahr des Wahlrechts für Frauen ist es nun soweit, endlich wird eine Frau Ehrenbürgerin Rostocks. Es freut mich außerordentlich, dass wir heute die Ehrenbürgerwürde an Frau Dietlind Glüer als besondere Wertschätzung für ihr außergewöhnliches und bleibendes Wirken für eine demokratische Gesellschaft in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock verleihen. Die Verdienste von Frau Glüer erfüllen in jeder Hinsicht die in unserer Satzung festgeschriebenen Kriterien für die Verleihung des Ehrenbürgerrechts.“ Rostocks Bürgerschaftspräsident Dr. Wolfgang Nitzsche hob in seinem Grußwort hervor: „Und so ehren wir heute eine Frau, die weiß, dass Demokratie und Kultur keine abgeschlossenen Einheiten ohne Fenster nach außen sind, sondern immer schon von Austausch, vom offenen Wort, von Toleranz und Akzeptanz gelebt haben.“

Die Laudatio auf Dietlind Glüer hielt Dr. Harald Terpe, Weggefährte während der friedlichen Revolution des Herbstes 1989 und später langjähriges Mitglied des Deutschen Bundestages und der Rostocker Bürgerschaft. Darin zeichnete er schlaglichtartig Stationen im Leben von Dietlind Glüer nach. „Es schwingt Tatkraft und geerdete Lebensfreude mit.“ Größter Schwerpunkt der Laudatio war die friedliche Revolution. Dr. Harald Terpe unterstrich: „Ihre Wahrhaftigkeit und Autorität ermöglichten ihr, entscheidend zur Gewaltfreiheit beizutragen. An diesem Glück hat Dietlind beharrlich mitgeschmiedet.“ Im Namen vieler Gäste unterstrich der Laudator: „Vielen Dank, dass wir Deine Weggefährten sein dürfen!“ In ihren Dankesworten hob Dietlind Glüer hervor: „Ich habe die Ehrenbürgerschaft in Stellvertretung für Viele angenommen, die damals mitgewirkt haben.“ Sie erinnerte an Repressionen während ihrer Schulzeit und an den Aufbau der Südstadtgemeinde, aber auch an Christoph Kleemann und Irmgard Rother als Mitstreiter während der friedlichen Revolution. Zugleich unterstrich Dietlind Glüer: „Zuversichtlich macht mich, wenn ich die vielen jungen Gesichter sehe, die für ein offenes und tolerantes Rostock demonstrieren.“ Zugleich ermutigte sie junge Menschen, Verantwortung zu übernehmen, wenn sie gebraucht werden. Bundespräsident a.D. und Rostocker Ehrenbürger Joachim Gauck gehörte zu den ersten Gratulanten. „Ich bin heute besonders stolz, ein Rostocker zu sein!“ Er dankte Dietlind Glüer mit den Worten: „Ich gehöre zu denen, die Du ermutigt hast.“ Zugleich erinnerte Joachim Gauck unter Bezug auf die friedliche Revolution: „Es war eine Frau aus der Mitte des Volkes!“

Die Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Dietlind Glüer geht auf einen Beschluss der Bürgerschaft vom 5. September 2018 zurück. Darin heißt es: „Dietlind Glüer gehörte zu den maßgeblichen Persönlichkeiten der friedlichen Revolution von 1989/ 1990. Selbstlos und mutig setzte sie sich für die demokratische Umgestaltung Rostocks ein. Insbesondere durch ihre menschliche Integrität und ihre Fähigkeit, Menschen persönlich anzusprechen, prägte sie die Umgestaltung Rostocks mit. Als Ansprechpartnerin und motivierende Kraft, die viele Ängstliche zur Mitgliedschaft in einer organisierten Gruppe der bürgerschaftlichen Protestbewegung anregte, als Ideengeberin wie als Netzwerkerin hat sie sich bleibende Verdienste für den friedlichen Umbruch in Rostock erworben. Mit ihrer beziehungsorientierten Herangehensweise gab sie den Ereignissen von 1989/ 1990 ein weibliches Gesicht. Zu Recht wird sie von vielen als „Mutter der friedlichen Revolution“ bezeichnet.“

Dietlind Glüer wurde 1937 in Osterode/ Ostpreußen geboren. Nach dem Krieg flüchtete die Familie nach Mecklenburg. Dietlind Glüer besuchte die Schule in Bützow, später die Große Stadtschule in Rostock, wo sie 1956 ihr Abitur ablegte. Anschließend absolvierte sie eine Ausbildung zur Gemeindepädagogin bei der Evangelischen Kirche und war in der Kinderund Jugendarbeit in GüstrowRostock und Schwerin tätig. Als Gemeindehelferin baute sie die Evangelisch-Lutherische Gemeinde in der neu entstandenen Rostocker Südstadt mit auf. Dietlind Glüer, die in einem christlichen Elternhaus aufwuchs, erlebte bereits als Jugendliche, wie Christen, insbesondere die Jungen Gemeinden, von staatlicher Seite bedrängt wurden. Ganz bewusst wählte sie einen Beruf im Umfeld der Kirche, um sich dem Einfluss des atheistischen Staates zu entziehen. Als „folgerichtig“ bezeichnete Dietlind Glüer daher auch ihr Engagement beim Rostocker Neuen Forum, das sie 1989 mitbegründet hat. Zu der von ihr moderierten Gründungsveranstaltung in der Michaeliskirche erscheinen unerwartet viele Teilnehmende, die über Alternativen zum bestehenden politischen und wirtschaftlichen System diskutieren. Dietlind Glüer engagierte sich, um den demokratischen Meinungsbildungsprozess zu unterstützen. Sie beteiligte sich auch an der Besetzung der Stasi-Zentrale in Rostock. Die schriftlichen Zeugnisse der untergegangenen Diktatur sollten keinesfalls der Vernichtung durch die Täter überlassen werden.

Ab 1990 setzte sich Dietlind Glüer vier Jahre in der Rostocker Bürgerschaft im Bündnis 90 für die Belange der Stadt ein. Heute trifft man Dietlind Glüer oft in dem von ihr mitaufgebauten Café „Marientreff“ des Vereins Drehscheibe e.V. , wo sie bis heute weiter Menschen in ihrem politischen Engagement begleitet und bestärkt. Für ihr Engagement erhält Dietlind Glüer 1995 das Bundesverdienstkreuz. Ihr Wirken für Demokratie, ihr Einsatz für Mitbestimmungsmöglichkeiten und für das Gemeinwohl wurde in der Ausstellung „Frauen, die Mecklenburg-Vorpommern bewegen“ der Heinrich-Böll-Stiftung M-V gewürdigt. In ihrem Portrait ließ sie sich mit folgendem Satz zitieren: „Einsam bist du klein, aber gemeinsam können wir Anwalt der Lebendigen sein.“ Außerdem gehörte Dietlind Glüer 1990 zu den Kulturpreisträgern der Hansestadt Rostock und erhielt 2013 die Bugenhagen-Medaille der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland. Das Ehrenbürgerrecht ist die höchste Auszeichnung, die die Hanse- und Universitätsstadt Rostock vergibt. Mit dem Ehrenbürgerrecht werden Persönlichkeiten gewürdigt, die außergewöhnliche und bleibende Verdienste um die Hanse- und Universitätsstadt Rostock erworben haben. Seit 1816 wurde das Ehrenbürgerrecht in Rostock insgesamt 28-mal verliehen. Fünf dieser Ehrungen wurden zwischenzeitlich durch Aberkennungen korrigiert.