Archiv für 5. August 2018

Babette Caffier taufte neues Feuerlöschboot im Rostocker Stadthafen

Taufe

Babette Caffier tauft neues Feuerlöschboot, Foto: Joachim Kloock

Im Rahmen des Aktionstages der Rostocker Berufsfeuerwehr zu ihrem 110-jährigen Bestehen hat am Samstag Babette Caffier das neue Feuerlöschboot der Hanse- und Universitätsstadt Rostock auf den Namen „Albert Wegener“ getauft. Mit dem traditionellen Taufspruch wünschte die Ehefrau von Lorenz Caffier, Minister für Inneres und Europa des Landes Mecklenburg-Vorpommern, dem Schiff allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel. Dr. Chris Müller, Senator für Finanzen, Verwaltung und Ordnung, verrät: „Mit der Taufe und Indienstnahme ab Oktober 2018 wird erstmals ein ehemaliger Seenotkreuzer zum Feuerlöschboot umgebaut. Damit ermöglichen wir, dass die lange Tradition eines solchen ganz besonderen Rettungsmittels fortgeführt werden kann.“ Die Berufsfeuerwehr der Hanse- und Universitätsstadt hat mit kurzen Unterbrechungen seit 1914 ein Feuerlöschboot  für den Bereich des Stadthafens und später auch für das Revier der Ostsee vorgehalten. „Im vorgesehenen Einsatzbereich, den Hafengewässern von Rostock und den  nationalen Küstengewässern, kann damit Sicherheit für die Rostockerinnen und Rostocker und die zahlreichen Touristen, Gäste  und Schiffspassagiere gewährleistet werden“, so der Senator. „Über drei Millionen Euro haben wir aus dem Stadthaushalt für den Ankauf des Schiffes und die Umrüstung investiert. Das ist gut angelegtes Geld für den wasserseitigen Brandschutz in unserer Stadt! Das Schiff der 27,5-Meter-Klasse wird die Voraussetzungen zur Brand- und Schadstoffbekämpfung, zur Verletztenversorgung und zur Personensuche auf dem Wasser deutlich verbessern.“

Das bisherige, 1983 in Dienst gestellte Feuerlöschboot „FLB 40-3“ des Brandschutz- und Rettungsamtes wäre aufgrund seines Alters und technischen Zustands nur noch mit hohem technischen und finanziellen Aufwand im Dienst zu halten. Auf der Suche nach Ersatz stieß man auf die „Vormann Steffens“, die Ende 2017 von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) außer Dienst gestellt werden sollte. Eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung ergab, dass ein Umbau dieses Seenotrettungskreuzers zum Feuerlöschboot erheblich kostengünstiger ist als eine gründliche Überholung der „FLB 40-3“ oder gar ein entsprechender Schiffsneubau. Denn der Seenotrettungskreuzer ist in seinem Grundaufbau technisch sehr gut als Feuerlöschboot geeignet und lässt sich mit überschaubarem Aufwand zu einem mehr als gleichwertigen Ersatz für das veraltete Schiff umrüsten. In einer europaweiten Ausschreibung zur Realisierung des Umbaus konnte sich die Tamsen Maritim GmbH mit ihrer Werft in Gehlsdorf durchsetzen. Neben einer kompletten Erneuerung der Antriebsanlage inkl. Steuerung umfassen die Baumaßnahme u.a. auch den Neubau des Signalmastes, die Montage eines Bordkranes, die Verbesserung des bestehenden Feuerlöschsystems und die Anpassung der Heckschleppe zur Aufnahme eines kleinen Rettungsbootes.

 

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Tan und Sophie – eine neue Tierart aus Afrika bereichert den Rostocker Zoo

Ein scheues, aber treues Pärchen mit großem Appetit

Dikdik_Foto_Joachim-KloockSie sind sehr scheu und können schnell rennen. Seit kurzem können auf der Historischen Huftieranlage im Rostocker Zoo zwei Dikdiks beobachtet werden. Dikdik (Madoqua) – noch nie gehört? Die afrikanischen Zwergantilopen sind auch selten in Zoos zu sehen. Wer sie entdecken will, muss viel Geduld mitbringen.

„Bereits Ende Mai haben wir ein weibliches Tier namens Sophie aus dem Zoo Hannover erhalten. Im August wird die junge Dame ein Jahr alt. Ende Juni kam aus dem Leipziger Zoo ein sechs Jahre altes Männchen zu uns. Sein Name ist Tan“, informierte Zookuratorin Antje Zimmermann. Die Dikdiks werden nur wenig größer als ein Hase. Im Gegensatz zu anderen Antilopen leben Dikdiks in Paaren, die ein Leben lang zusammenbleiben. Es gibt vier Arten von Dikdiks, die beiden Neu-Rostocker gehören zu den Kirk-Dikdiks. Weitere Arten sind das Eritrea-Dikdik, das Silberdikdik und das Günther-Dikdik. Je nach Art schwankt die Kopfrumpflänge zwischen 50 und 70 cm, die Schulterhöhe zwischen 30 und 40 cm, das Gewicht zwischen 3 und 7 kg. Die Oberseite ist grau oder hellbraun gefärbt, die Unterseite grau oder weiß. Nur die Männchen tragen spießartige, nach hinten gerichtete Hörner.

„Dikdiks sind von Natur aus extrem scheu“, so Antje Zimmermann. „Bei der kleinsten Störung laufen sie panikartig in einem Zickzackkurs davon, wobei sie einen lauten Alarmruf von sich geben.“ Dikdiks bewohnen trockene Steppen und Halbwüsten Ostafrikas, vorrangig in Eritrea, Somalia, Tansania und Namibia und sind dort weit verbreitet. Das in Somalia lebende Silberdikdik gilt als gefährdet. Die Bezeichnung „Dikdik“ stammt von dem typischen pfeifenden Alarmruf auf ihrer Flucht, der in etwa wie „dsik-dsik“ klingt. Als nacht- und dämmerungsaktive Tiere leben Dikdiks in der Natur von Laub und Gräsern, nehmen aber auch Früchte, Schoten und Blüten zu sich. Laut Aussage der Tierpfleger ist es schon erstaunlich, wie viel die Dikdiks bei ihrer kleinen Statur vertilgen können. Im Zoo erhalten Tan und Sophie viel Gemüse und Obst, aber auch Strukturfutter mit Haferflocken und Mais, Mineralstoffe und frische Äste von Himbeer- und Brombeersträuchern.

Bildunterschrift: Dikdik Tan – wer die beiden afrikanischen Zwergantilopen auf der Historischen Huftieranlage beobachten möchte, braucht viel Geduld und ein gutes Auge. Foto: Joachim Kloock

Schiffe, Shantys, Shaker: 28. Hanse Sail in Rostock

Eine Million Besucher zum größten maritimen Volksfest des Urlaubslandes erwartet / Rund 165 Schiffe aus zehn Nationen nehmen Kurs auf Rostock / Breites maritimes und kulturelles Rahmenprogramm / Schweden ist Partnerland

Hanse Sail Rostock, Foto: Joachim Kloock

Hanse Sail Rostock, Foto: Joachim Kloock

Zur 28. Auflage des maritimen Klassikers „Hanse Sail“ haben sich vom 9. bis 12. August 165 Schiffe aus zehn Nationen angemeldet. Damit verspricht das maritime Volksfest in Rostock auch in diesem Jahr ein Millionenpublikum zu begeistern. Partnerland ist Schweden. Eine Flotte hölzerner Segelschiffe bestimmt das Sail-Geschehen am westlichen Ende des Stadthafens. Die „Tre Kronor av Stockholm“, „Tre Hjärtan av Halmstad“, „Vega av Gamleby“ oder „Ingo“ repräsentieren die Kunst ihrer Baumeister und ihre Heimathäfen. Zahlreiche alte und rund ein Viertel neue Gäste nehmen Kurs auf die Hansestadt. So begrüßen die Veranstalter unter anderem die beiden ältesten und größten noch aktiven Windjammer: die russische „Sedov“ (Baujahr 1921) sowie die ebenfalls aus Russland stammende „Kruzenshtern“ (Baujahr 1926). Zum ersten Mal legt unter anderem der Schlepper „Holland“ an der Rostocker Kaikante an und lädt wie viele andere Segler und Schiffe Gäste an Bord und zu Ausfahrten ein. Musikalisch und maritim wird die Hanse Sail bereits am 8. August eingeläutet und zwar von der „jungen norddeutschen philharmonie“ in der Halle 207 – unter der Leitung von Jonathan Stockhammer und unterstützt von dem Klavierduo Silver-Garburg – sowie mit der zehnten Haikutter-Regatta vom dänischen Nysted nach Warnemünde.

Eröffnet wird die Hanse Sail am 9. August ab 16.30 Uhr auf der NDR-Bühne im Stadthafen durch die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und den Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock Roland Methling. Mit dem Bierfassanstich der Hanseatischen Brauerei Rostock beginnt das Markttreiben auf der 3,5 Kilometer langen maritimen Erlebnismeile in Rostock und Warnemünde, die mehr als 460 Marktstände und 60 Fahrgeschäfte, darunter das Überschlag-Rundfahrgeschäft „Shaker“, bereithält. Sowohl beim Auftakt als auch auf rund 130 weiteren angemeldeten Schiffen kann mitgesegelt werden. Für 90 Schiffe sind Buchungen über die Tall-Ship-Buchungszentrale unter den Rufnummern 0381 381 29-75/-76 oder im Internet unter www.hansesail.com möglich. Zudem laden viele Schiffe zu einem Besuch an Bord ein. Auch an Land bietet sich Schaulustigen ein buntes Programm aus Live-Musik, Märkten und Partys auf sowie vor acht Bühnen. Dabei gibt es Musik unterschiedlichster Genres von Shanty bis Pop zu erleben. Aus insgesamt mehr als 100 Programmpunkten können Gäste wählen. Hinzu kommen ein Dutzend Ausstellungen und Konferenzen. Kinder können sich unter anderem auf einen Mitmachzirkus oder ein Piratendorf freuen.

Der „Sail Kompass 2018“, das Programmheft der 28. Hanse Sail Rostock, liefert alle wichtigen Informationen rund um das größte maritime Fest des Urlaubslandes. Der Wegweiser ist gedruckt für vier Euro unter anderem im Büro Hanse Sail, im Buch- und Zeitschriftenhandel sowie in den Tourist-Informationen in Rostock und Warnemünde erhältlich und steht für den Preis von zwei Euro unter www.hansesail.com zum Download zur Verfügung. Spontanreisende, die für ihren Besuch der Hanse Sail oder Urlaub an der Mecklenburgischen Ostseeküste noch die passende Unterkunft suchen, werden beim Verband Mecklenburgischer Ostseebäder fündig. Unter www.ostseeferien.de sind die wohl letzten freien Quartiere in der Region rund um Rostock aufgeführt. Die Liste mit buchbaren Ferienunterkünften wird kontinuierlich aktualisiert und ermöglicht einen direkten Kontakt zu Hoteliers und Vermietern. Weitere Informationen: www.hansesail.com

Kunstauktion in Ahrenshoop

Sierra Exif JPEGAm 19. August wird im „Romantik Hotel Namenlos & Fischerwiege“ in Ahrenshoop auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst eine Kunstauktion veranstaltet. Ab 12.00 Uhr werden dabei insgesamt 80 Werke versteigert, die in den Künstlerkolonien Schwaan, Ahrenshoop und Hiddensee entstanden sind.

So stehen unter anderem Werke von Clara Arnheim, Rudolf Bartels oder Julie Wolfthorn zum Verkauf. Alle angebotenen Bilder können ab dem 3. August täglich von 11.00 bis 15.00 Uhr im „Romantik Hotel Namenlos & Fischerwiege“ besichtigt werden und sind unter www.christopherwalter.com abgebildet.

Weitere Informationen: www.christopherwalter.com

Bildunterschrift: Dieses Werk von Clara Arnheim steht zum Verkauf, Foto: Christopher Walther

Veröffentlicht 5. August 2018 von Martina Wichor in Auf dieser Seite

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19. Schwedenfest in Wismar

Schwedenfestumzug-am-Zeughaus_300dpi-TZ-Wismar-A.-Rudolph-310x207Schwedische Truppen belagern vom 16. bis 19. August Wismar und erinnern damit an die 155-jährige Zugehörigkeit der Hansestadt zum Königreich Schweden. Längst hat sich das Schwedenfest, in diesem Jahr in der 19. Auflage, zu einem Publikumsmagneten gemausert und lockt jährlich rund 100.000 Besucher in die historische Altstadt. Höhepunkte des Festes sind authentische Schlachtdarstellungen mit Kavallerie, Infanterie und Artillerie, die Schwedenkopfregatta am Alten Hafen, ein Kubb-Turnier oder ein Schwedenlauf. Für die Kleinen gibt es Wikinger- und Piratenspiele. Neben regionalen Spezialitäten wird Einwohnern und Gästen Wismars außerdem ein buntes Musik- und Theaterprogramm geboten. Am Samstagabend gibt Bonnie Tyler ihre Hits zum Besten.

Das komplette Programm sowie das Faltblatt „Wismars Schwedenzeit – Auf Spurensuche durch die Vergangenheit“ sind unter www.schwedenfest-wismar.de zu finden.

Weitere Informationen und Unterkünftewww.wismar-tourist.de

Bildunterschrift: Schwedenfestumzug am Zeughaus, Foto: TZ Wismar / A. Rudolph

Veröffentlicht 5. August 2018 von Martina Wichor in Auf dieser Seite

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Zehn Jahre „See more Jazz“

viktoria_tolstoy_2011_by_grosse-geldermann_6-285x300Mit dem „See more Jazz“-Festival vom 3. bis zum 5. August bringen Musiker aus den USA, Schweden, Norwegen und Deutschland den Jazz nach Rostock. Eröffnet wird die kleine, aber feine Konzertreihe am Freitagabend im Klostergarten vom Rostocker Trio Fuchs, gefolgt von Trompeter Joo Kraus und der schwedischen Jazzsängerin Viktoria Tolstoy mit dem Claes Crona Trio.

Am Samstag geht es im Zoologischen Garten mit dem musikalischen Projekt von Bill Evans, Ulf Wakenius, Keith Carlock und Per Mathiesen weiter. Der Saxophonist Bill Evans war lange Zeit gemeinsam mit Miles Davis unterwegs und stand unter anderem schon mit Mick Jagger auf der Bühne.

Am Sonntagvormittag lässt der Pianist Lorenz Kellhuber, Gewinner des Klavierwettbewerbs „Piano Solo Competition“ des renommierten Montreux Jazz Festivals, das „See more Jazz“-Festival in der Rostocker Kunsthalle ausklingen. Karten sind im Vorverkauf im Pressezentrum Rostock oder online unter www.mvticket.deerhältlich, alternativ auch an der Abendkasse.

Weitere Informationen: www.seemorejazz.de

Bildunterschrift: Viktoria Tolstoy, Foto: Grosse-Geldermann

Veröffentlicht 5. August 2018 von Martina Wichor in Auf dieser Seite

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