Archiv für 20. Juli 2018

Nord- und Südpol ganz nah – Karls Erlebnis-Dorf zeigt 19. Station der Rostocker Eiswelt-Jubiläumsausstellung

Riesiger Eis-Eisbär macht neugierig auf Eröffnung des POLARIUM

Bild-0120.7.2018 – Während die Menschen den warmen Sommer genießen, hat sich der international bekannte Eiskünstler Sergey Tselebrovskiy seit über einer Woche in die eiskalte Ausstellungshalle in Karls Erlebnis-Dorf zurückgezogen, um ein neues Stadtkapitel für Rostock aufzuschlagen. An der Stelle der 1958 eröffneten historischen Bärenburg im Rostocker Zoo entsteht mit dem POLARIUM eine moderne Erlebnis- und Bildungslandschaft und neue Heimstätte für die Eisbären und Pinguine. Seit heute macht sein stattlicher Eis-Eisbär mit 2,5 Meter Größe auf die baldige Eröffnung des POLARIUM neugierig. Mit der 19. Eisstation in der im vergangenen Dezember eröffneten Ausstellung „Die geheimnisvolle Stadt – 800 Jahre Rostock“ wird also erstmals auch ein Blick in die Zukunft geworfen. „Auf der Suche nach einem passenden Motiv für eine neue attraktive Eisfigurenszene sind wir schnell auf den Rostocker Zoo gekommen, der inzwischen auch rund 120 Jahre zur Geschichte der Stadt Rostock gehört“, sagte Karls Marketingchefin Nadja Schriever. „Da lag es natürlich nahe, schon einmal Lust und Neugier auf das neue POLARIUM zu wecken.“

Elf Eisblöcke für den König der Arktis

Seit dem 12. Juli hat der russische Künstler Sergey Tselebrovskiy an seinem neuesten Eiswerk gearbeitet. Der 58-Jährige ist mehrmaliger Eisschnitz-Weltmeister und bereits seit 1994 ein gern gesehener Bildhauer von spektakulären Eis,- Schnee- und Sandskulpturen. Seine jüngste Eisskulptur bringt den Nord- und Südpol ganz nah zusammen. Denn eigentlich leben die Eisbären am Nordpol und die Pinguine am Südpol und treffen somit unmöglich aufeinander. Zumindest in Karls Eiswelt und auch später im POLARIUM im Rostocker Zoo kommen sich diese beiden Tierarten dennoch ganz nahe. Der von Sergey Tselebrovskiy geschnitzte Eisbär schaut wohl auch aufgrund der weit entfernten Lebensräume sehnsüchtig zu den Pinguinen auf dem Felsen. „Die Eisblöcke kommen aus unserer eigenen Eis-Produktion“, erläuterte Nadja Schriever. „Insgesamt haben wir 1.430 kg Eis für das POLARIUM-Objekt verbaut. Das Schwierigste war die Höhe und die Größe des Eisbären. Wir mussten vorher elf Eisblöcke für den Eisbären aufstapeln. Ein Block wiegt 130 kg. Die einzelnen Blöcke werden dann mit Wasser verklebt.“

Zoo-Marketingleiter René Gottschalk zeigte sich überrascht und begeistert von der Detailtreue des Künstlers. „Eine wirklich tolle Aktion von Karls Erlebnis-Dorf und dem Künstler. Dieser Eisbär ist eine recht respektable Erscheinung, die auch vermittelt, dass wir uns für bedrohte Tierarten und Naturräume engagieren müssen. Im POLARIUM möchten wir diese durch den Menschen und den Klimawandel verursachten Probleme informativ und anschaulich in den Fokus rücken.“ Das POLARIUM soll nach aktuellem Stand im September eröffnet werden.

Eiswelt „Die geheimnisvolle Stadt – 800 Jahre Rostock

Mehr als 120.000 Menschen haben die 15. Eiswelt „Die geheimnisvolle Stadt – 800 Jahre Rostock“ in Karls Erlebnis-Dorf in Rövershagenbislang gesehen. Auf 2.000 Quadratmetern werden auf ungewöhnliche Art und Weise und mit viel Humor die unterschiedlichsten Episoden aus 800 Jahren Rostocker Stadtgeschichte nachempfunden. Bis zum 31. Oktober hat die Eisfigurenschau mit nun 19 Stationen täglich von 9 bis 18.30 Uhr geöffnet.

Bildunterschrift: Heute wurde in Karls Erlebnis-Dorf das Eis-POLARIUM eröffnet – hier mit Karls Marketingchefin Nadja Schriever (v. li.), Künstler Sergey Tselebrovskiy, dem künstlerischen Leiter der 15. Eiswelt, Othmar Schiffer-Belz, und Zoo-Marketingleiter René Gottschalk. Foto: Joachim Kloock

Geschaffen hat die neue Eisszene Sergey Tselebrovskiy. Der 58-Jährige ist mehrmaliger Eisschnitz-Weltmeister und bereits seit 1994 ein international bekannter Darsteller von spektakulären Eis,- Schnee- und Sandskulpturen.

 

 

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Glewitz feiert 725-jähriges Jubiläum

Oase der Ruhe inmitten zahlreicher Zeugnisse mittelalterlicher Geschichte

Wasserburg Turow

Wasserburg Turow

In der Gemeinde Glewitz (südlich von Stralsund im Landkreis Vorpommern-Rügen) ist am Freitag mit einem Festakt der Auftakt für ein Jubiläumswochenende gegeben worden. Anlass der Feierlichkeiten war die erstmalige urkundliche Erwähnung des Ortes vor 725 Jahren. „Glewitz liegt inmitten unberührter Natur und ist ein attraktiver Bestandteil des Naturschutzgebietes Trebeltal. Hier finden Tagesausflügler und Urlaubsgäste eine Oase der Ruhe inmitten zahlreicher Zeugnisse mittelalterlicher Geschichte“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Starker Zusammenhalt der Glewitzer

Zum Jubiläum ist das rekonstruierte Gemeindehaus offiziell an die Dorfgemeinschaft übergeben worden. Blickfang auf der Wiese neben dem Gemeindehaus bildet eine hölzerne Adlerskulptur, die sich auf historische Sagen der Region bezieht. Das gesamte Wochenende wird das Jubiläum des Ortes gefeiert, unter anderem mit einem Festumzug, Livemusik, Flohmarkt, Skatturnier und Feuerwerk. „Der Ort ist geprägt von einem starken Zusammenhalt der Einwohner, das zeigt sich deutlich an dem hohen Engagement der Bürger zur Gestaltung des Jubiläums“, sagte Glawe.

Mehr als sieben Millionen touristische Übernachtungen im Landesinneren

„Unser Ziel ist es, den ländlichen Raum weiter zu stärken. Dafür müssen attraktive Angebote geschaffen werden, um das touristische Angebot aufzuwerten. Die Region rund um Glewitz besticht durch eine wunderschöne Landschaft mit ausgedehnten Wäldern und Radwegen für Erholungssuchende“, sagte Glawe. Die Regionen im Landesinneren Mecklenburg-Vorpommerns tragen mit jährlich mehr als sieben Millionen Übernachtungen etwa ein Viertel zum gesamten touristischen Aufkommen des Landes bei. Beim ländlichen Tourismus innerhalb Ostdeutschlands erreicht Mecklenburg-Vorpommern einen Anteil von mehr als 40 Prozent (Statistisches Amt MV/OSV-Tourismusbarometer).

Fotoquelle: https://www.amt-franzburg-richtenberg.de