Archiv für 9. Mai 2018

Rostock wirbt für Modellprojekt emissionsfreier Citylogistik

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Workshop, Foto: Presse HRO

9.5.2018 – Seit Jahren steigt die Anzahl der Sendungen von Kurier-, Express – und Paketdiensten stetig, was eine zunehmende Verkehrsbelastung auch für den Rostocker Innenstadtbereich darstellt.  Deshalb hatte der Rostocker Bau- und Umweltsenator Holger Matthäus gemeinsam mit Prof. Udo Onnen-Weber vom Kompetenzzentrum ländliche Mobilität gestern, am 8. Mai 2018, zu einem Werkstattgespräch „Emissionsfreie Logistik – Ideen und Potenziale für Rostock“ nach Rostock geladen. Der Einladung folgten fast 20 Vertreterinnen und Vertreter von Kurier- und Paketdiensten, wie DHL, DPD, UPS und Hermes, von der Industrie- und Handelskammer zu Rostock und dem Citykreis sowie der Stadtverwaltung. In dem Werkstattgespräch wurden die Anforderungen sowohl der Kurierdienste als auch des Einzelhandels gemeinsam mit den städtischen Vertreterinnen und Vertretern erörtert. So wurde von den Zustellern die zu eng bemessenen Lieferzeiten beklagt und das Problem der zugeparkten Lieferzonen. Auch sollte zukünftig die Stadtplanung Flächen für entsprechende kleine Logistikdepots in Zentrumsnähe vorhalten. Es wurde vereinbart, im intensiven Austausch zu bleiben und gemeinsam Problemstellungen zu lösen. Für Senator Holger Matthäus steht die Zielrichtung fest: „Wir wollen trotz steigender Lieferverkehre eine attraktive Innenstadt bewahren – die Emissionen des Lieferverkehrs sollen gesenkt werden. Deshalb unterstützen wir gern Citylogistikprojekte und prüfen, Nutzervorteile einzuräumen. Die Deutsche Post ist übrigens mit ihren emissionsfreien Streetscootern bundesweit richtungsgebend.“ Prof. Udo Onnen-Weber zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen des Werkstattgespräches: „Die Diskussion hat gezeigt, dass wir ein wichtiges Thema aufgegriffen haben. Die Teilnehmenden haben Verständnis für die Positionen der anderen Akteure und erste Maßnahmenvorschläge entwickelt. Es wäre schön, wenn sie schon bald umgesetzt werden.“

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200 Angebote im „Rostocker Sommerferienkalender 2018“

Ferien, Foto: Joachim Kloock

Ferien, Foto: Joachim Kloock

Vom 9. Juli bis 19. August 2018 warten sechs Sommerferienwochen darauf, mit spannenden, lustigen, interessanten, actiongeladenen und wissenswerten Tagen ausgefüllt zu werden, damit gar nicht erst Langeweile aufkommt. Der Rostocker Sommerferienkalender hält dafür in diesem Jahr viele abwechslungsreiche, kostengünstige und auch kostenfreie Angebote bereit. Die Stadtteil- und Begegnungszentren in Rostock, Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit, der Zoo Rostock, die Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde, die Stadtbibliothek Rostock, die Volkshochschule Rostock und andere Anbieter haben aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre und unter Beteiligung von Kindern wieder ein umfangreiches Ferienprogramm zusammengestellt. „Begebt euch doch einmal als Forscherin auf eine nächtliche Tropenexpedition ins Dar-wineum, werdet zum Kapitän auf der Likedeeler oder dem Schlepper Petersdorf, versucht euch als Schmuckdesignerin, Akrobat, Schauspielerin, Tierpfleger, Rennfahrerin in einer Seifenkiste oder ihr probiert euch als Bogenschützen und Handwerker aus“, empfiehlt das Amt für Jugend, Soziales und Asyl. „Ihr liebt Tiere über alles und möchtet in euren Ferien welchen begegnen? Der Rostocker Sommerferienkalender bietet euch die Gelegenheit dazu. Wie wäre es beispielsweise mit Ausflügen zu Alpakas, Robben, Wölfen und Pferden? Ihr möchtet gemeinsam mit anderen Mädchen und Jungen einige Tage ohne eure Eltern verbringen und zusammen Spaß haben? Dann haltet im Ferienprogramm nach Mehrtagesfahrten Ausschau.“

Für jeden Geschmack sollte im Sommerferienkalender etwas zu finden sein. Eine rechtzeitige Anmeldung ist bei vielen Veranstaltungen erforderlich, da die Plätze schnell ausgebucht sein können. Ob und bis wann die Anmeldung zu erfolgen hat, ist unter dem Punkt „WICHTIG“ zu finden. Insgesamt sind etwa 200 Ferienangebote von 30 Anbietern enthalten. Dabei handelt es sich um Tages- aber auch Mehrtagesofferten. Die Angebote der Träger wurden von der Hanse- und Universitätsstadt Rostock mit etwa 20.000 Euro gefördert. Auch die Herstellung des Kalenders wurde von der Stadtverwaltung übernommen. Ein Sommerferienrätsel wartet auch in diesem Jahr darauf, von den Kindern entschlüsselt zu werden. Wer die richtige Lösung bis zum 31. August 2018 per E-Mail, Fax oder Post an das Amt für Jugend, Soziales und Asyl schickt, gewinnt vielleicht einen der schönen Preise, die am 15. September 2018 auf der Veranstaltung zum Weltkindertag übergeben werden. Der Sommerferienkalender ist ab 14. Mai 2018 im Rostocker Rathaus, im Amt für Jugend, Soziales und Asyl, in den Stadtteil- und Begegnungszentren, in den Bibliotheken, über die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter sowie an vielen weiteren Standorten in Rostock erhältlich und steht ab 15. Mai 2018 auch im Internet zur Verfügung.

Linktipps:
http://www.familie-in-rostock.de
http://www.rostock.de/ferien

„KunstOffen“ zu den Pfingsttagen in M-V

Vom 19. bis 21. Mai lädt Mecklenburg-Vorpommern zur Einkehr in Ateliers und Kunstwerkstätten und zum Einblick in die Künstlerszene des Landes

Männliche Gruppe, Töpferei Jung aus Glashagen, Foto: Joachim Kloock

Männliche Gruppe, Töpferei Jung aus Glashagen, Foto: Joachim Kloock

In mittlerweile 24. Auflage wehen zu Pfingsten blau-weiße Fahnen überall dort, wo Künstler in Mecklenburg und Vorpommern ihre Werkstätten öffnen und sich von Besuchern über die Schulter schauen lassen. Unterstützt von Galeristen, Kulturämtern, Kunstvereinen und Stiftungen laden rund 800 Künstler und Kunsthandwerker zwischen Zarrentin und Zinnowitz zu diesem einzigartigen Einblick in ihre Kreativräume und Schaffenswelten ein. Auf mancher Angebotspalette stehen darüber hinaus Workshops und Führungen, gemeinsames Malen oder Töpfern und nicht zuletzt Fachsimpeleien über Malereien, Skulpturen, Plastiken, Keramiken und alles andere, was durch Inspiration und Können kreativer Geister zum Kunstwerk wird. Eine Mini-Auswahl aus der überbordenden Fülle der „KunstOffen“-Offerten haben sind im Folgenden zusammengestellt.

Mecklenburg: Treibholzmöbel und Siebdruckkleider

Altkalen, Pfarrhaus

Im Pfarrhaus von Altkalen bei Dargun stellt Adrienne Györgyi unter dem Motto „Taufrisch aus dem Garten“ ihre Kollektion von Kleidern und Wohntextilien aus Leinenstoff und Denim vor. Leichte und luftige Kreationen, deren Material bei wechselndem Licht und schwankenden Temperaturen changiert, deren Schnitte im Winde wallen und die Assoziation von Blütenkel-chen erwecken. Kleider, Röcke, Taschen, Kopf- und Schultertücher sind darüber hinaus oft doppelseitig verwendbar – ein weiteres exklusives Markenzeichen der gebürtigen Budapesterin.

Badow

Bronzeplastiken als Einzelstücke oder in Kleinserien, Skulpturen aus Holz, Wandreliefs und Installationen in Garten und Atelier sind das Metier des renommierten Bildhauers Nando Kallweit aus Badow bei Schwerin. Seine Arbeiten sind in deutschen Galerien zu finden, auf Mallorca, in Belgien, Holland und England; sein Reich in Badow aber öffnet er exklusiv nur für „KunstOffen“.

Glashagen, Hofgalerie

In der Hofgalerie Glashagen bei Bad Doberan sind durch Gezeiten, Wind und Wasser geschliffenes Treibholz sowie Rattan und Bambus die Ausgangsmaterialen für langlebige Möbel und Skulpturen. Allesamt handgefertigte Unikate, die nach traditionellen und ökologischen Methoden hergestellt werden und extrem widerstandsfähig sind. Ausgestellt sind sie in Galerie und Garten des 200 Jahre alten Bauernhauses.

Kaarz, Schlosspark

Im Schlosspark Kaarz bei Sternberg installieren sieben Künstler und Künstlerinnen von Mai bis Oktober ihre Arbeiten zum Thema KUNST im Park – „Das GRÜNE ZITAT – In Farbe“. Ihnen geht es darum, die Besonderheiten des Parks durch Farbgebung und -gestaltung künst-lerisch zu verändern und den Landschaftsgarten zu einem begehbaren Gemälde zu machen. Getreu Ihrem Credo, dass zeitgenössische Skulpturen die Wirklichkeit in allen ihren Erschei-nungsformen abbilden und einbeziehen – dabei spielt auch Farbe eine ganz wesentliche Rolle.

Picher, Eichenhof

Auf dem Eichenhof in Picher zwischen Ludwigslust und Hagenowarbeiten die Künstler Kat und Alexander von Stenglin. Kat webt dort Stoffe und Gobelins am Hochwebstuhl. Für die Stoffe verwendet sie am liebsten Farben aus Pflanzen wegen der speziellen Leuchtkraft, ihre Gobelins haben meist geometrische Muster. Alexander von Stenglin gestaltet individuelle keramische Objekte und Gebrauchskeramik in verschiedenen Techniken.

Stove, Kunsthaus

Im Kunsthaus Stove nahe der Ostsee zwischen Salzhaff und Insel Poel hat der Künstler Thought Raven das Haus, das Atelier und den Skulpturengarten unter dem Titel RAUM BEWEGT ZEIT BEWEGT RAUM zu einer Raumskulptur verbunden. An den Wegen im Garten zeigen sich Bäume, Skulpturen aus Eiche, eine Kräuterschnecke, Krater- und Hügelbeete. Im 2016 neu erbauten Strohballenlehmhaus steckt die Kreativwerkstatt, die auch für interessierte Kunsthaus-Feriengäste offen steht. Extra-Bonbon zu Pfingsten: ein Kammerkonzert am Sonntag um 15.00 Uhr.

Vorpommern: Papier-Reste und Erd-Objekte

Fahrenwalde, Schloss Bröllin

Tatsächlich Einzigartiges gibt es auf Schloss Bröllin in Fahrenwaldebei Pasewalk zu sehen. Dort konserviert Künstlerin Anneli Ketterer gewissermaßen Stücke vom Universum, in dem sie aus Erdoberflächen aus aller Welt Erd-Objekte erschafft, sogenannte Decrustate. In der von ihr entwickelten Technik entstehen verfestigte hauchdünne Schichten von Sanddünen, Industrieböden oder Trockenflussbetten aus Afrika, Amerika und Europa, deren Strukturen von Wind, Wasser und Lebewesen geprägt wurden und die auf Glas montiert sind.

Freest, Bootswerft

In Freest vis-à-vis von Usedom ist neben den Kunstwerken auch der Raum bemerkenswert, in dem sie präsentiert werden. Die Werke von Thorleif Neuer nämlich (Aquarelloriginale und Zeichnungen von Landschaften, Stadtbildern sowie figürlichen Darstellungen) sind ausgestellt in der Bootswerft des Fischerdorfes und entfalten in dieser rustikalen und traditionellen Atmosphäre eine ganz eigene Wirkung.

Hanshagen, Wassermühle

Eher romantisch hingegen ist das Flair der historischen Wassermühle Hanshagen zwischen Greifswald und Wolgast, in der gleich eine ganze Gruppe von Künstlern ihre Malereien, Skulpturen, Keramiken und Fotografien aus- und vorstellt. Der Clou: Kunst in Hanshagen heißt in diesem Fall auch Kunst aus Hanshagen und mit Hanshagen als Hauptmotiv – Beate Krohn, Heidemarie Pukowski, Brigitte Löper, Erich Schachtschneider und Peter Düvier leben allesamt im Ort und lassen sich von dessen reizvoller Lage mitten in der Natur immer wieder und nachhaltig inspirieren.

Putbus

CIRCUS EINS ist nicht nur die Adresse des Kronprinzenpalais der weißen Residenzstadt Putbus auf der Insel Rügen; zu „KunstOffen“ ist es auch die erste Adresse für zeitgenössische Kunst in einer besonderen Form. In den Werken Nándor Angstenbergers nämlich werden Dinge aus Plastik und Papier, die als verbraucht entsorgt wurden, zum Stoff für visionäre Erzählungen. Seine modellhaften Inszenierungen sind anarchische Alternativszenarios zur Gegenwart, in denen die Imagination frei schweifen kann.

Saal

In Saal am gleichnamigen Bodden und mit Blick auf Fischland-Darß-Zingst präsentiert Regina Chinow Rakuritäten – eine wohlklingende Wortschöpfung aus Raku und Kuriositäten, von denen es bei ihr wimmelt. Rakuritäten sind Gesellen wie Ratze und Kutze – lustige, comicartige Charakter-Fratzen, die in Form und Farbe schon speziell sind und in Raku-Brenntechnik gefertigt werden. Was das ist und wie es funktioniert, erfährt man nicht nur vor Ort, man kann sich auch selbst darin ausprobieren und täglich bei zwei Eventkeramik-Show-Bränden dabei sein.

Ueckermünde, Kulturspeicher

Feierlich eröffnet wird „KunstOffen“ in Vorpommern am 18. Mai um 17.00 Uhr im Kulturspeicher des Seebades Ueckermünde mit einer Sammelausstellung von ausgewählten Werken der Teilnehmer, einer kostenlosen Stadtführung und einem Bummel durch den Kunstmarkt. Das Faltblatt mit Karte, Künstlern und Kontakten liegt in allen Tourist-Informationen in Vorpommern, auf Usedom, Fischland-Darß-Zingst und Rügen aus, es kann darüber hinaus auf http://www.kunst-offen.net oder unter 03834 891189 beim Tourismusverband Vorpommern bestellt werden.

Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de/kunstoffen 

Internationaler Museumstag: Mehr als 80 Museen in Mecklenburg-Vorpommern nehmen teil

Technisches Denkmal, Foto/Quelle: www.erdoelmuseum-reinkenhagen.de

Technisches Denkmal, Foto: http://www.erdoelmuseum-reinkenhagen.de

Orgel spielen, Seife herstellen und Schätze entdecken

Unter dem Titel „Netzwerkmuseum: Neue Wege, neue Besucher“ wird am 13. Mai der 41. Internationale Museumtag veranstaltet. Mehr als 80 Museen in Mecklenburg-Vorpommern beteiligen sich daran mit einem vielfältigen Programm mit zahlreichen kostenlosen Veranstaltungen. Im Folgenden ein paar Tipps für Museumsfans, weitere Informationen finden Interessierte in einem Veranstaltungsflyer unter www.museumsverband-mv.de.

Fische beobachten und Orgel spielen

Das Müritzeum in der Mecklenburgische Seenplatte lockt am Aktionstag mit drei Kurzfilmen, die im Rahmen des europäischen Jugendfilmprojekts „Young European Audience Development“ mit medienpädagogischer Unterstützung der RAAbatz Medienwerkstatt Mecklenburgische Seenplatte entstanden sind. Dabei führen Kinder von Geflüchteten, die nie zuvor ein Museum besucht haben, durch das „Haus der 1000 Seen“. Der Eintritt für die Filmvorführung im Foyer ist frei. Wer mehr über Flora und Fauna der Mecklenburgischen Seenplatte erfahren möchte, der schaut sich im Anschluss in den Räumlichkeiten um und entdeckt unter anderem Deutschlands größtes Süßwasseraquarium, das hunderte Maränen beheimatet. Weitere Informationen: www.mueritzeum.de 

Anlässlich des Internationalen Museumstages 2018 thematisieren die öffentlichen Familienführungen im Stralsunder Ozeaneum zum Beispiel, wie ein Walskelett ins Museum kommt, welche Tiere und Pflanzen in der Ostsee heimisch sind oder welcher Wal der Lauteste auf unserem Planeten ist. Außerdem gibt es die eine oder andere Geschichte rund um den 10. Geburtstag des Erlebnismuseums. Die Wal-Perspektive können Interessierte auch in der Spiele-App „Be the Whale“ einnehmen. Weitere Informationen unter: www.ozeaneum.de 

Wie ein Acker bestellt wird und welche tragende Rolle der Traktor um 1900 in Mecklenburg-Vorpommern übernahm – das erfahren Besucher im Freilichtmuseum Agroneum in Alt Schwerin (www.museum-alt-schwerin.de). Das Haus lockt mit Führungen zu den Themen „Leben und Wohnen auf dem Land“ und „Arbeiten auf dem Land“. Dabei können unter anderem Exponate aus der 500-jährigen Geschichte der mecklenburgischen Landwirtschaft bestaunt werden. Kleine Besucher können in der Mal- und Bastelwerkstatt traditionelles Handwerk erlernen und Farben aus Naturmaterialien herstellen.

Mit Hand und Fuß zu musizieren, ist für Besucher des Mecklenburgischen Orgelmuseums in Malchow möglich. An einem Modell dürfen Interessierte das Tasteninstrument selbst spielen. Die Klosterkirche und das ehemalige Pfarrhaus beherbergen zudem einen Raum mit zehn Orgeln, rund 600 Orgel-Schallplatten und eine Gesangsbuchsammlung. Am Aktionstag findet ab 19.00 Uhr eine Filmvorführung mit Orgelmusik in der Klosterkirche statt. Weitere Informationen: www.orgelmuseum-malchow.de 

Schatzsucher aufgepasst! Das Gold des Nordens, wie der Bernstein auch genannt wird, ist im Deutschen Bernsteinmuseum leicht zu finden. In einer der umfangreichsten Ausstellungen Europas werden 1.600 goldene Natursteine mit spektakulären Einschlüssen als feine Kunstwerke oder Schmuck gezeigt. Glänzende und wertvolle Reliquien aus dem 14. Jahrhundert sind außerdem im angrenzenden Kloster Ribnitz zu entdecken. Weitere Informationen: www.deutsches-bernsteinmuseum.de

Kunst und Kultur bestaunen

Das Staatliche Museum Schwerin öffnet am Aktionstag seine Tore und lädt ein, Schätze von der Antike bis zur Gegenwart zu bewundern. Besucher können sich ab 11.00 Uhr in die Welt der Kunst und Kultur entführen lassen und an thematischen Führungen wie „Neue Wege zu Kunst“ oder „Auf Heller und Pfennig – Führung im Münzkabinett“ teilnehmen. Weitere Informationen: www.museum-schwerin.de

In Ahrenshoop können Museumsbesucher nicht nur rund 800 Gemälde, Grafiken und Skulpturen mit Bezug zur Küstenregion bestaunen, sondern auch die preisgekrönte Architektur des Kunstmuseums. Inspiriert von den rohrgedeckten Häuser, wie vielfach auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst zu finden sind, entstand ein hochmodernes Gebäudeensemble aus Stahlbeton. Kinder entdecken die Kunstwelt während einer Führung ab 11.30 Uhr oder beim Workshop „Spiel der Wellen“. Weitere Informationen: www.kunstmuseum-ahrenshoop.de

In Greifswald, dem Geburtsort eines der bedeutendsten Maler der Frühromantik, Caspar David Friedrich, öffnet das Caspar-David-Friedrich-Zentrum seine Türen und gibt Einblicke in das Leben und Schaffen des Künstlers. Ergänzt wird die ständige Ausstellung in seinem ehemaligen Elternhaus mit einer Führung zum Thema „Hochzeitsbräuche zu Friedrichs Zeiten“ ab 10.00 Uhr.  Vor 200 Jahren heiratete der in Greifswald geborene Romantiker Caspar David Friedrich (1774-1840) seine Caroline in Dresden und begab sich anschließend mit ihr auf Hochzeitsreise in seine Heimat. Zudem können Besucher in einem zweistündigen Workshop in den Werkstätten des Künstlers Seife selbst herstellen. Weitere Informationen: www.caspar-david-friedrich-greifswald.de

Von Kuriositäten begeistern lassen

Einblicke in die Herstellung des Speisesalzes bis 1906 präsentiert das Salzmuseum in Bad Sülze. Gezeigt werden alte Fotos, Sachzeugen kommen zur Wort und ein nachgebildetes Gradierwerk kann besichtigt werden. Ab 10.00 Uhr wird ein Hoffest mit regionalen Produkten veranstaltet. Weitere Informationen: http://www.salzmuseum-badsuelze.de

Bis in 300 Metern Tiefe kann das U-Boot HMS Otus (www.hms-otus.com) abtauchen, das im Hafen von Sassnitz auf Rügen festgemacht ist. Von 10.00 bis 18.00 Uhr entdecken Museumsbesucher das 90 Meter lange Schiff, ausgestattet mit Abtastsonar, Radar, Funkpeilgerät und Kurzwellensender.

In der Dunkelkammer in Rastow wird die technische Entwicklungen aus 100 Jahren Fotografie präsentiert. Von 10.00 bis 12.00 Uhr können Freizeitfotografen in vier Kellerräumen des Gemeindehauses historische Film- und Fototechniken kennenlernen und in eine begehbare Camera Obscura – dort wird das Prinzip einer Lochkamera nachgestellt – eintreten. Weitere Informationen: www.dunkelkammer-rastow.de

Weihnachtsgeschichten im Frühling: Seit 2007 beherbergt die Heilig-Geist-Kirche in Güstrow eine umfangreiche Sammlung von Weihnachtskrippen. Die Hamburgerin Mechthild Ringguth trug diese über vier Jahrzehnte lang in mehr als 60 Ländern der Welt zusammen. Am Aktionstag sind Besucher des Norddeutschen Krippenmuseums eingeladen, dem Konzert des Ensembles „Spielkreis alte Musik“ Schwerin zu lauschen. Los geht es um 16.00 Uhr. Weitere Informationen: www.norddeutsches-krippenmuseum.de

Das Erdölmuseum im vorpommerschen Sundhagen widmet sich der Erdöl- und Erdgasindustrie in der ehemaligen DDR. Im Museum und auf dem angrenzendem Freigelände erfahren Interessierte viel Wissenswertes über die Geologie der Region sowie über Bohrtechniken. Weitere Informationen: www.erdoelmuseum-reinkenhagen.de

Weitere Informationen: www.museumsverband-mv.de

Neues aus der Kunsthalle Rostock Mai 2018

KHR-Newsletter-07.05.2018