Archiv für 3. Mai 2018

„Rostock singt“ – Eine klingende Zeitreise durch die Geschichte Rostocks

Uniplatz

Uniplatz, Foto: Joachim Kloock

3.5.2018 – Im Jubiläumssommer 2018 sind alle Rostocker Chöre, Sängerinnen und Sänger eingeladen, Teil eines großen gemeinsamen Singens zu werden. Der 15. Juli 2018 steht ganz im Zeichen des Gesangs. Geplant ist ein Abschlusskonzert aller Shanty-Chöre, die am Shantychortreffen teilgenommen haben. Dabei werden Stücke aus dem Rostocker Liederbuch erklingen. Ab 21 Uhr wird die Geschichte der Hanse- und Universitätsstadt Rostock in Liedern erzählt. Dabei werden alte Lieder zu hören sein, deren Melodien lange verschollen waren und nun in neuen Arrangements erklingen, und es werden bekannte Lieder zum Mitsingen einladen und die Stadt von einer neuen, musikalischen Seite erleben lassen. So spannt sich ein weiter Bogen von Gesängen des Mittelalters bis hin zur heimlichen neuen Hymne der Stadt – Marterias „Mein Rostock“. Alle Rostockerinnen und Rostocker sind herzlich eingeladen, an diesem großen und bewegenden Singen teilzunehmen. Prof. Dr. Markus J. Langer übernimmt die künstlerische Leitung der Veranstaltung rund um das Ludewigbecken im Inselquartier Holzhalbinsel. Alle Lieder des Programms stehen als Noten (auch Chorbuch) auf  den Internetseiten http://www.rostocksingt.de/downloads oder http://www.rostock800600.de und als Hörbeispiele im Dateiformat mp3 zum Ansehen bzw. Anhören und zum Download zur Verfügung. So ist es möglich, sich auf die Proben vorzubereiten oder sogar ohne gemeinsame Vor-Proben nur mittels Haupt- und Generalprobe bei der Aufführung mitzuwirken.

Rostock singt“
Sonntag, 15. Juli 2018
Ludewigbecken Holzhalbinsel

Generalprobe
am Sonnabend, 14. Juli 2018, von 17 bis 20 Uhr
Ludewigbecken Holzhalbinsel

Advertisements

Munitionsbergungsdienst entschärft Verdachtspunkte im Sieben-Dörfer-Moor

Sicherungsmaßnahmen im Juni betreffen auch Görries und Krebsförden

Luftbild

Luftbild

3.5.2018 – Bei einer Luftbilddetailauswertung durch den Munitionsbergungsdienst M-V wurden 2016 im Sieben-Dörfer-Moor  sieben Verdachtspunkte auf Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg ermittelt. Einer  der Verdachtspunkte wurde anschließend geöffnet. Dabei bestätigte der Verdacht, als  eine amerikanische 250-kg-Fliegerbombe mit Langzeitzünder gefunden wurde. Im Juni lässt die Landeshauptstadt in Zusammenarbeit mit dem Munitionsbergungsdienst und den Versorgungsunternehmen für Strom und Gas die sechs weiteren Verdachtspunkte  öffnen, um Blindgänger zu entschärfen bzw. im äußersten Fall zu sprengen. Diese Maßnahmen sind notwendig, weil sich die Verdachtspunkte in unmittelbarer Nähe zu Strom- und Gasversorgungsleitungen befinden. Die vorbereitenden Arbeiten auf der Räumstelle wurden am 2. Mai 2018 begonnen. Hierfür wurde durch den Munitionsbergungsdienst die Firma WIWA Kampfmittelbergung GmbH beauftragt. Die Entschärfung der Bomben durch den Munitionsbergungsdienst wird im Zeitraum vom 4. bis 22. Juni 2018 durchgeführt. Für die Entschärfung muss an den festgelegten Tagen ein Sicherheitsbereich mit einem Radius von 1000 Metern  um die einzelnen Verdachtspunkte eingerichtet werden. Dieser Radius umfasst zum Teil die Ortsteile Görries und Krebsförden. Die Stadt hat betroffene Bürgerinnen und Bürger sowie Gewebetreibende im Sicherheitsbereich bereits per Brief über die geplanten Maßnahmen informiert.

Im Sicherheitsbereich dürfen sich zu den unten angegebenen Zeiten keine Personen aufhalten. Außerhalb der Absperrung besteht keine Gefahr. Der Fachdienst Ordnung der Landeshauptstadt wird dazu eine Allgemeinverfügung erlassen und öffentlich bekanntgeben. Die Sicherungs- und  Absperrmaßnahmen werden von der Polizei überwacht. Eine Technische Einsatzleitung und die vor Ort benötigten Einsatzkräfte der Feuerwehr sind an den Entschärfungstagen in der Otto-Weltzin-Straße stationiert. Die Gesamteinsatzleitung wird in der Hauptfeuer- und Rettungswache der Berufsfeuerwehr durch einen Koordinierungsstab wahrgenommen. Bei Problemen oder Rückfragen an den Entschärfungstagen können sich Betroffene  am Bürgertelefon unter 0385 5000-444an den Koordinierungsstab wenden.

Die Entschärfungen sind an folgenden Tagen geplant:

  1. Montag           04.06.2018      08.00 – 16.00 Uhr
  2. Donnerstag     07.06.2018      08.00 – 16.00 Uhr
  3. Montag           11.06.2018      08.00 – 16.00 Uhr
  4. Freitag                        15.06.2018      08.00 – 16.00 Uhr
  5. Dienstag         19.06.2018      08.00 – 16.00 Uhr
  6. Freitag                        22.06.2018      08.00 – 16.00 Uhr

Folgende Adressen befinden sich in dem zu räumenden Bereich:

–       Baustraße                  4,13,

–       Handelsstraße            11, 12, 14, 15, 16

–       Kurze Badlow             1 bis 17

–       Lange Badlow            1, 3, 5, 7

–       Otto-Weltzin-Straße   27

–       Eckdrift                      115,116

Vollsperrung von Straßen nötig / Buslinien 5 und 16 betroffen

Während des notwendigen Zeitraums kommt es zu Einschränkungen oder zur Einstellung des öffentlichen Personennahverkehrs. Betroffen davon sind die Buslinien 5 und 16 des Nahverkehrs Schwerin.

Straßenvollsperrungen sind an folgenden Stellen zu erwarten:

–       Lange Badlow

–       Kurze Badlow

–       Handelsstraße Höhe südliche Baustraße

–       Südlicher Teil der Otto-Weltzin-Straße

–       Westlicher Teil Ellerried, Eckdrift

Betroffene werden gebeten, in dieser Zeit auf eventuelle Lautsprecher- und Rundfunkdurchsagen zu achten. Die Feuerwehr Schwerin informiert an den Entschärfungstagen auch über ihren Twitter-Account unter @FeuerwehrSN.

Heidewanderung 2018: Wald neu entdecken

Rostocker Heide

Rostocker Heide, Foto: Joachim Kloock

3.5.2018 – Zum ersten Mal in diesem Jahr wollen Forstamtsleiter Jörg Harmuth und „Heideprofessor“ Wilfried Steinmüller die langjährige Tradition der Heidewanderungen fortführen und interessierten Waldbesucherinnen und Waldbesuchern neue Einblicke in die Rostocker Heide vermitteln.

Entlang der Strecke im Revier Wiethagen kann man sich fachkundig über die Folgen des Schneebruchs zu Ostern, den aktuellen Stand des neuen Entdeckerpfades „Biodiversität erleben“ und zu historischen Fakten und Geschichten der Rostocker Heide informieren.

Treffpunkt für die Heidewanderung ist am Sonnabend, 5. Mai 2018, um 13 Uhr am Gebäude des Stadtforstamtes in Rostock-Wiethagen (18182 Rostock, Wiethagen 9b).

Die Wanderung ist grundsätzlich für die ganze Familie geeignet. Bedingt durch die Länge der Strecke kann es für kleinere Kinder allerdings anstrengend sein.

Die Wanderung wird mindestens drei Stunden dauern (oder wie fast immer etwas länger) und ist kostenfrei.

A 20-Umleitung in M-V ist nicht gefährdet

640px-A_20_bei_Langsdorf

Autobahn A 20, Foto: Darkone/Wikipedia

3.5.2018 – Als „unnötige und unbegründete Panikmache“ kritisiert Infrastrukturminister Christian Pegel Medienberichte von heute zu einer Gefährdung der Umleitungsstrecke der A 20 bei Tribsees, möglicherweise gar schon zur anstehenden Urlaubssaison. „Die Landesstraße L 19 liegt dort seit vielen Jahrzehnten auf den gleichen Torf- und Moorschichten wie die Autobahn und hat mit ihrem Eigengewicht und den Lasten des Verkehrs auf der Straße ebenso lange zu einer Verdichtung der darunter liegenden Bodenschichten geführt. Durch die Beanspruchung des Verkehrs kommt es zu ständigen Hebungen und Setzungen in diesem Bereich der Landesstraße“, so der Minister. „Nicht nur dort, sondern auch an vielen anderen Straßen landes-, republik- und weltweit. Das ist ein Vorgang, der jedem Straßenbauer geläufig – und leicht zu beherrschen ist. Überschreiten die Setzungen ein gewisses Maß, kann das mit dem Aufbringen von Ausgleichsschichten einfach korrigiert werden“, fügt Ronald Normann, hinzu, Leiter der Autobahnabteilung im Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Die Bauweise der L 19 ist nicht vergleichbar mit der der benachbarten A 20, die auf so genannten CSV-Säulen gegründet ist. „Die L 19 ist an dieser Stelle schwimmend auf dem Moorkörper gegründet. Das bedeutet, dass die Bodenschichten unter der Straße ohne zusätzliche Betongründungen oder Ähnliches tragen. Diese Bodenschichten sind aber nicht unveränderlich. Sie bestehen zumeist aus organischen Schichten, die sich durch Druck von oben – etwa durch das Gewicht von Straße und Verkehr – fortwährend geringfügig weiter verdichten und deshalb über Jahrzehnte immer wieder einen geringfügigen Ausgleich erfordern, ohne dass abrupte Abbrüche oder plötzliche Setzungen erfolgen. Das gilt auch für die L 19 in diesem Bereich“, erläutert Ronald Normann.

Durch den Verkehr in den vergangenen Jahren sind die Bodenschichten unter dem Straßenkörper komprimiert worden. Die höheren Lasten in Folge der aktuellen A 20-Umleitung führen nun zu einer ständigen Umlagerung der Schichten, die mit Setzungen einhergeht. „Dies ist, wie gesagt, nicht ungewöhnlich und war so zu erwarten. Die Straßenbauverwaltung kontrolliert diesen Abschnitt deshalb regelmäßig“, wiederholt Normann die Ausführungen, die auch den Autoren der heutigen Medienberichte vorlagen. Im Rahmen dieser vermessungstechnischen Überwachung wurden Setzungen im Millimeterbereich am Fahrbahnrand und im Zentimeterbereich in der Fahrbahnmitte festgestellt. „Das liegt völlig im Rahmen. Ob diese Setzungen in Zukunft gegebenenfalls Ausgleichsmaßnahmen erfordern werden, ist heute noch nicht abzusehen.“ Ronald Normann verweist außerdem auf erneute Messungen heute: „Da hat sich im Vergleich zur letzten Messung Anfang April nichts verändert.“ Die Beschilderung, die im betreffenden Abschnitt der L 19 auf die seit langem bestehenden sichtbaren Fahrbahnunebenheiten hinweist, wurde bereits mit Einrichtung der Umleitung aufgestellt – im Hinblick auf viele zu erwartende ortsunkundige Autofahrer. „Ziel von Ministerium und Straßenbauverwaltung ist es in jedem Falle, den A 20-Verkehr so schnell wie möglich wieder mittels einer zweistreifigen Behelfsbrücke auf die Autobahntrasse zurückzubringen“, nennt Landesminister Christian Pegel die Prämisse. Ronald Normann ist gewiss: „Bis dahin wird die Landesstraße die Umleitungsverkehre aufnehmen können.“

ITB Berlin 2018 – Mehr als eine Milliarde potentielle Urlauber durch Medien erreicht

Partnerland Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet bisher beste Medienbilanz in der Geschichte der weltgrößten Reisemesse

Grafik_Medienresonanz-310x178

Grafik Medienresonanz

Noch nie zuvor in der Geschichte der ITB Berlin, der weltweit größten Reisemesse, hat ein Partnerland einen so großen medialen Erfolg erzielen können wie Mecklenburg-Vorpommern: Laut einer Resonanzanalyse des Medienbeobachters Argus Data Insights wurden von Oktober 2017 bis Mai 2018 allein im Messbereich Deutschland mehr als 4.500 Berichte über Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht. Davon entfielen 2.259 auf Printmedien, 1.848 auf Online-Medien, 345 auf Radio- und 176 auf TV-Sender. Zusammen ergibt dies eine Bruttoreichweite von mehr als einer Milliarde (1,01 Mrd.) – das heißt, so häufig hatten Menschen in Deutschland potenziell Zugriff auf die Berichterstattung über Mecklenburg-Vorpommern anlässlich der Reisemesse. Um dieses Ergebnis zu erzielen, hätten knapp 13 Millionen Euro investiert werden müssen (Anzeigen-Äquivalenzwert). Mit diesem Ergebnis rangiert Mecklenburg-Vorpommern an der Spitze aller bisherigen Partnerländer der ITB Berlin. In den vergangenen fünf Jahren bewegten sich die Bruttoreichweiten der Partnerländer im Bereich zwischen 200 und 300 Millionen. Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe sagte: „Die ITB Berlin hat gezeigt, wie enorm wichtig es ist, dass Mecklenburg-Vorpommern auf die touristischen Vorzüge vor allem auch international aufmerksam macht. Intensives Marketing ist ein elementarer Baustein für den Erfolg des Tourismus. Wir müssen stetig um neue Gäste werben und auch Gründe zum Wiederkommen liefern. Deshalb werden wir auch weiter überregional für unser Land werben. Die große Resonanz ist ein Erfolg intensiver Anstrengungen. Dafür danke ich allen Beteiligten.“

Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, fügte hinzu: „Das Medienecho zur ITB Berlin war enorm und ist in diesem Zusammenhang von besonderer Bedeutung: Erst wenn Mecklenburg-Vorpommern auf den Radaren der Reiseveranstalter und Tourismusexperten erscheint, kann sich überhaupt ein Widerhall ergeben.“ Die Bandbreite der Medienpräsenz reichte von der Live-Berichterstattung des NDR-Fernsehens von der Eröffnungsgala am Vortag der Reisemesse, an der unter anderem der neue Generalsekretär der World Tourism Organization (UNWTO), Zurab Pololikashvili, die Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns, Manuela Schwesig, der DJ und Musikproduzent Felix Jaehn und der Percussionist und Komponist teilnahmen, über Reiseberichte etwa in der Berliner Morgenpost zu Geheimtipps zwischen Ostseeküste und Seenplatte bis hin zum Länderreport bei DLF Kultur. Anlässe für die Berichterstattung waren weiterhin die Platzierung von 100 Strandkörben auf der Messe in Verbindung mit der Social-Media-Aktion #mymvmoment, die Auftritte Mecklenburg-Vorpommerns beim 1. Berlin Travel Festival für die junge Reisegeneration sowie bei Fachforen wie dem ITB Kongress oder dem „ITB Buyers Circle“.