Archiv für 15. Februar 2018

Romantische Hochzeitsbank lädt zum Verweilen ein

Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski begrüßte erstes Brautpaar im Schusterhof – Für Jubiläumshochzeiten bewerben

Unter dem Motto „Sag JA zu Rostock“ wurde am Valentinstag eine künstlerisch gestaltete Hochzeitsbank im Schusterhof gegenüber dem Rostocker Standesamt eingeweiht. Die rot-weiß-grün leuchtende Sitzgelegenheit lädt Pärchen vor und nach ihrer Trauung zum Verweilen ein, bietet eine einmalige Kulisse für Fotomotive und wirbt zugleich für die Aktion der Rostocker Jubiläumshochzeiten zum Stadtgeburtstag am 24. Juni. „Diese vielfarbige Bank ist ein wundervolles Geschenk im Rostocker Jubiläumsjahr an alle frisch Vermählten, die diesen besonderen Tag in unserer Hanse- und Universitätsstadt genießen wollen. Fast 800 Jahre Rostock stehen auch für immer währende Liebe und Verbundenheit, mit dem eigenen Partner, der Familie und unserer Stadt“, unterstrich Rostock Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski, der die mit Rosenabbildungen verzierte, wetterfeste Hochzeitsbank einweihte. Als erstes glückliches Brautpaar begrüßte er Silvia und Harald Lobenstein aus Groß Klein.

Die vom Bereich Stadtmarketing der Presse- und Informationsstelle initiierte Hochzeitsbank wirbt unter dem Slogan „Sag JA zu Rostock“ auch für die Jubiläumshochzeiten am Stadtgeburtstag. Jungvermählte des Jubiläumsjahres 2018 sowie Pärchen, die sich jemals an einem 24. Juni in der Hafenstadt oder ihren Partner- und befreundeten Städten das JA-Wort gegeben haben, können am 24. Juni dieses Jahres vor der Kulisse der bunt geschmückten Küstenmetropole ihr Eheversprechen symbolisch erneuern. Oberbürgermeister Roland Methling wird die romantische  Aktion zu Füßen des künftigen Rostocker Hochzeitskrans am Werftdreieck eröffnen. Auf dem Programm steht unter anderem eine Einladung zu einem Schiffstörn zwischen Stadthafen und Warnemünde. Erste Paare haben sich bereits beworben. Interessenten wenden sich bitte bis Mitte Mai bei der Presse- und Informationsstelle, Neuer Markt 1, 18050 Rostock, Tel. 0381-381-1445/-1409, E-Mail sagjazu@rostock.de. Weitere Informationen im Internet unter http://www.rostock.de/sagjazurostock.

2016 wurden in Rostock 1.064 Ehen geschlossen und 156 Lebenspartnerschaften begründet, teilt das Rostocker Standesamt mit. Im vergangenen Jahr wurden in der Hanse- und Universitätsstadt 1.020 Ehen geschlossen und bis einschließlich 30. September 15 Lebenspartnerschaften begründet.  Nach dem 1. Oktober 2017 wurden rund 30 Lebenspartnerschaften in Ehen umgewandelt.

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Prozessinnovation in der Wurstherstellung

Neues Verfahren soll Arbeitsabläufe für Mitarbeiter erleichtern

Forschung Torney

Forschung Torney

Im Auftrag der Torney Landfleischerei Pripsleben GmbH forscht die Fraunhofer-Einrichtung Großstrukturen in der Produktionstechnik IGP aus Rostock derzeit zum Einsatz von modernen Robotersystemen im traditionellen Fleischerhandwerk. „Bisher verbringen die Fleischer einen Großteil ihrer Zeit mit dem händischen Befüllen, Entladen und Sortieren ihrer Produkte. So bleibt immer weniger Zeit für ihr eigentliches Handwerk, die Kreation von Wurstspezialitäten. Zwar sind bereits heute teilautomatisierte Systeme im Einsatz, doch müssen die einzelnen Maschinen zum Befüllen oder Verpacken immer wieder händisch befüllt und entladen werden. Teilweise müssen die Mitarbeiter immer wieder aufs Neue schwer heben und die verpackte Ware auf die Paletten zum Abtransport stellen. Mit dem Forschungsvorhaben sollen langfristig Arbeitsabläufe für die Mitarbeiter erleichtert werden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe. Während reine Industriebetriebe bereits seit längerem auf eine weitgehende Automatisierung ihrer Produktion setzen, sind derartige Anlagen für Mittelständler bislang wenig wirtschaftlich gewesen. Die Fraunhofer-Einrichtung für Großstrukturen in der Produktionstechnik IGP befasst sich im Auftrag der Torney Landfleischerei dazu mit der Einführung und technischen Umsetzung einer flexiblen Roboterlösung, die Arbeitsschritte in den Teilbereichen Etikettierung und Kommissionierung automatisiert erledigen lässt. Derzeit unternimmt das Fraunhofer IGP umfangreiche Analysen und Simulationen, um den Ablauf letztendlich möglichst effizient zu gestalten. Dabei gilt es sicherzustellen, dass das System hochflexibel einsetzbar und einfach zu bedienen ist, sowie auch den hohen Hygieneanforderungen der Lebensmittelbranche Rechnung getragen wird. Die prototypenhafte Anwendung ist für 2019 geplant und soll als Wegbereiter für den weiteren hochflexiblen Robotereinsatz im traditionellen Fleischerhandwerk dienen. Ziel des Projektes ist es dabei in erster Linie, die bereits bestehenden Systeme sinnvoll miteinander zu verbinden. „Mit der Prozessinnovation sollen zeitintensive Nebentätigkeiten wegfallen. Die Wurstherstellung selbst bleibt dabei Aufgabe der erfahrenen und entsprechend ausgebildeten Fleischer“, sagte Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von mehr als 199.000 Euro. Insgesamt beläuft sich das Projektvolumen auf mehr als 399.000 Euro. Für die EU-Förderperiode von 2014 bis 2020 stellt das Wirtschaftsministerium 168 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung.

Die Projektpartner

Die TORNEY Landfleischerei ist Mitglied des TORNEY Verbundes, dem auch die TORNEY Milch und Fleisch e.G. und die TORNEY Mutterkuh GmbH angehören. Das Betriebsgelände und der Unternehmenssitz befinden sich in Altentreptow. Namensgeber des Verbundes war der nahe gelegene Bach Torney, der am Betriebsgelände in der Gemeinde Pripsleben vorbeifließt. Die Landfleischerei verfügt über ein landesweites Netz an 26 Verkaufsfilialen in Mecklenburg-Vorpommern. Das inzwischen mehrfach erweiterte Unternehmen mit eigenen Tierbeständen setzt vor allem auf regionale Fleischspezialitäten und Feinkostsalate. www.torney-landfleischerei.de 

Aufgabenstellungen aus dem Bereich der Produktion und Fertigung von Großstrukturen bilden die Forschungsschwerpunkte der Fraunhofer-Einrichtung Großstrukturen in der Produktionstechnik IGP in Rostock. Auf Basis angewandter Forschung werden im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsprojekten mit verschiedenen Kooperationspartnern Konzepte für Produkt- und Prozessinnovationen für viele Zukunftsbranchen der Wirtschaft wie Schiff- und Stahlbau, Energie- und Umwelttechnik, Schienen- und Nutzfahrzeugbau sowie Maschinen- und Anlagenbau entwickelt und realisiert. Im Rahmen eines Kooperationsvertrages arbeitet das Fraunhofer IGP dabei eng mit den Lehrstühlen Fertigungstechnik und Fügetechnik der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik an der Universität Rostock zusammen. Seit 2005 wurden am Standort Rostock in drei Bauabschnitten über 4.000 m2 Labor- und Bürofläche geschaffen, um der Industrie maßgeschneiderte Dienstleistungen zu ingenieurwissenschaftlichen Aufgabenstellungen anbieten zu können. www.igp.fraunhofer.de

Bildunterschrift: Wissenschaftler des Fraunhofer IGP evaluieren im Auftrag der Torney Landfleischerei derzeit die Einsatzmöglichkeiten des Robotersystems. Foto: Fraunhofer IGP