Archiv für 13. Februar 2018

Würzig, kross und vollmundig – so schmeckt das Rostocker Doppeljubiläum 

Traditionsbäckerei Sparre entwickelt neues Brot und informiert auf Backtüten über die Veranstaltungshighlights zum Stadtgeburtstag

13.2.2018Anlässlich des Doppeljubiläums der Hansestadt und Universität Rostock hat die Bäckerei Sparre ein „Jubiläumsbrot“ entwickelt. „Als das Jubiläumsbüro der Hanse- und Universitätsstadt auf uns zukam, waren wir als traditionsreiches Rostocker Familienunternehmen in vierter Generation sofort bereit, etwas Neues für das große Fest zu kreieren und gleichzeitig das einzigartige Ereignis noch bekannter zu machen“, sagten heute die Juniorchefs Sabrina Rohrlapper und Maximilian Sparre bei der ersten öffentlichen Verkostung der neuen Brotsorte in Rostock. „Nach längerer Ideenfindungs- und Entwicklungszeit gemeinsam mit dem Jubiläumsbüro der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und unserem Team unter Federführung unseres Bäckermeisters Ulf Hauschild sowie etlichen internen Verkostungen ist das Jubiläumsbrot entstanden. Dabei handelt es sich um ein 800 Gramm schweres Roggenmischbrot mit kräftiger Kruste sowie frisch gerösteten Kürbiskernen.“ Das Jubiläumsbrot mit einer beidseitigen Informationsbanderole ist ab morgen (14. Februar) in allen 19 Sparre-Filialen erhältlich und soll auch auf den Jubiläumsveranstaltungen in diesem und im kommenden Jahr angeboten werden. Zu den ersten Testverkostern in der Sparre-Filiale „Meisterstück“ in der Kröpeliner Straße gehörten Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling, Universitätsrektor Professor Wolfgang Schareck und der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern, Jens-Uwe Hopf. „Das Brot schmeckt sehr würzig und vollmundig“, bestätigte der Oberbürgermeister. „Wir sind begeistert von der Initiative, weil es unserem Anliegen entspricht, dass sich möglichst viele Menschen und Unternehmen in das Doppeljubiläum einbringen und dieses mit Leben erfüllen. In Kooperation mit dem Jubiläumsbüro der Hanse- und Universitätsstadt Rostock wird die Bäckerei Sparre auch das gesamte weitere Jahr alle Brote im Sortiment in extra gestalteten Jubiläumstüten verkaufen“, kündigte Methling an. „Diese enthält ausführlichere Informationen zur Gründungsgeschichte, zu den Festivitäten und die wichtigsten Termine im Jubiläumsjahr.“

Universitätsrektor Professor Wolfgang Schareck hob bei der Präsentation die besonders knackige Kruste des Jubiläumsbrotes und die spezielle Note durch die frisch gerösteten Kürbiskerne hervor. „Die Aktion ist auch deshalb sehr gelungen, da somit allen Rostockern  und Gästen der Stadt schon beim morgendlichen Bäckergang das außergewöhnliche Doppeljubiläum auf charmante Art und Weise schmackhaft gemacht wird“, so Schareck. „Außerdem ist die Backkunst echtes Handwerk. Das Handwerk als ein entscheidender Wirtschaftsfaktor in der Geschichte von Stadt und Universität spielt selbstverständlich auch im Jubiläum eine große Rolle.“ „Seit 1930 gehören wir zur Stadt und zur Universität. Deshalb ist es für uns eine Ehrensache, das historische Doppeljubiläum zu unterstützen“, betonte auch Geschäftsführer Michael Sparre. „Mit dem Brot machen wir einen Anfang und sind gespannt auf die Resonanz der Rostocker.“ Das Jubiläumsbrot ist ein gesundes Nahrungsmittel, es enthält 60 Prozent Roggenmehl-/40 Prozent Weizenmehlanteil und Natursauerteig, Roggenflocken, Steinsalz, Hefe, Roggenmalz, Rapsöl, Kümmel, Wasser sowie frisch geröstete Kürbiskerne, verriet der Bäckermeister.

Bild 01: Präsentierten heute erstmals das Rostocker Jubiläumsbrot: Universitätsrektor Professor Wolfgang Schareck (v.li.), Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern, Jens-Uwe Hopf, Bäckerin Judith Hauschild, Sparre-Juniorchefin Sabrina Rohrlapper, Oberbürgermeister Roland Methling und Juniorchef Maximilian Sparre. Foto: Joachim Kloock

Bild 02: v.l.: Sparre-Juniorchefin Sabrina Rohrlapper, Juniorchef Maximilian Sparre und Bäckerin Judith Hauschild. Foto: Joachim Kloock

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Regionale Lebensmittel aus Suckow und Umgebung werben für Mecklenburg-Vorpommern

Erzeugungs- und Verbrauchsgemeinschaft unterstützt Anbieter regionaler Spezialitäten bei der Vermarktung

Kramer-Kutscher

„Die Kramer & Kutscher Erzeugungs- und Verbrauchsgemeinschaft

13.2.2018 – Die Kramer & Kutscher eG aus Suckow (Ortsteil Drenkow, Landkreis Ludwigslust-Parchim) ist eine Verbraucher- und Erzeugergemeinschaft für regionale Produkte. Nahrungsmittelerzeuger, Veredler und Kunden haben sich als Genossenschaft zusammengeschlossen, um die Region mit hochwertigen und ökologischen Lebensmittel zu versorgen. Stetig soll das Angebot ausgeweitet werden, in dem weitere lokale Erzeuger für das Projekt gewonnen werden. „Die Kramer & Kutscher Erzeugungs- und Verbrauchsgemeinschaft unterstützt Anbieter regionaler Spezialitäten bei der Vermarktung und stärkt so die Wirtschaftlichkeit der Betriebe. Die Kunden können sich direkt im Ladengeschäft und über einen Lieferservice mit Lebensmitteln versorgen. So gelangen heimische, erntefrische Köstlichkeiten auch direkt zu den Menschen in der Region und werben für Mecklenburg-Vorpommern“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Neue Arbeitsplätze sind mit dem Projekt entstanden

Die Genossenschaft hat sich im Februar 2015 gegründet und besteht derzeit aus 42 Mitgliedern. Rund 15 Betriebe beliefern die Genossenschaft mit ihren Produkten. Im Umkreis von 50 Kilometern um Suckow herum wird wöchentlich eine „Grüne Kiste“ mit saisonalem Obst und Gemüse sowie weiteren Produkten den Kunden nach Hause geliefert. Jetzt soll der bereits bestehende Online-Shop ausgeweitet werden, um einen größeren Kundenkreis zu gewinnen. Zugleich ist vorgesehen, das Angebot im „Höfeladen“ mit Cafébetrieb zu vergrößern. Das Ladengeschäft ist auf den Demeter-Siebengiebelhof in Drenkow in das „Café 7“ umgezogen. Der Siebengiebelhof ist langjähriges Genossenschaftsmitglied und im Bündeln der Aktivitäten sollen künftig neben Kulinarischem auch Kulturelles angeboten werden. „Das Projekt bietet viele Vorteile – mit der Hauslieferung können sich ältere Bürger Lebensmittel direkt nach Haus schicken lassen. Und die Kleinsterzeuger in der ländlich geprägten Region sichern durch den mobilen Verkaufsshop und den Bio-Hofladen die Arbeitsplätze ihrer Mitarbeiter. Bei der Erzeugungs- und Verbrauchsgemeinschaft selbst sind vier neue Arbeitsplätze geschaffen worden“, sagte Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Das Projekt wird vom Wirtschaftsministerium aus Mitteln des „Europäischen Sozialfonds“ (ESF) in Höhe von rund 50.000 Euro unterstützt. Die Gesamtkosten betragen knapp 72.000 Euro.

Informationen zur Ernährungswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern

Derzeit sind in 87 Betrieben mit mehr als 50 Mitarbeitern insgesamt über 14.300 Mitarbeiter im Land beschäftigt. Die Branche erwirtschaftete dabei einen Jahresumsatz von rund 4,5 Milliarden Euro. Der Anteil der Ernährungsindustrie am Gesamtumsatz des verarbeitenden Gewerbes beträgt rund 33 Prozent. Die Ernährungswirtschaft ist damit innerhalb des verarbeitenden Gewerbes sowohl gemessen an der Zahl der Beschäftigten als auch nach dem Umsatz der größte Industriezweig des Bundeslandes.

Bildunterschrift: Die Kramer & Kutscher Erzeugungs- und Verbrauchsgemeinschaft bietet Spezialitäten regionaler Erzeuger auch auf Märkten an.

One Billion Rising am 14. Februar auf dem Rostocker Universitätsplatz 

One Billion Rising 2017: Weltweiter Aktionstag gegen Gewalt  an Frauen und Mädchen in Rostock, Foto: Joachim Kloock

One Billion Rising 2017: Foto: Joachim Kloock

13.2.2018 – Die Veranstaltung „One Billion Rising“ ist ein weltweiter Aktionstag für ein Ende der Gewalt an Frauen und Mädchen, für weltweite Solidarität und gegen Unterdrückung und Ausbeutung, informiert Rostocks Gleichstellungsbeauftragte Brigitte Thielk.   Eine Milliarde Frauen und Männer sind jährlich am 14. Februar dazu aufgerufen, sich zu erheben, zu tanzen und sich auf der ganzen Welt zu verbinden, um ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu fordern. Bereits zum vierten Mal in Folge tanzen Frauen, Kinder und Männer in Rostock für ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben von Frauen und Mädchen überall auf der Erde. Alle sind zu dieser Aktion eingeladen, um ein Zeichen gegen Gewalt zu setzen – morgen (14. Februar) um 13 Uhr auf dem Universitätsplatz.

Der  Verein „Frauen helfen Frauen“  e. V. Rostock und der AStA der Universität Rostock veranstalten diese Aktion gemeinsam und freuen sich über eine zahlreiche Teilnahme. Getanzt wird die Choreographie zu der Hymne  „Break the Chain“.  Die Choreographie ist im Internet unter folgendem Link zu finden: https://youtu.be/TN-Tdw5DpFI

Weitere Informationen zu dem Thema im Internet unter http://onebillionrising.de oder über Frauen helfen Frauen e.V. Rostock, Autonomes Frauenhaus, http://www.fhf-rostock.de, Birgit Kähler, Tel. 0381 454406frauenhaus@fhf-rostock.de.