Archiv für 12. Februar 2018

Werbeartikel-Unternehmen errichtet Produktionsstätte in Neustadt-Glewe

Herzen der Fußballfans sollen erobert werden – fünf neue Arbeitsplätze entstehen vor Ort 

Die torsino GmbH hat eine Produktionsstätte in Neustadt-Glewe (Landkreis Ludwigslust-Parchim) errichtet. Das Unternehmen fertigt hochwertige Kunststoff-Torsen als Werbeartikel für Sportvereine. „Das neue Produkt für Sportfans wird in Neustadt-Glewe gefertigt und soll von dort aus bundesweit die Herzen vor allem der Fußballbegeisterten erobern. Mit der Errichtung der Produktionsstätte der torsino GmbH sind fünf neue Arbeitsplätze vor Ort entstanden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Investitionen in den Maschinenpark geplant

Das Unternehmen fertigt vor allem für Fußballbundesligavereine und ihre Fans dreidimensionale Hartschalen in Torsoform aus Kunststoff, die mit den Trikots der Vereine bedruckt werden. Der „torsino®“ ist in verschiedenen Größen und zusätzlich als LED-Lampe-Variante erhältlich. Die Produktion der torsino GmbH erfolgt in einer angemieteten Halle in Neustadt-Glewe; Produktentwicklung und Vertrieb bleiben am Unternehmenssitz in Hamburg. Jetzt soll in den Maschinenpark investiert werden, um die Produktpalette der Werbeartikel zu erweitern. Unter anderem ist die Anschaffung von Flachbrettdruckern, Fräse- und Schneidgeräte sowie Werkzeuge geplant. Langfristig ist nach Unternehmensangaben geplant, die Produktpalette um weitere Artikel wie beispielsweise Tisch- und Wandlampen, Trikot-Sammelboxen sowie Leuchtkästen in verschiedenen Größen mit wechselbaren Hauben zu erweitern. „Die guten Standortbedingungen haben den entscheidenden Ausschlag gegeben, dass sich das Unternehmen für Neustadt-Glewe als zusätzliche Betriebsstätte entschieden hat. Hierzu zählen beispielsweise die schnelle Anbindung an die Autobahn und die bereits vor Ort befindlichen Hallen“, sagte Wirtschaftsminister Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtinvestitionen des Unternehmens betragen 731.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von knapp 119.000 Euro.

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Biosphäre-Schaalsee-Märkte starten am Ostersonntag in die neue Saison

Erlebnismärkte für die ganze Familie

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Biosphäre-Schaalsee-Märkte in Zarrentin, Foto: S. Hoffmeister

Am Ostersonntag fällt der Startschuss für die Biosphäre-Schaalsee-Märkte, die vom Förderverein Biosphäre Schaalsee und seinen Partnern von April bis November jeden ersten Sonntag am Informationszentrum Pahlhuus in Zarrentin am Schaalsee veranstaltet werden. Dabei werden regionale Produkte – viele davon sind mit dem Prädikat „Biosphärenreservat Schaalsee – Für Leib und Seele“ ausgezeichnet – und das UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee selbst in Szene gesetzt. Die Märkte versprechen ein besonderes Einkaufserlebnis für Besucher. So ist während des Marktes von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr zu jeder vollen Stunde eine halbstündige Multivisionsshow „Skizzen einer Landschaft – UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee“ im Pahlhuus zu sehen, die eindrucksvolle Naturaufnahmen zeigt. Zudem finden unter dem Titel „Frühjahrskräuter lecker und gesund“ um 12.00 Uhr sowie um 14.00 Uhr einstündige Führungen statt. Kinder werden vom Zauberclown Stefan Riesenzwerg unterhalten und die Klang- und Entspannungspädagogin Kerstin Jenß gibt in ihrem Vortrag „Chancen und Grenzen der Hypnose“ um 15.00 Uhr Einblicke in ihre Arbeit. Zwischendurch dürfen regionale Produkte erworben werden, zum Beispiel frisches Bio-Landbrot aus Gadebusch, Bio-Käse vom Kranichhof aus Bantin oder vegane Chutneys von der Byoma Naturkost GmbH Carlow. Alle Produkte kommen aus einem Umkreis von maximal 70 Kilometern aus der Schaalseerregion. Unter www.biosphaere-schaalsee.de finden Interessierte weitere Informationen zu den Märkten. Unterkünfte vermittelt der Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin unter www.mecklenburg-schwerin.de.

Schloss Kummerow eröffnet die Saison mit Kunst

Sonderausstellung „Neuland“ vom 31. März bis zum 10. Juni zu sehen

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Schloss Kummerow, Foto: Alexander Rudolph

Mit einer Sonderausstellung unter dem Titel „Neuland“ wird im Kummerower Schloss die neue Saison eröffnet. Dabei präsentiert der bildende Künstler Ralf Cohen experimentelle analoge Fotografien. Zu sehen sind Naturaufnahmen, die durch manuelle Prozesse bearbeitet wurden. Neben der Sonderausstellung wartet Kummerow mit einer Reihen Neuem auf.So ist die fotografische Sammlung erweitert worden. Zu den Errungenschaften der Dauerausstellung zählen Fotografien hochkarätiger Künstler wie Wolfgang Tillmans, Miwa Yanagi und Thomas Bangsted. Vor dem Schloss steht darüber hinaus seit kurzem die erste und einzige Matschinsky-Denninghoff Skulptur in Mecklenburg-Vorpommern.

Schloss Kummerow am gleichnamigen See in der Mecklenburgischen Seenplatte empfängt seit Pfingsten 2016 Besucher. Das Haus zeigt eine fotografische Sammlung von Fotografen von Weltrang und ist damit für Freunde dieses Metiers, aber auch darüber hinaus, ein neues Ausflugsziel. Bernd und Hilla Becher, Andreas Gursky, Hiroshi Sugimoto – das sind nur einige der Fotografen, die in der Sammlung gezeigt werden. Im Bestand der fotografischen Sammlung im Schloss Kummerow finden sich mehr als 2.000 Fotografien der Privatsammlung von Torsten Kunert, der das Schloss 2011 ersteigert hatte. Das Konvolut gehört zu den führenden fotografischen Privatsammlungen in Deutschland und bildet den Grundstock für Dauer- und Wechselausstellungen auf Schloss Kummerow. Der Schwerpunkt der Bestände liegt im Zeitraum ab dem Zweiten Weltkrieg bis heute und wird durch neue Positionen der Fotografie ständig erweitert. Das Schloss Kummerow wurde in den Jahren 1725 bis 1730 als barocke Anlage nach französischem Vorbild erbaut. Weitere Informationen: www.schloss-kummerow.de/veranstaltungenwww.mecklenburgische-seenplatte.de

One Billion Rising – Eine Milliarde erhebt sich!

Schwerin beteiligt sich am 14. Februar am weltweiten Aktionstag

One Billion Rising 2017: Weltweiter Aktionstag gegen Gewalt  an Frauen und Mädchen in Rostock, Foto: Joachim Kloock

One Billion Rising 2017, Foto: Joachim Kloock

Rund 50.000 Menschen haben 2017 in ganz Deutschland an den One Billion Rising-Tanz-Demonstrationen teilgenommen, die in 150 Städte stattfanden. In diesem Jahr sind es schon 170 Städte – und auch Schwerin ist wieder mit dabei, wenn Frauen und Männer weltweit ein Zeichen gegen Gewalt und sexuelle Misshandlung von Frauen und Kindern setzen. Das Ziel der Kampagne ist es, das sich weltweit eine Milliarde Menschen für die Sache der Frauen erheben. Die Veranstaltungen finden am 14. Februar 2018 statt, der in vielen westlichen Ländern von Verliebten als „Valentinstag“ begangen wird. One Billion Rising – die Zahl eine Milliarde steht gleichzeitig für die mutmaßliche Anzahl der Opfer: Laut UN-Statistik wird weltweit wird jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens vergewaltigt oder geschlagen. Auch das Schweriner Frauenbündnis will am 14. Februar ein Zeichen gegen diese Gewalt setzen und tanzend Gerechtigkeit einfordern. „Es ist wichtig einen Rechtsanspruch auf Schutz und Unterstützung für Betroffene von häuslicher und sexualisierter Gewalt festzuschreiben“, sagt Schwerins Gleichstellungsbeauftragte Dorin Lucht. Sie lädt Schwerinerinnen und Schweriner im Namen des Frauenbündnisses am 14. Februar  2018 um 13.00 Uhr auf den Marienplatz/Ecke Helenenstraße in Schwerin zum Tanzen und Mitmachen ein.

Hintergrund

One Billion Rising (englisch für Eine Milliarde erhebt sich) ist eine weltweite Kampagne für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen und für Gleichstellung. Sie wurde 2012 von der New Yorker Künstlerin und Feministin Eve Ensler initiiert. Die eine „Milliarde“ deutet auf eine UN-Statistik hin, nach der eine von drei Frauen in ihrem Leben entweder vergewaltigt oder Opfer einer schweren Körperverletzung werden. Die Kampagne wurde im Rahmen der V-Day Bewegung gestartet. Es ist eine der größten Kampagnen weltweit, um zur Beendung von Gewalt gegen Frauen mit tausenden von Events in bis zu 190 Ländern der Welt.

Neuansiedlung in der Feldberger Seenlandschaft – Unternehmen für sicherheitstechnische Schließanlagen baut Betriebsstätte

Drei neue Arbeitsplätze entstehen vor Ort

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Multifunktionsschlüssel, Quelle: http://www.r-e-e.de/

Die REE Rabe Eidberger Engineering GmbH stellt sicherheitstechnische Schließanlagen, insbesondere von patentierten Universalzylindern für Feuerschutztüren, her. Jetzt plant das Unternehmen, seinen Sitz in der Feldberger Seenlandschaft (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) neu anzusiedeln. „Das Unternehmen hat sich mit der Entwicklung und Herstellung von Schließsystemen sowie den passenden Werkzeugen in der Branche einen Namen erarbeitet. Jetzt soll der Unternehmenssitz nach Mecklenburg-Vorpommern verlagert werden, um aus der Feldberger Seenlandschaft hinaus deutschlandweit die Produkte zu vertreiben. Neue Absatzmärkte werden erschlossen, drei neue Arbeitsplätze für die Region sind zunächst geplant“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Produktionsstätte und Schulungszentrum entstehen vor Ort

Das Unternehmen ist bisher in Berlin tätig und entwickelt dort Türöffnungswerkzeuge für Haustüren sowie Geräte- und Software für Transpondertechnik. Jetzt ist ein Umzug in die Feldberger Seenlandschaft geplant, um künftig die ausgelagerten Tätigkeiten wie beispielsweise Montage, Lagerung und Vertrieb selbst vorzunehmen. Am Standort sollen eine Betriebsstätte unter anderem mit Produktions- und Lagerräumen sowie einem Elektroniklabor neu gebaut werden. Mit Inbetriebnahme des neuen Gebäudes sollen Werkzeuge der Sicherheitstechnik neu- und weiterentwickelt werden. Nach Unternehmensangaben bestehen aus den Bereichen Polizei, Feuerwehr, Abschlepp- und Schlüsseldienste Anfragen für Schulungen. Aus diesem Grund entsteht ebenfalls ein Schulungszentrum mit Spezialwerkstatt vor Ort. „Mit der Investition des Unternehmens und der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen wird das verarbeitende Gewerbe in der Region gestärkt“, sagte Glawe.

Verarbeitendes Gewerbe im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gab es im Zeitraum Januar bis September 2017 im verarbeitenden Gewerbe (Betriebe mit mehr als 50 Mitarbeitern) knapp 7.850 Beschäftigte, die einen Umsatz in Höhe von rund 1,3 Milliarden Euro erwirtschafteten. „Wir brauchen mehr Jobs im verarbeitenden Gewerbe, denn das sind vor allem Jobs, die saisonunabhängig sind“, betonte Wirtschaftsminister Glawe abschließend.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtinvestitionen des Unternehmens betragen rund 1,3 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) im Rahmen des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von knapp 401.000 Euro.

Informationen zu gewerblichen Investitionen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt

Seit dem Jahr 1990 wurden im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte für 1.635 Investitionsvorhaben Fördermittel in Höhe von rund 584,29 Millionen Euro bei einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von rund 2,54 Milliarden Euro ausgegeben. Die Förderung erfolgte unter anderem aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) einschließlich Mitteln aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) und dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER). Mit den Investitionsvorhaben im Rahmen der einzelbetrieblichen Förderung wurden knapp 14.550 neue Dauerarbeitsplätze geschaffen und knapp 28.780 Dauerarbeitsplätze gesichert.