Archiv für 2. Dezember 2017

AOK Nordost sowie das Moorbad Bad Doberan und HC Empor Rostock beschließen Kooperation

Drei starke Partner für eine gesunde Lebensweise

1.12.2017 – Alle drei Partner in der Region Rostock und Bad Doberan haben sich einer gesunden Lebensweise verschrieben und dazu eine neue Kooperation vereinbart, um gemeinsam noch intensiver für die Themen Ernährung, Sport und Bewegung zu werben. Bei einem vorweihnachtlichen Termin mit jungen Handballspielern wurden heute die Eckpunkte der künftigen Zusammenarbeit der AOK Nordost, der Dr. Ebel Fachkliniken GmbH & Co. Moorbad Bad Doberan KG und der Empor Handball GmbH Rostock erstmals öffentlich vorgestellt. „Unser Anliegen ist es, insbesondere Kinder und Jugendliche über eine gesunde Lebensweise zu informieren und Möglichkeiten aufzuzeigen, seinen eigenen Gesundheitszustand positiv zu beeinflussen“, betonte Juri Schlünz von der AOK Nordost. „Dabei geht es uns nicht um den erhobenen Zeigefinger, sondern um Spaß und Freude an einer ausgewogenen Ernährung und viel gemeinsamer Bewegung. Insofern freuen wir uns sehr, mit dem Moorbad Bad Doberan und dem HC Empor aktiv zusammenwirken zu können. Auch wenn bei dieser Partnerschaft die Handballausbildung im Fokus steht, sollen doch die vielfältigen Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene für Gesundheits- und Ernährungskurse sowie eine entsprechende Fachberatung öffentlich in den Vordergrund gerückt werden.“

Schwerpunkt Nachwuchsarbeit

„Jeder Partner bringt seine Kernkompetenzen in diesen Dreiklang ein“, machte der Direktor des Moorbades Bad Doberan, Rainer Grimm, deutlich. „In unserer Rehabilitationsklinik stehen optimale Voraussetzungen zur Durchführung einer modernen Sport- bzw. Trainingstherapie, für eine intensive Betreuung von Breiten- und Leistungssportlern sowie vielfältige Therapiebereiche und qualifiziertes Fachpersonal zur Verfügung. Mit unseren Aktivitäten möchten auch wir möglichst viele Menschen erreichen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“ Schwerpunkt des Kooperationsdreiklangs der Partner ist die nachhaltige Kinder- und Nachwuchsentwicklung beim HC Empor. Seit mehr als 60 Jahren steht der Rostocker Sportclub für erfolgreichen und leidenschaftlichen Handballsport. Neben den Profis in der 3. Handball-Bundesliga betreut der Verein acht Nachwuchsmannschaften, wobei der jüngste Spieler erst knapp vier Jahre alt ist. „Uns liegen gerade im Nachwuchs die Verknüpfung von Schule, Ausbildung, Studium, Leistungssport und Freizeitgestaltung sehr am Herzen“, sagte der Geschäftsführer von HC Empor, Stephan Stübe. „Bei der ganzheitlichen und individuellen Förderung von Leistungssportlern spielen die bewusste Ernährung und eine gesunde Lebenseinstellung eine besondere Rolle.“ Für das kommende Jahr ist ein gemeinsamer Aktionsplan in Vorbereitung, der auch die Weiterbildung  der Trainer beinhaltet. Im Frühjahr 2018 sollen die Themen Stress und Belastung im Spannungsfeld zwischen Schule und Sport behandelt werden. Der Jahresauftakt wird jedoch vor allem spannend und hochinteressant. Für den 15. Januar ist ab 18.00 Uhr ein Sporttalk und Public Viewing im Moorbad Bad Doberan vorgesehen. Da tritt der deutsche Handballeuropameister in seinem zweiten Vorrundenspiel in Zagreb gegen Slowenien an. Deutschlands Nationalmannschaft will ihren Titel bei der Handball-EM in Kroatien verteidigen.

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„JobVital35+“ – Projekt unterstützt Langzeitarbeitslose durch gesundheitsfördernde Angebote

Abbau gesundheitlicher Defizite helfen bei der Integration in den Arbeitsmarkt

Die fleißigen Mitarbeiter(-innen) im Zoo Rostock, Foto: Joachim Kloock

Arbeit mit Tier und Mensch, Foto: Joachim Kloock

1.12.2017 – Langzeitarbeitslose und von Arbeitslosigkeit Bedrohte ab 35 Jahren durch gesundheitsfördernde Angebote für den Eintritt in den Arbeitsmarkt vorzubereiten – das ist das Ziel von „JobVital35+“. Wirtschaftsminister Harry Glawe informierte sich am Freitag in Güstrow über das Projekt. „Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit sind eine Grundvoraussetzung, um am Arbeitsleben teilzunehmen. Die präventiven gesundheitsfördernden Angebote helfen, bestehende gesundheitliche Defizite zu verringern oder abzubauen. So ist eine Integration in den Arbeitsmarkt besser möglich“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort. Projektträger ist das BilSE-Institut mit den Partnern Jobcenter Güstrow und der BARMER-GEK.

Regionale Unternehmen unterstützen Teilnehmer bei der Integration in den Arbeitsmarkt

Das Projekt besteht aus drei Säulen: Integrationsförderung durch berufliche Vermittlungstätigkeit im Einzelcoaching und die inklusive Gruppenarbeit, Integrationsförderung durch sozialpädagogische Betreuung sowie Integrationsförderung durch präventive Gesundheitsorientierung in Zusammenarbeit mit den Krankenkassen. Ziel ist, dass die Teilnehmenden den nachhaltigen Übergang in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung finden. Das Projekt wird an den Standorten Güstrow und Teterow in Kooperation mit dem regionalen Jobcenter durchgeführt. Erstmals in Mecklenburg-Vorpommern hat sich auch eine Gesetzliche Krankenkasse – die BARMER-GEK – an einem Integrationsprojekt finanziell und inhaltlich beteiligt. Insgesamt stehen 50 Plätze zur Verfügung; derzeit sind 33 Stellen besetzt. „Besonders wichtig ist die enge Zusammenarbeit der regionalen Wirtschaft mit den Projektteilnehmern. Die Unternehmen stellen Praktikumsplätze zur Verfügung, organisieren Projektwerkstätten und lernen so die Teilnehmer gut kennen. Bereits jetzt haben es dadurch 13 Teilnehmer erreicht, wieder in den Arbeitsmarkt zu kommen“, sagte Glawe. An dem Projekt beteiligen sich unter anderem die folgenden Unternehmen: Güstrower Schlossquell GmbH, Kino Movistar Güstrow, Baufirma Arbeiten AM und UM´s Haus, Güstrower Schlosshotel, KonnexX Unternehmensbeteiligungsges. mbH, Pflegeeinrichtung Güstrow und der DRK Kindergarten „Südlichter“.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Das seit Juli 2016 laufende Projekt wurde vom Wirtschaftsministerium aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Höhe von knapp 159.000 Euro gefördert. Das Jobcenter Güstrow (knapp 84.000 Euro) und die Krankenkasse BARMER-GEK (knapp 22.000 Euro) beteiligen sich ebenfalls.

Informationen zum Europäischen Sozialfonds

Der ESF ist ein Finanzierungsinstrument für die Unterstützung von Beschäftigungsmaßnahmen in den Mitgliedstaaten. Gefördert werden wirtschaftliche und soziale Maßnahmen, die zur Verringerung der Armut, Stärkung der Bildung und Sicherung von Beschäftigung beitragen. Mecklenburg-Vorpommern stehen für die Förderperiode 2014 bis 2020 insgesamt rund 384,6 Millionen Euro aus dem ESF zur Verfügung.