Archiv für 21. September 2017

Radweg zwischen Waase und Wusse auf der Insel Ummanz fertiggestellt

Attraktive Etappe inmitten einer prächtigen Naturlandschaft

Radfahren in Sanitz, Foto Joachim Kloock

Radfahren, Foto: Joachim Kloock

21.9.2017 – Wirtschaftsminister Harry Glawe hat heute den neu gebauten Radweg von Waase nach Wusse auf der Insel Ummanz (Landkreis Vorpommern-Rügen) offiziell freigegeben. „Inmitten der prächtigen Naturlandschaft der Urlaubsinsel Ummanz ist eine attraktive Etappe des Radweges entstanden. Urlauber und Anwohner können nun den Blick über die flachen Boddengewässer, weiten Wiesen und Felder noch besser genießen. Eine weitere Lücke im Radwegenetz ist nun geschlossen. Insbesondere Gäste der Insel Rügen können nun auch die Insel Ummanz besser mit dem Rad entdecken“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Schutzhütte, Bänke und Tische sind entlang des Radweges aufgestellt worden

In zwei Monaten Bauzeit ist auf der rund 1.400 Meter langen und zweieinhalb Meter breiten Strecke ein Zweirichtungs-Radweg in Asphaltbauweise entstanden. Zusätzlich sind eine Schutzhütte, ein Fahrradständer sowie Bänke und Tische entlang des Weges errichtet worden. Die Etappe von Waase nach Wusse ist Bestandteil des 670 Kilometer langen Ostseeküstenradweges, der von Lübeck-Travemünde bis nach Ahlbeck auf der Insel Usedom führt. „Das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern lässt sich sehr gut auf zwei Rädern erkunden. Deshalb ist ein gut ausgebautes Radwegenetz ein wichtiger Bestandteil des touristischen Angebotes im Land, um den Gästen die Möglichkeit zu geben, ihre Ferien mit sportlicher Aktivität auf dem Fahrrad zu erleben“, sagte Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtinvestitionen für den Radweg betrugen rund 304.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium hat den Ausbau aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ in Höhe von rund 246.000 Euro unterstützt.

Neun Radfernwege mit etwa 2.300 Kilometern Länge in MV

In Mecklenburg-Vorpommern stehen neun Radfernwege mit etwa 2.300 Kilometern Länge sowie 21 Rundrouten zwischen 100 und 400 Kilometern Länge zur Verfügung. Insgesamt können die Radfahrer im Nordosten rund 5.100 Kilometer touristisch ausgeschilderte Radrouten und 1.900 Kilometer straßenbegleitende Radwege des überörtlichen Verkehrs nutzen.

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Kreativwettbewerb „Mein Greifswald 2050 – Klimaschutz im Fokus“ – Jetzt mitmachen!

Kreativ-Messe, Foto Martina Wichor (7)

Kreativ-Messe, Foto: Martina Wichor

21.9.2017 – Anlässlich des diesjährigen Klima-Aktionstages am 11. November ruft das Klimaschutzbündnis der Universitäts– und Hansestadt Greifswald zu einem Kreativ Wettbewerb auf. Unter dem Motto „BEWEG WAS! – Mein Greifswald 2050 – Klimaschutz im Fokus“ werden spannende, originelle oder visionäre Blickwinkel gesucht. Zeichnungen, Fotos, Collagen oder Montagen – alles ist erlaubt! Einsendeschluss ist der 24. Oktober 2017. Die besten Einsendungen werden prämiert. Für die ersten Plätze winken Hauptpreise im Wert von über 600 € (1. Preis: 300 € Spar-Geschenkgutschein der Sparkasse Vorpommern / 2. Preis: 200 € Einkaufsgutschein Elisenpark Greifswald / 3. Preis: Fotorucksack im Wert von 140 €). Weiterhin gibt es unter anderem Kinogutscheine zu gewinnen. Die Preise werden während des Klima-Aktionstages am 11. November im Pommerschen Landesmuseum verliehen. An diesem Tag werden die eingereichten Arbeiten ausgestellt. Unabhängig von den prämierten Beiträgen werden aus allen Einsendungen drei Motive für eine Postkartenserie ausgewählt, die geeignet sind, „Klimagrüße aus Greifswald“ in alle Welt zu schicken. Die Kreativbeiträge können analog oder digital gesendet werden an: Universitäts- und Hansestadt Greifswald, Stadtbauamt, Abteilung Umwelt- und Naturschutz, Markt 15, 17489 Greifswald; E-Mail: umwelt@greifswald.de. Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen unter: http://klimaschutz-greifswald.de/kreativwettbewerb-klimaschutz/

12. Rostocker Film- und Kulturtage „AB`GEDREHT“ vom 5. bis 11. Oktober 

Lichtspieltheater "Wundervoll" (LI.WU) in Rostock, Foto: Joachim Kloock

LI.WU in Rostock, Foto: Joachim Kloock

21.9.2017 – Unter dem Motto „AB`GEDREHT“ finden vom 5. bis 11. Oktober die 12. Rostocker Film- und Kulturtage im Lichtspieltheater Wundervoll, FRIEDA 23, in der Friedrichstraße 23 statt. Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Hansestadt Rostock wieder am Aktionsbündnis Seelische Gesundheit, das jährlich zum Internationalen Tag der seelischen Gesundheit und bundesweit zur Beteiligung an der „Woche der Seelischen Gesundheit“ aufruft.  Die im Mittelpunkt stehenden psychischen Störungen sind weit verbreitet und führen zu vielfältigen Beeinträchtigungen. Da oft jüngere, beruflich besonders produktive Altersgruppen betroffen sind, schaffen psychische Störungen sowohl individuell als auch gesellschaftlich große Belastungen. Eine „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland“ stellte fest, dass psychische Störungen in der Bundesrepublik häufig sind. Etwa jede dritte Frau und jeder vierte bis fünfte Mann waren betroffen. Angststörungen stellen dabei die größte Gruppe dar, gefolgt von unipolaren Depressionen und Störungen durch Alkohol- und Medikamentenkonsum. Die meisten Menschen mit einer psychischen Erkrankung können effektiv behandelt werden. Allerdings verhindert die Angst vor einer Stigmatisierung häufig, dass Hilfen in Anspruch genommen werden. Studien der letzten Jahre belegen eine Zunahme von Stigmatisierungen. „Umso wichtiger ist es, über persönliche Erfahrungen mit Betroffenen und die Erkrankung zu sprechen“, unterstreicht Dr. Antje Wrociszewski, Sucht- und Psychiatriekoordinatorin im Gesundheitsamt der Hansestadt Rostock. Nur so kann Stigmatisierung verhindert werden.

Die Rostocker Film- und Kulturtage tragen zur Aufklärung über psychische Störungen, zur Relativierung weitverbreiteter Vorurteile und zur Sensibilisierung gegenüber psychisch erkrankten Menschen bei. Die Organisatoren wollen mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen, um Berührungsängste und Vorurteile abzubauen, Hilfe aufzuzeigen und zum gegenseitigen Verständnis beizutragen. Eröffnet wird die Veranstaltungsreihe am 5. Oktober durch den Amtsleiter des Gesundheitsamtes, Dr. med. Markus Schwarz. Im Anschluss sind eine Buchlesung über die Kindheit von Jungen und Mädchen, deren Vater oder Mutter psychisch krank waren und ein Filmabend speziell zu diesem Thema geplant. Im Anschluss daran stehen Fachleute gemeinsam mit psychiatrieerfahrenen Menschen für Fragen und Informationen zur Verfügung. Am 10. Oktober, dem Welttag der seelischen Gesundheit, organsiert das Rostocker Bündnis gegen Depression e.V. aufgrund des großen Interesses im letzten Jahr erneut die Aufführung der Filmdokumentation „Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“. In dem Dokumentarfilm begleiten Filmemacher mit der Kamera mehrere an Depression erkrankte Menschen fast zwei Jahre von 2014 bis 2016. Vor dem Hintergrund, dass psychische Leiden immer stärker Menschen und Gesundheitssysteme belasten, gehört die thematische Woche zur jährlichen Tradition der Zusammenarbeit des Rostocker Gesundheitsamtes mit der Klinik für Psychiatrie der Universitätsmedizin Rostock, der Gesellschaft für Gesundheit und Pädagogik Gruppe, der AWO-Sozialarbeit gGmbH, dem Landesverband Seelische Gesundheit M-V e.V., dem Landesverband Angehöriger und Freunde psychisch Kranker e.V., dem Rostocker Bündnis gegen Depression e.V. sowie dem Lichtspieltheater Wundervoll.

Kartenbestellungen für die Veranstaltungen unter Tel. 0381-4903859, Fax: 0381-4591499 oder per Email: mail@liwu.de. Eintrittspreise: Schüler: 3,00 EUR, Erwachsene: 6,00 EUR. Ein Programmheft informiert zu den Veranstaltungen in der FRIEDA 23. Weitere Auskünfte gibt es im Internet http://www.facebook.com/FilmtageAbgedreht?fref=ts