Archiv für 6. September 2017

25 Jahre Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung

Weltweit anerkannte Forschungseinrichtung – hervorragender Partner für den Technologietransfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft

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© Fraunhofer IGD

6.9.2017 – In Rostock ist am Mittwoch feierlich das 25-jährige Jubiläum des Fraunhofer Instituts für Graphische Datenverarbeitung (IGD) begangen worden. „Das IGD hat sich zu einem wichtigen Zentrum für die Informations- und Kommunikationstechnologien insbesondere in der graphischen Datenverarbeitung entwickelt. Das Institut ist eine weltweit anerkannte Forschungseinrichtung sowie ein hervorragender Partner für den Technologietransfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft. Das Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung spielt aus unserer Sicht eine bedeutende Rolle insbesondere für die regionale Wirtschaft im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit vor Ort.

IGD setzt auf Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft

Seit 1993 hat das IGD rund 7,7 Millionen Euro Förderung für Forschung und Entwicklung für 46 Projekte seitens des Wirtschaftsministeriums erhalten. „Das IGD hat sich zu einer ausgesprochen wirtschaftsnahen Forschungseinrichtung entwickelt, die in ganz konkreten Projekten mit der Wirtschaft unseres Landes zusammenarbeitet. Gemeinsam wird an Produkten geforscht und entwickelt, das Wissen von Wissenschaft in die Wirtschaft transferiert“, betonte Wirtschaftsminister Harry Glawe weiter.

Verbundvorhaben in der Umsetzung – zwei Beispiele

Aktuell wird vom Wirtschaftsministerium zum Beispiel ein Verbundvorhaben im Bereich der IT-basierten Betreuungsunterstützung von Alten- und Pflegeheimen gefördert – also der Anwendung von moderner IT-Technik des IGD in der Gesundheitswirtschaft. Unter der Federführung eines Schweriner Sanitätshauses wird zusammen mit dem IGD, dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen und der Universitätsmedizin Rostockein sensorbasierter persönlicher Aktivitätsmanagementassistent für die individualisierte stationäre Betreuung von Menschen mit Demenz entwickelt. Ein weiteres Beispiel ist die Entwicklung eines Systems zur Wartungsunterstützung von Produktionsprozessen. Die Firma Clausohm aus Neverin bei Neubrandenburg und das IGD entwickeln eine Software, mit der die Anwender des Systems Produktionsprozesse und den Status der Maschinen in Echtzeit abbilden und Störungen sowie deren Auswirkungen rechtzeitig erkennen und ggf. sogar vorhersagen und verhindern können. „Wir haben durch das IGD spannende und erfolgversprechende Vorhaben, die Arbeitsplätze in der Wirtschaft im Land schaffen sollen“, erläuterte Glawe.

Schwerpunkt: Wirtschaftsministerium unterstützt Forschung, Entwicklung und Innovation

Seit 2007 bis einschließlich 2016 wurden im Rahmen der Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation vom Wirtschaftsministerium in Mecklenburg-Vorpommern Zuschüsse in Höhe von rund 224 Millionen Euro für 1.081 Projekte bewilligt, davon rund 148 Millionen Euro für 524 Verbundvorhaben. Für die laufende EU-Förderperiode 2014 bis 2020 stellt das Wirtschaftsministerium für die Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation 168 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. „Auch zukünftig werden die Verbundforschungsförderung, die einzelbetriebliche Forschungs- und Entwicklungsförderung sowie die Förderung von Prozessinnovationen unsere Schwerpunktinstrumente für den Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sein“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend.

Informationen zum Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung

Das Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) in Rostock wurde vor 25 Jahren am 10. Januar 1992 als Außenstelle des Fraunhofer IGD Darmstadt gegründet – eine der ersten von 19 Fraunhofer-Einrichtungen in den neuen Bundesländern. Damit knüpfte das Fraunhofer IGD an die seit 1969 an der Universität Rostock existierende Computergraphik-Tradition an und stärkt am Standort Rostock einen der ältesten Schwerpunkte der Computergraphik in Deutschland. Das Fraunhofer IGD ist die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Es vereint Computergraphik und Computer Vision. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln und aus Bildern Informationen zu gewinnen. Hierauf basieren alle technologischen Lösungen des Fraunhofer IGD und seiner Partner. Prototypen und Komplettlösungen werden am Fraunhofer IGD nach kundenspezifischen Anforderungen entwickelt. Das Anwendungsspektrum der Konzepte, Modelle und Praxislösungen reicht von Virtueller Produktentwicklung und Qualitätssicherung im Schiff-, Maschinen- und Fahrzeugbau über Medizin und Verkehr bis zur Assistenz in der Produktion. Wichtige aktuelle Themen des IGD in Rostock sind Virtuelle und Erweiterte Realität für Training und Assistenz in der Produktion, Visualisierung von Daten aus der Produktion und im marinen Umfeld, Unterwasserbildverarbeitung sowie Vitaldatenerfassung und Anomalieerkennung für Gesundheit im privaten und Arbeitsbereich. Das Fraunhofer IGD hat neben dem Hauptsitz in Darmstadt weitere Standorte in Rostock, Graz und Singapur. Es beschäftigt rund 230 (vollzeitäquivalente) feste Mitarbeiter.

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Kostenloser Tagestörn für Jugendliche auf der GREIF – Jetzt bewerben!

Segelschulschiff Greif, Grafik/Quelle: www.sssgreif.deDas Segelschulschiff GREIF lädt am Dienstag, dem 26. September 2017, Jugendliche und junge Erwachsene aus Greifswald und Umgebung zu einem Tagestörn ein. Los geht’s um 9.30 Uhr, gegen 15.30 wird die GREIF wieder an ihrem Liegeplatz an der Wiecker Südmole festmachen. Für Verpflegung ist gesorgt.

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen werden in den Schiffsbetrieb eingebunden, dürfen beim Segelsetzen, bei der Kursbestimmung und beim Steuern des Großseglers mithelfen. Wer sich das zutraut, kann in Begleitung eines erfahrenen Bootsmanns in die Takelage aufentern. Vom Moment des Ablegens an geht es darum, gemeinsam als Mannschaft das Zusammenspiel von Wind, Segeln und Ruder zu koordinieren.

Schulklassen, Gruppen aus Jugendtreffs, Seminargruppen oder Einzelbewerber können sich ab sofort um die Teilnahme bewerben. Das Mindestalter ist 16 Jahre, in Begleitung eines verantwortlichen Betreuers 14 Jahre. Bewerbungen bitte per Email an kontakt@seesportzentrum.de.

Der Tagestörn ist ein gemeinsames Angebot des städtischen Eigenbetriebs Seesportzentrum Greif, des Fördervereins Rahsegler Greif und des Vereins Tall-Ship Friends Deutschland.

Greifswald lädt am 15. September zur 15. Greifswalder Kulturnacht

Von Salsa mit Blüten, Bettzeug im Buchladen, Party im Schrank und Singenden Balkonen

Kulturnacht 2016, Foto Pressestelle (17)

Kulturnacht 2016, Foto: Presse HGW

Zur Greifswalder Kulturnacht präsentiert sich die Stadt alljährlich von ihrer vielseitigsten und buntesten Seite. Am 15. September zeigen rund 50 Mitveranstalter, wie kreativ Kultur in Greifswald ist: Es wird wieder getanzt, gesungen, gelauscht, geschaut, gefeiert, gejammt, gebastelt und gelesen. Traditionell wird die Kulturnacht um 18 Uhr mit den „Singenden Balkonen“ in Schönwalde II eröffnet. Entlang einer geheimen Route werden wieder bekannte und unbekannte Balkone angesteuert, auf denen sich auch neue, bislang  vielleicht verborgene Talente präsentieren. Zu erleben sind acht Kurzkonzerte unterschiedlichster Musikrichtungen – von Chormusik über Schlager, Gitarren- und Pianoklänge bis hin zu Evergreens. Wie im Vorjahr singen auch Juri und Mari. Das Musikpaar begeisterte bereits 2016 mit einem Potpourri aus Schlagern, Folkmusik und Oldies. „Ich liebe Lieder über das Meer, singe aber auch schon immer alte russische Hits.“ erzählt Juri, der einst als Profimusiker in Osteuropa arbeitete und mittlerweile in Greifswald lebt. Die weiteren Balkonkünstler und die Route bleiben jedoch geheim – es lohnt sich also, pünktlich am Treffpunkt am Quartiersbüro zu erscheinen. Neben den Mitarbeiterinnen des Quartiersbüros in der Makarenkostr. 12 sind die WGG und WVG wichtige Partner der Singenden Balkone und ermöglichen mit ihren Beiträgen die besonderen Kurzkonzerte.

„Zum 15. Jubiläum können Nachtschwärmer wieder einige neue Wege gehen“, kündigte Marc Werth vom Kulturamt an: „Einer führt zum wohl kleinsten mobilen Klub des Landes“. Mitglieder des ROSA e.V. bauen den nur sechs Quadratmeter großen „Schrank“ vor dem Pommerschen Landesmuseum auf. Von 17 bis 22 Uhr steigt dort eine Mini-Elektro-Party. „Platzangst sollte man allerdings nicht haben“, rät Avid Laubsch von ROSA, „denn immerhin bis zu 25 Leute gleichzeitig können im engen Raum feiern und tanzen.“ Der Verein bringt außerdem ein eigenes Lichtteam mit, das die Seitenfassade des Pommerschen Landesmuseums nach Einbruch der Dunkelheit mit wechselnden Mustern anstrahlt. Etwas mehr Platz bietet das Magie-Zelt Am Mühlentor. Dort kann man sich in „Pautzingers Magischem Salon“ im wahrsten Sinne des Wortes verzaubern lassen. Wen es ins Grüne zieht, kann die Gewächshäuser des Botanischen Gartens bei Nacht erkunden. Bei kurzen Führungen erfahren die Gäste Wissenswertes über die Geschichte und botanische Entdeckungen. „Komm in den Garten“ heißt es in der Münterstraße 4. Dort treffen düstere, gelesene Texte auf Chileno-Punkrock. Ins Freie locken ebenso die Kunstwerkstätten, die zum bunten Gartenfest einladen. Liebhaber von Fantasy-Lektüre können hier unter anderem die junge, preisgekrönte Autorin Farina de Waard erleben, die aus ihrer Reihe „Das Vermächtnis der Wölfe“ liest. Später trifft man sie noch einmal in der Rats- und Universitätsbuchhandlung. Hier können Lesehungrige erstmals die ganze Nacht zwischen den Bücherregalen verbringen. „Wir sind selbst auf diese besondere Lesenacht gespannt“, freut sich Geschäftsführer Matthias Marissal. „Bis jetzt haben sich bereits 10 Literaturfreunde angemeldet. Wer möchte, kann die ganze Nacht stöbern, lesen, klönen und Kaffee trinken. Und wen die Müdigkeit übermannt, kann sich mit seiner mitgebrachten Matratze zwischen die Regale betten. Am Morgen wird man dann mit einem kleinen Frühstück geweckt. Ein paar wenige Plätze haben wir noch, Anmeldungen sind in der Buchhandlung möglich.“

In diesem Jahr wird überhaupt viel gelesen: Unter anderem auch im Tierpark, im Hafen, im Dom, im Gustav-Dalmannn-Institut der Universität, in der wirkstatt, der Stadtbibliothek und auf dem Kapellenplatz des Alten Friedhofs. In der Mensa am Schießwall stellt die Vizemeisterin der Poetry-Slam-Meisterschaften in MV, Theresa Steigleder, einige ihrer Texte vor. Vor dem Rathaus bauen die Soroptimistinnen wieder einen Bücherbaum aus Bücherspenden auf. Es sind alle Arten von Büchern willkommen, insbesondere für Kinder. Beim Bummel durch die Altstadt sollte man auch immer wieder einen Blick zur Neuen Greifen Galerie werfen. Dort wird der Greifswalder Illustrator Enrico Pense das Schaufenster als kurzlebiges Kunstwerk aus Graffiti, Comic und Farbe gestalten. Zudem ist die aktuelle Ausstellung in der Galerie geöffnet. Auch am Museumshafen ist an beiden Ufern jede Menge los: Musik gibt es an der „Pomeria“, am Kranschiff „Condor“ und auf dem Gaffelschoner „Vorpommern“ sowie auf der Nordseite des Museumshafens entlang der Stufen. Bei Regen können die Gäste auch unter Deck der „Christian Müther“ den Klängen lauschen. Dort wird zudem, wie auch im Salon der „Hoffnung“ zur Kulturnacht gelesen. Die Programmhefte liegen im Rathaus, in der Greifswald-Information am Markt, bei den Mitveranstaltern in Greifswald und an weiteren Orten aus. Das vollständige Programm und etwaige Ergänzungen sowie eine Online-Karte mit allen Veranstaltungsorten finden Sie auf www.greifswald.de/kulturnacht. Die Kulturnacht wird vom Amt für Bildung, Kultur & Sport der Universitäts- und Hansestadt koordiniert und beworben.

Neues aus der Kunsthalle Rostock September 2017

Newsletter-04.09.2017

Kampagne „Europa in meiner Region“ in Malchin

Wasserwanderrastplatz ist erlebbares Beispiel für den Einsatz europäischer Fördermittel in Mecklenburg-Vorpommern

Wasserwandern, Foto Joachim Kloock

Wasserwandern, Foto Joachim Kloock

Im Rahmen der Kampagne „Europa in meiner Region“ hat sich Wirtschaftsminister Harry Glawe am Montag in Malchin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) über die Erweiterung des Wasserwanderrastplatzes „Koester´s Eck“ informiert. „Hier am Hafen können Anwohner, Besucher und Wassersportler unmittelbar erleben, wie der Einsatz europäischer Mittel für uns alle erlebbar wird. Die Erweiterung des Wasserwanderrastplatzes verbessert die touristische Infrastruktur der Region, verschönert das Stadtbild und verbreitert die Möglichkeiten für Aktivitäten am und auf dem Wasser. Das ist ein Gewinn für uns alle“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort. „Vielerorts ist in Mecklenburg-Vorpommern etwas entstanden, was ohne Unterstützung der EU nicht ermöglicht worden wäre. Die Staatengemeinschaft trägt auch entscheidend dazu bei, die Arbeits- und Lebensqualität im eigenen Land zu erhöhen.“

Steigende Besucherzahlen in der Mecklenburgischen Seenplatte – Wassersport ist beliebt als Freizeit- und Urlaubsgestaltung

Der Wasserwanderrastplatz „Koesters Eck“ liegt rund 500 Meter vom Stadtzentrum (am Beginn der schiffbaren Peenewasserstraße) entfernt. Er ist im Jahre 2000 errichtet worden. In den letzten Jahren hat der Wasserwanderrastplatz eine große Bedeutung für die Verbindung der Müritz-Region mit dem Gebiet der Mecklenburgischen Schweiz und der Vorpommerschen Flusslandschaft bis hin zum Haff-Ostseeraum bekommen. Das zeigt sich auch in den Besucherzahlen: Von Januar bis Juni diesen Jahres gab es nach Angaben des Statistischen Amtes im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte knapp 409.000 Ankünfte (+8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) und mehr als 1,3 Millionen Übernachtungen (+8,8 Prozent). „Der Wassersport als Freizeit- und Urlaubsgestaltung hat in den vergangenen Jahren immer mehr Freunde gefunden. Um stetig attraktive Angebote bereit zu halten, unterstützten wir die Städte und Gemeinden bei ihren Investitionen auch mit Hilfe der europäischen Fördermittel“, sagte Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Der Wasserwanderrastplatz ist im Zuge des Vorhabens auf 40 Liegeplätze ausgebaut worden. Zudem ist eine Verlängerung der Spundwand erfolgt sowie eine Promenade mit Sitzbänken, Infotafeln und Spielgeräten angelegt. Die Gesamtkosten der Erweiterung betragen knapp 1,3 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro. „Der Ausbau der touristischen Infrastruktur bedeutet, die Tourismusbranche weiter zu stärken und das Land Mecklenburg-Vorpommern noch attraktiver für Besucher zu gestalten. Das ist auch ein Beitrag, lokale Produkte bekannter und heimische Dienstleistungen noch intensiver zu vermarkten“, sagte Glawe. Mit Unterstützung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) wurden im Amtsbereich Malchin beispielsweise die Erweiterung der Betriebsstätte bei der Cargill Deutschland GmbH, die Errichtung eines Biomasseheizwerkes und der zweite Bauabschnitt des Radwanderweges von Neukalen nach Salemrealisiert.

Kampagne „Europa in meiner Region“ – Umsetzung innovativer Projekte durch Fördermittel der Europäischen Union

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Kampagne „Europa in meiner Region“ statt, die bundes- und europaweit durchgeführt wird. Damit soll aufgezeigt werden, wie Fördermittel der Europäischen Union eingesetzt werden und welchen Effekt diese haben. In Mecklenburg-Vorpommern kommen unter anderem die Investitions- und Strukturfonds „Europäischer Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) und der „Europäische Sozialfonds“ (ESF) zum Einsatz. „Mit den Mitteln aus den europäischen Strukturfonds haben wir die Möglichkeit, in Mecklenburg-Vorpommern mehr Arbeitsplätze zu schaffen, Bildungschancen zu erhöhen, ländliche Gebiete zu schützen und mehr Infrastruktur anzubieten, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu verbessern“, sagte Glawe.

Informationen zum Europäischen Fonds für regionale Entwicklung

Der Einsatz des EFRE zielt schwerpunktmäßig darauf ab, den wirtschaftlichen Aufholprozess in Mecklenburg-Vorpommern durch Investitionen weiterzuführen. Von 2014 bis 2020 erhält Mecklenburg-Vorpommern 967,8 Millionen Euro aus dem EFRE. Die Fördermittel werden unter anderem für Investitionen zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, die Erschließung von Gewerbegebieten, den Ausbau wirtschaftsnaher und touristischer Infrastruktur, die Vermarktung Mecklenburg-Vorpommerns als Wirtschaftsstandort und Tourismusregion sowie für die Unterstützung von Projekten der Gesundheitswirtschaft eingesetzt.

Informationen zum Europäischen Sozialfonds

Der ESF ist ein Finanzierungsinstrument für die Unterstützung von Beschäftigungsmaßnahmen in den Mitgliedstaaten. Gefördert werden wirtschaftliche und soziale Maßnahmen, die zur Verringerung der Armut, Stärkung der Bildung und Sicherung von Beschäftigung beitragen. Mecklenburg-Vorpommern stehen für die Förderperiode 2014 bis 2020 insgesamt rund 384,6 Millionen Euro aus dem ESF zur Verfügung.

Start ins Schuljahr 2017/2018 gut vorbereitet

1.791 ABC-Schützen begannen ihre Schullaufbahn

Einschulung 2017, Foto: Joachim Kloock

Einschulung 2017, Foto: Joachim Kloock

Am Montag begann für 18.848 Schülerinnen und Schüler an den insgesamt 61 allgemeinbildenden Schulen in Rostock das neue Schuljahr 2017/2018. Zugleich startete für voraussichtlich 7.564 Schülerinnen, Schüler und Auszubildende der Unterricht an den beruflichen Schulen in der Hansestadt. „Das neue Schuljahr ist gut vorbereitet und kann planmäßig beginnen“, schätzt Steffen Bockhahn, Senator für Jugend und Soziales, Gesundheit, Schule und Sport, ein. „Dafür danke ich allen Beteiligten recht herzlich! Auch im neuen Schuljahr können wir in Rostock wieder auf eine sehr vielfältige Schulstruktur verweisen, die den unterschiedlichen Lern- und Ausbildungsbedürfnissen gerecht wird.“ 1.791 ABC-Schützen begannen am 4. September ihre Schullaufbahn an 28 Grundschulen und Schulen mit Grundschulteil und in voraussichtlich 85 ersten Klassen. In die Klassenstufe 5 starteten 1.658 Schülerinnen und Schüler in voraussichtlich 76 Klassen bzw. Stammgruppen. „Erneut ist die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler in Rostock gestiegen“, informiert Senator Steffen Bockhahn. „Allein an kommunal getragene Schulen beträgt der Zuwachs 1.164 Schülerinnen und Schüler. Das entspricht einem Plus von 5,6 Prozent.“ Während die Schülerinnen und Schüler die Ferien genießen konnten, wurden in zahlreichen Schulen Baumaßnahmen umgesetzt. Dies betrifft u.a. die St.-Georg-Schule, die künftigen Schulstandorte der Kooperativen Gesamtschule Südstadt in der Erich-Schlesinger-Straße 37 A und des „Förderzentrums an der Danziger Straße“ in der Maxim-Gorki-Straße 68, aber auch die Berufliche Schule Dienstleistung und Gewerbe, die Grundschule „Lütt Matten“ und den neuen Standort des „Förderzentrums am Wasserturm“ in der Pablo-Picasso-Straße 45.

Im kommenden Schuljahr 2017/18 werden Baumaßnahmen an Schulen und Sportstätten der Hansestadt Rostock im Gesamtvolumen von 16 Mio. Euro umgesetzt“, freut sich Senator Steffen Bockhahn. „Davon werden viele Schulen profitieren können. Auch wenn seit 1990 bis Ende 2016 insgesamt fast 285 Mio. Euro in Schulen und Sportstätten investiert wurden, ist dies nach wie vor ein wichtiger Schwerpunkt für die Hansestadt Rostock. Denn noch immer bedürfen fünf Schulen, 14 Schulsporthallen und fünf Sportfreianlagen einer umfangreichen Sanierung.“ Dagegen konnten seit 1990 General- und Teilsanierungen an 39 Schulen, 37 Schulsporthallen und 31 Sportfreianlagen abgeschlossen werden.  Die Hansestadt Rostock ist als Schulträgerin für die technische Absicherung des Unterrichts an den kommunal getragenen Schulen zuständig. Dazu gehören die Gebäude und ihre Ausstattungen, aber auch die Schulbücher und weitere Lernmaterialien. Während die Besetzung der Schulsekretariate sowie die Aufgaben der Hausmeister, Hallen- und Sportplatzwarte in kommunaler Verantwortung liegen, befinden sich sämtliche pädagogische Aufgaben in der Zuständigkeit des Landes Mecklenburg-Vorpommern, für die Hansestadt Rostock vertreten durch das Staatliche Schulamt Rostock.

Touristische Neuigkeiten aus Mecklenburg-Vorpommern

Wiedereröffnung des Runge-Hauses in Wolgast

Runge-200x300Seit Ende Juli dieses Jahres steht das Runge-Haus in Wolgast wieder für Besucher offen. Die Geburtsstätte Philipp Otto Runges (1777-1810), eines Vertreters der Romantik, würde umfänglich restauriert und lädt erneut als Museum Gäste in die Stadt vor den Toren der Insel Usedom. Besucher können das Leben und Wirken Runges in zwölf Räumen erkunden und dafür auch einen Audio-Guide – in deutscher, englischer und polnischer Sprache – nutzen. Im Erdgeschoss wird die Biografie des Künstlers anhand vieler Zitate vermittelt, die durch seinen Bruder in einer Sammlung von Briefen und Schriften erhalten sind. Die ehemaligen Wohnräume im ersten Stock sind unterschiedlichen Themen, unter anderem der Farbenlehre oder der Romantik gewidmet. Zudem gibt es unter anderem Kopien seiner bekanntesten Werke, beispielsweise „Elternbildnis“ oder „Ruhe auf der Flucht“, und einen kleinen Film zu sehen. Im Runge-Wohnzimmer befindet sich eine Galerie, die wechselnde Ausstellungen präsentiert. Die Investitionskosten betrugen 77.000 Euro und wurden getragen vom Land Mecklenburg-Vorpommern, der Stadt Wolgast, der Ostdeutschen Sparkassen- und der Hermann Reemtsma Stiftung. Weitere Informationen: www.museum.wolgast.de

Karpfen, Hecht und Zander – Neue Angelkarte für die Mecklenburgische Seenplatte

Titel-Angelkarte-174x300Eine neue Angelkarte mit dem Titel „Angeln im Land der 1000 Seen“ präsentiert 15 angeltouristische Anbieter in der Mecklenburgischen Seenplatte, darunter zehn, die das Qualitätssiegel „Angelurlaub MV – Geprüfte Qualität“ des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern tragen. Die Karte ist als Gemeinschaftsprojekt des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, des Tourismusverbandes Mecklenburgische Seenplatte, der Mecklenburgischen Kleinseenplatte Touristik GmbH und der Waren (Müritz) Kur- und Tourismus GmbH in Kooperation mit dem Angelmagazin „Rute & Rolle“ entstanden und liefert auch Informationen zum Erwerb von Angelkarten und Touristenfischereischeinen.

Die Angelkarte kann beim Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern unter www.auf-nach-mv.de/prospekte bestellt werden. Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de/angeln

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Aktivherbst Rügen auf Deutschlands größter Insel

Aktivherbst_Titel-151x300Mit dem so genannten Aktivherbst lädt die Insel Rügen im September und Oktober 2017 zu rund 300 Veranstaltungen zum Anschauen oder Mitmachen rund ums Laufen, Radfahren und Wandern ein. Damit möchte sich Deutschlands größte Insel einmal mehr als Urlaubsziel für Aktive etablieren.

Zu den Höhepunkten im Rahmen des Aktivherbstes zählen unter anderem der Ironman 70.3 Rügen im Ostseebad Binz am 10. September, der Rügenbrücken-Marathon am 14. Oktober, das Radspektakel Tour d‘ Allée vom 14. bis 15. Oktober sowie die Veranstaltungen im Rahmen des Wanderherbstes zwischen dem 13. und 22. Oktober.

Ein Programmheft, das als gedruckte Broschüre in den Touristinformationen und Kurverwaltungen der Insel erhältlich ist, listet alle Termine. Es steht unter www.ruegen.de/aktivherbst.html zum Herunterladen zur Verfügung.