Archiv für 1. September 2017

Gesundheitspreis MV sucht innovative Projekte für chronisch kranke Kinder

Innovationswettbewerb geht in die dritte Runde

Wellness für Kinder - oder auch wie man schwimmen lernt..., Foto: Joachim Kloock

Entspannen beim Schwimmen, Foto: Joachim Kloock

Schwerin/Rostock, 1. 9. 2017 – Bereits zum dritten Mal schreibt die Selbstverwaltung der AOK Nordost zusammen mit der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern den Gesundheitspreis Mecklenburg-Vorpommern aus. Die Auszeichnung, die seit dem Jahr 2013 alle zwei Jahre vergeben wird, steht unter der Schirmherrschaft von Gesundheitsminister Harry Glawe und ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert. Das diesjährige Wettbewerbsthema lautet: „Damit können wir leben. Unser Beitrag für chronisch kranke Kinder und deren Familien.“ Unter diesem Motto werden innovative, praxiserprobte Projekte, Modelle oder zukunftsweisende Versorgungskonzepte gesucht, die den Lebens- und Versorgungsalltag für chronisch kranke Kinder und Jugendliche sowie für deren Familien leichter machen. „Der Preis macht durch seinen Schwerpunkt in besonderer Weise auf ein sensibles und immer bedeutender werdendes Thema aufmerksam. Umso wichtiger ist es, betroffenen Familien durch kreative Projekte das gemeinsame Leben zu erleichtern und sie gesamtgesellschaftlich noch besser zu unterstützen. Manchmal sind schon es kleine und einfache Ideen, die den Alltag für Betroffene erheblich erleichtern“, sagt der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Chronische Krankheiten bei Kindern und Jugendlichen stellen sowohl für die Betroffenen als auch für deren Familien eine hohe Belastung im Alltag dar – und sie nehmen zu. Betroffene Eltern wünschen sich neben einer guten medizinischen und pflegerischen Versorgung entsprechende problembegleitende, familienorientierte und psychosoziale Versorgungsangebote. Ziel des Gesundheitspreises ist es deshalb, Initiativen zu finden und bekannt zu machen, die beispielhaft zeigen, wie chronisch kranke Kinder und Jugendliche besser in die Gesellschaft integriert werden können. Ein Weg dabei ist die aktive Öffnung von Freizeiteinrichtungen oder Vereinen für diese Kinder und Jugendlichen. Neben Ärztinnen und Ärzten, Schulen und Kitas können sich auch Sportvereine des Kinder- und Jugendsportes, Krankenhäuser und Rehabilitationskliniken mit Kinder- und Jugendausrichtung, Selbsthilfegruppen, sozialpädiatrische Zentren und sonstige Akteure der Kinder- und Jugendarbeit an dem Innovationswettbewerb beteiligen. Über die Bewerbungen und die Verteilung des Preisgeldes entscheidet eine unabhängige Jury, die aus Wissenschaftlern, Pädagogen, Ärzten und anderen Gesundheitsexperten besteht.

„Chronisch kranke Kinder und Jugendliche sind besonders auf koordinierte und abgestimmte Leistungen angewiesen. Es muss uns gelingen, die Schnittstellen bei der medizinischen und pflegerischen Versorgung von chronisch kranken Kindern und Jugendlichen besser mit dem gesamten Lebensumfeld der Betroffenen abzustimmen“, appelliert Dr. Andreas Crusius, Präsident der Ärztekammer M-V. „Der diesjährige Gesundheitspreis soll helfen, beispielgebende Aktivitäten einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen und zur Umsetzung weiterer Projekte anregen.“ Auch Frank Michalak, Vorstand der AOK Nordost, betont: „Für das Wohl chronisch kranker Kinder ist es enorm wichtig, dass die Familie und das soziale Umfeld als stabilisierender Rahmen wirken können. Deshalb brauchen wir bei der Versorgung chronisch kranker Kinder und Jugendlicher familienorientierte Lösungen und breite Netzwerke im ganzen Land. Ich bin überzeugt, dass wir mit unserem diesjährigen Gesundheitspreis innovative Denkansätze und Modelle finden werden, um bei diesem Thema neue Wege gehen zu können. 

Einsendeschluss

Bewerbungen können bis Ende Dezember 2017 an die Geschäftsstelle des Gesundheitspreises bei der AOK Nordost gesundheitspreis.mv@nordost.aok.de gesandt werden.

Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen finden Sie im Internet unterwww.aok.de/nordost/gesundheitspreis und www.aek.de.

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Auszubildende bei den MV WERFTEN begrüßt – Schiffskabinenproduktion startet

Fachkräftenachwuchs durch Auszubildende gesichert – Kabinenproduktion schafft Jobs in MV

Schiffskabine, Foto: Martina Wichor

Schiffskabine/Fähre, Foto: Martina Wichor

Die MV WERFTEN Gruppe investiert weiter in den eigenen Fachkräftenachwuchs. Heute startet für 90 neue Auszubildende und 12 Studenten, die ein duales Studium absolvieren, das Ausbildungsjahr. „Das ist ein wichtiger Beitrag für die eigene Fachkräftegewinnung und vor allem auch Fachkräftesicherung im Unternehmen. Die Schaffung von Ausbildungsplätzen ist auch ein klares Bekenntnis für die Region und für den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe anlässlich des Ausbildungsstarts.

Ausbildung und Duales Studium wird angeboten

Die drei Werftstandorte in Wismar, Stralsund und Rostock sind von den IHKs in MV mehrfach als TOP Ausbildungsbetrieb geehrt worden. Neben den Ausbildungsrichtungen Anlagenmechaniker, Konstruktionsmechaniker, Fertigungsmechaniker, Industrieelektriker für Betriebstechnik und Mechatroniker wird von den MV WERFTEN auch ein Duales Studium Maschinenbau angeboten. „MV WERFTEN bieten eine ganze Palette von Ausbildungsmöglichkeiten an. Gut qualifizierte und motivierte Auszubildende und Mitarbeiter sind das Herz eines jeden Unternehmens. Nur durch diese lassen sich bestehende, wettbewerbsfähige Strukturen erhalten und eine erfolgreiche Wirtschaftsentwicklung sicherstellen“, so Glawe weiter.

Unternehmen investiert in die Kabinenfertigung

Darüber hinaus ist in Wismar heute bei der MV WERFTEN Fertigmodule GmbH offiziell der Produktionsstart der Kabinenproduktion für die sogenannte „Global Class“ erfolgt. Insgesamt werden rund 3.400 Kabinen pro Schiff gebaut. Darüber hinaus werden für die Endeavor Class (Megayachten) Crewkabinen, etwa 150 pro Schiff, gefertigt. An der Westtangente in Wismar sollen auf einer Fläche von 9.000 Quadratmeter Kabinen vor allem für große Schiffe gefertigt werden. Die MV WERFTEN Fertigmodule GmbH investiert mehr als 17 Millionen Euro in die Kabinenfertigung. „Bis zu 200 Arbeitsplätze sind hier vor Ort in den kommenden Jahren perspektivisch geplant. Das sind Jobs im verarbeitenden Gewerbe, die unser Land dringend braucht“, betonte Wirtschaftsminister Glawe weiter. Die Global Class und die Endeavor Class werden ab 2018 bei MV WERFTEN in Wismar, Rostock und Stralsund gebaut. Die Kabinen werden als komplett vormontierte Module zu den Werften geliefert und dort installiert.

Velo Classico Germany swingt in Ludwigslust

Retro-Rad-Veranstaltung geht in dritte Runde / Etwa 300 Teilnehmer erwartet / Erstmals Swing-Tanzkurse im Angebot

Velo Classico Germany

Velo Classico Germany, Foto: Florian Selig

Mecklenburg-Vorpommern ist am 16. und 17. September 2017 erneut Austragungsort der Retro-Rad-Veranstaltung Velo Classico in und um Ludwigslust. Zur dritten Auflage werden rund 300 Teilnehmer erwartet. Mitmachen kann jeder, der Kultur- und Naturerlebnisse miteinander verbinden möchte und auf Rädern fährt, die bereits einige Jahre auf dem Buckel haben. Neu: Am Vorabend des Radspektakels können Gäste an einem Dinner im Jagdsaal des Barockschlosses Ludwigslust teilnehmen. Die Strecken führen größtenteils auf nicht befestigten Straßen durch pittoreske Naturlandschaften südlich von Schwerin, zu und vorbei an typisch mecklenburgischen Dörfern und historischen Stätten, darunter CrivitzParchimGrabow, Jasnitz, Göhlen und Kummer. Drei Touren stehen zur Auswahl: Die Helden-Runde über 150 Kilometer, die 90 Kilometer lange Liebhaber-Runde und die Genießer-Runde, bei der 46 Kilometer für eine erfolgreiche Teilnahme absolviert werden müssen. Entlang der Strecken werden Radler mit regionalen Produkten versorgt – mit Brot aus der Mühlenbäckerei aus Medewege, Wildspezialitäten aus dem Forstamt Schildfeld oder Käsepralinen aus Kummer. Wer kein altes Rad zur Hand hat und auch nicht über entsprechende Vintage-Kleidung verfügt, nimmt an der Genießer-Runde teil, die offen ist für alle Interessierten.

Die Velo Classico Germany ist eine Hommage an die klassische Mode und die alten Zeiten des Radsports. Mit ihr sollen Bilder aus frühen Tagen der Tour de France und des Giro d’Italia wachgerufen werden. Neben dem sportlichen Aspekt gibt es ein umfangreiches Kulturprogramm. So werden im Rahmen der Velo Classico Germany erstmals auch Swing-Tanzkurse angeboten. Zudem gibt es einen Teilemarkt für diejenigen, die ihr altes Rad wieder herausputzen möchten, eine Schau mit Zeichnungen des in Berlin lebenden und durch seine Skizzenbücher berühmt gewordenen Allen Shaw und eine Fahrradausstellung mit dem Titel „200 Jahre Fahrrad“ im Ludwigsluster Rathaus. Am 16. September werden darüber hinaus um 14.00 Uhr sowie um 16.00 Uhr geführte Touren im Ludwigsluster Schlosspark angeboten. Tags darauf werden bei den „Best-in-Show-Wettbewerben“ einige Teilnehmer für ihre originellen Outfits und Fahrräder prämiert. Das Programm sowie Karten gibt es unter www.veloclassico.de. 

Erweiterung der Dialyse und Endoskopie im Klinikum Karlsburg

Möglichkeiten der Patientenbehandlung in Karlsburg insgesamt weiter aufgewertet und deutlich verbessert

Klinikum Karlsburg, Foto: gemeinfrei

Klinikum Karlsburg, Foto: gemeinfrei

31.8.2017 – In Karlsburg soll die Dialyseabteilung umgebaut werden. Aufgrund des Neubaus des Diabetes-Innovationszentrums sollen freigezogene Zimmer zu einer einheitlichen Dialyseabteilung mit zusammenhängenden Untersuchungsräumen umgebaut werden. Ebenso ist eine einheitliche Endoskopieabteilung im Klinikum geplant. „Mit dem Vorhaben wird den Bedarfen des Klinikums und der Patientennachfrage noch stärker Rechnung getragen. Dialyse- und Herzklappenpatienten können so noch optimaler behandelt werden. Damit werden die Möglichkeiten der Patientenbehandlung in Karlsburg insgesamt weiter aufgewertet und deutlich verbessert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Donnerstag vor Ort.

Dialyseabteilung und Endoskopieabteilung sollen entstehen

Konkret sollen vier Zimmer entkernt und umgebaut werden. Acht Dialyseplätze werden mit entsprechender medizinischer Ausstattung entstehen. „Aufgrund der zunehmenden Alterung der Bevölkerung, des demografischen Wandels und durch den medizinischen Fortschritt und steigender Risikofaktoren für nierenschädigende Erkrankungen ist von einem wachsenden Bedarf an Dialysebehandlungen auszugehen“, so Glawe weiter. Darüber hinaus werden die jetzigen Dialyseräume mit den vorhandenen Nebenräumen zu einer Endoskopieabteilung mit zusammenhängenden Räumen umgebaut werden. Gegenwärtig erfolgen die Untersuchungen an verschiedenen Stellen der Klinik. „Das diagnostische Spektrum der Herzpatienten durch endoskopische Untersuchungen hat sich in den vergangenen Jahren stetig erweitert. Das ist auch besonders wichtig, wenn es um die Spezialversorgung von Patienten mit multiresistenten Keimen geht“, erläuterte Gesundheitsminister Glawe.

Wirtschafts- und Gesundheitsministerium unterstützt vor Ort

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe hat für das Vorhaben einen Fördermittelbescheid im Klinikum übergeben. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 1,17 Millionen Euro. Das Gesundheitsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln des Landeskrankenhausgesetzes Mecklenburg-Vorpommern mit 927.000 Euro.

Städtebauförderprogramm MV 2017 bekanntgegeben

Umgebung von Barth (2), Foto Joachim Kloock

Wohnen, Foto: Joachim Kloock

31.8.2017 – Rund 62 Millionen Euro, davon rund 31 Millionen Euro Bundesmittel, stellt das Land Mecklenburg-Vorpommern im Programmjahr 2017 für die Städtebauförderung bereit. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies rund 10 Millionen Euro mehr. „Nach Prüfung aller eingereichten Projekte werden wir aus dem Städtebauförderprogramm 2017 rund 150 Projekte in 36 Fördergebieten in 24 Kommunen fördern. Darüber hinaus wird der Rückbau von ca. 700 dauerhaft leer stehenden Wohnungen in zehn Gemeinden des Landes unterstützt“, so Infrastrukturminister Christian Pegel. Im Rahmen der Städtebauförderung werden sechs Bund-Länder-Programme umgesetzt:

– Stadtumbau Ost mit Aufwertung und Rückbau
– Denkmalschutz Ost
– Soziale Stadt
– Aktive Stadt- und Ortsteilzentren
– Kleinere Städte und Gemeinden sowie
– das neue Programm Zukunft Stadtgrün.

Gefördert werden in diesem Jahr unter anderem:

  • der Neubau der Kindertagesstätte „3 Kitas – 2 Sprachen – 1 Weg“ in Heringsdorf
  • Modernisierung und Neubau von Schulen wie die Sanierung der Erich-Weinert- und der Friedensschule in Schwerin, der Erweiterungsbau im Grundschulzentrum Boizenburg und die Sanierung der Regionalschule Nord in Neubrandenburg
  • Modernisierung und Neubau von Spiel- und Sportanlagen wie die Sanierung der Turnhalle III in Greifswald Schönwalde II, der Neubau einer Sport- und Freizeitanlage Kopernikusstraße in Neubrandenburg und die Modernisierung der Sporthalle an der Walter-Butzek-Straße 2 in Rostock-Dierkow
  • die Sanierung zum Erhalt denkmalgeschützter Gebäude beispielsweise in Grabow, Greifswald, Güstrow, Ludwigslust, Parchim, Stralsund und Wolgast
  • Sanierung und Umgestaltung von Straßen, Wegen und Plätzen wie die Kastanienstraße in Bad Doberan, die Badstüberstraße in Barth, der Kirchenplatz (3. Bauabschnitt) in Ludwigslust, die Teichstraße / Mühlenstraße in Malchin, die Augustastraße in Neustrelitzsowie die Ballastkiste und Knöchelsöhren in Stralsund
  • Freiflächengestaltung zum Beispiel im Umfeld der Kirche St. Georgen und Mönchhof in Parchim sowie ein Bauabschnitt zur Gestaltung der Stadtmauer in Anklam
  • Rückbau von Wohnungen unter anderem in Schwerin Lankow, Friedland Innenstadt, Stavenhagen, Strasburg und Grimmen

Hintergrund

Deutschlandweit unterstützt der Bund Länder und Kommunen im laufenden Jahr mit Bundesfinanzhilfen auf Rekordniveau von 790 Millionen Euro. Die Bundesmittel sind Teil der Förderung, die die Kommunen vom Land erhalten. Dazu sagte Bundesbauministerin Barbara Hendricks: „Wir stellen den Ländern in diesem Jahr so viel Mittel für die städtebauliche Förderung zur Verfügung wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Gemeinsam mit den Ländern unterstützen wir damit die Städte und Gemeinden bei der Herausforderung, sich an die demografischen, ökonomischen und ökologischen Veränderungen städtebaulich anpassen zu können. Damit stärken wir auch die soziale Stadtentwicklung und das soziale Miteinander in unseren Quartieren.“ Im Jahr 2017 werden die erfolgreichen Programme der Städtebauförderung – Soziale Stadt, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren, Stadtumbau, Städtebaulicher Denkmalschutz und Kleinere Städte und Gemeinden – mit einem Volumen von 740 Millionen Euro fortgeführt und um das 50-Millionen-Euro-Programm Zukunft Stadtgrün mit dem Förderschwerpunkt urbanes Grün erweitert. Die Mittel für die Programme Soziale Stadt und Stadtumbau wurden um 90 Millionen Euro erhöht.

Tickets für Fifty-Fifty-Taxi sehr gefragt

jugendtaxi fŸr rostock*2, Pressestelle Hansestadt RostockDie Jugendlichen in Mecklenburg-Vorpommern interessieren sich stark für die Fifty-Fifty-Tickets, mit denen sie Taxis zum halben Preis benutzen können. Allein in diesem Jahr wurden bis 31. Juli 17.621 Tickets verkauft. Im gesamten Jahr 2016 waren es 28.721 Tickets. „Jedes verkaufte Ticket ist ein Stück mehr Verkehrssicherheit für junge Menschen“, sagt Landesverkehrsminister Christian Pegel. „Das Angebot hat sich als beliebte Alternative für jugendliche Nachtschwärmer besonders im ländlichen Raum etabliert.“ Das Ticket ist seit 1998 eine Initiative des Landes Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen der Verkehrssicherheit. Das Verkehrsministerium stellt dafür jährlich bis zu 90.000 Euro zur Verfügung. Mit dem Ticket können Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 25 Jahren an Wochenenden, gesetzlichen Feiertagen und deren Vorabenden Taxis zum halben Preis benutzen. Sie kaufen für jeweils 2,50 Euro Gutscheine im Wert von fünf Euro, mit denen sie in den teilnehmenden Taxis bezahlen können. „Wir wollen, dass junge Menschen entspannte Wochenenden verbringen und sicher zur Disko und wieder nach Hause kommen“, sagte Christian Pegel. Die Tickets gibt es in den Service-Centern der Krankenkasse AOK in Mecklenburg-Vorpommern als einem der Partner der Aktion. Dazu zählen auch der Radiosender Antenne MV, der Landesverband für das Taxi- und Mietwagengewerbe sowie mehrere Taxi-Unternehmen und Taxi-Zentralen, die das Ticket bewerben. Schulberater der AOK informieren zudem in den Schulen über die Initiative. Die Fifty-Fifty-Tickets werden verkauft, so lange das Budget von 90.000 Euro ausreicht. 2016 wurden davon 81.620 Euro abgerufen.