Archiv für 31. Juli 2017

Große Freude im Zoo Rostock über ein kleines Orang-Utan-Mädchen

Die Vorfreude und Zuversicht waren groß. Für Ende August wurde Nachwuchs im DARWINEUM erwartet. Nun hatte es die 13-jährige Orang-Utan-Dame Hsiao-Ning doch etwas eiliger. Am Montag (24. Juli) hat sie um 10.25 Uhr ihr erstes Baby zur Welt gebracht. Das kleine Mädchen ist das insgesamt zehnte Orang-Utan-Jungtier im Rostocker Zoo. Vor vier Jahren wurde Surya als erster Nachwuchs bei den Rostocker Menschenaffen im DARWINEUM geboren. „Wir sind alle positiv überrascht und glücklich darüber, wie gut und reibungslos die Geburt und die ersten Tage mit dem Baby verlaufen sind“, sagte heute Kuratorin Antje Zimmermann. „Die Geburt verlief sehr schnell und ohne jegliche Komplikationen“, informierte Tierpfleger Tobias Pollmer, der den Geburtsvorgang beobachten konnte. „Das Baby wurde sofort von der Mutter angenommen und versorgt. Hsiao-Ning hat sich von der ersten Sekunde an sehr achtsam und zärtlich um ihr Kleines gekümmert.“

Süßes Verwöhnprogramm

Die kritische Phase betrifft eigentlich vor allem den Moment der Geburt und die Minuten danach. Da es für Hsiao-Ning das erste Jungtier und sie selbst eine Handaufzucht ist, war es für die Tierpfleger ein unglaublich spannender Augenblick. Anschließend konnte sich die frischgebackene Mutti von der Geburt erholen, eine Beziehung zu ihrem Nachwuchs aufbauen und mit dem Säugen beginnen. Sie wird von ihren Tierpflegern mit ihren Lieblingsspeisen, beispielsweise Bananen und weiterem süßen Obst, verwöhnt. Sie bekommt viel zu trinken, damit auch die Muttermilch gut fließen kann. Hsiao-Ning macht einen sehr zufriedenen und entspannten Eindruck und war am Donnerstag das erste Mal mit ihrem Baby auf der Anlage. Auch Papa Sabas und ihre Schwester Dinda haben vorbildlich reagiert. Sabas hat sich den Familienzuwachs kurz angesehen und sich dann wieder dem Tagesgeschehen zugewandt. Tante Dinda interessiert sich sehr für das Baby und darf es auch aus der Nähe bestaunen. Das Baby wiegt schätzungsweise 1,5 kg und wird erst später untersucht. „Im Urwald ist auch kein Tierarzt in der Nähe, wir lassen die Mutter da ganz in Ruhe“, betonte die Kuratorin. Aktuell braucht Hsiao-Ning noch viel Ruhe und wird deshalb auch die nächsten zwei, drei Wochen noch nicht regelmäßig im DARWINEUM zu sehen sein.“ Schon bald sollen auf der Zoo-Facebookseite die Namensvorschläge der Tierpfleger zur öffentlichen Abstimmung gestellt werden.

Die Eltern Hsiao-Ning und Sabas

Hsiao-Ning ist am 31. August 2003 in Monkey World im englischen Dorset geboren. Die sensible und etwas schüchterne Hsiao-Ning ist eine Handaufzucht aus einem Orang-Utan-Kindergarten. Ihr Partner Sabas ist der am 24. September 2003 in Rostock geborene Sohn von Sunda und Ejde. Mit dem Wechsel vor fünf Jahren ins DARWINEUM wurde Sabas erstmals von seinen Eltern getrennt, um eine eigene Familie zu gründen. Diese ist nun um das erste Kind der Beiden gewachsen. Zur Gruppe des 13-Jährigen gehören Hsiao-Nings ebenfalls eher ruhige Schwester Dinda (11). Im Nachbargehege leben Sabas Eltern Sunda (40) und Ejde (36) sowie ihr Kind Surya (4) und Miri (12).

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Erstes internationales Filmfestival auf Rügen

Vom 4. bis 8. Oktober werden Streifen aus neun Ostseeanrainerstaaten gezeigt

Logo_RFF_2016-300x300Mit dem 1. Rügen International Film Festival gibt es auf Deutschlands größer Insel ein neues Format für Cineasten und alle, die das Genre lieben. Vom 4. bis 8. Oktober veranstaltet die Baltic International Filmfestival gGmbH im Auftrag der Kulturstiftung Rügen Filmvorführungen an acht Spielorten auf Rügen, in Greifswald und in Stralsund: in der Wasserferienwelt „Im Jaich“, auf der Seebrücke Sellin, im Grundtvighaus in Sassnitz, im Theater und Marstall in Putbus, im Cliff Hotel Sellin, in der Museumswerft Greifswald sowie in der Kulturkirche Stralsund. Gezeigt werden Filme aus neun Ostseeanrainerstaaten, darunter bewegende Schicksale, alternative Lebensentwürfe und faszinierende Landschaften. Die Vorführungen werden von einem kulturellen Rahmenprogramm aus Matinées, Galas, Talkrunden und Events flankiert. Unterkünfte vermittelt die Tourismuszentrale Rügen unter http://www.ruegen.de. Thematischer Schwerpunkt des Festivals ist Polen. Der Eröffnungsfilm Trugspur, eine Vorabaufführung der neuesten Folge des Usedom-Krimis mit Katrin Sass, spielt auf der Zwei-Länder-Insel. Eine Programmübersicht gibt es unter www.ruegenfilmfestival.de.

Weitere Informationen: www.ruegen.de

Burmé ist neues Gourmet-Event in der Mecklenburgischen Seenplatte

Mehr als 25 Küchenkünstler präsentieren auf der Burg Penzlin ihr Können

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Burg Penzlin. Foto: TMV/Grundner

Haute Cuisine auf der Burg: Mit der Veranstaltung „Burmé“ steht Genießern am 17. September ein besonderer Tag bevor. Auf der Burg Penzlin wird von 10.30 Uhr bis 20.00 Uhr ein kulinarisches Event der Extraklasse ausgerichtet. Sterneköche des Landes kochen für Gäste. Zudem gibt es eine Genussmeile, auf der sich zahlreiche regionale Produzenten präsentieren, sowie Workshops, auf denen Teilnehmer ihre Kochkünste verfeinern können. Diese tragen viel versprechende Namen wie „Nice to meat you“, bei dem es um die richtige Fleischzubereitung geht, „Die Praline als süße Versuchung“, ein Schokoladenworkshop mit Sternekoch Stefan Frank, oder „Elementarteilchen“, ein Brotbackkurs mit Bäckermeister Christoph Hatscher. Einlass zum Gourmet-Event erhalten Gäste durch ein Burgtor. Die Karten für Burmé sind für 150 Euro pro Person erhältlich und beinhalten die Teilnahme am Event, alle alkoholfreien und drei alkoholische Getränke, Kaffee, die Teilnahme an den Workshops, eine Führung durch die Burg Penzlin und die St.-Marien-Kirche sowie einen Parkplatz. Unterkünfte in der Mecklenburgischen Seenplatte vermittelt der gleichamige Tourismusverband unter www.mecklenburgische-seenplatte.de. Weitere Informationen: www.dle-mv.de

Nutzungskonzept für das Erlebniszentrum Lokschuppen in Pasewalk geplant

Lokschuppen ist touristischer Anziehungspunkt mit attraktiven Freizeitmöglichkeiten für die ganze Familie

Position langfristig und für die Zukunft ausbauen

Die Stadt Pasewalk (Landkreis Vorpommern-Greifswald) plant die Erarbeitung eines Nutzungskonzeptes für den „Lokschuppen“. Das Erlebniszentrum wird als Eisenbahnmuseum, Veranstaltungsort und Herberge genutzt. „Der Lokschuppen ist für Pasewalk und die Region ein touristischer Anziehungspunkt mit attraktiven Freizeitmöglichkeiten für die ganze Familie. Diese gute Ausgangsposition gilt es systematisch auszubauen, um den Standort langfristig und zukunftsorientiert zu sichern“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort bei Übergabe eines Fördermittelbescheides.

Museum mit Übernachtungsmöglichkeiten im ehemaligen Regierungszug der DDR – hohes ehrenamtliches Engagement des Vereins „Lokschuppen Pomerania e.V.“

Eigentümer des Lokschuppens ist die Deutsche Bahn AG; als Betreiber fungiert seit 2003 der Verein „Lokschuppen Pomerania e.V.“. Der 1896 in Betrieb genommene Halbrundschuppen mit 25 Strahlengleisen und einer überdachten Fläche von rund 6.000 Quadratmetern, Dampflokomotiven sowie vielen Schienenfahrzeugen, Draisinen und Modellen ist heute ein Erlebniszentrum für Besucher. Ein Wasserturm beherbergt eine umfangreiche Ausstellung von Fernmelde- und Nachrichtentechnik der Deutschen Reichsbahn. Zu den Besonderheiten gehören die Übernachtungsmöglichkeiten in den Schlafwagen des ehemaligen Regierungszuges der DDR. „Dank des hohen ehrenamtlichen Engagements der Aktiven im Verein ´Lokschuppen Pomerania e.V.´ ist es gelungen, den Standort attraktiv zu gestalten. Das Nutzungskonzept soll dabei helfen, die kulturellen und touristischen Angebote vor Ort weiter aufzuwerten. So können weitere Gäste zu einem Ausflug nach Pasewalk motiviert werden“, sagte Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von 36.000 Euro. Die Gesamtkosten betragen 48.000 Euro.

Informationen zu touristischen Ankünften und Übernachtungen

In Mecklenburg-Vorpommern insgesamt gab es nach Angaben des Statistischen Amtes in der Zeit von Januar bis Mai 2017 mehr als 2,3 Millionen Ankünfte und knapp 8,2 Millionen Übernachtungen. Davon entfielen auf den Landkreis Vorpommern-Greifswald rund 446.000 Ankünfte und knapp 1,7 Millionen Übernachtungen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag im Landkreis Vorpommern-Greifswald mit 3,8 Nächten über dem Landesschnitt von 3,5 Nächten.