Hauptrettungsturm im Ostseebad Koserow offiziell in Betrieb genommen

Attraktivität der Region wird für Einheimische und Gäste nachhaltig verbessert

Rettungsschwimmer Lars Hennig und Dr. Gladys Liehr beziehen Posten auf dem Wasserwacht-Turm 3 in Warnemünde, Foto: Joachim Kloock

Rettungsschwimmer, Foto: Joachim Kloock

Der neue Rettungsturm im Ostseebad Koserow (Insel Usedom) ist am Montag offiziell von Wirtschaftsminister Harry Glawe eröffnet worden. „Mit der Inbetriebnahme des neuen Rettungsturmes wird sich die Attraktivität des Ostseebades Koserow für Einheimische und Gäste nachhaltig erhöhen. Die am Turm stationierten Rettungsschwimmer erhalten bessere Arbeitsbedingungen. Ihnen steht jetzt mehr Fläche zur Betreuung der Badegäste zur Verfügung. Und mit der Verlegung des Rettungsturms an den Haupteingang des Strandes ist für die Rettungsschwimmer ein schnelleres Ankommen bei den Badegästen möglich“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Neuer Rettungsturm steht am Haupteingang zum Strand – Fuhrpark der Rettungsschwimmer wird erweitert

Der bislang genutzte Rettungsturm befand sich direkt über der Seebrücke und war nur über diese zu erreichen. Der neue Turm steht nun am Haupteingang zum Strand, etwa 100 Meter von der Seebrücke entfernt. Von Anfang Mai bis Mitte September sollen im gesamten Strandbereich an insgesamt fünf Rettungstürmen täglich zwischen 11 und 13 Rettungsschwimmer aktiv sein. Die Überwachung des Badestrandes hat der Arbeiter Samariter Bund (ASB) seit vielen Jahren inne. „Um die wertvolle Arbeit der Rettungsschwimmer noch weiter zu erleichtern, wird heute auch der Fuhrpark erweitert. Ein neuer Jetski vom Arbeiter Samariter Bund und ein von der Gemeinde angeschafftes Quad unterstützen zukünftig die Arbeit der Rettungsschwimmer“, sagte Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 192.000 Euro. Insgesamt belaufen sich die Investitionen auf knapp rund 240.000 Euro. 

Neue Strandtreppen am Streckelsberg nach Sturmhochwasser gebaut

Im Zusammenhang mit den durch das Sturmhochwasser verursachten Schäden in der Gemeinde Ostseebad Koserow hatte das Wirtschaftsministerium jüngst die Reparatur von zwei Holztreppen am Streckelsberg und den Ersatz der zerstörten Treppe an der Steilküste unterstützt. Die Gesamtkosten beliefen sich auf etwa 1,02 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium förderte die Vorhaben mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von rund 892.000 Euro.

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