Laserschweiß-Unternehmen investiert in Galliner Betriebsstätte

Unternehmen hat sich starke Marktposition erobert – Entwicklung neuer Verfahren – 30 Arbeitsplätze werden gesichert und fünf neue Jobs geschaffen

Laserschweißen, Foto: www.laser-team.de

Laserschweißen, Foto: http://www.laser-team.de

Die Laser Team Gesellschaft für innovative Schweiß- und Schneidtechnik mbH aus Gallin (Landkreis Ludwigslust-Parchim) plant eine Erweiterung ihrer Produktionskapazitäten. „Die Laser Team Gesellschaft hat sich mit ihrer spezialisierten Lohnfertigung eine starke Marktposition erobert. Jetzt soll in den Maschinenpark investiert werden, um weitere Schweißverfahren anzubieten. Mit der Erweiterung werden 30 Arbeitsplätze gesichert und fünf neue Jobs geschaffen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Investitionen in den Maschinenpark sollen für höhere Produktionskapazitäten sorgen

Das Unternehmen be- und verarbeitet im Kundenauftrag Groß- und Kleinserien sowie Einzelteile mittels Lasertechnik. Das Produktionsprofil umfasst Schweiß- und Laserarbeiten, insbesondere Schweißkonstruktionen im Druckbehälterbereich, Laserbearbeitung von Kathodenblechen für die Kupferindustrie sowie Laserfeinbearbeitung. Hauptabnehmer sind nach Unternehmensangaben Betriebe aus ganz Deutschland der Branchen Anlagenbau, Windkraft, Maschinen, Medizintechnik und die Kfz-Zuliefererindustrie. Jetzt soll in den Maschinenpark investiert werden, unter anderem mit einer Walzenrichtanlage, einer Laserschneidanlage und einer automatischen Laserschweißanlage. Zusätzlich ist ein neues automatisches, platzsparendes Blechlagersystem vorgesehen, um die Lagerkapazitäten zu erhöhen und besser zu ordnen. „Das Unternehmen setzt einen Schwerpunkt in die Entwicklung neuer Verfahren, um auch kontinuierlich neue Märkte zu erschließen. Durch die nun geplanten Investitionen kann eine höhere Produktionskapazität erreicht werden. Auf Kundenwünsche kann noch individueller und flexibler reagiert werden“, so Glawe weiter.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) mit rund 321.000 Euro. Insgesamt belaufen sich die Investitionen des Unternehmens auf rund 1,6 Millionen Euro.

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