Mecklenburg-Vorpommern verbessert Einspeisung erneuerbarer Energien

Stadtwerke Rostock Aktiengesellschaft, Foto: Joachim Kloock

Stadtwerke Rostock AG, Foto: Joachim Kloock

In Mecklenburg-Vorpommern hat sich die Einspeisung erneuerbarer Energien ins Stromnetz erheblich verbessert. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Bericht der Bundesnetzagentur zu „Netz- und Systemsicherheitsmaßnahmen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2016“ hervor. Demnach waren die Übertragungsnetze in Mecklenburg-Vorpommern kaum überlastet, und der Übertragungsnetzbetreiber musste hierzulande die Einspeisung von Strom aus Anlagen zu Erneuerbaren Energien in die Übertragungsnetze kaum herunterregeln. Im Jahr 2016 entfielen auf Mecklenburg-Vorpommern nur 0,6 Prozent aller Einspeisemanagement-Maßnahmen in Deutschland. Im Jahr 2015 hatte der Wert bei 1,3 Prozent gelegen. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, sagte Energieminister Christian Pegel. „Entgegen anders lautenden Gerüchten sind Abregelungen in den Übertragungsnetzen für Mecklenburg-Vorpommern keine relevante Größe.“ Das gilt auch für die kommenden Jahre. Laut Bericht der Bundesnetzagentur stellen Abregelungen auch 2018 und 2019 in Mecklenburg-Vorpommern kein relevantes Problem dar. Den höchsten Wert unter allen Bundesländern wies 2016 Brandenburg auf, auf das 67,7 Prozent aller bundesweiten Abregelungen entfielen. Abregelungen sind notwendig, wenn die Anlagen der erneuerbaren Energien zeitweise mehr Strom produzieren, als die Stromnetze aufnehmen und transportieren können. Konkret bedeutet dies, dass beispielsweise Windkraftanlagen aus dem Wind gedreht werden. Experten sprechen von Einspeisemanagement.

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