Archiv für Juni 2017

Ein Axolotl im Zoo Rostock

Axolotl

Axolotl, Foto: Joachim Kloock

Der Axolotl ist ein aquatil lebender mexikanischer Schwanzlurch aus der Familie der Querzahnmolche, der natürlicherweise nur als Dauerlarve auftritt. Axolotl erreichen die Geschlechtsreife, ohne ihre äußere Larvengestalt zu verändern und eine bei Amphibien sonst übliche Metamorphose zu durchlaufen. Alexander von Humboldt brachte im August des Jahres 1804 als Erster Axolotl nach Europa. Axolotl haben unter guten Bedingungen eine Lebenserwartung von bis zu 20 Jahren. Eine Besonderheit, die der Axolotl etwa mit dem Grottenolm und manchen anderen sogenannten obligat pädomorphen Amphibien gemeinsam hat, ist, dass sie nie richtig erwachsen werden, sondern ihr gesamtes Leben im kiemenatmenden Larvenstadium unter Wasser verbringen. Trotzdem erreichen sie die Geschlechtsreife. Grund für die ausbleibende Umwandlung ist ein angeborener Schilddrüsendefekt: Für die Metamorphose notwendige Hormone können nicht ausgeschüttet werden. Axolotl verfügen über die Fähigkeit, Gliedmaßen, Organe und sogar Teile des Gehirns und Herzens wiederherzustellen. Die Regenerate sind in der Regel keine Verkrüppelungen, sondern vollständig und funktionstüchtig. Nach einer Verwundung bildet sich ein Wundepithel, das auch darunterliegendes Gewebe zur Heilung veranlasst. Nach wenigen Tagen bildet sich bei verlorenen Körperteilen eine Art Regenerationsknospe, aus der das Körperteil nach wächst.

Mit etwa 8 bis 15 Monaten werden Axolotl geschlechtsreif. Im natürlichen Lebensraum liegt die Paarungszeit wohl im Februar, wenn in den Bergen der Schnee schmilzt und kühles Tauwasser die Wassertemperatur der Heimatseen vorübergehend deutlich absenkt. In Aquarien kann es auch zu sonstigen Zeiten zur Fortpflanzung kommen. Die Larven schlüpfen, stark temperaturabhängig, nach ungefähr 15 bis 20 Tagen Embryonalentwicklung. Zunächst zehren sie noch zwei Tage von ihrem Dottervorrat, bevor sie selbständig auf Nahrungssuche gehen. Wildlebende Axolotl ernähren sich als Lauerjäger von Krebstieren, weiteren wasserbewohnenden Wirbellosen (beispielsweise Insektenlarven), kleinen Fischen und dem Laich sowie Jungtieren von anderen Lurchen. Auch der Nachwuchs der eigenen Art gehört zu ihrem Nahrungsspektrum. (Textquelle Wikipedia)

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Veröffentlicht 30. Juni 2017 von Martina Wichor in Auf dieser Seite

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Gläserne Geschöpfe des Meeres – Neue Ausstellung im Darwineum

30.6.2017 – Im Zoo Rostock ist derzeit die Ausstellung „BLASCHKA – Gläserne Geschöpfe des Meeres zu sehen. Ergänzt wird diese mit 150 Jahre alten Glas-Exponaten aus der Zoologischen Sammlung der Rostocker Universität. Der Zoo blickt auf eine überaus erfolgreiche Quallenhaltung und -zucht. Die Ausstellung ist bis Ende August in Rostock zu sehen; sie wird erstmals in einem Zoo gezeigt. Die Sonder-Fotoschau ist den Glasbläsern und „naturwissenschaftlichen Künstlern“ Leopold Blaschka (1822-1895) und seinem Sohn Rudolf Blaschka (1857-1939) gewidmet, die bis 1890 hunderte Glasmodelle von faszinierend geformten Meereslebewesen schufen. Als Anschauungsmaterial fanden die Exponate Eingang in Lehrsammlungen auf der ganzen Welt, so auch in die Rostocker Zoologische Sammlung. Die weltweit bekannten Naturfotografen Heidi und Hans-Jürgen Koch setzten die gläsernen Quallen, Anemonen, Schnecken und Strahlentierchen in Szene; entstanden sind wunderschöne großformatige Fotografien.

Echte Blaschka-Glasmodelle aus der Zoologischen Sammlung

Der Zoo Rostock kooperiert auf vielen Feldern mit der Universität Rostock. Der Rektor der Rostocker Universität, Prof. Wolfgang Schareck, freue sich auf die Ausstellung und die weitere Zusammenarbeit. „Im Bestand der Zoologischen Sammlung unserer Universität gibt es einige echte Blaschka-Glasmodelle, so beispielsweise von einer Qualle, einem Kalmar, einer Krake sowie von Schnecken. Diese Exponate können wir nun im Rahmen der Ausstellung im DARWINEUM einem größeren Publikum präsentieren“, sagte Schareck. Neben dem Institut für Biowissenschaften mit seiner Zoologischen Sammlung ist das Institut für Chemie beteiligt. Glasapparatebauer werden einen Einblick in das Handwerk der Glasbläserei geben. Im Rahmen der Ausstellung gibt es immer donnerstags um 15 Uhr ein Begleitprogramm, bei dem sich interessierte Besucher durch die Fotoschau führen lassen können und ein Glasbläser vor Ort sein Handwerk vorstellt. Darüber hinaus findet jeden ersten Donnerstag im Monat, also am 6. Juli und 3. August um 19 Uhr eine „Nacht der Quallen“ statt. Dort können die Besucher einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen der Quallenzucht im DARWINEUM werfen und erfahren viel Wissenswertes über das spektakuläre Unterwasserleben der „Geschöpfe des Meeres“ (Anmeldung: 0381/20 82 179, Eintritt 8 €, erm. 4 €/Treffpunkt Haupteingang Barnstorfer Ring). Blaschka-Glasmodelle galten in ihrer zerbrechlichen Schönheit schon damals als Wunderwerke, heute sind sie gut gehütete Schätze zoologischer und botanischer Sammlungen vieler Länder. In Berlin, Wien und Utrecht haben die beiden renommierten Tierfotografen Heidi und Hans-Jürgen Koch Glasmodelle der Blaschkas ins Licht gerückt. Ihre bildliche Interpretation erlaubt einen ganz besonderen Blick auf die fragilen Meeresgeschöpfe.

Bild 13: Eröffneten heute die Ausstellung: Prof. Stefan Richter (li.), Rektor Prof. Wolfgang Schareck (re.) und Glasapparatebauer Patrick Quade (2.v.re./alle Uni Rostock) sowie Zoodirektor Udo Nagel.

 

 

Gewässerschutz wird Chefsache: Minister Backhaus wagt Sprung in die Peene

Kampagnenstart von „MEIN WASSER MV“

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Peene bei Stolpe, Foto gemeinfrei

30.6.2017 – Am Sonntag, den 9. Juli 2017, findet der Europäische Flussbadetag „Big Jump“ statt. Überall in Europa wird an diesem Tag ins Wasser gesprungen, gebadet, informiert oder protestiert, um ein Zeichen für den Gewässerschutz zu setzen. In Mecklenburg-Vorpommern wird der Aktionstag passend zum Motto „Wilde Flüsse“ in Stolpe an der Peene durchgeführt. Veranstalter ist das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt. Mit hoffentlich vielen Freiwilligen wird auch Umweltminister Dr. Till Backhaus in den „Amazonas des Nordens“ im Naturpark Flusslandschaft Peenetal springen. Außerdem nimmt der Minister den „Big Jump“ zum Anlass, um eine neue Kommunikationsoffensive seines Ressorts vorzustellen. Mit „MEIN WASSER MV“ möchte das Ministerium langfristig auf die Bedeutung von sauberem Wasser aufmerksam machen. Perspektivisch soll die Kampagne auf unterschiedliche Themen der Wasserwirtschaft (Abwasserentsorgung, Grundwasserschutz, Hochwasser- und Küstenschutz, Meeresumweltschutz etc.) fokussieren. Zunächst aber soll der Gewässerschutz, genau genommen auf die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtline (WRRL), ins Visier genommen werden.„Zwar sind unsere Gewässer dank umfassender Investitionen, beispielsweise in die Abwasserreinigung, in den vergangenen 30 Jahren für jedermann sichtbar sauberer geworden, leider fehlt es ihnen noch immer an natürlicher Struktur und gewässertypischen Lebensräumen, die für die Artenvielfalt unabdingbar sind“, so der Minister.

Bislang verfehlen bei den berichtspflichtigen Gewässern 97 % der Fließgewässer, 82 % der Seen, alle Küstengewässer und 45 % der Grundwasserkörper die Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie. 85% der WRRL-berichtspflichtigen Gewässer liegen in der Zuständigkeit der Gemeinden. „Unsere Erfahrung zeigt jedoch, dass sich viele Kommunen dieser Aufgabe gar nicht bewusst sind oder andere Prioritäten setzen. Und auch ich kann nachvollziehen, dass eine Gemeinde mit wenigen Haushaltsmitteln lieber eine Kita oder eine neue Straße baut. Hier wird der Nutzen für Jedermann sofort offensichtlich. Aber ich sage noch einmal: Wasser ist die wichtigste zu schützende Ressource. Wo immer uns Wasser begegnet, erfüllt es ebenfalls einen gesellschaftlichen Nutzen. Das müssen und werden wir im Rahmen unserer Kommunikationsoffensive immer und immer wieder deutlich machen“, so der Minister.Mit „MEIN WASSER MV“ möchte das Land den Gemeinden Wege der Umsetzung und Finanzierung aufzeigen und aktiv Unterstützung anbieten. Gemeinden können für die Umsetzung der WRRL eine 90%-Förderung vom Land erhalten – sowohl für investive als auch konzeptionelle Maßnahmen. In der aktuellen ELER-Förderperiode stehen für die naturnahe Gewässerentwicklung 60 Mio. Euro zur Verfügung. Auch für die Flächenbereitstellung und Vergabeverfahren gibt es Fördermittel bzw. Hilfsangebote. „Wasser ist Leben. Deshalb müssen wir alle Anstrengungen darauf ausrichten, diese Ressource zu schützen. Die heutige Generation ist in der Verantwortung, unsere Umwelt und damit das Wasser in bestmöglicher Qualität an die nachfolgenden Generationen zu übergeben. Ich bin mir dieser Verantwortung sehr bewusst und deshalb ist der Gewässersachutz eines meiner wichtigsten politischen Ziele“, betont Backhaus. Einen Flyer mit weiterführenden Informationen zum „Big Jump“ finden Sie im Anhang.

Anlagen: Programm „Big Jump“ 2017 in Stolpe an der Peene (PDF, 1.51 MB)

Minister Backhaus mahnt: Fleisch- und Wurstwaren sind keine Souvenirs!

Afrikanische Schweinepest hat Tschechien erreicht

Mutterschwein mit Ferkel. Dieses Bild ist gemeinfrei.

Mutterschwein mit Ferkel, Foto: gemeinfrei

30.6.2017 – „Im Hinblick auf die beginnende Urlaubs- und Feriensaison bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger des Landes eindringlich darum, keine Fleisch- oder Wurstwaren aus den Gebieten mitzubringen, die von der Afrikanischen Schweinepest (ASP) betroffen sind. Auch die Menschen, die von dort zu uns nach Mecklenburg-Vorpommern kommen um zu arbeiten, bitte ich um entsprechende Achtsamkeit“, sagte der Minister für Landwirtschaft und Umwelt Dr. Till Backhaus. Die für den Menschen ungefährliche Tierseuche ist jetzt von Osteuropa sprunghaft weiter nach Westen vorgedrungen und hat Tschechien erreicht. Da der Reiseverkehr von der Tschechischen Republik und anderen Mitgliedstaaten nach Deutschland nicht mehr der Einfuhruntersuchung an einer Grenzkontrollstelle unterliegt, ist das Risiko der Einschleppung, insbesondere entlang des Fernstraßennetzes, durch Fahrzeuge oder Personen nach wie vor hoch. „Der ASP- Erreger kann sogar einige Zeit in Brühwürsten überleben und ist somit eine potentielle Gefahr für die Schweine und das Schwarzwild in Mecklenburg-Vorpommern, wenn die Tiere Zugang zum Beispiel zu weggeworfenen Wurstbroten bekommen“, so der Landwirtschaftsminister. „Ich werde die Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämter bitten, noch aktiver als bisher den Zoll und die Bundespolizei fachlich zu unterstützen. Die Bundesbehörden finden auch im Ministerium jederzeit kompetente Ansprechpartner, wenn im Rahmen von Kontrollen Fragen zu klären sind“, betonte Dr. Backhaus. Anders als bei der Klassischen Schweinepest (KSP), die in Mecklenburg-Vorpommern nach einigen Jahren der Bekämpfung erst durch die Impfung der Wildschweine getilgt wurde, kann gegen die ASP kein wirksamer Impfschutz erzielt werden. „Wir wollen gemeinsam vermeiden, dass das ASP-Virus in den Schwarzwildbestand beziehungsweise in Hausschweinehaltungen eingeschleppt wird“, so Minister Backhaus.

Landesgeschäftsstelle M-V für das Maritime Cluster Norddeutschland e.V. eingerichtet

Zentrale Anlaufstelle für maritime Interessen innerhalb des norddeutschen Verbundes eingerichtet

Werft - Heckansicht eines Schiffes mit Schraube, Foto: Joachim Kloock

Werft, Foto: Joachim Kloock

30.6.2017 – Ab Sonnabend, dem 01. Juli 2017, ist die Landesgeschäftsstelle Mecklenburg-Vorpommern für das Maritime Cluster Norddeutschland e.V. eingerichtet worden. Die Geschäftsstelle ist bei der Industrie- und Handelskammer zu Rostock angesiedelt, wo auch der Maritime Ausschuss der IHKs in MV ansässig ist. „Unser Land erhält somit eine zentrale Anlaufstelle für maritime Interessen innerhalb des norddeutschen Verbundes. Das ist ein weiterer Schritt zum Ausbau der Zusammenarbeit der norddeutschen Länder“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Freitag. „Die maritime Wirtschaft ist ständig in Bewegung. Der stetige Wandel stellt die in der Branche tätigen Unternehmen vor große Herausforderungen, bietet aber auch Chancen, sich in neuen Märkten zu positionieren. Mit dem gemeinsamen Verbund der norddeutschen Länder wollen wir im Schulterschluss die maritime Wirtschaft stark, wettbewerbsfähig und nachhaltig aufstellen“. „Wir als IHK haben uns über diese Initiative sehr gefreut, weil sie ein wichtiges Werkzeug ist, um im internationalen Wettbewerb dabei zu sein. Hier lassen sich Kompetenzen bündeln, wir können uns den internationalen Herausforderungen stellen und vor allem die Stärkung der maritimen Industrie gemeinsam angehen“, so Claus Ruhe Madsen, Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Rostock. „Die maritime Wirtschaft gehört zu den strukturbestimmenden Branchen in Mecklenburg-Vorpommern, ist aber logischerweise stark überregional und international orientiert. Die Vernetzung in Norddeutschland ist daher für die Unterstützung der Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern sehr hilfreich. Daher ist die Ansiedlung der Landesgeschäftsstelle des MCN in der IHK zu Rostock ein starkes Signal an die Unternehmen des Landes, mit ihren Wünschen und Anregungen auf die Geschäftsstelle zuzugehen.“ 

Dienstleister für die maritime Wirtschaft

In dem Verein Maritimes Cluster Norddeutschland e.V. sind die Länder BremenHamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachen und Schleswig-Holstein vertreten. Jedes der beteiligten Länder unterhält eine eigene Landesgeschäftsstelle. „Deren Aufgabe es ist, als Dienstleister für die maritimen Unternehmen zu agieren, die weitere Verstetigung und Verbesserung der länderübergreifenden Vernetzung zu unterstützen und den regelmäßigen Dialog zwischen den beteiligten Akteuren zu befördern“, so Glawe weiter. Alle regionalen Geschäftsstellen sollen in einheitlicher Form und mit einheitlichem Auftritt nach außen als integraler Bestandteil des gesamten Maritimen Clustermanagements Norddeutschland im Rahmen des Arbeitsprogramms und des Wirtschaftsplans des MCN e.V. agieren.

Infos zum Maritimen Cluster Norddeutschland (MCN)

Das Maritime Cluster Norddeutschland (MCN) wurde 2011 gegründet. Ziel ist es, die Zusammenarbeit in der norddeutschen maritimen Branche zu stärken und zu fördern. Zunächst arbeiteten die Länder Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein in dem länderübergreifenden Cluster zusammen, 2014 kamen auch Bremen und Mecklenburg-Vorpommern hinzu. Seit Anfang 2017 agiert das MCN als Verein. Das Maritime Cluster Norddeutschland verschafft der maritimen Wirtschaft eine Stimme. Der Verein bündelt die weitgefächerten Kompetenzen der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Außerdem schafft er Plattformen für einen Dialog der Akteure untereinander und fördert so Schnittstellen zu anderen Branchen. Er unterstützt unter anderem bei der Suche nach Innovationspartnern, berät zu Fördermitteln und vermittelt Kontakte in die maritime Branche. Aktuell sind nach Vereinsangaben 257 Unternehmen und Institutionen der maritimen Branche Mitglied im MCN. Das Cluster ist mit Geschäftsstellen in BremenElsflethHamburgKiel und Rostock in den fünf norddeutschen Bundesländern vor Ort. (Quelle:http://maritimes-cluster.de)

Unwetter: Eldenaer Jazz Evenings – erstmals in der Klosterscheune

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Klosterscheune, Foto: HGW/ Marc Werth

30.6.2017 – Aufgrund der aktuellen Wetterlage werden die Konzerte in die Klosterscheune auf dem Gelände der Klosterruine Eldena verlegt. Die Scheune wird teilbestuhlt; das heißt, es wird überwiegend Stehplätze geben, um dennoch möglichst allen Gästen Konzerte im Trockenen zu ermöglichen. Somit ist es den Veranstaltern möglich, trotz anhaltendem Regen die Konzerte durchzuführen, die sensible Technik und Instrumente zu schützen und dem Publikum ein weitgehend trockenes Festival zu ermöglichen. Die Entscheidung wurde nach Auswertung der Wetterprognosen und ersten schweren Regengüsse in der Nacht zu Freitag notwendig. Die bereits aufgebaute Bühne wurde von den Technikern über Nacht in die Scheune verlegt. Alle Vorverkaufskarten behalten ihre Gültigkeit. An der Abendkasse (ab 19 Uhr) wird es jedoch nur ein begrenztes Kartenkontingent (Tageskarten 30 EUR, erm. 22 EUR, Festivalpass 45 EUR) geben. Auch bei Wetterumschwung finden die Konzerte an beiden Tagen in der Klosterscheune statt.

In der Vergangenheit musste das Festival erst einmal an einen anderen Ort verlegt werden – damals, noch vor der Herrichtung der Klosterscheune, in eine Turnhalle. Die Klosterscheune wird unter anderem für den Klostermarkt im Juni und als Schlechtwettervariante für die Open-Air-Theater-Stücke in der Klosterruine genutzt. Zuletzt auch für den Abschlussgottesdienst des Bugenhagenfestes (25.6.) der Gemeinde Wieck, der wegen Regens vom Bühnenraum der Klosterruine in die Scheune verlegt werden musste. www.eldenaer-jazz-evenings.de

Es treten auf:

Freitag, 30.6.2017

Brigade Futur III & Spielvereinigung Sued

Natalia Mateo

Omer Klein Trio

Samstag, 1.7.2017

Kepler-Bigband

Shalosh

NDR Bigband „Iceland Visions – Music From The Geysers“

Veranstalter der Eldenaer Jazz Evenings ist das Amt für Bildung, Kultur und Sport der Universitäts- und Hansestadt Greifswald in Kooperation mit dem Kunstverein art SIEBEN Greifswald/Vorpommern e.V. und WhyPlayJazz. Die Eldenaer Jazz Evenings finden mit freundlicher Unterstützung des Norddeutschen Rundfunks – Kulturförderung Mecklenburg-Vorpommern und des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommerns statt. NDR Info ist Medienpartner des Festivals und zeichnet die Konzerte für den Hörfunk auf. Die Sparkasse Vorpommern und die Stadtwerke Greifswald unterstützen das Festival seit mehreren Jahren maßgeblich. Ohne diese Unterstützung wäre das Festival in dieser Form nicht möglich.

Landeshauptstadt ehrt Preisträgerinnen und Preisträger des Bundes- und Landeswettbewerbes „Jugend musiziert“

Jugend_Musiziert_Gruppenbild©Landeshauptstadt Schwerin

Gruppenbild, Foto: LH Schwerin/Julia Patzelt

29.6.2017 – Auch in diesem Jahr waren zahlreiche junge Musikerinnen und Musiker aus Schwerin beim 54. Bundes- und Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ erfolgreich. Am 29. Juni ehrte Schwerins Oberbürgermeister Rico Badenschier 28 Preisträgerinnen und Preisträger des Landes- und Bundeswettbewerbs 2017 bei einer Feierstunde im Staatlichen Museum. „Es ist fantastisch zu sehen, wie herausragend die Mädchen und Jungen beim Landes- und Bundeswettbewerb ‚Jugend musiziert‘ in diesem Jahr wieder abgeschnitten haben. Seit Jahren gehört Schwerin in der musikalischen Jugendbildung und in der Spitzenförderung zu den herausragenden Kommunen in Deutschland. Das ist nur durch eine hohe Qualität der musikalischen Ausbildung in unserer Stadt möglich“, resümiert der Oberbürgermeister. „Wir können stolz sein auf unsere Preisträgerinnen und Preisträger.“ Beim Landeswettbewerb in Parchim erspielten sich 28 junge Schweriner Musikerinnen und Musiker 1. Preise. Allerdings lösten nur 18 Preisträgerinnen und Preisträger die Fahrkarte zum Bundeswettbewerb nach Paderborn – sechs der Gewinner vom Landeswettbewerb waren leider noch zu jung und vier haben sich intensiv auf ihre Abiturprüfungen vorbereitet. Beim Bundeswettbewerb in Paderborn haben sieben Schwerinerinnen und Schweriner 1. Preise erzielt.

Das Saxophonquartett mit Sophie Elisabeth Schröder, Lukas Lang, Sönke Weißer und Lennart Tensundern von der Musik- und Kunstschule ATARAXIA e. V.mit der Höchstpunktzahl 25 (Lehrer Ingolf Drabon),  Eva Gasparyan von der Musikhochschule Lübeck ebenfalls mit der  Höchstpunktzahl (Professorin Angela Firkins) und Johanna Mill und Amelie Möbius vom Konservatorium mit 24 Punkten  (Lehrerin Anne-Elisabeth Ramsenthaler). Der Direktor des Konservatoriums Schwerin Volker Ahmels wie auch sein Kollege Jörg Ulrich Krah von der Musik- und Kunstschule ATARAXIA e. V. zeigten sich beeindruckt von den Leistungen der jungen Musizierenden und den Lehrenden: „Wir sind jedes Jahr wieder begeistert, auf welchem hohen Niveau und mit welcher Begeisterung unsere Preisträgerinnen und Preisträger aus Schwerin musizieren.“ Carla Henze (Oboe, Musikhochschule Lübeck), Alexander  Prill (Saxophon, young academy rostock), Clara Heilborn und Hans Greve (Kontrabass, Konservatorium Schwerin und young academy rostock) erhielten 2. Preise. Annika Koll (Fagott aus der Klasse von Holger Petzold), Emilia Wünsch (Querflöte aus der Klasse von Anne-Elisabeth Ramsenthaler) und Clara Heilborn (Kontrabass) erspielten sich einen 3. Preis in einer weiteren Wertung.

Mit sehr gutem Erfolg haben teilgenommen Emily Schmidt (Klavier aus der Klasse von Franziska Drechsler) und Stefan Möbius (Klavier aus der Klasse von Volker Ahmels), Nora und Tobija Harders (Violine aus der Klasse von Prof. Ulrike Bals und Violoncello aus der Klasse von Andrea Häfer) und Henrike Paschen (Gesang aus der Klasse von Kathrin Voß, alle vom Konservatorium Schwerin). Damit kommen insgesamt 13 Preisträgerinnen und Preisträger aus Schwerin. „Ein großes Dankeschön möchte ich den Familien und den Lehrern der Musikschülerinnen und Musikschüler aussprechen – ohne dessen Engagement wären diese bemerkenswerten Leistungen nicht möglich gewesen“, betonte der Oberbürgermeister. „Als Hauptsponsor des Wettbewerbs sind wir besonders stolz, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Landeshauptstadt beim Bundeswettbewerb mit ihren künstlerischen Leistungen so großen Erfolg hatten“, sagte Maik Jensen, Abteilungsleiter Privatkunden der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin, bei der Übergabe der gestifteten Gutscheine. Das Engagement für „Jugend musiziert“ ist ein wichtiger Bestandteil der vielfältigen Aktivitäten, mit denen die Sparkasse Mecklenburg-Schwerin ihre gesellschaftliche Verantwortung vor Ort wahrnimmt und das Gemeinwohl fördert. Seit mehr als 50 Jahren unterstützt die Sparkassen-Finanzgruppe den Wettbewerb „Jugend musiziert“. Die langjährige Förderung ist Bestandteil des gesellschaftlichen Engagements der Sparkassen-Finanzgruppe als größter nicht-staatlicher Kulturförderer Deutschlands.

Für ihr außergewöhnliches Engagement und ihre überdurchschnittlich großen Erfolge im Bereich der musikalischen Jugendbildung ehrte Oberbürgermeister Rico Badenschier während der Feierstunde Andrea Häfer als Musikpädagogin des Jahres. Andrea Häfer setzt sich seit mehr als 30 Jahren als freie Mitarbeiterin im Konservatorium Schwerin für die Entwicklung ihrer Schülerinnen und Schüler und des Fachbereichs Tiefe Streicher ein. Sie bereitet regelmäßig Teilnehmende in der Studienvorbereitung und Schülerinnen und Schüler für den Wettbewerb „Jugend musiziert“ bis zur Bundesebene vor. Frau Häfer schafft es immer wieder, auch weniger talentierte Cellistinnen und Cellisten durch passende eigene Arrangements bekannter Stücke für das Vorspiel zu motivieren und ihnen den Spaß am Musizieren zu vermitteln. Darüber hinaus war sie jahrelang engagiert in der Vorbereitung der Streicherprojekte. Andrea Häfer hat es verstanden, die Cello/Bassgruppe des Jugendsinfonieorchesters Schwerin für Aufführungen bei den Tagen der offenen Tür, Weihnachtsfesten und zahlreichen anderen Veranstaltungen des Konservatoriums Schwerin zu motivieren und zu begeistern. Ihre Aufgabe als Mentorin des Jugendsinfonieorchesters Schwerin führt sie seit vielen Jahren engagiert und mit größter Zuverlässigkeit aus – sie ist ein Vorbild für ihre Schülerinnen und Schüler. Mit ihrer freundlichen, optimistischen und bescheidenen Art ist Andrea Häfer auch bei den Kolleginnen und Kollegen sehr beliebt.