Straßensanierung in Rostocks Nördlicher Altstadt beendet

Nördliche Altstadt

Nördliche Altstadt, Foto: Joachim Kloock

15.5.2017 – Nachdem im letzten Jahr die Versorgungsunternehmen in Teilen der Grapengießerstraße, der Straßen „Lastadie“ und „An der Oberkante“ sowie der Badstüberstraße das in die Jahre gekommene Leitungs- und Kanalnetz saniert haben, sind nun auch alle Oberflächen wieder hergestellt und vollständig befahrbar. Durch die zentrale Lage im Denkmalbereich „Innenstadt“ erfolgte die Gestaltung der Oberflächen durch den städtischen Sanierungsträger, die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) in Anlehnung an die vorherrschenden Materialien. Der verkehrsberuhigte Bereich An der Oberkante/Grapengießerstraße wurde mit einem Betonpflaster gestaltet. Die an die Grapengießerstraße grenzenden Gehwege erhielten die typischen gelben Klinker. Die Pkw-Stellplätze An der Oberkante sind wieder eingerichtet. Die prägnante Treppenanlage in der Badstüberstraße, welche die Straße Auf der Huder mit der Straße An der Oberkante verbindet, wurde erneuert und hat eine fußläufige Verbindung für mobilitätseingeschränkte Personen mittels Rampe mit Zwischenpodesten und Geländer erhalten. Das Kunstwerk „Kasper Ohm auf dem Voßwallach reitend“ von Jo Jastram steht wieder auf seiner Stelle und hat um sich herum Ruhebänke und einen größeren Grünbereich, der bessere Bedingungen für die vorhandenen und einen neuen Baum bietet. Die Sanierung der Straßenabschnitte kostete rund 910.000 Euro und wurde aus Städtebaufördermitteln des Bundes und Landes M-V und etwa in Höhe von 40 Prozent aus dem städtischen Haushalt finanziert.

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