Archiv für 26. April 2017

„BIOTechnikum“ kommt zur Rostocker Langen Nacht der Wissenschaften am 27. April 2017

Wissenschaft zum Anfassen 

365Grad_ BIOTechnikum126.4.2017 – Ob bei neuen Therapien und Diagnostikverfahren in der Medizin oder in alltäglichen Produkten wie Zahnpasta, Shampoo oder Waschmittel: Die moderne Biotechnologie ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Biotechnologie ermöglicht technologischen Fortschritt, höhere Lebensqualität und nachhaltige Produktionsverfahren.

Das wohl spannendste Stück der Biotechnologie in Deutschland ist in Rostock zur Langen Nacht der Wissenschaften am 27. April 2017 zu erleben: Das „BIOTechnikum“. Diese mobile Erlebniswelt in Form eines doppelstöckigen Fahrzeugs des Bundesforschungsministeriums ermöglicht Einblicke in die Welt der Gesundheitsforschung, Gesundheitswirtschaft und Bioökonomie.

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365Grad_ BIOTechnikum2Das rollende Labor lädt – organisiert durch den Wissenschaftsmarketingverein [Rostock denkt 365°] e.V. – die Gäste der Langen Nacht der Wissenschaften dazu ein, selbst zu experimentieren. Fast 17 Meter lang und vier Meter hoch ist der Truck. Mit ausgefahrenem Obergeschoss misst das Ausstellungsfahrzeug mehr als sechs Meter Höhe und bietet den Besucherinnen und Besuchern auf zwei Ebenen fast 100 Quadratmeter Raum für das Erlebnis Biotechnologie. Vielschichtig, abwechslungsreich und überraschend wie die Technologie selbst ist die Welt, die sich darin entdecken lässt. Im Erdgeschoss des barrierefreien Fahrzeugs steht der Zusammenhang von biotechnologischer Forschung und dem Nutzen für Mensch und Umwelt im Mittelpunkt. Modern ausgestattete Arbeitsplätze machen diesen Teil des Fahrzeugs zum biotechnologischen Labor. Wie die Biotechnologie dazu beiträgt, Lebensqualität zu verbessern und Gesundheit zu schützen, Umwelt und Ressourcen zu schonen oder neue Rohstoffquellen zu erschließen und wie viele berufliche Möglichkeiten dieses zukunftsweisende Technologiefeld bietet, das zeigt die multimediale Ausstellung mit zahlreichen interaktiven Exponaten – ganz nach dem Prinzip „Wissenschaft zum Anfassen“. Das Obergeschoss eröffnet als Dialogforum und Biotech-Kino zugleich den Raum für Austausch, Diskussion und Kommunikation. Das Beste: Unter Anleitung der erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Bord können sich Besucher als Forscher betätigen und dabei unter anderem Zellen bei ihrer „Arbeit“ beobachten. Der Truck kann während der Langen Nacht der Wissenschaften von 15 bis 22 Uhr besucht werden. Er steht unübersehbar auf dem Südstadt-Campus am Institut für Physik der Universität Rostock, Albert-Einstein-Straße 23.

Bildunterschrift: Im Mittelpunkt der BMBF-Initiative „BIOTechnikum: Erlebnis Forschung – Gesundheit, Ernährung, Umwelt“ steht die mobile Erlebniswelt BIOTechnikum: ein doppelstöckiger Truck, der Raum eröffnet für Wissenschaft zum Anfassen und den Dialog. Foto: Bundesministerium für Bildung und Forschung/FLAD & FLAD Communication GmbH

Bildunterschrift: Exponate und Laborgeräte in der mobilen Erlebniswelt Biomass to Liquid – der bioliq®-Prozess: Das interaktive Schema einer modernen Bioraffinerie (BTL-Anlage) veranschaulicht durch farbige Lauflichter die verschiedenen Schritte des bioliq®-Prozesses. E. Foto: Bundesministerium für Bildung und Forschung/FLAD & FLAD Communication GmbH

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Stadt setzt Fußballkonzeption auf der Paulshöhe in Schwerin um

Spielbetrieb läuft weiter / Büros wegen hoher Betriebskosten unwirtschaftlich

Paulshöhe, Foto:  LHS/ Michaela Christen26.4.2017 – Die Landeshauptstadt Schwerin hat die noch vermieteten Büroflächen im teilweise leer stehenden Hauptgebäude auf dem Sportplatz Paulshöhe zum 31. Dezember 2017 gekündigt. Der Spiel- und Trainingsbetrieb auf dem Platz ist davon nicht betroffen. „Wir wollen den dort eingemieteten Verbänden und Vereinen mit dieser langen Kündigungsfrist genügend Zeit geben, um sich für ihre Geschäftsstellen neue Büros zu suchen. „Der ebenfalls mit seiner Abteilung Kraftsport betroffene PSV Schwerin e.V. wird aktiv bei der Suche nach neuen Räumlichkeiten unterstützt.“, so der zuständige Fachgruppenleiter Sport Matthias Tillmann. Die Vermietung des unsanierten Gebäudes sei durch die hohen Betriebskosten nicht mehr wirtschaftlich. Die Aufhebung der Mietverträge erfolge auf Basis der 2010 von der Stadtvertretung beschlossenen Fußballkonzeption.

Die sieht die  Konzentration des Fußballsports im Sportpark Lankow vor, wo sich die Trainings- und Wettkampfbedingungen durch die im  Bau befindlichen neuen Funktionsgebäude für die Sportvereine entscheidend verbessern werden. Hier werden im Laufe des Jahres der SG Dynamo Schwerin e.V. und dem FC Mecklenburg Schwerin e.V. neue Geschäftsstellen zur Verfügung stehen. Zu den Funktionsgebäuden im Sportpark gehören weiterhin moderne Umkleidemöglichkeiten, sanitäre Einrichtungen und eine überdachte Sitzplatztribüne, um die Spiele besser verfolgen zu können. Investiert werden hier insgesamt 3,6 Millionen Euro, davon knapp 2,9 Millionen Euro als städtischer Zuschuss und 625.000 Euro Förderung des Landes. Bis zur Fertigstellung des Sportparks Lankow geht der Spielbetrieb auf der Paulshöhe weiter. „Sportliche Nutzungen sind von den jetzt ausgesprochenen Kündigungen nicht betroffen.“ Langfristig ist allerdings die Schließung des Sportplatzes Paulshöhe für den Spiel- und Trainingsbetrieb mit dem Fußballkonzept beschlossen worden.

Werkzeug-Schleiferei erweitert Betriebsstätte in Rolofshagen

Unternehmen will Dienstleistungsangebote für Industrie und Handwerk erweitern – Export ist Chance für spezialisierte Anbieter mit entsprechenden Produkten

26.4.2017 – Die Werkzeug-Schleiferei & Handel Bodo Krause – Inhaber Tino Krause – aus Rolofshagen (ein Ortsteil von Damshagen im Landkreis Nordwestmecklenburg) plant eine Erweiterung ihres Maschinenparks. „Das Unternehmen hat sich als zuverlässiger Partner für Industrie und Handwerk einen guten Namen erarbeitet. Jetzt soll in den Maschinenpark investiert werden, um das Dienstleistungsangebot zu erweitern. So werden 16 Arbeitsplätze gesichert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Kapazitätssteigerungen durch neues Werkzeugschleifzentrum geplant – überregionale Absatzmärkte erschließen

Das Unternehmen bietet unter anderem einen Nachschleifservice für Fräs- und Bohrwerkzeuge, die Fertigung von Spezial-Werkzeugen, Reparatur und Umarbeitung an. Nach Unternehmensangaben werden die Dienstleistungen überwiegend für überregionale Kunden geleistet. Neben Mecklenburg-Vorpommern ist das Unternehmen in Hamburg, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen sowie Baden-Württemberg tätig. Um künftig größer dimensionierte Werkzeuge bearbeiten und Bauteile zeitnah fertigen zu können, ist die Anschaffung eines Werkzeugschleifzentrums geplant. Die neue Maschine ermöglicht unter anderem schnellere und präzisere Arbeitsgänge, so dass das Unternehmen eine Kapazitätssteigerung erreichen will. „Mit der Unternehmensinvestition stellt sich der moderne Betrieb noch besser im Wettbewerb auf. Wir brauchen mehr solcher Unternehmen, die mutig überregionale Absatzmärkte erschließen“, sagte Glawe.

Fachkräftesicherung im eigenen Unternehmen – Exportgeschäft ist langwieriger Prozess

Export ist eine langfristige Zukunftssicherung für heimische Firmen. „Wir haben in unserem Land eine große Anzahl kleiner und mittelständischer Unternehmen, die als spezialisierte Anbieter entsprechende Produkte anbieten. Sie können daher national und vor allem auch international noch besser mitmischen“, forderte Wirtschaftsminister Glawe. Das Exportgeschäft ist bis zum erfolgreichen Markteintritt oft ein langwieriger Weg. „Messeauftritte sind ein erster wichtiger Schritt, um neue Kontakte zu knüpfen. Mit der Stärkung der Unternehmen durch das Exportgeschäft werden zudem Fachkräfte im Land gehalten, die für die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern dringend benötigt werden“, so Glawe. Die Landesregierung unterstützt Unternehmen dabei, ihre Produkte international zu vermarkten und dem Exportgeschäft einen höheren Stellenwert zu verleihen. „Wir haben wirksame Instrumente, wie zum Beispiel die finanzielle Unterstützung von Firmengemeinschaftsständen, Messeförderung, Förderung von Konzepten zur Markterschließung oder Unternehmensdelegationsreisen“, betonte Wirtschaftsminister Glawe weiter. Darüber hinaus werden bei Unternehmensdelegationsreisen Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern bei der Erschließung neuer Absatzmärkte und dem Ausbau internationaler Aktivitäten durch politische Flankierung unterstützt.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtinvestition der Werkzeug-Schleiferei & Handel Bodo Krause beträgt knapp 403.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Betriebsstättenerweiterung aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit rund 107.000 Euro.

Baum des Jahres 2017 – eine Fichte fürs POLARIUM im Zoo Rostock

25.4.2017 – Mit Baumpflanzungen und weiteren Aktionen, organisiert vom Amt für Stadtgrün, Naturschutz und Landschaftspflege, wurde heute in der Hansestadt Rostock an mehreren Standorten der Internationale Tag des Baumes gewürdigt. Seit 11 Uhr ziert nun auch eine neue Fichte aus der Rostocker Heide das Areal vor dem künftigen POLARIUM. Gepflanzt wurde das noch zarte Bäumchen gemeinsam vom Senator für Bau und Umwelt, Holger Matthäus, von der Leiterin des Amtes für Stadtgrün, Naturschutz und Landschaftspflege, Dr. Ute Fischer-Gäde, sowie von Zookuratorin Antje Zimmermann, Zoo-Landschaftsgestalterin Kristin Jacobi und dem Leiter des Rostocker Stadtforstamtes, Jörg Harmut.

Die Fichte (Picea abies), Baum des Jahres 2017, ist die häufigste Baumart Deutschlands und damit für die Forstwirtschaft der bedeutendste Holzlieferant. Ursprünglich ist die Fichte ein Baum der Taiga, natürlich kommt sie in Skandinavien und dem Baltikum bis an den Rand des Ural-Gebirges vor. Eine Zeit lang war die Fichte der beliebteste Weihnachtsbaum, als Maibaum wird sie weiterhin verwendet. Typisch für diese Baumart sind ein gerader Stamm und ein etagenförmiger Astaufbau. Die Fichte wird selten höher als 40 bis 50 Meter, ein Alter um 400 Jahre ist möglich. Die Nadeln sind spitz, stechend und grün, in der Regel vierkantig. Die unscheinbare Blüte erscheint von April bis Mai. Bei den bekannten „Tannenzapfen“, die auf dem Waldboden zu finden sind, handelt es sich um Fichtenzapfen, denn die Tannen werfen ihre Zapfen nie als Ganzes ab. Die Rinde ist anfangs glatt, später grau-braun. Der am 27.November 1951 von den Vereinten Nationen beschlossene Internationale Tag des Baumes geht auf Aktivitäten des amerikanischen Journalisten Julius Sterling Morton zurück. In Deutschland wurde er erstmals am 25. April 1952 begangen. Seitdem feiert man den Tag des Baumes jährlich, um die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Bildunterschrift: Gemeinsam ein Bäumchen pflanzen – Umweltsenator Holger Matthäus, Stadtgrün-Chefin Dr. Ute Fischer-Gäde, Kuratorin Antje Zimmermann, Zoo-Pflanzenexpertin Kristin Jacobi und Forstamtsleiter Jörg Harmut freuen sich über ihr Werk. Die erste Dusche gibt es von Zoo-Landschaftsgestalterin Kristin Jacobi. Fotos: Joachim Kloock

Tag der Erneuerbaren Energien in M-V: Fast 70 Unternehmen und über 50 Aktionen

2017-MV-Karte25.4.2017 – Fast 70 Unternehmen und Institutionen beteiligen sich in Mecklenburg-Vorpommern am Tag der Erneuerbaren Energien 2017. „Damit können wir den großen Erfolg vom Vorjahr noch toppen“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Christian Pegel am Dienstag auf der Landespressekonferenz in Schwerin. „Die große Beteiligung spricht für die wachsende Bedeutung der Erneuerbaren Energien und die zunehmende Begeisterung dafür.“ 2016 hatten sich 51 Unternehmen und Institutionen am Tag der Erneuerbaren Energien beteiligt, in diesem Jahr sind es 66. Um zu zeigen, was mit den Erneuerbaren heute schon in Mecklenburg-Vorpommern alles möglich ist, wird der Tag wieder mit einem Aktionswochenende verknüpft. „Die Unternehmen und Institutionen haben sich sehr unterschiedliche Aktionen ausgedacht“, sagte Pegel. „Auch für Kinder gibt es spezielle Angebote. Das Aktionswochenende ist ein Wochenende für die ganze Familie.“ Insgesamt sind von Freitag bis Sonntag (28. bis 30. April) mehr als 50 Aktionen – für einige Aktionen haben sich mehrere Veranstalter zusammengeschlossen – geplant, bei denen die Bürgerinnen und Bürger den Einsatz und Nutzen der erneuerbaren Energien hautnah erleben können. So lädt der Netzbetreiber 50Hertz Transmission GmbH am 29. April 2017 zu einer Schiffsfahrt zu den Offshore-Windparks Arkona und Wikinger ein. Während der Rundtour mit der „Cap Arkona“ von 9.30 bis 16.00 Uhr ab dem Stadthafen Sassnitz(Rügen) gibt es an Bord Informationen über die Windenergie-Projekte in der Ostsee, speziell zu Ostwind 1, dem aktuellen Kabelprojekt von 50Hertz sowie zu den Windparks Arkona-Becken Südost und Wikinger. Experten beantworten während der Fahrt gern die Fragen der Gäste. Es wird ein kleiner Imbiss gereicht. Die Zahl der Teilnehmer ist begrenzt, es gibt aber noch einige freie Plätze. Anmeldung mit Namen, Vornamen und E-Mail-Adresse aller Mitfahr-Interessierten ist unbedingt erforderlich per Mail an: 50Hertz@edelmanergo.com.

Wie breit das Spektrum an erneuerbaren Energien ist, zeigt Dietmar Hocke auf seinem Ostsee-Bauernhof in Kalsow bei Wismar. Dort können Besucher zwei Solaranlagen mit 103 und 107 Kilowatt Leistung besichtigen, drei Windenergieanlagen sowie eine Biogasanlagen. Außerdem gibt es auf dem Hof einen thermischen Pufferspeicher mit 42 Kubikmeter Wasser und einen Spitzenlastheizkessel, der über ein zwei Kilometer langes Wärmenetz viele Gebäude der Gemeinde mit Wärmeenergie versorgt. Dietmar Hocke bietet am Sonnabend zwischen 10 und 16 Uhr regelmäßig Führungen an. Ferner gibt es zu jedem Themenkomplex Info-Tafeln. Kinder können sich beim Toben im Stroh, Traktorfahren, Kälberstreicheln, auf der Hüpfburg sowie beim Ponyreiten vergnügen, das der benachbarte Pferdehof auf Hockes Bauernhof anbietet. Für Getränke und Imbiss sorgt die Freiwillige Feuerwehr Benz. „Dies sind nur zwei Beispiele aus mehr als 50 spannenden Angeboten zum Tag der Erneuerbaren Energien in Mecklenburg-Vorpommern“, betonte Christian Pegel. Dass sich so viele Unternehmen und Institutionen am 3. Energietag in M-V beteiligen, ist ein Beweis für die Rolle, die die Erneuerbaren Energien im Land spielen. „Schon heute kann rechnerisch der gesamte Strombedarf in unserem Land durch Erneuerbare Energien gedeckt werden. Dank der günstigen Voraussetzungen bei uns haben sich hier bereits viele Unternehmen dieser Branche angesiedelt und laut einer Studie aus dem Jahr 2015 ca. 14.000 bis 15.000 Jobs geschaffen. Die Erneuerbaren stärken auch die Wirtschaftskraft von Mecklenburg-Vorpommern und bieten den Menschen hier Arbeitsplätze und sichere Einkommen.“ Informationen zu allen Aktionen vom 28. bis 30. April gibt es im Internet unter: www.energietag-mv.de

Usedomer Literaturtage sind kultureller Höhepunkt im Frühling

Lesungen, Podiumsdiskussionen und Gesprächsrunden vom 26. bis 29. April / Usedomer Literaturpreis geht an polnische Schriftstellerin Joanna Bator

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Donna Leon, Foto: Regine Mosimann

Unter dem Titel „Identität – dringend gesucht“ werden vom 26. bis 29. April die 9. Usedomer Literaturtage veranstaltet. In Lesungen, Podiumsdiskussionen und Gesprächsrunden widmen sich namhafte Autoren auf der Zwei-Länder-Insel dem Thema Identität – einem Ort, an dem das friedliche Zusammenleben von Deutschen und Polen Alltag ist. „Immerhin elf Prozent der Urlaubsgäste entscheiden sich auch aufgrund des vorhandenen Kunst- und Kulturangebotes für Mecklenburg-Vorpommern. Die Usedomer Literaturtage sind der Höhepunkt für Kulturliebhaber im Frühling auf der Insel“, sagte Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Zu den sechs Lesungen und einem Konzert des Ensembles „Il Pomo D’oro“ mit dem Violinisten Dmitry Sinkovsky werden etwa 1.000 Besucher erwartet. Eröffnet wird die Kulturreihe am 26. April um 19.30 Uhr im Kaiserbädersaal im Seebad Heringsdorf durch Dr. Asfa-Wossen Asserate, Prinz aus den äthiopischen Kaiserhaus, der sein 2016 erschienenes Buch „Die neue Völkerwanderung“ vorstellt, in dem die Migration aus Afrika nach Europa thematisiert wird. Donna Leon stellt ihren 25. Krimi „Ewige Jugend“ vor, der zeigen soll, dass Identität ohne Erinnerung nicht denkbar ist. Begleitet wird sie dabei von der Schauspielerin Annett Renneberg, einer der Darstellerinnen aus den deutschen Verfilmungen ihrer Krimis. Außerdem gibt Donna Leon dem Publikum die Gelegenheit, sie in einer moderierten Fragerunde kennen zu lernen. Darüber hinaus fragt Alfred Grosser in seinem neuen Buch „Le Mensch“ nach europäischer Identität und beleuchtet Identität in Zeiten von Migration und Globalisierung. Höhepunkt der traditionsreichen Veranstaltungsreihe ist die Verleihung des 7. Usedomer Literaturpreises an die polnische Autorin Joanna Bator für ihr Lebenswerk und eine Lesung der Geehrten am 29. April im Seetelhotel Ahlbecker Hof im Seebad Ahlbeck. Weitere Informationen und Karten erhalten Interessierte unter www.usedomerliteraturtage.de. Unterkünfte vermittelt die Usedom Tourismus GmbH unter www.usedom.de.

Ausstellung INTERVENTIONEN – Objekte Installationen von Tina Schwichtenberg

Skulpturenpark Pampin, Foto: kulturforum Pampin

Kulturforum Pampin

Am Sonntag, 24. Mai 2017,  findet um 15 Uhr die Eröffnung der großen Ausstellung

   INTERVENTIONEN – Objekte  Installationen von TINA SCHWICHTENBERG

statt.

Tina Schwichtenberg ist Konzeptkünstlerin mit gesellschaftspolitischem Anliegen. Sie mischt sich ein. Sie bezieht Stellung zu den relevanten, virulenten Problemen unserer Zeit, macht sie mit den unterschiedlichsten künstlerischen Gestaltungsmitteln sichtbar. Ihre Werke werfen Fragen auf, geben Impulse, stimmen nachdenklich, liefern aber keine fertigen Antworten oder Lösungen. Der im Kulturforum Pampin ausgestellte repräsentative Querschnitt des eindrucksvollen Werks von Tina Schwichtenberg lässt sich auf einen Nenner bringen: KUNST, DIE UNS ANGEHT. Unter den Exponaten befindet sich auch die  berühmte Skulpturengruppe FRAUEN.DE.FORMATION, die bereits in aller Welt für Aufmerksamkeit und Bewunderung gesorgt hat und seit 2008 ständig auf der NORDART – Deutschlands größter jährlicher, internationaler Kunstschau – ausgestellt wird.