Archiv für 10. April 2017

Überprüfung der Zentren des Klinikums Südstadt in Rostock bestätigt hohe Qualität der Behandlung

Südstadt-Klinikum Rostock, Foto Joachim Kloock

Südstadt-Klinikum Rostock, Foto Joachim Kloock

10.4.2017 – Patientenzufriedenheit auf hohem Niveau hat im Klinikum Südstadt Rostock oberste Priorität. Eine durchgängige Qualitätssicherung und Qualitätsverbesserung ist ein Ziel des Klinikums und findet sich in allen Bereichen der Patientenbetreuung wieder. Mit der Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems in der Klinik werden Transparenz und strukturelle Voraussetzungen für eine hohe Qualität in der Patientenbetreuung geschaffen. Das Klinikum stellt sich regelmäßig der Qualitätsüberprüfung durch unabhängige Experten. Dabei wird verglichen, ob das Qualitätsmanagement mit den definierten Kriterien der Qualitätssicherung übereinstimmt. Die Prüfer ermitteln, ob die Erwartungen eines jeden Patienten in hohem Maße erfüllt werden können indem die fachliche Kompetenz der Ärzte und des Pflegepersonals, die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und der Einsatz neuester medizinischer Technik nachgewiesen wird. Die Dokumentation der Behandlungspläne, Aus-, Fort- und Weiterbildung der Krankenhausbeschäftigten, die Maßnahmen zur Fehlervermeidung und vieles mehr lassen sich die Prüfer zeigen. In der vergangenen Woche wurden an zwei Tagen mehrere Zentren des Klinikums Südstadt erneut überprüft. Das Onkologische Zentrum des Klinikums, das Universitäts-Brustzentrum, das Universitäts-Gynkrebszentrum, das Darmkrebszentrum und das Pankreaskarzinomzentrum, das Regionale Rheumazentrum und das Endoprothetikzentrum wurden von drei Fachexperten der Zertifizierungsstelle der Deutschen Krebsgesellschaft und von zwei Auditoren der TÜV Süd Management GmbH im Rahmen eines Überwachungsaudits bzw. eines Wiederholungsaudit begutachtet. Einer Erstzertifizierung unterzog sich der Bereich Geriatrie. Allen Zentren wurde die hohe Behandlungsqualität bestätigt. „Das Klinikum Südstadt mit seinen Zentren hat erneut Qualität und Kompetenz in der Behandlung bewiesen“, berichtet die Chefärztin des Onkologischen Zentrums am Klinikum Südstadt Dr. Beate Krammer-Steiner über die Ergebnisse der Überprüfung. „Dem Onkologischen Zentrum wurde das Zertifikat nach den Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. ein weiteres Mal erteilt.“ Das Expertenteam überzeugte sich vor Ort von der Struktur und fachlichen Kompetenz der beteiligten Kliniken und Fachabteilungen, in deren Mittelpunkt die kontinuierliche und umfassende Versorgung von Patienten steht, die an verschiedenen bösartigen Erkrankungen leiden. „Nur die Zusammenarbeit von Spezialisten verschiedener Fachrichtungen ermöglicht optimale Behandlungsergebnisse“, ist sich Dr. Krammer-Steiner sicher.

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Hausbaumhaus in Rostock lädt ab Mittwoch wieder zu Besichtigungen ein

Als eines der ältesten Kaufmannshäuser der Hansestadt Rostock lädt das Hausbaumhaus wieder zu kostenlosen Besichtigungen ein. Ab Mittwoch, 12. April 2017, sind die Rostockerinnen und Rostocker sowie alle Besucher der Hansestadt wieder herzlich eingeladen, die besondere Architektur des historischen Gebäudes rund um den Hausbaum zu erleben. Ob das Kellergewölbe, der imposante Saal im Erdgeschoss oder Salon im Obergeschoss – sie können den besonderen Charme des Hauses auf sich wirken lassen und ein Stück Rostocker Geschichte erleben. Das Haus wird für die Frühjahrs- und Sommermonate bis Mitte Oktober jeweils von Dienstag bis Freitag von 11 bis 15 Uhr offen stehen. Das historische Gebäude kann kostenlos besichtigt werden und eine sachkundige Mitarbeiterin des Eigenbetriebes „Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hansestadt Rostock“ steht für Führungen durch das Haus sowie Fragen zur Geschichte Rostocks gern zur Verfügung.

Antrittsbesuch des ungarischen Botschafters im Wirtschaftsministerium M-V

Duale Ausbildung ist Vorzeigemodell für Ungarn – wirtschaftliche Zusammenarbeit ausbauen – Absatzmärkte erschließen

Botschafter von Ungarn10.4.2017 – Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe hat am Montag (10.04.) den Botschafter von Ungarn in der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Péter Györkös, zu seinem Antrittsbesuch im Wirtschaftsministerium in Schwerin empfangen. „Die wirtschaftlichen Beziehungen sind insgesamt noch auf einem niedrigen Niveau und deutlich ausbaufähig. Wir wollen ausloten, wie wir die Zusammenarbeit intensivieren können“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Deutsches System der dualen Ausbildung ist Vorzeigemodell

Im Mittelpunkt der Begegnung stand unter anderem auch das Thema der dualen Berufsausbildung. „Ungarn will sein Berufsbildungssystem auf ein ´duales Modell´ nach deutschem Vorbild umstellen. Ein modernes betriebliches Berufs- und Weiterbildungssystem soll dort aufgebaut werden. Es geht um die Ausgestaltung der Rahmenbedingungen. Das System der dualen beruflichen Ausbildung hat sich bei uns im Land über Jahre bewährt. Umso mehr freut es mich, dass die duale Ausbildung auch im Ausland nachgefragt wird“, so Wirtschaftsminister Glawe weiter. In der Vergangenheit wurde in Ungarn überwiegend die schulische Berufsausbildung durchgeführt. Insbesondere die Niederlassungen deutscher Unternehmen wie Siemens oder Daimler Benz bilden dort bereits im dualen System aus.

Werben für den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern

Ein weiterer Punkt war der Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Ungarn. Wirtschaftsminister Glawe warb während des Treffens für den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern. „Unser Land hat sich zu einem attraktiven Standort für Investoren und Unternehmen entwickelt. Wir sind ein Land zum Leben und Arbeiten und können mit unseren Standortvorteilen wie ausgebauten Gewerbegebieten und einer modernen Infrastruktur punkten. Vor allem im verarbeitenden Gewerbe und in der Gesundheitswirtschaft haben wir Potential. So ist Mecklenburg-Vorpommern zunehmend als Investitionsstandort für ausländische Unternehmen gefragt“, erläuterte Glawe. Als Beispiel für Neuansiedlungen nannte er beispielsweise das Kaffeekapselwerk Nestlé und das Medizintechnikunternehmen Ypsomed aus der Schweiz. Die Deutsche BOGENN, eine Tochterfirma der türkischen MIR Technologie Holding, produziert Rohre im Fährhafen Sassnitz auf der Insel Rügen. Die Deutsche Großwälzlager GmbH, ein Unternehmen mit russischer Beteiligung, produziert Rollen- und Kugeldrehverbindungen sowie Zahnkränze in Rostock.

Informationen zum Im- und Export zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Ungarn

Mit insgesamt 91 Millionen Euro (Summe Im- und Export) ist im Jahr 2016 ein Exportüberschuss in Höhe von sieben Millionen Euro erreicht worden. Damit lag Ungarn auf Platz 27 der Außenhandelspartner des Landes. „Hier ist noch Luft nach oben. Hier können auf deutscher und ungarischer Seite noch Absatzmärkte erschlossen werden“, sagte Glawe.

Export aus Mecklenburg-Vorpommern nach Ungarn

Im Jahr 2016 wurden aus Mecklenburg-Vorpommern Waren im Wert von 49 Millionen Euro nach Ungarn exportiert, was im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um rund 8,9 Prozent bedeutet. Dies stellt einen Anteil am Gesamtexport Mecklenburg-Vorpommerns in Höhe von 1 Prozent dar; Ungarn war 2016 auf Platz 26 im Länderranking der Exportpartner. Die wichtigsten Exportgüter waren Kunststoffe (15,8 Prozent), Sperrholz, Span- und Faserplatten (14,3 Prozent) sowie elektronische Bauelemente (7 Prozent).

Import aus Ungarn nach Mecklenburg-Vorpommern

Von Ungarn nach Mecklenburg-Vorpommern sind im Jahr 2016 Waren im Wert von 42 Millionen Euro importiert worden (-14,3 Prozent); das entspricht Platz 22 der Importpartner des Landes. Die wichtigsten Importgüter waren Geräte zur Elektrizitätserzeugung und -verteilung (11,5 Prozent), Halberzeugnisse aus Aluminium (11,3 Prozent) sowie pflanzliche Öle und Fette (11 Prozent). Begleitet wurde der Botschafter von Honorarkonsul Jörg Reimer, Geschäftsführer der VARIOVAC PS Systempack GmbH UA Zarrentin. Das Unternehmen ist Hersteller und Händler von Vakuumverpackungsvollautomaten, Verpackungssystemen, Materialien und Zubehör für die Lebensmittelindustrie und medizinische Geräte.

Bildunterschrift – Der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe (l.), empfängt den Botschafter von Ungarn in der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Péter Györkös (r.), zu seinem Antrittsbesuch im Wirtschaftsministerium in Schwerin. Foto: Rainer Cordes