Archiv für 7. April 2017

Foreigner 40 – Legendäre Rockband mit einer remasterten Hit-Sammlung

 

Foreigner, Akustik-Tour, 9. 11. 2014, Foto: Joachim Kloock

Foreigner, Akustik-Tour, Foto: Joachim Kloock

Die legendäre Rockband zelebriert ihr 40. Jubiläum mit einer remasterten Hit-Sammlung auf zwei Discs, die ihre gesamte Karriere umspannt. Mit zwei neu aufgenommenen Tracks! Auf CD, Vinyl und digital ab Mai / Juni über Rhino!

40 Hits aus 40 Jahren! FOREIGNER feiern ihr 40. Jubiläum als eine der erfolgreichsten und beständigsten Bands der Rockgeschichte mit der brandneuen Best Of-Compilation 40, die 40 Hits aus ihrer gesamten Karriere präsentiert. Am 19. Mai werden Rhino die Sammlung mit legendären Songs aus den Jahren 1977 bis 2017 als Doppel-CD veröffentlichen. Am 2. Juni folgt eine Doppel-Vinyl-Version mit 23 Songs. Das Jubiläumspack erscheint pünktlich zum Start der 40thAnniversary Tour, die am 20. Mai in der Schweiz startet! Nach ihrem Durchbruchs-Debüt Foreigner (5-faches Platin in den USA) im Jahr 1977 schritten FOREIGNER mit Riesenschritten und unsterblichen Hits voran, etwa „Juke Box Hero“, „Hot Blooded“ und dem Nummer-1-Superhit „ I Want To Know What Love Is“. Bis heute kamen 10 Multi-Platin-Alben zusammen, die FOREIGNER mit weltweit insgesamt 75 Millionen verkauften Exemplaren zu einer der bestverkaufenden Bands aller Zeiten machten.

40 schnürt die besten Songs aus den neun FOREIGNER-Studio-Alben zu einem fantastischen Rockpaket zusammen, das alle 16 Top-30-Hits enthält, zu denen auch „Feels Like The First Time“, „Cold As Ice“, „Waiting For A Girl Like You“ und viele mehr gehören. Auch dabei sind „Too Late“ aus der 2008er Retrospektive No End In Sight und „The Flame Still Burns“, das aus der gleichnamigen Vinyl-EP stammt, die im vergangenen Jahr erschien und in dieser Sammlung nun zum ersten Mal auf CD erhältlich ist. Sämtliche  vorhergehenden Aufnahmen wurden neu remastert, außerdem gibt es zwei neue Tracks, die extra für 40 aufgenommen wurden: „Give My Life For Love“ und eine brandneue Version von „I Don’t Want To Live Without You“!

CD1 präsentiert die besten Songs aus den ersten fünf FOREIGNER-Alben Foreigner (1977), Double Vision (1978), Head Games (1979), 4 (1981) und Agent Provocateur (1984). Unter den 21 Tracks findet man einige der größten Hits der Band, etwa „Urgent“ und „Feels Like The First Time“, sowie Songs, die etwas Tiefer in die Materie führen wie „Luanne“ und „Women“. Auf CD2 gibt es die Songs von Inside Information (1987), Unusual Heat (1991), Mr. Moonlight (1994) und Can’t Slow Down (2009) mit Songs wie „Rain”, „When It Comes to Love” und „Heart Turns To Stone.”

Mick Jones (Lead Guitar), Kelly Hansen (Lead Vocals), Jeff Pilson (Bass, Vocals), Tom Gimbel (Rhythm Guitar, Sax, Vocals), Michael Bluestein (Keyboards), Bruce Watson (Guitar) und Chris Frazier (Drums) starten am 20. Mai in Luzern ihre ausgiebige 40th Anniversary Tour“, welche sie am 2. Juni nach Rostock, Spielort HanseMesse, führt.

Textquelle: Concertbüro Zahlmann GmbH, Tickets an allenbekannten VVK-Stellen wie http://www.eventim.de

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Veröffentlicht 7. April 2017 von Martina Wichor in Auf dieser Seite

Aufruf: Vorschläge für das Immaterielle Kulturerbe einreichen

Dritter Bewerbungszyklus zur Aufnahme in bundesweites Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes hat begonnen

Forst- und Köhlerhof Wiethagen, Foto: Joachim Kloock

Forst- und Köhlerhof Wiethagen, Foto: Joachim Kloock

7.4.2017 – Kulturministerin Birgit Hesse ruft dazu auf, Vorschläge für die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes zu machen. Zum Immateriellen Kulturerbe zählen regional verankerte Bräuche, Rituale, Feste, Musiktraditionen, Theater und Tänze, Wissen und Praktiken sowie traditionelle Handwerkstechniken und Handwerkstraditionen. „Das Barther Kinderfest und das Tonnenabschlagen auf dem Darß sind im vergangenen Jahr in das bundesweite Verzeichnis aufgenommen worden. Dies ist ein großer Erfolg für das Kulturland Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Vereine, Institutionen und Kommunen können sich im dritten Bewerbungszyklus um die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes bewerben“, erläuterte Hesse. Zuvor waren schon das Malchower Volksfest, das Reetdachdeckerhandwerk sowie die Köhlerei und die Niederdeutschen Bühnen als länderübergreifende Anträge in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden. Die Erstellung eines bundesweiten Verzeichnisses des Immateriellen Kulturerbes ist ein mehrstufiges Verfahren, an dem die Bundesländer, die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Auswärtige Amt und die Deutsche UNESCO-Kommission beteiligt sind. Nach dem zweiten Zyklus 2015/2016 hat in diesem Frühjahr die dritte Vorschlagsrunde begonnen. Bis zum 30. Oktober 2017 können Gemeinschaften, Gruppen und Einzelpersonen, die eine kulturelle Ausdrucksform im Sinne des UNESCO-Übereinkommens zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes praktizieren, auch in Mecklenburg-Vorpommern einen Antrag zur Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis stellen. Die Bewerbung erfolgt mit einem einheitlichen Bewerbungsformular. Formulare und Hinweise zur Bewerbung unter: www.unesco.de

Stärkung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes – Thema im Landtag MV

Öffentlicher Gesundheitsdienst leistet eine hervorragende Arbeit – Fort- und Weiterbildung von Mitarbeitern

Südstadt-Klinikum Rostock, Foto: Joachim Kloock

Südstadt-Klinikum Rostock, Foto: Joachim Kloock

6.4.2017 – Am Donnerstag ist im Landtag Mecklenburg-Vorpommern die Situation im Öffentlichen Gesundheitsdienst diskutiert worden. „Der Öffentliche Gesundheitsdienst leistet eine hervorragende Arbeit und ist innerhalb des Systems unseres Gesundheitswesens unverzichtbar. Eine Stärkung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes ist aber nicht durch die Landesregierung allein zu erreichen. Hier bedarf es der Unterstützung und Mitwirkung vieler Akteure“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe im Landtag in Schwerin. 

Appell an Tarifpartner – Einigung ist nötig

Ärztinnen und Ärzte für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) zu gewinnen, ist eine Herausforderung. „Inzwischen sind alle Bundesländer betroffen. Verschärft wird das Problem für den Öffentlichen Gesundheitsdienst durch die Tatsache, dass Ärzte dort nicht wie Ärzte, sondern wie Verwaltungsangestellte vergütet werden. Das macht die Entscheidung für eine Tätigkeit in einem Gesundheitsamt schwerer“, sagte Gesundheitsminister Glawe weiter. Im Rahmen der Gesundheitsministerkonferenz wurde auf die erheblichen Einkommensunterschiede zwischen Ärzten im Öffentlichen Gesundheitsdienst und Ärzten in anderen medizinischen Einrichtungen, wie Krankenhäusern, Praxen oder dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen aufmerksam gemacht. Die Tarifpartner wurden aufgefordert, auch die Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes in den Tarifvertrag Ärzte aufzunehmen. „Aufgrund der Tarifautonomie besteht jedoch nur die Möglichkeit, an die Tarifpartner zu appellieren, was die Gesundheitsministerkonferenz durch mehrere Beschlüsse getan hat“, sagte Glawe. Vergleichbare Beschlüsse haben auch der Deutsche Ärztetag und auch der Marburger Bund gefasst.

Länderoffene Arbeitsgruppe – Erste Ergebnisse liegen vor

Als Vorsitzland der Gesundheitsministerkonferenz hat Mecklenburg-Vorpommern 2016 die Stärkung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes als Leitthema eingebracht. Der unter Federführung Mecklenburg-Vorpommerns erarbeitete Beschlussentwurf „Perspektiven zur Stärkung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes“ wurde einstimmig beschlossen. Zur Umsetzung des Beschlusses hat Mecklenburg-Vorpommern die Federführung einer länderoffenen Arbeitsgruppe übernommen, die Maßnahmen zur Stärkung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes erarbeitet. „Erste Ergebnisse liegen vor. Es ist ein modernes Leitbild gefordert, in dem der Öffentliche Gesundheitsdienst als Netzwerk charakterisiert wird, das mit und in allen Gesundheitsbereichen von der Gesundheitsförderung bis zur Gesundheitsversorgung tätig ist“, sagte Glawe. Der Entwurf eines neuen Leitbildes für den Öffentlichen Gesundheitsdienst befindet sich derzeit bundesweit in der Abstimmung. Als weitere Initiative, um den Öffentlichen Gesundheitsdienst bei Medizinstudenten bekanntzumachen und für eine Tätigkeit im Gesundheitsamt zu werben, werden von Amtsärzten Lehrveranstaltungen zum Öffentlichen Gesundheitsdienst an den Universitäten Rostock und Greifswald angeboten.

Fort- und Weiterbildung von Mitarbeitern

Die Landesregierung hat die Fort- und Weiterbildung von Mitarbeitern der Gesundheitsämter seit Anfang der 90er Jahre im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten ununterbrochen gefördert und unterstützt. Auch die Weiterbildung von Ärzten zum Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen wurde anteilmäßig finanziert. „Der Bedarf ist gestiegen und qualitätsgerechte Fort- und Weiterbildungsangebote stehen nur sehr begrenzt zur Verfügung. Aus diesem Grund prüft die Landesregierung derzeit den Beitritt des Landes zur Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen Düsseldorf, um den Mitarbeitern des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) in Mecklenburg-Vorpommern die Aus-, Fort- und Weiterbildung zu ermöglichen“, sagte Glawe. Für den nächsten Doppelhaushalt sind die dafür notwendigen Haushaltsmittel angemeldet worden.

Innovation an traditionsreichem Standort

Neuanfang für GMB Güstrower Maschinenbau gelungen

Jens Spahn, Landrat Sebastian Constien, Geschäftsführer Heiner Willers, Foto: Presse LK Rostock

Jens Spahn, Landrat Sebastian Constien, Geschäftsführer Heiner Willers, Foto: Presse LK Rostock

6.4.2017 – Landrat Sebastian Constien hat am Donnerstag das Unternehmen GMB Güstrower Maschinenbau GmbH im Rahmen seiner Kreisbereisung Wirtschaft besucht. Das junge Unternehmen am traditionsreichen Landmaschinenbau-Standort wächst und sucht Personal wie auch Kontakt in die Wissenschaft. Die Landmaschinen sollen digital weiter aufgerüstet werden, um Landwirten wirtschaftlicheres und zugleich umweltschonendes Arbeiten zu ermöglichen. Das Unternehmen GMB Güstrower Maschinenbau ist noch nicht einmal ein Jahr alt, hat seine Mitarbeiterzahl bereits verdoppelt und will weiter wachsen. Landrat Sebastian Constien hat den Betrieb am Donnerstag im Rahmen seiner Kreisbereisung Wirtschaft besucht. „Innovation gepaart mit Güstrower Landmaschinenbau-Tradition ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Digitale Steuerung wird eingesetzt, um Landwirten wirtschaftlicheres Arbeiten und zugleich Umweltschonung beim Düngereinsatz zu ermöglichen“, zeigte sich Landrat Constien beeindruckt. Die Belegschaft von derzeit 17 Mitarbeitern soll weiter anwachsen. „Wir wollen Leute von hier und brauchen Konstrukteure, Schweißer und Elektriker für die Produktion. Die sind schwer zu finden“, erklärte Geschäftsführer Heiner Willers. Der weitere Geschäftsführer Volker Biermann ergänzte, dass sich auch Chancen für Studierende von Fachhochschulen und der Universität Rostock im Unternehmen ergeben. „Wir suchen Werkstudenten und solche, die eine Abschlussarbeit schreiben wollen. Das kann sowohl in der IT als auch der konstruktiven Arbeit sein“, so Biermann.

Das Unternehmen exportiert derzeit rund 70 Prozent seiner Produkte innerhalb der Europäischen Union. Schwerpunkt sind dabei das Baltikum, Tschechien und Ungarn. England und die Niederlande werden als Märkte gerade erschlossen. „Güstrower Landmaschinen genießen einen hervorragenden Ruf. Darauf bauen wir auf. Mit Innovationen beim IT-Einsatz und spezieller, kostensparender und umweltschonender Injektionstechnik für Stickstoffdünger wollen wir in Deutschland und Westeuropa mehr Kunden gewinnen“, berichtete Geschäftsführer Volker Biermann. Im Gespräch mit Landrat Constien machten die Unternehmer deutlich, dass die Suche nach Arbeitskräften, die Bereitstellung schneller Übernacht-Logistik und die Verkehrsanbindung der Region für Geschäftsreisende Probleme sind. „Ich werde mit unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft, den Partnern im Unternehmerverband Rostock-Mittleres Mecklenburg und der Bundesagentur für Arbeit darüber sprechen, damit die Region insgesamt von möglichen Lösungen profitiert“, sagte Landrat Constien.

Bundeswettbewerb Fremdsprachen: Landessieger in MV ausgezeichnet

Schule, Foto/Quelle: shutterstock

Schule, Foto: Shutterstock

6.4.2017 – Im Neustädtischen Palais in Schwerin sind am Nachmittag die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen in Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet worden. Bei der Landespreisverleihung haben Schülerinnen und Schüler Ausschnitte ihrer ausgezeichneten Arbeiten auf der Bühne vortragen. Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen ist ein Angebot des Zentrums für Begabungsförderung in Deutschland und der Bildung & Begabung gGmbH. Er fördert junge Leute, die sich gerne und gut mit Sprachen beschäftigen. Dabei richtet er sich mit seinen Programmen an unterschiedliche Zielgruppen: Schülerinnen und Schüler aus mehreren Jahrgangsstufen, aber auch Auszubildende können an den verschiedenen Wettbewerben teilnehmen. 162 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gab es landesweit im Einzelwettbewerb Solo (Klasse 8 bis 10) in den Sprachen Dänisch, Englisch, Französisch, Latein, Spanisch und Russisch. 33 Schülerinnen und Schüler werden für ihre Leistungen einen Landespreis erhalten. Die Besten werden Mecklenburg-Vorpommern beim Sprachenturnier des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen vom 27. bis 30. September 2017 in Bad Wildbad (Baden-Württemberg) auf Bundesebene vertreten. Das sind:

  • Johanna Clara Thies, Klasse 10e, Christophorusgymnasium Rostock
  • Jan Weber, Klasse 9D, Friderico-Francisceum, Bad Doberan
  • Nele Widlitzki, Klasse 10G2, Schulcampus Röbel/Müritz

22 Projektarbeiten mit 128 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden im Gruppenwettbewerb Team Schule der Sekundarstufe I des Landes eingereicht. Für den nächsten Wettbewerbsdurchgang 2018 in der Sekundarstufe I und II kann man sich ab Juli 2017 anmelden unter: http://www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de. Anmeldeschluss ist der 6. Oktober 2017.

Nachhaltigkeitsstrategie – Thema im Landtag MV

Nachhaltigkeit durch wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, soziale Ausgewogenheit und ökologische Verträglichkeit

Krankenpflegeschüler des Klinikums Südstadt Rostock gehören zu den Besten im Land MV. v.l.n.r. Jessica Poehls, Benjamin Wilpert, Sophie Wahl, Juliane Wachsmuth. Foto/Quelle: Südstadt-Klinikum Rostock

Krankenpflegeschüler des Klinikums Südstadt Rostock, Foto: Joachim Kloock

5.4.2017 – Im Landtag ist das Thema Nachhaltigkeitsstrategie für Mecklenburg-Vorpommern diskutiert worden. „Die Landesregierung verfolgt eine nachhaltige politische Entwicklungsstrategie. Diese verbindet wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, soziale Ausgewogenheit und ökologische Verträglichkeit miteinander. Sie erhält und schafft die Grundlagen für ein lebenswertes Mecklenburg-Vorpommern aus eigener Kraft. Wir werden diesen nachhaltigen Kurs fortsetzen und auch neue Wege gehen, um den Herausforderungen gerecht zu werden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Mittwoch im Landtag.

Kernpunkte der nachhaltigen Entwicklungsstrategie

Die Kernpunkte der nachhaltigen Entwicklungsstrategie der Landesregierung sind in der aktuellen Koalitionsvereinbarung festgeschrieben. Wirtschaftsminister Glawe ging im Landtag auf einige Punkte ein: Die wirtschaftliche Entwicklung gilt es weiter auszubauen, um die Grundlagen für ein „Mecklenburg-Vorpommern aus eigener Kraft“ zu schaffen. 2016 wurde mit 41,4 Milliarden Euro das historisch höchste Bruttoinlandsprodukt erwirtschaftet. „Ein Schwerpunkt ist die Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, um attraktiver Arbeitsplätze zu schaffen und die Arbeitslosigkeit weiter deutlich abzubauen. In den vergangenen 10 Jahren ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten um rund 75.000 angewachsen. Die Arbeitslosigkeit hat sich mehr als halbiert“, betonte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Arbeitsminister Harry Glawe. Ein weiterer Kernpunkt ist die solide Finanzpolitik, die Schulden abbaut und Rücklagen für Pensionslasten und konjunkturell schwierigere Zeiten bildet. Mit der Schuldenbremse ist der Grundsatz, keine neuen Schulden aufzunehmen, in die Landesverfassung aufgenommen worden. Die Bildungspolitik ist ein zentrales Thema der Landesregierung, in der mit dem Ziel der Schaffung von Chancengleichheit viel dazu beigetragen wird, die Bedingungen für Kinder, für Schüler sowie für Studenten spürbar zu verbessern. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die finanzielle Unterstützung des massiven Breitbandausbaus gerade im ländlichen Raum als Voraussetzung für die Nutzung der Chancen der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft.

Schlüsselrolle Wirtschaft bei nachhaltiger Entwicklung

Der Wirtschaft kommt eine Schlüsselrolle bei der nachhaltigen Entwicklung zu. Beim Neuaufbau unserer Wirtschaft in den vergangenen 26 Jahren sind wettbewerbsfähige und umweltfreundliche Betriebe entstanden. „Gesetzliche Vorgaben, Kundenanforderungen, das eigene Markenimage und Kosten für Energie und Rohstoffe erfordern, dass die Unternehmen Ziele der Nachhaltigkeit und ein verantwortliches Unternehmertum in die Unternehmensprozesse einfließen lassen. Viele Unternehmen haben das bereits erkannt“, so Glawe weiter. Sie engagieren sich freiwillig, weil sie dadurch ihre ökonomischen Chancen stärken, ihre Reputation verbessern, Risiken minimieren, zum Schutz der Umwelt beitragen und Fachkräfte binden können.

Nachhaltige Unternehmensführung – Vereinbarkeit von Familie und Beruf – 30 Millionen Euro-Paket zur Entlastung

Wenn Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, dann gilt dies auch für den Umgang mit den eigenen Beschäftigten. „Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren, Vielfalt zu fördern und jungen wie älteren Menschen eine Chance zu geben – das nützt der Gesellschaft und dem Unternehmen. Gute Arbeitsbedingungen sind Ausdruck verantwortungsvoller nachhaltiger Unternehmensführung und sichern dem Betrieb die notwendigen Fachkräfte“, betonte Glawe. „Die Koalitionspartner werden in dieser Legislaturperiode mit einem 30 Millionen Euro-Paket Eltern bei den Elternbeiträgen entlasten. Auch dies ist ein Beitrag zur Nachhaltigkeit.“

Herausforderungen für mehr hochwertige Arbeitsplätze

Wirtschaftsminister Glawe machte im Landtag auch die Herausforderungen deutlich: „Die wirtschaftlich noch jungen Bereiche Gesundheitswirtschaft sowie Forschung, Entwicklung und Innovation bauen wir konsequent weiter aus“, so Wirtschaftsminister Glawe. In der Gesundheitswirtschaft arbeiten fast 148.000 Erwerbstätige. „Das entspricht jedem fünften Arbeitsplatz. Mecklenburg-Vorpommern nimmt den bundesweiten Spitzenplatz beim Anteil der Gesundheitswirtschaft am Arbeitsmarkt ein. Seit 2014 kamen 11.400 neue Stellen hinzu. Damit ist die Gesundheitswirtschaft ein Jobmotor im Land. Die Branche bietet noch viel Potential“, sagte Glawe. (Quelle Zahlen: Gesundheitswirtschaftliche Gesamtrechnung (GGR) – das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) erfasst darin jährlich alle Güter und Leistungen mit Gesundheitsbezug, die in Deutschland erbracht werden.) Auch die Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovationen trägt zur Nachhaltigkeit bei. „Innovationen sind wichtige Treiber für die nachhaltige Gestaltung von Produkten und Dienstleistungen. Und Nachhaltigkeitsinnovationen zum Beispiel im Bereich der Energiewende dienen nicht nur dem Klimaschutz, sondern schaffen auch neue Geschäftsmodelle und Arbeitsplätze“, erläuterte Glawe im Landtag.

Nachhaltige Entwicklung verlangt, Verantwortung wahrzunehmen

Die Gesundheitspolitik hat eine zentrale Bedeutung für eine nachhaltige soziale, ökologische und ökonomische Entwicklung; ein hohes Gesundheitsniveau und die Gesundheitsversorgung sind wichtige Ziele. „Nachhaltige Entwicklung verlangt, Verantwortung wahrzunehmen – für die Menschen heute wie für kommende Generationen, für unsere Kinder und Enkelkinder, denen wir eine lebenswerte Welt ermöglichen wollen“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Arbeitsminister Harry Glawe abschließend.

Bilanz 2016: 11,5 Mio. Euro für die allgemeine Kulturförderung

Allein 330.000 Euro zusätzlich für Projekte der kulturellen Grundversorgung und für Projekte von überregionaler Bedeutung

Kunsthaus Basthorst, Fotoquelle: ebenda

Kunsthaus Basthorst

Das Land hat im vergangenen Jahr für ca. 280 Projekte bzw. Einrichtungen Mittel der allgemeinen Kulturförderung bewilligt. Kulturträger mit Projekten, die eine Laufzeit von mehreren Jahren haben, nehmen die Fördermittel teilweise erst in diesem Jahr in Anspruch. Eine Übersicht über die geförderten Kulturprojekte ist auf der Internetseite des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur einsehbar. Im Haushaltsjahr 2016 standen erstmals Mittel in Höhe von 11,5 Mio. Euro für die Kulturförderung zur Verfügung. Gegenüber den Vorjahren ist das eine Steigerung um 22 Prozent. „Im vergangenen Jahr standen allein 330.000 Euro zusätzlich für Projekte der kulturellen Grundversorgung und für Projekte von überregionaler Bedeutung zur Verfügung. Die Kulturträger haben im Vergleich zum Jahr 2015 jeweils fünf Prozent mehr Geld erhalten“, sagte Kulturministerin Hesse. „Auch andere Bereiche haben von den zusätzlichen Haushaltsmitteln profitiert. Für die Literaturhäuser im Land standen insgesamt 60.000 Euro mehr zur Verfügung. Die Künstlerhäuser haben insgesamt 60.000 Euro mehr erhalten. Das Land hat das Nachwuchskünstlerförderwerk fortgeführt, die Bibliotheken mit zusätzlich 100.000 Euro unterstützt und gemeinsam mit dem Energieministerium eine LED-Initiative zur Anschaffung von klimafreundlicher, sparsamer LED-Lichttechnik gestartet“, fasste Hesse zusammen. Mit den Mitteln der allgemeinen Kulturförderung unterstützt das Land alle Kulturbereiche. Um Fördermittel zu erhalten, müssen Projektträger bzw. Einrichtungen einen entsprechenden Antrag stellen. Im Jahr 2017 hat das Land wieder verschiedene Sonderförderprogramme aufgelegt, um die Kulturszene zu unterstützen. Dazu zählen beispielsweise ein Investitionsprogramm, das Landesprogramm zur Sicherung von schriftlichen und audiovisuellen Kulturgütern, die Projektförderung im Rahmen des Landesprogramms „Meine Heimat – mein Modernes Mecklenburg-Vorpommern“ und ein Landesprogramm zur Erinnerungskultur. „Ich habe angekündigt, mich für ein einfacheres Antragsverfahren bei der Kulturförderung einzusetzen“, sagte Ministerin Hesse. „Viele ehrenamtlich tätigen Kulturschaffenden empfinden die bisherigen Regelungen als zu kompliziert. Es gibt erste Ideen zur Vereinfachung, die wir weiter prüfen müssen. Allerdings wird es auch in Zukunft nicht ohne einen gewissen Aufwand möglich sein, eine Förderung zu erhalten“, betonte Hesse. Weitere Informationen unter www.bm.regierung-mv.de in der Rubrik „Kultur“, Stichwort „Kulturförderung“.