Archiv für 1. April 2017

Osterauktion in Ahrenshoop

Osterauktion – die Auktion findet am Ostersamstag, 15. April um 17 Uhr, in den Konferenzräumen des Hotels Fischerwiege am Schifferberg in Ahrenshoop statt – 70 Werke kommen zur Versteigerung. Die Vorbesichtigung ist an folgenden Tagen möglich: 1. + 2. (Sa. + So.), 8. + 9.  (Sa. + So.) und 14. + 15. (Fr. + Sa.) April. Der gesamte Katalog steht unter www.kunstauktion-wieck.de im Internet. Der Schwerpunkt dabei liegt wie bisher bei Werken der KünstlerInnen der Künstlerorte Ahrenshoop und Hiddensee aus der Zeit von 1890 bis Mitte der 1920er Jahre. Es werden zahlreiche Werke von Malerinnen gezeigt, die Mitglied beim Verein der Berliner Künstlerinnen (VdBK) waren, der 2017 sein 150 jähriges Bestehen mit zahlreichen Ausstellungen feiert.

Einige Abbildungen der zur Auktion kommenden Bilder: Los 13 Louis Douzette, Winterlandschaft, Los 14 Elisabeth von Eicken, am Bodden, Los 29 Franz Hochmann, Reiter in den Dünen, Los 54 Paul Müller-Kaempff, Weststrand und Los 68 Julie Wolfthorn, Abendrot.

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Erste Imagebroschüre für barrierefreies Reisen in Mecklenburg-Vorpommern erschienen

Urlaub-für-Alle-212x300Die erste landesweite Imagebroschüre „Urlaub für Alle“ in Mecklenburg-Vorpommern informiert Reiseinteressierte ab sofort über barrierefreie Angebote im Nordosten. Nutzer finden in dem 66-seitigen Heft beispielsweise Informationen zu den Städten Rostock oder Wismar sowie zu den Regionen Mecklenburgische Seenplatte oder Rügen. Die Palette der Angebote reicht von einem Segelkurs in Plau am See bis hin zu den Ferienwohnungen Ostseespeicher bei Wismar, die Komfort für alle Personengruppen bieten. Damit auch Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen die Broschüre nutzen können, sind die Inhalte in Schriftgröße 14 abgebildet. Per QR-Code kann auf eine Audiodatei zurückgegriffen werden, die beispielsweise auch Audiodeskriptionen der abgebildeten Fotos enthält. Die Texte sind darüber hinaus in leichter Sprache verfasst, um Gästen mit kognitiver Behinderung die Nutzung zu vereinfachen. Das Heft wurde vom Landestourismusverband im Rahmen des Projektes „Reisen für Alle“ herausgegeben, in dem der Verband gemeinsam mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband MV bis März 2019 verstärkt barrierefreies Reisen nach Mecklenburg-Vorpommern bewirbt. Die Broschüre kann kostenlos beim Landestourismusverband unter der Rufnummer 0381 4030500 oder unter www.auf-nach-mv.de/prospekte bestellt und angesehen werden.

Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de/barrierefrei

Tourismusabend auf der Insel Usedom

Urlaub in ländlichen Regionen stärker vermarkten – zusätzliche Angebote schaffen

Eldenaer Jazz Evenings 2015

Eldenaer Jazz Evenings, Foto: HGW

Über die Entwicklung des Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern hat Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe am Freitag in Mellenthin (Insel Usedom) beim ersten Tourismus-Abend der Nordkurier Mediengruppe diskutiert. „Mecklenburg-Vorpommern hat sich in seiner touristischen Vielfalt als attraktives Urlaubsland einen guten Namen erarbeitet. Immer mehr Gäste entdecken unser Land. Entscheidend ist, dass wir uns unentwegt darum bemühen, unsere Stammgäste zu halten, neue Zielgruppen zu gewinnen und aus Erstbesuchern Wiederholungsurlauber zu machen. Wir können unser Potential für unsere Gäste noch besser ausschöpfen. In den Küstenregionen kommt es vor allem auch auf qualitatives Wachstum an: mehr Wertschöpfung durch den einzelnen Gast und eine Verlängerung der Saison. Im Binnenland geht es um die Entwicklung zusätzlicher Angebote. Das Thema ist hier Urlaub in ländlichen Regionen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort. Im Jahr 2016 wurden nach der amtlichen Statistik in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 7,6 Millionen Ankünfte und 30,3 Millionen Übernachtungen registriert.

Binnenland stärker vermarkten – Thema „Romantik“ in Vorpommern positionieren

Nach der Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen 2016 (FUR) interessieren sich rund 4,2 Millionen Deutsche (6 Prozent der Bevölkerung) im Zeitraum 2016 bis 2018 sowohl für einen Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern, als auch für Urlaub auf dem Lande. „Kultur und Tourismus können in den ländlichen Räumen zukünftig mehr voneinander profitieren und Mecklenburg-Vorpommern auch als Kulturland bekannter machen. So kann es uns gelingen, unseren Gästen neben der Ostseeküste auch die Schönheiten im Binnenland zu präsentieren. Das stärkt den Tourismus insgesamt. So gilt es beispielsweise, Angebote im Bereich Tradition und Brauchtum für die Urlauber im ganzen Land erlebbar zu machen. Insbesondere in der Region Vorpommern sehe ich das Thema Romantik gut positioniert“, sagte Glawe. Das Reisegebiet Vorpommern ist mit über 2,1 Millionen Ankünften und mehr als 9,8 Millionen Übernachtungen im Jahr 2016 die touristisch erfolgreichste Region des Landes. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt mit 4,5 Nächten über dem Landesschnitt von vier Nächten. Die durchschnittliche Auslastung betrug 2016 38,1 Prozent (MV gesamt: 35,8 Prozent).

Wirtschafts- und Tourismusministerium unterstützt Kooperationsnetzwerke „Erlebnis Landwirtschaft“, „Aktivität in der Natur“ und „Förderung des kulturellen Erbes im ländlichen Raum“ – mehr Urlauber für das Binnenland begeistern

„Das große Interesse am Reisegebiet Vorpommern wollen wir nutzen und die Gäste auch für Orte, Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen außerhalb der Küstenregionen begeistern“, sagte Glawe. Drei Kooperationsnetzwerke zur Positionierung zukunftsträchtiger Tourismusschwerpunkte im ländlichen Raum sind derzeit aktiv: „Erlebnis-Landwirtschaft“ mit den Themen Reiten und Fahren sowie Typisch regional, „Aktivität in der Natur“ mit den Themen Wandern und Angeln sowie die „Förderung des kulturellen Erbes im ländlichen Raum“ mit den Themen Romantik und Brauchtum. Die Gesamtkosten betragen rund 1,8 Millionen Euro; das Wirtschaftsministerium unterstützt die Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro (Projektlaufzeit 2015 bis 2017). Unter dem Motto „Natürlich romantisch“ finden in diesem Jahr eine Reihe von Veranstaltungen statt, unter anderem:

  • Am 17. und 18. Juni der 4. Greifswalder Klostermarkt an der Klosterruine Eldena – neben einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm präsentieren Künstler und Handwerker an rund 60 Ständen und Stationen ihre vorrangig regionalen Produkte.
  • Am ersten Wochenende im Juli treffen sich Jazzfreunde in der Klosterruine Eldena – vom 30.06. bis 01.07.2017 laufen zum 37. Mal die Eldenaer Jazz Evenings Greifswald.
  • Am Dienstag, den 5.September, findet um 13 Uhr unter dem Motto „Happy Birthday C. D. Friedrich“ eine romantische Führung über den Baumwipfeln statt. Das Naturerbe Zentrum Rügen lädt ein, den Baumwipfelpfad mit den Augen des Künstlers Caspar David Friedrich zu entdecken.

Weitere Informationen, Veranstaltungen und Ferienangebote rund um das Thema „Romantik“ sind unter www.natuerlich-romantisch.de zusammengefasst.

785 touristische Infrastrukturvorhaben und 1.724 neue Investitionsvorhaben im gewerblichen Tourismus seit 1990 im Reisegebiet Vorpommern unterstützt

„Um weiter im Tourismus erfolgreich zu sein, unterstützen wir die touristische Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern. Ziel muss es sein, das touristische Angebot insbesondere bei schlechtem Wetter und außerhalb der Saison noch zu erweitern“, betonte Glawe. Das Wirtschaftsministerium hat in der Region Vorpommern seit 1990 aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) einschließlich des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) und dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) in der Region Vorpommern 785 touristische Infrastrukturvorhaben bei einem Gesamtvolumen in Höhe von 776,2 Millionen Euro mit rund 516,5 Millionen Euro unterstützt. Im gewerblichen Tourismus sind in Vorpommern seit 1990 insgesamt 1.724 neue Investitionsvorhaben mit einem Gesamtvolumen von rund 2,6 Milliarden Euro in Höhe von 743 Millionen Euro gefördert worden. Durch die Projekte sind 7.531 neue Arbeitsplätze entstanden und 7.785 Jobs wurden gesichert. Insgesamt ist in Mecklenburg-Vorpommern die touristische Infrastruktur seit 1990 für 1.623 Fördervorhaben mit Gesamtinvestitionen in Höhe von 1,49 Milliarden Euro in Höhe von einer Milliarde Euro unterstützt worden. Im gewerblichen Tourismus wurden seit 1990 3.309 Vorhaben bei Gesamtinvestitionen von 5,34 Milliarden Euro in Höhe von rund 1,5 Milliarden Euro gefördert. Damit entstanden mehr als 15.400 Arbeitsplätze.

 

25 Jahre Unternehmerverband Vorpommern

Mehr Selbstbewusstsein wagen – vorpommersche Wirtschaft wird weiter unterstützt – Region von anderen nicht schlechtreden lassen

Hansestadt Stralsund, Blick vom Rügendamm in die Stralsunder Altstadt., Foto: Joachim Kloock

Hansestadt Stralsund, Foto: Joachim Kloock

31.3.2017 – Der Unternehmerverband Vorpommern e.V. begeht in diesen Tagen festlich sein 25-jähriges Jubiläum. Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph dankte dem Unternehmerverband im Vorfeld für sein langjähriges Engagement und die ehrenamtliche Tätigkeit der Unternehmerinnen und Unternehmer für die Region Vorpommern. „Der Verband und seine Mitglieder tragen entscheidend dazu bei, dass Vorpommern sich zu einem modernen Wirtschaftsstandort entwickelt hat. Der Mittelstand und die Wirtschaft in Vorpommern sind durch die Leistung aller Unternehmen und ihrer Beschäftigten heute stärker und belastbarer geworden. Der Aufschwung in der Region ist deutlich sichtbar“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, Dr. Stefan Rudolph am Freitag bei einem Unternehmensbesuch der RIS Industrie- und Kraftwerksservice in Lubmin. Mit einem Festakt begeht der Unternehmerverband Vorpommern e.V. am Donnerstag, den 06. April, von 10:00 bis 14:00 Uhr sein 25-jähriges Jubiläum in Greifswald (Wirtschaftsakademie Nord, Puschkinring 22a, 17491 Greifswald).

Übergang von der Planwirtschaft in die soziale Marktwirtschaft erforderte große Umbrüche

Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Rudolph machte beim Unternehmensbesuch auf die wirtschaftliche Entwicklung Vorpommerns in den vergangenen 25 Jahren aufmerksam. Der infrastrukturelle und wirtschaftliche Rückstand Vorpommerns gegenüber Westdeutschland war nach dem Fall der Mauer enorm. „Der abrupte Übergang von der Planwirtschaft in die soziale Marktwirtschaft hatte große Umbrüche erfordert, insbesondere in der Industrie und in der Landwirtschaft, wo viele Arbeitsplätze nicht mehr wettbewerbsfähig waren und verloren gingen. Strukturschwäche abzubauen ist ein langwieriger Prozess und Vorpommern hat es aufgrund seiner Randlage innerhalb Deutschlands besonders schwer“, so Rudolph weiter. „Heute ist die Wirtschaftsentwicklung hier in Vorpommern auf einem guten Weg. Wir blicken auf einen erfolgreichen Aufholprozess zurück.“

Ausbau der Infrastruktur – unentbehrlich für die tägliche Arbeit der Unternehmen

Ein maßgeblicher Faktor für die positive Entwicklung der Unternehmen sowie mitentscheidend bei der Standortauswahl ist eine leistungsfähige Infrastruktur. „Hier ist gerade in Vorpommern in den Jahren seit der Wiedervereinigung erhebliches geleistet worden. Neben der allgemeinen Verkehrsinfrastruktur wie der Autobahn 20 (A20), dem Ausbau der Bundes- und Landesstraßen, zählen hierzu auch die Häfen, technologieorientierte Infrastruktur, Ausbildungsstätten und die touristische Infrastruktur. Der Ausbau ist für die touristischen Unternehmen, Hotels und Dienstleister unentbehrlich für ihre Tätigkeit“, sagte Rudolph. Das Wirtschaftsministerium hat in den beiden vorpommerschen Landkreisen (Vorpommern-Rügen und Vorpommern Greifswald) seit 1990 etwa 1,2 Milliarden Euro Zuschüsse zur Verfügung gestellt. Damit wurden Investitionen von etwa 1,7 Milliarden Euro ausgelöst. Als Beispiele nannte der Wirtschaftsstaatssekretär die Hafeninvestitionen in Sassnitz, Stralsund und Vierow, die Investitionen in die Technologiezentren in Greifswald und Stralsund sowie die Investitionen in die touristische Infrastruktur, d.h. Radwege, Promenaden, Tourismusinformationen, Strände.

Gewerbliche Wirtschaft wird weiter unterstützt

„Der Tourismus, das Handwerk, das verarbeitendes Gewerbe und die maritime Industrie mit ihren Zulieferern haben sich zu verlässlichen Eckpfeilern der vorpommerschen Wirtschaft entwickelt. Auch im Bereich Forschung und Entwicklung haben wir große Fortschritte erzielen können. Die Gesundheitswirtschaft ist eine Wachstumsbranche in Vorpommern. Mit der Übernahme der Peene-Werft durch die Lürssen-Gruppe und der Volkswerft durch Genting haben sich für beide Standorte neue Möglichkeiten eröffnet, die den jeweiligen Belegschaften eine Zukunftsperspektive eröffnen“, so Rudolph. „Das Wirtschaftsministerium unterstützt die regionale Entwicklung in Vorpommern auch künftig weiter“, machte der Wirtschaftsstaatssekretär Rudolph deutlich. Als Beispiel nannte er die Förderung der gewerblichen Wirtschaft durch die Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW). Seit 1990 wurden in Vorpommern (LK Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald) rund 3.000 Investitionen mit einem Volumen in Höhe von 5,1 Milliarden Euro durchgeführt. Diese wurden mit Zuschüssen vom Wirtschaftsministerium in Höhe von insgesamt 1,3 Milliarden Euro durch das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt. „Hierdurch konnten knapp 25.000 Arbeitsplätze neu geschaffen und gut 40.000 Arbeitsplätze gesichert werden“, sagte Rudolph.

Wirtschaftliche Herausforderungen gemeinsam angehen

Wirtschaftsstaatssekretär Rudolph machte auf die Herausforderungen der Region Vorpommern aufmerksam. „Die Großgewerbestandorte in Lubmin, Pasewalk und im Pommerndreieck haben noch deutliches Potential für Ansiedlungen neuer Unternehmen oder für Erweiterungen bereits ansässiger Unternehmen. Deshalb wird auch in Kürze für Pasewalk und das Pommerndreieck eine zusätzliche Vermarktungsinitiative starten. Wir werden die Hafen- und Wirtschaftsstandorte weiter entwickeln, demnächst z. B. in Vierow. Auch die technologie- und forschungsorientierten Bereiche werden weiter gestärkt“, sagte Rudolph. In Greifswald entsteht ein Life Science-Plasmatechnologie-Zentrum. Gegenüber 2004 mit rund 53.000 gemeldeten Arbeitslosen waren 2016 rund 24.000 Arbeitslose weniger zu verzeichnen. „Die Arbeitslosigkeit wurde in Vorpommern mit rund 29.000 Arbeitslosen nahezu halbiert. Dennoch: eine der wichtigsten Aufgaben ist es, Menschen in Arbeit zu bringen. Wir wollen die Rahmenbedingungen weiter verbessern. Jede heimische Ansiedlung oder auch Erweiterung von Unternehmen vor Ort schafft und sichert Arbeitsplätze in Vorpommern“, erläuterte Rudolph.

Region von anderen nicht schlechtreden lassen – mehr Selbstbewusstsein wagen

In den vergangenen Monaten ist für Vorpommern teilweise ein Zerrbild entworfen worden. „Es ist aber ein Bild, dass nicht den Tatsachen entspricht, mit dem der Standort und die Region schlecht geredet wird. Dieses negative Zerrbild wird den Lebensleistungen der Menschen und Unternehmen dieses Landesteils nicht gerecht. Das Schlechtreden der Region schadet im Wettbewerb um Ansiedlungen und Arbeitskräfte. Und es gibt auch keinen Grund dazu, im Gegenteil. Wir müssen mehr Selbstbewusstsein wagen“, betonte Wirtschaftsstaatssekretär Rudolph abschließend.

Informationen zum Unternehmerverband Vorpommern e.V.

Seit seiner Gründung, am 25. Februar 1992, engagiert sich der Unternehmerverband Vorpommern e.V. als Interessenvertretung der kleinen und mittelständischen Unternehmen für die zukunftsorientierte Gestaltung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zur Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Vorpommern. Darüber hinaus ist er in einer Interessengemeinschaft mit den Unternehmerverbänden des Landes Mecklenburg-Vorpommern für einen einheitlichen Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern aktiv. Der Verband hat heute nach eigenen Angaben 240 Mitglieder (http://unternehmerverbaende-mv.com/unternehmerverband-vorpommern).

Greifswald will Kultur- und Kreativwirtschaft fördern – gemeinsames Netzwerktreffen am 25. April im Heineschuppen

 

Kreativ-Messe, Foto Martina Wichor (7)

Kreativ-Messe, Foto: Martina Wichor

Wie können Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft stärker zusammenarbeiten, um ihre Produkte und Dienstleistungen gemeinsam zu vermarkten? Und wie kann die Stadt Greifswald sie dabei unterstützen? Diese Fragen werden am 25. April um 17 Uhr bei einer Veranstaltung im Heineschuppen beantwortet, zu der die Abteilung für Wirtschaft und Tourismus sowie das Amt für Bildung, Kultur und Sport gemeinsam mit den Kreativen MV einlädt. „Greifswald ist eine junge, vielseitige und kreative Stadt“, erklärt die Leiterin des Amtes für Bildung, Kultur und Sport, Anett Hauswald: „Wir wissen um den hohen Stellenwert der Kultur- und Kreativwirtschaft und wollen sie in Zukunft stärker unterstützen. Dafür brauchen wir mehr Informationen von den Kreativen.“ Auch die Bürgerschaft hatte sich dafür ausgesprochen, die lokale Kultur- und Kreativbranche stärker zur fördern. Eingeladen sind alle UnternehmerInnen und die, die es werden wollen, aus der Kultur- und Kreativwirtschaft: Design, Werbung, Software & Games, Film & Rundfunk, Architektur, Musik, Theater, Kunst & Handwerk, Buch & Presse. Begleitet und moderiert wird das so genannte KreativLab von Katja Wolter (Steinbeis-Institut) und Corinna Hesse (Kreative MV).

„Die Kreativen sind oft Einzelkämpfer“, stellt Corinna Hesse vom Landesnetzwerk Kreative MV fest: „Sie haben hohes innovatives Potenzial, können aber allein zu wenig Reichweite erzielen, um auf sich aufmerksam zu machen. Durch Kooperation können sie ihre Einkünfte entscheidend verbessern.“ Katja Wolter vom Steinbeis-Institut für Ressourcenentwicklung in Greifswald weiß, dass Netzwerken ein wichtiger Erfolgsfaktor ist: „Persönliche Empfehlungen sind der Schlüssel zum unternehmerischen Erfolg. Im gemeinsamen Netzwerk entstehen mehr und größere Aufträge, so dass alle davon profitieren.“ Durch Kooperation mit der WITENO GmbH soll die Kreativszene stärker mit dem Wissenschafts- und Technologiepark Nordost vernetzt werden: „Technologische und soziale Innovation werden heute viel stärker zusammengedacht“, sagt WITENO-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Blank. „Die Kreativen bringen Ideen ein, die den gesellschaftlichen Nutzen von Innovation mitdenken und produktiv weiterentwickeln. Das wollen wir fördern.“ Anmeldung unter: kontakt@kreative-mv.de Kontakt: Katja Wolter, Katja.Wolter@stw.de, Tel. 03834-77 585 40.

KreativLabs  sind branchenübergreifende Events, die die unternehmerische Qualifizierung stärken, inspirierende Kreativ-Orte in ganz Mecklenburg-Vorpommern entdecken und Kreativschaffende zu Erfahrungsaustausch und Kooperationen anregen. Sie vernetzen kreative Akteure und UnternehmerInnen mit Kommunen, Förderern, Verbänden und Kammern.

 

Denkmalpreise des Landes MV im Jahr 2017 ausgeschrieben

Unsere Denkmale brauchen Menschen, die sich mit Hingabe um sie kümmern

Reformator Joachim Slüter, Denkmal an der Petrikirche, Foto: Joachim Kloock

Denkmal des Reformators Joachim Slüter, Foto: Joachim Kloock

30.3.2017 – Kulturministerin Birgit Hesse ruft dazu auf, Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger der diesjährigen Denkmalpreise zu machen. Das Land Mecklenburg-Vorpommern vergibt auch im Jahr 2017 den Friedrich-Lisch-Denkmalpreis und den „Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche“. Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger müssen bis zum 31. Mai 2017 (Poststempel) im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eingehen. „Unsere Denkmale brauchen Menschen, die sich mit Hingabe um sie kümmern und ihnen viel Zeit schenken“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Um zu zeigen, dass wir dieses Engagement nicht als selbstverständlich ansehen, vergibt das Land in jedem Jahr die Denkmalpreise. Ich freue mich über alle, die jene Bürgerinnen und Bürger vorschlagen, die sich in Mecklenburg-Vorpommern um die Denkmalpflege verdient gemacht haben“, so Hesse. Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis und der Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche werden am 10. September 2017 bei der zentralen Landesveranstaltung am bundesweiten Tag des offenen Denkmals verliehen. Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis ist mit 4.000 Euro dotiert, der Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche ist mit 700 Euro dotiert. Die Bewertung der Vorschläge erfolgt durch eine Fachkommission. Vorschläge können durch Vereine, Verbände, Institutionen, staatliche und kommunale Verwaltungen sowie Einzelpersonen eingereicht werden. Bitte reichen Sie die Vorschläge unter folgender Adresse ein: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern, 19048 Schwerin, Fax: 0385 588-7082, E-Mail: poststelle@bm.mv-regierung.de

Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern kann vergeben werden für:

  • vorbildliche Leistungen zur Rettung und zur Erhaltung von Bau- und Kunstdenkmalen oder von archäologischen Denkmalen in Mecklenburg-Vorpommern
  • die überzeugende Verbreitung des Denkmalpflegegedankens in der Öffentlichkeit
  • hervorragende wissenschaftliche Leistungen zur Theorie und Praxis der Denkmalpflege
  • die Nutzung traditioneller oder innovativer Handwerkstechniken oder langjähriges herausragendes Wirken auf dem Gebiet der Bau- und Kunstdenkmalpflege oder der archäologischen Denkmalpflege.

Eigenbewerbungen sind nicht möglich.

Der Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche des Landes Mecklenburg-Vorpommern kann vergeben werden für:

  • vorbildliche Initiativen von Kindern und Jugendlichen zur Rettung und zur Erhaltung von Boden-, Bau- und Kunstdenkmalen in Mecklenburg-Vorpommern oder die überzeugende Verbreitung des Denkmalpflegegedankens in der Öffentlichkeit
  • vorbildliche Initiativen für Kinder und Jugendliche zur Vermittlung des Verständnisses und der Einsicht für die Notwendigkeit der Bewahrung des kulturellen Erbes und die Einbindung der Kinder und Jugendlichen in die Rettung und den Erhalt von Boden-, Bau- und Kunstdenkmalen in Mecklenburg-Vorpommern.

Eigenbewerbungen sind in dieser Kategorie möglich.

Export-Tour macht Station in Rostock

Export ist auch Fachkräftesicherung im eigenen Unternehmen – Geschäft ist langwieriger Prozess – entscheidend ist dabei, am Ball zu bleiben

Werft, Foto: Joachim Kloock

Werft, Foto: Joachim Kloock

29.3.2017 – In Rostock hat im Rahmen des Lieferantentages die erste Export-Tour des Jahres 2017 stattgefunden. „Wir wollen bestmögliche Hilfestellung beim Einstieg in den Export geben und Mut machen, den Schritt auf neue Märkte zu wagen. Mit Blick auf die demografische Lage und die schrumpfenden Binnenmärkte kommt dem Auslandsgeschäft künftig eine noch größere Bedeutung zu. Das Exportgeschäft ist eine langfristige Zukunftssicherung für heimische Unternehmen, welches Arbeitsplätze sichert und neue Jobs schafft“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Mittwoch vor Ort.

Fachkräftesicherung im eigenen Unternehmen

Wirtschaftsminister Glawe ermunterte die Unternehmen im Land mutig weiter in neue Märkte zu investieren. „Wir brauchen mit innovativen Produkten nicht hinterm Berg halten. Wir haben in unserem Land eine große Anzahl kleiner und mittelständischer Unternehmen, die als spezialisierte Anbieter entsprechende Produkte anbieten. Sie können daher auch international noch besser mitmischen“, forderte Wirtschaftsminister Glawe weiter.

 Exportgeschäft ist langwieriger Prozess – Entscheidend: am Ball bleiben

Das Exportgeschäft ist ein langwieriger Weg bis zum erfolgreichen Markteintritt. „Entscheidend ist es, am Ball zu bleiben. Das Land unterstützt Unternehmen beispielsweise bei Messeauftritten. Das ist ein erster wichtiger Schritt, um neue Kontakte zu knüpfen“, erläuterte Wirtschaftsminister Glawe weiter. „Mit der Stärkung der Unternehmen durch das Exportgeschäft werden zudem Fachkräfte im Land gehalten, die für die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern dringend benötigt werden.“ 

Unterstützung der Landesregierung

Die Landesregierung unterstützt Unternehmen dabei, ihre Produkte international zu vermarkten und dem Exportgeschäft einen höheren Stellenwert zu verleihen. „Wir haben wirksame Instrumente, wie zum Beispiel die finanzielle Unterstützung von Firmengemeinschaftsständen, Messeförderung, Förderung von Konzepten zur Markterschließung oder Unternehmensdelegationsreisen“, betonte Wirtschaftsminister Glawe weiter. Darüber hinaus werden bei Unternehmensdelegationsreisen Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern bei der Erschließung neuer Absatzmärkte und dem Ausbau internationaler Aktivitäten durch politische Flankierung unterstützt.

Export weiter ankurbeln

Mecklenburg-Vorpommern hat nach Angaben des Statistischen Amtes im Jahr 2016 mit einem Gesamtvolumen von 12,6 Milliarden Euro und einem Exportüberschuss von 1,8 Milliarden Euro sein insgesamt zweitbestes Außenhandelsergebnis erzielt. „Ein insgesamt positives Ergebnis, welches nicht darüber hinwegtäuscht, dass Mecklenburg-Vorpommern noch deutliche Steigerungsmöglichkeiten hat“, sagte Glawe. Im vergangenen Jahre wurden aus Mecklenburg-Vorpommern Waren im Wert von 7,2 Milliarden Euro exportiert, was im Vergleich zum Vorjahr einen Reduzierung um 9,4 Prozent bedeutet. Ursache dafür ist insbesondere ein Exportrückgang bei den Warengruppen Weizen, Geräte zur Elektrizitätserzeugung und -verteilung sowie Wasserfahrzeuge. Die Hauptexportmärkte waren die Niederlande (780 Millionen Euro), Polen (532 Millionen Euro) und Saudi Arabien (412 Millionen Euro).

Praktische Tipps für Exporteinsteiger

Zu den Partnern der Export-Tour zählen neben der Landesregierung unter anderem die Industrie- und Handelskammern in MV, die Handwerkskammern, der AUMA – Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V., die Euler Hermes-AG, Germany Trade & Invest GmbH (GTAI – Außenwirtschaftsfördergesellschaft des Bundes), sowie das Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern (LFI) und die TBI Technologie-Beratungs-Institut GmbH sowie das Hauptzollamt Stralsund.