Archiv für März 2017

Neues aus der Kunsthalle Rostock März 2017

Newsletter-27.03.2017

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F. C. Hansa Rostock – SC Paderborn 1:1

Die gesamte Bildergalerie mit 81 Fotos hier https://mvzeitnah.wordpress.com/hansestadt-rostock/sport/

FCH – Marcel Schuhen – Fabian Holthaus, Marcus Hoffmann, Matthias Henn, Maximilian Ahlschwede  – Timo Martin Gebhart (74. Marcel Ziemer), Amaury Bischoff, Tommy Grupe, Stephan Andrist (66. Kerem Bülbül) – Soufian Benyamina,  Tim Väyrynen (59. Jeff-Denis Fehr).

SC Paderborn – Lukas Kruse – Lukas Boeder, Christian Strohdiek, Marc-André Kruska, Koen van der Biezen – Christian Bickel (82. Marcus Piossek), Thomas Bertels, Marc Vucinovic (69. Zlatko Dedic), Robin Krauße – Sebastian Heidinger, Ben Zolinski.

Tore – 1:0 Tommy Grupe (14.), 1:1 Sebastian Heidinger (26.)

Schiedsrichter – Oliver Lossius – Eugen Ostrin, Matthias Lämmchen

Zuschauer – 9.500

„Die Wildnis vor der Haustür“ – Nationalparks starten in neue Saison

Messstation am künstlichesn Riff im Ostseebad Nienhagen, Foto: Joachim Kloock

Messstation in der Ostsee, Foto: Joachim Kloock

22.3.2017 – Die Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft und Jasmund sind heute mit einer Auftaktveranstaltung auf der Halbinsel Zingst in die Saison 2017 gestartet. Passend zum Wissenschaftsjahr 2016/17 „Meere und Ozeane“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung steht das Jahr 2017 bei beiden Nationalparken unter dem Motto „MeerWildnis“. „Das Motto passt hervorragend in unser Bundesland. Über 80% der Fläche des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft zählen zur Ostsee und ihren Lagunen. Mit anderen Worten: Wir schützen einen Meeresnationalpark. Der Nationalpark Jasmund besticht durch seine faszinierende Kreideküste und den ökologisch so elementaren Hangwäldern. Unsere einzigartigen und intakten Landschaften sind ein wichtiger Grund dafür, dass Mecklenburg-Vorpommern mit über 30 Millionen Übernachtungen in 2016 das beliebteste Urlaubsland in Deutschland ist“, betonte Umweltminister Dr. Till Backhaus vor Ort. Die Ostsee ist ein relativ junges Meer, das am Ende der letzten Eiszeit vor etwa 12.000 Jahren entstand. Sie ist das größte Brackwassermeer der Erde mit einem abwechslungsreichen Küstenverlauf, vom Kliff über Bodden und Buchten bis zu Nehrungen. „Das macht sie zu einem einzigartigen Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen“, sagte Backhaus. Grundschleppnetze, Baggerarbeiten und Abwässer machen ihnen das Leben allerdings zunehmend schwer. Dies ergab bereits 2014 eine Untersuchung von rund 1.700 Arten in den Mündungsgebieten der Flüsse bis zu den Außengrenzen der Wirtschaftszone der deutschen Nord- und Ostsee durch das Bundesamt für Naturschutz. Ergebnis war eine neue Rote Liste der Meere.  Trotz internationaler Schutzabkommen (HELCOM, NATURA 2000, Meeresschutzrichtlinie u.a.) ist der Erhalt der Wildnis im Meer kein leichtes Unterfangen: „Das Küstenmeer ist ein Wirtschaftsraum für viele unterschiedliche Akteure mit der Folge, dass es kaum noch nutzungsfreien Fläche gibt“, so der Minister. Mecklenburg-Vorpommern hat das Glück, Meer und Wildnis vor der Haustür zu haben.

Das Land blickt auf drei UNESCO-Biosphärenreservate und sieben Naturparke sowie die drei Nationalparke, die insgesamt etwa 17% der Landesfläche bedecken. „Diesen Schatz gilt es zu wahren“, so Backhaus. Auf Bundesebene wurde deshalb in der „Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt“ das 2-Prozent-Ziel festgelegt. Das heißt, dass es in Deutschland wieder Gebiete geben soll, in denen natürliche Entwicklungsprozesse ungestört ablaufen können, und zwar bis zum Jahre 2020 auf mindestens 2 % der Landesfläche Deutschlands. Backhaus sieht darin auch eine wirtschaftliche Bedeutung: „Obwohl nur etwa 10 % der Bevölkerung in den Großschutzgebieten leben, wird hier mehr als ein Drittel der Tourismusumsätze erwirtschaftet. Gerade die Nationalparke beweisen, dass sie sich trotz gewisser Restriktionen in der Nutzung zu Motoren der Regionalentwicklung entwickeln konnten. Sie erzeugen enorme positive ökonomische Effekte, indem sie über den Naturtourismus eine beachtliche Zahl von Arbeitsplätzen in ihren Regionen schaffen und sichern“, lobte er. So konnten im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft in 2016 auf Führungen, Veranstaltungen, Projekttagen fast 13.000 Besucher verzeichnet werden. Im Nationalpark Jasmund waren es rund 4.300, im Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL 269.200 Besucher.

Südost-Rügen wird Modellregion für nachhaltigen Qualitätstourismus

teaser-Wurzel_Sellin, http://www.biosphaerenreservat-suedostruegen.de

Die Küste der Granitz

22.3.2017 – Im Biosphärenreservat Südost-Rügen soll ein neues Netzwerk entstehen, das Landnutzung und Naturschutz verzahnen und miteinander in Einklang bringen soll. Dafür übergab Umweltminister Dr. Till Backhaus heute eine Förderbescheid in Höhe von 150.000 Euro an den Förderverein Insula Rugia e.V. „UNESCO-Biosphärenreservate sind Modellregionen von Weltrang. Sie sind Testfeld für neue und zukunftsfähige Strategien für die umweltpolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Dazu gehört der Erhalt der Biodiversität, das Entwickeln nachhaltiger Wirtschaftsweisen und der Umgang mit dem Klimawandel. Ziel der Landesregierung ist es, die UNESCO-Biosphärenreservate in Mecklenburg-Vorpommern in dieser Hinsicht weiter zu entwickeln und deren Arbeit durch die Verknüpfung von Forschung und Praxis zu stärken“, so der Minister. Die Netzwerkarbeit soll dazu beitragen, die Zusammenarbeit von regionalen Akteuren im Biosphärenreservat Südost-Rügen auszubauen und zu festigen. Dabei soll den Unternehmen der Land-, Ernährungs- und Forstwirtschaft eine Schlüsselrolle zukommen. „Ziel ist, regionale Agrarprodukte mit örtlichen Freizeitangeboten zu verknüpfen, um einen nachhaltig ausgerichteten, modernen Qualitätstourismus zu fördern“, konkretisierte der Minister. Die Vielfalt der Natur- und Kulturlandschaft, die traditionellen Nutzungsformen in Fischerei, Forst- und Landwirtschaft sollen im Rahmen dieser Entwicklung erhalten bleiben und als Alleinstellungsmerkmale stärker herausgearbeitet werden. „Es geht darum Produkte auszuwählen oder zu entwickeln, die in Vermarktung und Außenwirkung für die Region als Markenbotschafter einen besonderen Stellenwert einnehmen können“, sagte er weiter. Auch das Thema nachhaltige Mobilität soll in der Netzwerkarbeit eine zentrale Rolle spielen. „Eine Aufgabe des Netzwerkes wird auch sein, Vorzeigeprojekte zu entwickeln, die die zukunftsfähige Mobilität für Touristen und Anwohner sichern, beispielsweise durch die Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs oder den Einsatz umweltfreundlicher Technologien“, erklärte Backhaus. Das Netzwerk ist ein freiwilliger Zusammenschluss von schon bestehenden Netzwerken und neuen Akteuren aus den Bereichen Naturschutz, Landwirtschaft, Weiterverarbeitung, Vermarktung, Tourismus und Verkehr; aus in diesen Bereichen tätigen Vereinen, Verbänden und Partnern aus Wissenschaft und Forschung.

Hintergrund

Die drei Biosphärenreservate (Südost-Rügen, Schaalsee, Flusslandschaft Elbe) gehören zu den insgesamt 13 Nationalen Naturlandschaften in M-V, die insgesamt ca. 17 % der Landesfläche einnehmen.

Eröffnung der Freiluftausstellung EinFlussReich – Willkommen auf dem Boizenburger Elbberg

 

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Foto: Dirk Foitlänger, Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe

22.3.2017 – Am Sonntag, 2. April, lädt das Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe zur Eröffnung von EinFlussReich auf den Boizenburger Elbberg im Ortsteil Vier ein. EinFlussReich ist eine interaktive Freiluftausstellung für Groß und Klein, die sich rund ums Hochwasser dreht und sich auf dem landeseigenen Grundstück mit den Außenstellen des Biophärenreservatsamtes Schaalsee-Elbe und des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg (StALU) befindet. Zur Eröffnung bieten Ranger sowie Mitarbeiter des Biosphärenreservatsamtes und des StALU von 11.00 bis 16.00 Uhr ein buntes Programm: Es gibt Ausstellungsführungen vom Eingangstor bis zum Elwkieker, Infostände und Aktionen zum Thema AQUA-AGENTEN, Wasserexperimente und eine „Offene Werkstatt des StALU über die Geschichte der Polderleitstelle“ sowie Spaß und Unterhaltung mit den Zweckverbänden Sude-Schaale, der WEMAG und der Jugendfeuerwehr Boizenburg. Außerdem wird im Medienraum das Werden von EinFlussReich sowie der Umbau bildreich präsentiert. Für einen kleinen Kuchen- und Kaffee-Imbiss inkl. leckeren Bioapfelsaft der Partner des Biosphärenreservates ist ebenfalls gesorgt. Zu finden ist diese neue Attraktion für Boizenburg und den nördlichen Teil des länderübergreifenden UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe zwischen dem bekannten Aussichtsturm Elwkieker, mit seinem fantastischen Panoramablick auf die drei Flüsse Elbe, Sude und Boize, und dem ehemaligen Transitkontrollpunkt Vier, dem heutigen Elbbergmuseum. Aber allein schon das große und von weitem gut sichtbare hölzerne Eingangstor wird von nun an alle Touristen begrüßen, insbesondere die Radler auf dem Elberadweg.  Anlässlich des ebenfalls am 2. April stattfindenden Boizenburger Hyazinthenfestes gibt es zwischen 12.00 und 15.40 Uhr einen kostenlosen Bus-Shuttle zwischen Elbberg und Marktplatz, damit sich die Besucher des Festes und alle Boizenburger ein Bild von der neuen Freiluftausstellung machen können. Also: Schauen Sie sich EinFlussReich an! Infos: Tel. 038851-3020, www.elbetal-mv.de <http://www.elbetal-mv.de/>

E-Scooter: Einheitliche Regelungen für Mitnahme im Busverkehr festgelegt

 

22.3.2017 – Das Infrastrukturministerium Mecklenburg-Vorpommern hat eine Verwaltungsvorschrift zur Mitnahme von E-Scootern in Linienbussen des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) erlassen. Hierbei handelt es sich um einen zwischen den obersten Verkehrsbehörden aller 16 Bundesländer und dem zuständigen Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur abgestimmten Erlass, mit dem ab sofort in allen Bundesländern einheitliche Regelungen zur E-Scootermitnahme umgesetzt werden. Die Regelung trat am 15. März 2017 in Kraft. Der Erlass soll die in der Vergangenheit bei Nutzern, Verkehrsunternehmen und Verbänden bestehenden Unsicherheiten über die Mitnahme(pflicht) von E-Scootern beseitigen. E-Scooter unterscheiden sich von Elektro-Rollstühlen dadurch, dass sie in der Regel über eine Lenksäule mit einer direkten Lenkung verfügen, teils nur als dreirädrige Fahrzeuge konzipiert sowie mitunter auch größer dimensioniert sind. Die Beförderung von E-Scootern wurde bislang durch Busunternehmen des ÖPNV deutschlandweit sehr unterschiedlich gehandhabt. Im Gegensatz zu Elektro-Rollstühlen, für die unstreitig eine Beförderungspflicht besteht, war die Rechtslage für E-Scooter nicht eindeutig klar. Nach einer Empfehlung des Verbandes deutscher Verkehrsunternehmen aus dem Jahr 2014 hatten zahlreiche Verkehrsunternehmen die Mitnahme von E-Scootern in Linienbussen untersagt. Ein durch den Verband in Auftrag gegebenes Gutachten hatte eine Gefahr für Nutzer von E-Scootern sowie andere Fahrgäste durch ein mögliches Kippen oder Rutschen der Fahrzeuge bei entsprechenden Fahrmanövern des Busses gesehen. Der grundsätzliche Ausschluss von E-Scootern barg jedoch die Gefahr eines Verstoßes gegen die Beförderungspflicht der Verkehrsunternehmen gemäß § 22 des Personenbeförderungsgesetzes.

Zur Lösung des Problems arbeiteten die Bundesländer Hand in Hand. Das zuständige Fachministerium in Nordrhein-Westfalen hat zunächst per Gutachten prüfen lassen, unter welchen technischen Rahmenbedingungen eine sichere Mitnahme von E-Scootern in Linienbussen gewährleistet und somit die Beförderungspflicht der Verkehrsunternehmen gegeben ist. Auf diese Untersuchungen folgten Gespräche der Verkehrsministerien mit Vertreterinnen und Vertretern von Verbänden der Selbsthilfe, des Verkehrsgewerbes, E-Scooter-Herstellern, der kommunalen Spitzenverbände, der Landesbehindertenbeauftragten sowie in Mecklenburg-Vorpommern auch des Integrationsförderrates. Im Ergebnis wurden Mindestanforderungen an den E-Scooter, den Linienbus und den E-Scooter-Nutzer festgelegt. Sind diese Mindestanforderungen (z. B: maximal zulässige Breite und Länge sowie maximal zulässiges Gewicht) erfüllt, besteht eine Beförderungspflicht nach § 22 Personenbeförderungsgesetz. „Mit diesem durch die Zusammenarbeit aller Länder erarbeiteten Erlass konnten die Unsicherheiten der Vergangenheit gelöst werden. Zudem haben wir die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, durch die ein generelles Mitnahmeverbot durch Busunternehmen des ÖPNV künftig nicht mehr möglich sein wird“, so Infrastrukturminister Christian Pegel. Über die Anforderungen des Erlasses hinausgehende Regelungen von Verkehrsverbünden und -unternehmen bleiben unberührt. „Konkret bedeutet das: Wir haben festgelegt, was erfüllt sein muss, damit eine Pflicht zur Mitnahme von E-Scootern besteht. Legen Unternehmen diese Regelungen weiter, also großzügiger aus, ist ihnen dies eindeutig gestattet. Lediglich eine engere, Nutzerinnen und Nutzer von E-Scootern belastende Regelung erlauben wir nicht“, stellt Minister Pegel klar.

Campingpark in Kühlungsborn investiert in Erweiterungen

Investitionen in die touristische Infrastruktur sichern 27 Arbeitsplätze – Ziel ist die ganzjährige Öffnung des Campingparks – Campingbereich in Mecklenburg-Vorpommern mit höchsten Zuwachsraten im Tourismus

Campingpark, Foto: www.topcamping.de

Campingpark, Foto: http://www.topcamping.de

22.3.2017 – Auf der Fläche der Campingpark Kühlungsborn GmbH im Landkreis Rostock werden derzeit umfangreiche Neu- und Umbaumaßnahmen vorgenommen. „Das Unternehmen investiert zum Saisonauftakt am Freitag in umfangreiche Erweiterungen, um künftig ganzjährig zu öffnen und damit auch die Angestellten über zwölf Monate zu beschäftigen. Die geplanten Maßnahmen sichern 27 Arbeitsplätze, davon drei Ausbildungsstellen. Auf diese Weise wird die attraktive touristische Infrastruktur für Urlauber im ganzen Jahr zur Verfügung stehen. Das ist ein wichtiger Schritt zu mehr Saisonunabhängigkeit“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Sanitäre Anlagen werden neu gestaltet – Wellness- und Fitness-Bereich entsteht

Im Campingpark Kühlungsborn ist bereits das Waschhaus auf der Westseite des Platzes abgerissen worden. Dort entsteht derzeit ein winterfester, 449 Quadratmeter großer Neubau, um die Anzahl der Duschen von sechs auf 14 zu erhöhen; weiterhin sind vier Mietbäder geplant. Das Waschhaus auf der Ostseite des Platzes wird ebenfalls durch einen zweigeschossigen Neubau ersetzt, in dem sich im Erdgeschoss die sanitären Anlagen befinden und im Obergeschoss unter anderem ein Wellness- und Fitness-Bereich mit Sauna sowie acht Mietbäder entstehen sollen. Im westlichen Teil des Campingplatzes werden die Wege ausgebaut, so dass nach Abschluss der Arbeiten 30 zusätzliche Stellplätze vorhanden sind. Derzeit hat der Campingplatz 655 Stellplätze. Der Campingpark ist vom Allgemeinen Deutschen Automobil-Club (ADAC) mit dem Prädikat „Superplatz 2017“ und vom Europäischen Campingführer ECC mit der Ehrung „ECC-Spitzenplatz“ ausgezeichnet worden. „Camping ist eine der beliebtesten Urlaubsformen geworden. Sei es im eigenen Zelt, im Wohnmobil oder in einem Ferienhaus auf dem Platz – immer mehr Gäste entdecken die gut ausgebauten Campingplätze bei uns im Land“, sagte Tourismusminister Glawe.

Campingbereich in Mecklenburg-Vorpommern mit höchsten Zuwachsraten im Tourismus

Die Campingplätze erzielten im Jahr 2016 mit 4,95 Millionen Übernachtungen ein sehr deutliches Plus von 7,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Camping ist der Wachstumstreiber im Tourismus. Der Bereich hatte im vergangenen Jahr die größte Zuwachsrate bei allen Beherbergungsarten“, betonte Glawe (Übernachtungen Hotels: +3,8 Prozent, Übernachtungen Ferienhäuser und -wohnungen: 2,0 Prozent). Auch bei den Ankünften legten die Campingplätze um 4,4 Prozent zu. 2016 wurden 1,04 Millionen Camper gezählt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Camper lag bei 4,8 Tagen. Insgesamt gab es in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2016 nach Angaben des Statistischen Amtes 30,3 Millionen Übernachtungen (+2,8 Prozent) und 7,6 Millionen Ankünfte (+2,3 Prozent).

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtinvestitionen des Unternehmens betragen rund 4,8 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von rund 954.000 Euro.