Förderung der Pferderückung im Wald wieder möglich

Pferde in Pepelow, Foto Joachim Kloock

Pferde in Pepelow, Foto Joachim Kloock

28.2.2017 – Der Einsatz von Forstpferden im Wald bietet noch heute auf schwer zugänglichen Standorten eine Alternative bodenschonend, im Einklang mit der Natur und als Ergänzung zur modernen Waldbewirtschaftung bei der Holzrückung, aber auch bei anderen Transportarbeiten sowie der Waldverjüngung zu arbeiten. Bei der Landesforstanstalt sind beispielsweise heute noch 8 Pferde im Einsatz. „Von den Waldbesitzern wird heute mehr erwartet, als reine Holzproduzenten zu sein. Die nachhaltige Holzproduktion, der Wald als Erholungsraum, Klimastabilisator, Wasserspeicher, Luftfilter sowie als Lebensraum für eine biologisch vielfältige Pflanzen- und Tierwelt sind weitreichende Aufgaben“, betonte Umweltminister Dr. Till Backhaus. Von 2004 bis 2013 war im Rahmen der GAK des Bundes die Förderung des Pferdeeinsatzes bei der Holzrückung im Privatwald möglich. „Wir haben uns für den Erhalt der Förderung eingesetzt, konnten uns aber beim Bund nicht durchsetzen. Da mir die kulturhistorische, traditionelle und umweltverträgliche Form der Waldbewirtschaftung sehr am Herzen liegt, habe ich mich für eine Förderung aus Landesmitteln stark gemacht“, unterstrich Backhaus. Zukünftig stehen für die Förderung pro Jahr 20.000 € zur Verfügung. Pro Festmeter Holz werden 4 € gefördert, mindestens 250 €, höchstens jedoch 2.500 € je Kalenderjahr. Die Förderung muss bei der Landesforstanstalt Mecklenburg-Vorpommern beantragt werden. Unter folgendem Link stehen Ansprechpartner zur Verfügung: http://www.wald-mv.de/landesforst–mv/Organigramm/Fachgebiet-12.

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