Archiv für 27. Januar 2017

Premiere beim Winterzirkus in Rostock 2017

27.1.2017 – Am gestrigen Premierenabend begeisterte der Winterzirkus kleine und große Gäste mit wunderbaren artistischen Leistungen, Tierdressuren und fantastischer Clownerie. Es lohnt sich, eine der nächsten Vorstellungen zu besuchen – lassen Sie sich von den Fotos inspirieren.

4. Rostocker Winterzirkus im Circus-Palast vom 26. 1. 2017 bis 12. 2. 2017 am Stadthafen Rostock

Magische Momente und Spitzenakrobatik auf dem Boden und in der Luft werden die Münder offen stehen lassen. Lachtränen werden  vergossen werden, wenn Clown Guiseppe, Charlie und der verführerische Spanier Gonzales ihre neusten ausgedachten Gags vorführen. Heiße brasilianische Rhythmen, live gespielt vom eigenen Zirkusorchester, werden das Zelt erfüllen, während eine brasilianische Truppe nicht nur die weiblichen Gäste in ihren Bann reißen wird.  Das geschmückte und mollig warme Restaurationszelt lädt zum Verweilen ein, der brillante Zirkusdirektor begleitet das ganze noch mit flotten , winterlichen Melodien auf dem Klavier.  Alle Besucher, die die schönen und anmutigen Pferde von Robin Lauenburger  in der Manege bestaunt haben, können in der Pause bei einem Besuch in der Tierschau mit diesen auf Tuchfühlung gehen, ohne das Zelt zu verlassen. (Quelle: http://www.circuspalast.de)

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Veröffentlicht 27. Januar 2017 von Martina Wichor in Auf dieser Seite

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Internationale Medizintechnikmesse Arab Health startet in Dubai

Heimische Wirtschaft wirbt vor Ort – Medizintechnik im Fokus

Eine Mitarbeiterin in der Gewebebank präpariert eine Hornhaut. In den Gewebebanken können die Gewebezubereitungen je nach Gewebetyp und Konservierungsmethode unterschiedlich lange aufbewahrt werden. Die Lagerdauer für Augenhornhäute beträgt bis zu 35 Tage. Foto: Joachim Kloock

Mitarbeiterin in Gewebebank präpariert Hornhaut, Foto: Joachim Kloock

27.1.2017 – Von Montag, 30. Januar bis Donnerstag, 02. Februar findet in Dubai die internationale Medizintechnik-Fachmesse „Arab Health“ statt. Die „Arab Health“ ist die weltweit zweitgrößte Fachmesse der Gesundheitswirtschaft. „An einem traditionsreichen Handelsplatz präsentieren heimische Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen, um diese erfolgreich zu vermarkten. Die Messe ist der bedeutendste Marktplatz der Branche, vor allem für den gesamten asiatischen Raum sowie Afrika. Unser Schwerpunkt liegt vor allem im Bereich der Medizintechnik“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Freitag. Die Messe findet zum 41. Mal statt.

10 Aussteller aus Mecklenburg-Vorpommern direkt vor Ort

Mecklenburg-Vorpommern ist mit 10 Einzelausstellern vor Ort. Darüber hinaus werden weitere acht Unternehmen der Gesundheitswirtschaft im Rahmen von Partnerpräsentationen über die BioCon Valley GmbH vertreten sein. „Ziel ist es, für die herausragenden Leistungen der Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern im Medizintechniksektor zu werben sowie Geschäftskontakte zu pflegen und auszubauen. Messen wie die Arab Health sind wichtige Bausteine in unseren Bemühungen, die Exportaktivitäten Mecklenburg-Vorpommerns zu stärken und unsere Wirtschaft zu internationalisieren“, so Wirtschafts- und Gesundheitsminister Glawe weiter. 

Medizintechnik als Wachstumsmotor

„Vor allem die Medizintechnik hat sich zu einem Wachstumstreiber innerhalb der Gesundheitswirtschaft von Mecklenburg-Vorpommern entwickelt“, so Glawe weiter. Mit einem durchschnittlichen Wertschöpfungsanstieg von 2,7 Prozent pro Jahr verzeichnete sie eine weit überdurchschnittliche Wachstumsdynamik, die zwischen 2000 und 2014 fast vier Mal so hoch war wie die der gesamten Gesundheitswirtschaftsbranche (durchschnittlicher Anstieg der Bruttowertschöpfung: 0,7 Prozent pro Jahr). Im Jahr 2014 betrug die Bruttowertschöpfung der Medizintechnik 161,2 Millionen Euro, was einem Anteil von 3,2 Prozent an der gesamten direkten Wertschöpfung der Gesundheitswirtschaft entspricht (Studie: „Ökonomischer Fußabdruck – Die Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern“).

Organisation vor Ort

Anknüpfend an die Aktivitäten der Bundesregierung im Rahmen der Exportoffensive Gesundheitswirtschaft unterstützt die Landesregierung gemeinsam mit der BioCon Valley® GmbH die außenwirtschaftlichen Vorhaben der Akteure im und mit dem Ausland. Die BioCon Valley® GmbH betreut im Auftrag der Landesregierung die Aussteller und organisiert Delegationen des Landes zu Einrichtungen und Entscheidungsträgern der Gesundheitswirtschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Informationen zur Messe Arab Health

Die Arab Health gehört zu den größten Healthcare-Plattformen für Medizintechnik und Gesundheitsdienstleistungen für den Mittleren Osten und Asien. Während der Messe präsentieren mehr als 4.000 Aussteller aus ungefähr 60 Ländern ihre medizinischen Geräte und Gesundheitsprodukte. Knapp 100.000 Fachbesucher aus aller Welt reisen zur Arab Health in die Golfmetropole. Das umfassende Angebot reicht von Arzneimitteln und Pharmazeutika über Dentalmedizin, Diagnostika, Elektromedizin, Laborgeräte, Medizintechnik und Rehabilitationsgeräte bis hin zur Krankenhaus- und Laborausrüstung.

Folgende Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern präsentieren sich auf der Arab Health 2017

TUR Therapietechnik GmbH: Die Therapietechnik Rostock GmbH beschäftigt sich mit der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von medizinischen Geräten. Derzeit umfasst die Produktpalette neben den klassischen Geräten für die Physiotherapie wie Reizstrom- und Ultraschall-Therapie auch Geräte für die Ultraschall-Inhalation, Spirometrie sowie Therapie- und Behandlungsliegen. Weitere Informationen unter: www.therapietechnik.com

O&M medical GmbH:Die O&M medical GmbH (O&M medical) ist ein Hersteller von Implantaten im Bereich der orthopädischen Chirurgie. Darüber hinaus gehört der Vertrieb von Gesichts- und Hirnschädelimplantaten und kundenspezifisch hergestellten Waren ebenfalls zum Tätigkeitsbereich des Unternehmens. Nach eigenen Angaben nutzt das Unternehmen die Messe in Dubai, um auf ihre Kunden aus Asien, Nordafrika und Nahost zu treffen. Weitere Informationen unter: http://www.ommedical.com

RoweMed AG: Seit der Gründung im Jahr 2000 hat sich die Firma zu einem weltweit operierenden Hersteller deutscher Qualitätsprodukte für höchste Ansprüche entwickelt. Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Standard- und innovativen Medizinprodukten für die Bereiche Injektions-, Infusions- und Transfusionstechnik ist das Profil der Firma. Neben dem eigenen Produktprogramm werden auch Fremdentwicklung und Lohnfertigung komplexer Medicalprodukte für interessierte Kunden angeboten. Weitere Informationen unter: www.rowemed.de

Medizintechnik Kranz GmbH: Das Medizintechnikunternehmen ist im Vertrieb, Service und der Produktion von Medizintechnik für den HomeCare- und Klinikbereich tätig. Das Unternehmen versorgt Krankenhäuser, Praxen und Patienten zu Hause mit Beatmungs-, Anästhesie-, CPAP- und Rehabilitationstechnik. Weitere Informationen unter: www.med-technik-kranz.de/

BioCon Valley® GmbH: Als zentraler Ansprechpartner und Dienstleister für Life Sciences, Biotechnologie und Biowissenschaften im Nordosten Deutschlands vernetzt BioCon Valley® die Kompetenzen von Unternehmen, Universitäten, Hochschulen und Forschergruppen aus den Bereichen Medizin, Medizintechnik und Pharmazie. Im Auftrag der Landesregierung organisiert die BCV GmbH Messeauftritte für Unternehmen, u.a. die norddeutsche Präsentation auf der Arab Health.

CLEARUM GmbH: Das innovative Medizintechnikunternehmen ist auf die Herstellung von Hohlfasermembranen für medizinische Anwendungen spezialisiert. Es werden maßgeschneiderte Membranen für Dialysatoren entwickelt und produziert, die überwiegend in der Dialyse zur Behandlung von nierenkranken Menschen eingesetzt werden. Aufgrund des demografischen Wandels, der zunehmenden Alterung der Bevölkerung, durch den medizinischen Fortschritt und steigender Risikofaktoren für Nierenerkrankungen ist von einer erheblichen Steigerung der weltweiten Nachfrage nach Dialysatoren in den kommenden Jahrzehnten auszugehen. Im vergangenen Jahr konnte das Unternehmen auf der Arab Health Lieferverträge in Millionenhöhe abschließen und hofft, in diesem Jahr an die Erfolge anknüpfen zu können. Weitere Informationen unter: www.clearum.de

Hoffrichter GmbH: Das Medizintechnikunternehmen Hoffrichter GmbH wurde 1992 durch Helmut Hoffrichter in Schweringegründet. Es entwickelt, produziert und vertreibt u. a. Diagnose- und Atemtherapiegeräte für die Schlafmedizin, Geräte zur Funktionsdiagnostik, Überwachungsmonitore sowie Sensoren für die Flow- und Druckmesstechnik. Den international anerkannten Ruf des Unternehmens unterstreichen die Exportbeziehungen unter anderem in ganz Europa, den USA, China, Indien und Japan. Seit 2003 ist die Firma regelmäßig in Dubai vertreten. Weitere Informationen unter: www.hoffrichter.de

Image Information Systems Europe GmbH:Geschäftsgegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung maßgeschneiderter und nutzerfreundlicher Komplettlösungen (Software plus Hardware) für die radiologische Bildverarbeitung. Durch diese Kombination werden gesetzliche Vorgaben nach dem Medizinproduktgesetz erfüllt, die Stabilität der Software wird gewährleistet, Probleme durch inkompatible Hardware werden vermieden. Seit etlichen Jahren ist das Unternehmen kontinuierlich auf der Arab Health präsent. Weitere Informationen unter: www.image-systems.biz

Oehm und Rehbein GmbH: Seit 1991 ist das Unternehmen als Hersteller von digitaler Röntgentechnik auch als Entwickler von medizinischer Bildmanagementsoftware tätig und hat sich sowohl national als auch international einen Namen gemacht und steht für innovative, hochwertige medizinische Softwarelösungen. Es entwickelt maßgeschneiderte Systeme, vom speziellen Softwaremodul bis hin zu kompletten digitalen Lösungen inklusive Röntgentechnik für Kliniken, Krankenhäuser sowie niedergelassene Ärzte. Die Beteiligung an der Arab Health gehört zum festen Bestandteil des Unternehmens. Weitere Informationen unter:www.oehm-rehbein.de

ISW Institut für Soft- und Hardwareauswahl GmbH: Das Unternehmen betreibt in Niedersachsen ein TÜV-zertifiziertes Rechenzentrum, das Rechenzentrumsleistungen für die Gesundheitswirtschaft zur Verfügung stellt. Aufgrund kontinuierlich steigender Kundenanforderungen benötigt das Unternehmen ein zweites TÜV-zertifiziertes Rechenzentrum, um einerseits eine standortunabhängige Hochverfügbarkeit zu gewährleisten und andererseits die Datensicherheit (Secured Cloudcomputing bzw. Outsourcing) sicherzustellen. Als prädestinierter Standort wurde die Stadt Stralsund zwecks Errichtung einer Zweigniederlassung ausgewählt. Weitere Informationen unter: www.healthcare-xnull.de

Thema im Landtag in MV – Fachkräftemangel

Chancen auf einen Arbeitsplatz intensiv nutzen

26.1.2017 – Das Thema Fachkräftemangel ist am Donnerstag im Landtag debattiert worden. „Mecklenburg-Vorpommern kommt sowohl wirtschaftlich als auch auf dem Arbeitsmarkt weiter voran. Die Wirtschaft wächst, die Arbeitslosigkeit sinkt. Allerdings muss noch mehr in die Köpfe, dass es in unserem Land mehr Chancen auf einen Arbeitsplatz vor Ort gibt. Neben der Gewinnung von Arbeitskräften geht es auch darum, vorhandene Mitarbeiter in Unternehmen zu halten. Hierzu zählen auch attraktive Arbeitsplätze mit fairen Löhnen. Viele Unternehmen haben dies bereits erkannt. Ein weiterer wichtiger Baustein ist dabei, Beschäftigte durch Qualifizierung und Fortbildung an die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen heranzuführen“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe in Schwerin.

Qualifizierungsoffensive starten

Wirtschaftsminister Glawe erläuterte, dass er eine Qualifizierungsoffensive starten will. Das gilt beispielsweise für den Bereich der Werften und der maritimen Zulieferindustrie. „Die Nachfrage nach neuen Arbeitskräften ist im maritimen Bereich groß, darüber hinaus besteht für die vorhandenen Arbeitskräfte ein erheblicher Qualifizierungsbedarf. An einem entsprechenden Programm wird intensiv gearbeitet“, so Wirtschafts- und Arbeitsminister Glawe weiter.

Sicherung und Schaffung nachhaltiger Arbeitsplätze

„Das wichtigste Ziel der Wirtschaftsförderung ist die Sicherung und die Schaffung nachhaltiger Arbeitsplätze auf dem ersten Arbeitsmarkt“, betonte Wirtschaftsminister Glawe. Als Beispiel nannte er den Bereich der gewerblichen Wirtschaft. Hier gibt es bereits ein Bonus- bzw. Malus-System im Rahmen der Förderung von Unternehmensinvestitionen aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“. Erfolgt bei den geschaffenen oder gesicherten Arbeitsplätzen eine geringere als eine tarifliche Vergütung, wird ein Abzug von fünf Prozentpunkten vom Fördersatz vorgenommen.

Weiche Standortfaktoren betonen

Bei Unternehmensansiedlungen spielt auch die Verfügbarkeit von Arbeits- und Fachkräften eine zunehmende Rolle. „Das kann durch eine verstärkte Werbung für den Arbeits- und Lebensstandort Mecklenburg-Vorpommern wie beispielsweise durch die Fachkräftekampagne ´Durchstarten in MV´ des Wirtschaftsministeriums und der Industrie- und Handelskammern gelingen. Es ist wichtig, frühzeitig Perspektiven aufzuzeigen“, so Wirtschaftsminister Glawe. Wichtig sei es auch, weiche Standortfaktoren stärker zu betonen. „Das Idealbild eines attraktiven Wirtschaftsstandortes ist geprägt durch eine wirtschaftsfreundliche Infrastruktur. Hierzu gehört auch eine zeitgemäße und qualitativ hochwertige Betreuung aller Kinder sowie eine sehr gute Wohn- und Lebensqualität“, sagte Glawe. „Eine vorhandene Kita und eine Schule sind auch immer Standortwerbung und auch ein Standortvorteil, sich zum Leben und Arbeiten in einer bestimmten Region zu entscheiden.“

Fachkräftesicherung im Handwerk

Das Thema Fachkräftesicherung spielt auch im Handwerk als eine der tragenden Säulen unserer Wirtschaft eine große Rolle. Ein Beitrag ist das im Jahr 2016 vom Wirtschaftsministerium erstmals ausgereichte „Meister-Extra“ und der „Meister-Dank“. Mit dem „Meister-Extra“ soll das persönliche Engagement für die Meisterqualifikation anerkannt werden. Der „Meister-Dank“ würdigt Meister des Handwerks und der Industrie, die herausragende und beispielgebende Leistungen erbracht haben. Das „Meister-Extra“ wird auf 2.000 Euro verdoppelt. Die besten 50 Meister profitieren sogar von einem „Meister-Dank“ in Höhe von 5.000 Euro. Und wenn ein Meister erstmalig eine Existenz durch Übernahme eines Unternehmens gründet, dann kann er auch weiterhin mit der sogenannten Meisterprämie einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 7.500 Euro erhalten.

Unterstützung durch das Fachkräftebündnis – Aufgabe: Rahmenbedingungen weiter verbessern

Zusammen mit Kammern und Sozialpartnern wird im Fachkräftebündnis vieles getan, um die Rahmenbedingungen der Fachkräftesicherung weiter zu verbessern. Hierzu zählen unter anderem: ein verbessertes Angebot an Kitas, Vorhaben der Stärkung des betrieblichen Gesundheitsmanagements, die Verbesserung der Qualität der schulischen und berufsschulischen Ausbildung. Das Wirtschaftsministerium unterstützt den Aufbau von wissensbasierten Arbeitsplätzen u.a. durch eine aktive Technologiepolitik. „Die Stärkung des Ausbaus betrieblicher wissensbasierter Arbeitsplätze im Rahmen der Investitions- und Technologie- und Wagniskapitalförderung, die Stärkung der Existenzgründungsberatung und -förderung sowie die Stärkung des Gründergeschehens sind Aufgaben, die wir gemeinsam zu bewältigen haben. Das Wirtschaftsministerium verbessert die dafür notwendigen Rahmenbedingungen“, sagte Wirtschafts- und Arbeitsminister Glawe im Landtag.

Änderung des Schulgesetzes: Schülerbeförderung in kreisfreien Städten & Urwahl des Schülersprechers

Bei der Schülerbeförderung sollen alle Schülerinnen und Schüler gleichgestellt werden

Schule, Foto: Shutterstock

Schule, Foto: Shutterstock

26.1.2017 – Eltern in den kreisfreien Städten Rostock und Schwerin sollen künftig von den Kosten der Schülerbeförderung befreit werden, wenn ihre Kinder zur örtlich zuständigen Grundschule mehr als zwei Kilometer und mehr als vier Kilometer bis zur örtlich zuständigen weiterführenden Schule zurücklegen müssen. Außerdem soll die Schülersprecherin bzw. der Schülersprecher künftig direkt gewählt werden. Die Abgeordneten des Landtags haben heute über die Änderungen des Schulgesetzes beraten „Mit der Neuregelung zur Schülerbeförderung sollen alle Eltern sowie Schülerinnen und Schüler im Land gleichgestellt werden“, betonte Bildungsministerin Hesse. „Schülerinnen und Schüler in Rostock und Schwerin haben nicht grundsätzlich kürzere Schulwege oder geringere Fahrtkosten. Wenn sie einen langen Weg zur nächstgelegenen Schule zurücklegen müssen, sollen künftig wie in den Landkreisen und den großen kreisangehörigen Städten die Kosten der Schülerbeförderung durch das Land getragen werden“, so Hesse.  Voraussetzung für die Erweiterung der Beförderungsansprüche auf die Schülerinnen und Schüler in Schwerin und Rostock ist, dass die kreisfreien Städte Schuleinzugsbereiche festlegen. Laut Schulgesetz sind sie dazu verpflichtet. Zu den weiteren Änderungen des Schulgesetzes zählt die Möglichkeit der Urwahl der Schülersprecherin bzw. des Schülersprechers. Damit will das Land den Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule stärken. „Die bisherige Regelung, wonach der Schülerrat einer Schule die Schülersprecherin bzw. den Schülersprecher wählt, hat sich zwar bewährt, wurde in einigen Fällen aber auch als undemokratisch empfunden“, bekräftigte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Die Direktwahl soll Schülerinnen und Schülern zeigen, dass sie in einer Demokratie gestalten können, wenn sie sich einbringen“, so Hesse.

Wandern in Westmecklenburg

Mit dem Ranger unterwegs in den UNESCO-Biosphärenreservaten „Schaalsee“ und „Flusslandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern“

Flusslandschaft im Polder Blücher mit dem Kirchturm Blücher im Hintergrund. Foto: Archiv BRA Schaalsee-Elbe

Flusslandschaft, Foto: BRA Schaalsee-Elbe

26.1.2017 – Zu Frühlingswanderungen in Westmecklenburg laden die beiden UNESCO-Biosphärenreservate „Schaalsee“ und „Flusslandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern“ ein. Unter dem Titel „Wenn das Elbtal zum See wird“ führt eine Rundwanderung zum Thema Hochwasser am 5. März durch die Flusslandschaft zwischen den Orten Gothmann und Boizenburg. Vom Deich aus ergeben sich imposante Blicke auf die Flüsse Elbe und Sude, auf Zugvögel und andere nordische Wintergäste. Am 19. März 2017 nehmen die Ranger Naturliebhaber mit in das Jagdrevier des Seeadlers. An Bord des Fahrgastschiffes „Elise“ erfahren sie Wissenswertes über die Tierarten, die in der reizvollen Auenlandschaft entlang der Elbe ihr Zuhause haben und können Wildenten sowie Gänse und Schwäne mit dem Fernglas beobachten. Mit etwas Glück bekommen die Teilnehmer auch den König der Lüfte zu Gesicht. Bei der Wanderung „Wo die Schaale fließt und der Eisvogel fischt“ tauchen Besucher am 19. März  in die Historie und Natur der Schaale ein. Denn wo heute ein stilles, romantisches Flüsschen vor sich hin plätschert und Lebensraum für selten gewordene Tierarten wie Fischotter oder Eisvogel ist, befand sich vom 16. bis ins 18. Jahrhundert ein bedeutender Schifffahrtsweg. Die Exkursion führt unter anderem auch an die Fischtreppe bei Schaalmühle, bei deren Bau 2015 ein alter Lastenkahn aus dem Mittelalter gefunden wurde. Weitere Informationen zu den Ranger-Touren im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern: www.elbetal-mv.de Weitere Informationen zu der Ranger-Touren im Bioshärenreservat Schaalsee: www.schaalsee.de Unterkünfte vermittelt der Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin unter: www.mecklenburg-schwerin.de

Neuer Katalog „Familienurlaub in Jugendherbergen“ in MV erschienen

DJH-MV Familien- und Feriencamps Fruehjahr-Sommer 2017 korrigier26.1.2017 – Mit dem Katalog „Familienurlaub in Jugendherbergen“ für Frühjahr und Sommer 2017 starten die Jugendherbergen Mecklenburg-Vorpommern in die neue Saison. Getreu dem Motto „Gemeinschaft erleben“ finden kleine und größere Entdecker darin abwechslungsreiche Angebote für einen Urlaub, bei dem keiner zu kurz kommt. Die kinder- und familienfreundlichen Jugendherbergen bieten Komplettangebote an, die bereits verschiedene Freizeitbausteine im Preis beinhalten. So entfällt das Wälzen von Reiseführern und es bleibt noch mehr Zeit für einen erholsamen Familienurlaub. Neben Wander-Weekends, Schnupperwochenenden, Oma-Opa-Enkel-Ferien und ausgiebigen Familientrips listet der aktuelle Katalog erstmals auch Feriencamps in den Sommerferien. Ohne Eltern, dafür mit mehr Spaß geht es zu spannenden Zielen zwischen Ostsee und Seenplatte. Die Rund-um-die-Uhr-Betreuung durch geschultes Personal und viele neue Freunde sind dabei inklusive. Ein wahres Pferdeparadies bietet zum Beispiel die DJH-Jugendherberge Barth mit hauseigenem Reiterhof und zertifizierte Reitlehrern und Tierpflegern an. Dabei spielt es keine Rolle, ob Anfänger, Fortgeschrittener oder mit Handicap – die liebevoll ausgebildeten Pferde der Jugendherberge Barth sind wie Pädagogen, schaffen Ruhe sowie Vertrauen und verlangen von jedem, dass man Verantwortung übernimmt. Die einwöchige Sommerreiterfreizeit ist ab 289 Euro buchbar und umfasst neben allerlei tierischen Erlebnissen auf der herbergseigenen Reitanlage auch Vollverpflegung und Überraschungsnachmittage. Übrigens: In Barth werden nicht nur im Sommer die Pferde gesattelt. Familien, Gruppen und Schulklassen sind hier von April bis Oktober herzlich willkommen.

Sommer, Sonne, Paddelspaß: Eine aufregende Woche auf dem Wasser erwartet Kinder im Kanu-Aktiv-Camp der DJH-Jugendherberge Mirow. Inmitten der Mecklenburgischen Kleinseenplatte erobern Wasserratten im Kanu tags und nachts den Mirower See. Lauschige Abende am knisternden Lagerfeuer, Geocaching und erlebnisreiche Nächte im Zelt runden das Feriencamp ab. Das Angebot ist an 299 Euro buchbar. In der DJH-Jugendherberge Beckerwitz bei Wismar können sich kleine Piraten im, am und auf dem Meer vergnügen: auf der Suche nach Schätzen am Strand, beim Stockbrotbrutzeln oder im Drachenboot auf der Ostsee. So nah am Wasser darf ein Sandburgenwettbewerb natürlich auch nicht fehlen. Nachtwanderungen, Bastelworkshops und packende Spiele machen das Feriencamp in der rustikalen Jugendherberge mit angegliedertem Design-Baumhausdorf perfekt. Sieben Tage Abenteuer im Grünen sind ab 249 Euro zu buchen. Darin enthalten sind alle Mahlzeiten, eine Vollzeitbetreuung, Transfers vor Ort sowie ein umfangreiches Freizeitprogramm. Alle Familienprogramme, Feriencamps und Klassenfahrten gibt es unter www.jugendherbergen-mv.de oder im aktuellen Familienkatalog. Dieser ist kostenfrei unter der Rufnummer 0381 776670 oder service-mv@jugendherberge.de zu bestellen.

500 Jahre Reformation: Slüter in Rostock

Zahlreiche Veranstaltungsangebote und Joachim Slüter-Pilgerstempel

Druck25.1.2017 – Mit zahlreichen Veranstaltungen reiht sich die Hansestadt Rostock in diesem Jahr in die deutschlandweit stattfindenden Feierlichkeiten rund um das 500. Reformationsjubiläum ein. Rostock wurde 1531 evangelisch und entwickelte sich schnell zum geistigen Zentrum der Reformation in Mecklenburg. Maßgeblicher Wegbereiter in der Hansestadt war der Prediger Joachim Slüter. „Rostock war ein wichtiger Ort für die Reformation im Norden“, unterstreicht Oberbürgermeister Roland Methling. „Wir wollen auch in Rostock an diese Zeit vor nunmehr fünf Jahrhunderten erinnern. Natürlich ist dies zugleich eine Art Countdown für das Doppeljubiläum von 800. Stadtgeburtstag im Jahr 2018 und 600. Universitäts-Jubiläum im Jahr 2019!“ So wird im Kulturhistorischen Museum Rostock die Ausstellung „Das Netz des neuen Glaubens. Rostock, Mecklenburg und die Reformation im Ostseeraum“ gezeigt. Besonderer Anziehungspunkt der Exposition im Kloster zum Heiligen Kreuz wird das Bild von Bernhard Reinhold „Slüters Reformationspredigt in Rostock“ aus dem Jahr 1858. Die Ausstellung in dem Gemäuer des erst Jahrzehnte später säkularisierten Klosters wird vom 7. Juli bis 5. November 2017 zu sehen sein. Am Abend der Eröffnung der Ausstellung am 6. Juli 2017 wird ein Theaterstück über den Rostocker Reformator Joachim Slüter Premiere haben. Das Volkstheater Rostock zeigt in der Universitätskirche und im romantischen Innenhof des Klosters  die Uraufführung des Stücks von Holger Teschke.

Bereits am 24. Juni 2017 widmet sich der traditionell von Stadtführerverein, Geschichtsverein und Plattdeutsch-Verein Klönsnack-Rostocker 7 dem Reformationsjubiläum. Mit seinen sieben Stationen verbindet er Rostocker Kirchen und Klöster mit dem Rathaus und der Universität. Weitere Angebote sind im Veranstaltungskalender für das Jubiläumsjahr in der Hansestadt Rostock im Internet unter der Adresse http://www.rostock.de/reformation500 zu finden. Dort wurde auch das Logo für „500 Jahre Reformation Slüter in Rostock“ veröffentlicht. Die von der Rostocker Werbeagentur Pinax im Auftrag der Stadtverwaltung entwickelte Bildmarke symbolisiert die Petrikirche als Wirkungsstätte von Joachim Slüter. Die Farbe Rotbraun lehnt sich dabei  an die Backsteinkirchen in Rostock und Mecklenburg an. Weitere Veranstaltungshinweise zur Eintragung in die Datenbank nimmt der Bereich Stadtmarketing der Stadtverwaltung gern entgegen (Kontakt über E-Mail: daniela.bubber@rostock.de erbeten). Auch für Gäste der Hansestadt ist das Reformationsjubiläum interessanter Anlass für eine Reise nach Rostock. Spezielle Stadtführungen machen nicht nur Touristen mit den Stätten der Reformation bekannt. Für Pilgerinnen und Pilger entlang der Via Baltica und des Baltisch Mitteldeutschen Weges dürfte der Joachim Slüter-Pilgerstempel von besonderem Interesse sein, der bei der Tourist-Information am Universitätsplatz, im Kulturhistorischen Museum, in St. Marien und St. Petri sowie in der Pilgerherberge im Friedhofsweg 49 erhältlich ist.

Weitere Informationen: Veranstaltungsdaten http://www.rostock.de/reformation500

Reiseempfehlungen http://www.rostock.de/reformation