Neubau der psychiatrischen Tagesklinik in Wolgast

Moderne Therapie- und Untersuchungsräume und Barrierefreiheit sind geplant

Rathaus und Rathausplatz in Wolgast, Foto gemeinfrei

Rathaus und Rathausplatz in Wolgast, Foto gemeinfrei

9.1.2017 – Die Evangelische Krankenhaus Bethanien gGmbH plant den Neubau einer psychiatrischen Tagesklinik in Wolgast (Landkreis Vorpommern-Greifswald) mit 22 Plätzen. Derzeit betreibt der Krankenhausträger eine psychiatrische Tagesklinik in einem Mietobjekt in Wolgast. Dieses Gebäude wurde in den 1920/1930er Jahren errichtet und ist sanierungsbedürftig. „Mit dem Neubau soll eine moderne Tagesklinik entstehen, die eine Patientenbehandlung nach heutigem Standard ermöglicht. Dazu gehören unter anderem unterschiedlich gestaltete Therapieräume, moderne Untersuchungsräume, ruhige Zimmer für Entspannungspausen der Patienten und auch Barrierefreiheit im Gebäude. So wird die medizinische Versorgung betroffener Patienten in der Region weiter verbessert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Tagesklinik wird in direkter Nachbarschaft zum Kreiskrankenhaus Wolgast gebaut

Die Evangelische Krankenhaus Bethanien gGmbH ist ein Unternehmen der Johanna-Odebrecht-Stiftung. Es bietet mit dem Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Greifswald, den Tageskliniken in Greifswald, Wolgast und Demmin sowie der psychiatrischen Institutsambulanz Angebote der voll- und teilstationären sowie ambulanten Behandlung. Die Psychiatrische Tagesklinik in Wolgast ist eine Abteilung des Evangelischen Krankenhauses Bethanien Greifswald und bietet eine Ergänzung zum regionalen Behandlungsangebot. In dieser allgemein-psychiatrischen Einrichtung werden Patienten im Alter zwischen 18 und 65 Jahren psychiatrisch-psychotherapeutisch behandelt. Neben ärztlicher und psychologischer Diagnostik und Behandlung kommen Ergotherapie, Sozialberatung, Bewegungs- und Kunsttherapie, sowie Entspannungsverfahren und Psychoedukation zur Anwendung. Der Neubau wird in Nachbarschaft zum Kreiskrankenhaus Wolgast erfolgen. Diese Anbindung an das Krankenhaus ist von großem Vorteil, da die Tagesklinik die Infrastruktur und Ressourcen vor Ort in Anspruch nehmen kann. „In der Tagesklinik finden Menschen Hilfe, die nicht oder nicht mehr vollstationär behandelt werden müssen. Die Erkrankten sollen eine Stabilisierung in Lebenskrisen und eine Stärkung der Selbstständigkeit erhalten“, sagte Glawe.

Gesundheitsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtinvestitionen für den Neubau einer psychiatrischen Tagesklinik in Wolgast betragen rund 2,4 Millionen Euro. Das Gesundheitsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln nach dem Landeskrankenhausgesetz Mecklenburg-Vorpommern in Höhe von 1,6 Millionen Euro.

 

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