Archiv für 6. Januar 2017

Feuerwerk der Turnkunst in Rostock 2017

2GETHER TOURNEE 2017.

Zusammen für das Publikum, gemeinsam für die Show. Die 2GETHER Tournee 2017 entführte in eine geturnte Welt voller Harmonie und Synchronität. Ein zusammen erlebter Traum, ein vertrauensvolles Miteinander – die einzigartige Magie von verschmolzenen Bewegungskünsten versetzte die Zuschauer in einen regelrechten Rausch. Liebe, Zusammenhalt und Perfektion verwandelten das Feuerwerk der Turnkunst auch in seiner 30. Auflage in eine traumhafte Gesamtinszenierung. Die Vorstellung in der Stadthalle Rostock am 5. Januar 2017 war restlos ausverkauft. (aus: http://www.feuerwerkderturnkunst.de/)

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Deutliches Übernachtungsplus in Mecklenburg-Vorpommern – stärkster Oktobermonat seit 1992

Deutliches Plus in der Nebensaison – Camping mit Übernachtungsrekord – Binnenland stärken

Campingplatz Quetzin am Plauer See, Foto: Bildarchiv TMV6.1.2017 – Mecklenburg-Vorpommerns Tourismus ist in den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres kräftig gewachsen. Im Zeitraum Januar bis Oktober 2016 wurden insgesamt rund 6,9 Millionen Gäste (+2,7 Prozent zum Vorjahrszeitraum) und 28,0 Millionen Übernachtungen (+3,3 Prozent) vom Statistischen Amt registriert. „Der ´Goldene Oktober´ sorgt für ein sattes touristisches Plus im gesamten Jahresverlauf. Der Rekord von 30 Millionen Übernachtungen für das Gesamtjahr 2016 ist nun in greifbarer Nähe. Die Zahlen belegen, dass wir in der Nebensaison ordentlich zulegen. Unser Land ist auch in den kühleren Monaten für Gäste attraktiv. Die Zahlen täuschen nicht darüber hinweg, dass wir noch viele Herausforderungen angehen müssen. Es gilt, vor allem das Binnenland weiter zu stärken und auch mit neuen abwechslungsreichen Angeboten Gäste für unser Bundesland zu begeistern“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Harry Glawe.

Bester Oktober aller Zeiten

Allein im Monat Oktober 2016 hat MV bei den Ankünften ein Plus von 3,1 Prozent (über 663.000 Gäste) und bei den Übernachtungen ein Plus von 5,3 Prozent (2,6 Millionen Übernachtungen) gegenüber dem Vorjahresmonat zu verzeichnen. „Das ist das bisher beste Oktoberergebnis seit 1992. Der Oktober hat nicht nur wettertechnisch geglänzt, sondern die Angebote der Tourismusbranche zu den Herbstferien haben Gäste überzeugen können“, so Tourismusminister Glawe weiter.

Übernachtungsbestwert im Campingbereich

„Motor des Erfolgs ist vor allem auch der Campingbereich, der sich schon jetzt über einen neuen Übernachtungsbestwert mit über vier Millionen Übernachtungen freuen kann. Die Hotellerie, die Ferienhäuser und -wohnungen konnten ebenso ordentlich wachsen“, betonte Tourismusminister Glawe weiter. Der Campingbereich konnte von Januar bis Oktober rund 1,03 Millionen Ankünfte (+4,8 Prozent) und 4,92 Millionen Übernachtungen (+7,4 Prozent) zählen. Die Hotellerie kann mit +2,9 Prozent bei den Ankünften und +4,0 Prozent bei den Übernachtungen die Vorjahreswerte steigern. Die Ferienhäuser und -wohnungen steigerten sich um +3,5 Prozent bei den Ankünften und +3,2 Prozent bei den Übernachtungen. 

Aufenthaltsdauer konstant – Neue Angebote schaffen

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt von Januar bis Oktober, wie im Vorjahr, bei 4,1 Tagen. „Es wird deutlich, dass Reiseentscheidungen kurzfristiger und auch spontaner fallen. Wichtig ist es mit immer neuen und abwechslungsreichen Angeboten neue Anreize für Gäste zum Wiederkommen zu schaffen“, betonte Glawe weiter. Als Beispiel nannte der Tourismusminister Investitionen in Gesundheitsdienstleistungs- und Wellnessangebote. „Ein spannender Markt, der noch ausbaufähig ist. Gerade im Wettbewerb mit anderen gilt es durch ein abwechslungsreiches Dienstleistungsangebot, Gäste für Hotels und Pensionen zu begeistern. Touristische Einrichtungen und medizinische Häuser können hier noch intensiver zusammenarbeiten und gemeinsam Potentiale ausschöpfen.“

Zuwächse in fast allen Reiseregionen – Ausbau der Infrastruktur weiter nötig

Fast alle Reisegebiete konnten im Zeitraum von Januar bis Oktober im Vergleich zum Vorjahr zulegen. „Vorpommern erweist sich erneut als touristisches Zugpferd. Ankünfte und Übernachtungen wachsen ordentlich“, so Glawe weiter. Die Reisegebiete Rügen/Hiddensee (+2,6 Prozent bei Ankünften im Vergleich zum Vorjahr/+2,6 Prozent bei Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr), Vorpommern (5,5 Prozent bei Ankünften/+5,7 Prozent bei Übernachtungen) und Mecklenburgische Ostseeküste (+3,4 Prozent bei Ankünften/+3,6 Prozent bei Übernachtungen) lagen im Zeitraum Januar bis Oktober 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei Ankünften und Übernachtungen deutlich im Plus. Die Mecklenburgische Schweiz und Seenplatte können die Vorjahreswerte halten (-0,1 Prozent bei Ankünften /+0,2 Prozent bei Übernachtungen) Einen Rückgang verzeichnet Westmecklenburg (-3,1 Prozent bei Ankünften/-2,1 Prozent bei Übernachtungen). „Es wird deutlich, dass wir die touristische Entwicklung im Binnenland intensivieren müssen. Hier haben wir noch Reserven. Wir werden auch in diesem Jahr den Ausbau der touristischen Infrastruktur vorantreiben“, betonte Tourismusminister Glawe. Als Beispiele für den Ausbau der touristischen Infrastruktur im vergangenen Jahr nannte Tourismusminister Glawe den Ausbau des Familientierparks in Wolgast; die Investitionen in Gesundheitsdienstleistungs- und Wellnessangebote des Kur- und Landhotels „Borstel-Treff“ in Dabel; die grundhafte Erneuerung des Schlosses Griebenow zur touristischen Nutzung sowie die Erweiterung und Modernisierung des Empfangsgebäudes und die Errichtung eines Naturlehrpfades im Bärenwald Müritz.

Mehr ausländische Gäste entdecken Mecklenburg-Vorpommern

Bei den Ankunfts- und Übernachtungszahlen ausländischer Gäste kann Mecklenburg-Vorpommern von Januar bis Oktober 2016 Zuwächse verzeichnen (Ankünfte +1,3 Prozent/rund 346.000 Gäste; Übernachtungen +1,2 Prozent/über 950.000 Übernachtungen). Deutliche Zuwächse gibt es nach Angaben des Statistischen Amtes vor allem bei Gästen aus Österreich (+3,9 Prozent bei Ankünften) und der Schweiz (+4,3 Prozent) „Es macht sich vor allem das intensive Werben in diesen Quellmärkten bemerkbar“, so Glawe abschließend.

Mehr Milch, Obst und Gemüse für Schulen – M-V setzt EU-Programm um

apfel, gif-element5.1.2017 – An den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern soll das Angebot gesunder Ernährung mit Obst, Gemüse und Milch aus der Region verbessert werden. Das Land beteiligt sich mit Beginn des Schuljahres 2017/2018 am neuen Schulernährungsprogramm der EU. Mit einem gemeinsamen Brief rufen Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt, und Birgit Hesse, Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Grundschulen dazu auf, sich  für die Teilnahme am Schulernährungsprogramm zu bewerben. Das alte EU-Schulmilchprogramm und die Landesmaßnahme „Apfelkiste“ laufen mit dem Schuljahr 2016/2017 aus. „Bei uns im Land werden hochwertige und schmackhafte Lebensmittel produziert. Schon mit der Apfelkiste haben wir Schulen für Produkte aus der Region sensibilisiert. Mit der Teilnahme an dem neuen EU-Programm führen wir unser Engagement in diesem Bereich fort. Über pädagogische Angebote sollen Schülerinnen und Schüler nun auch spannende Informationen rund um die Erzeugung und damit den Ursprung unserer Lebensmittel sowie deren gesunde Zubereitung erhalten. Das ist wichtig, denn nur, was ich kenne, weiß ich zu schätzen“, erklärte Landwirtschaftsminister Backhaus.  Der neue Ansatz des Programms besteht darin, Schülerinnen und Schüler in teilnehmenden Schulen Milch sowie Obst und Gemüse kostenlos zur Verfügung zu stellen. Schulen, die an diesem Programm teilnehmen möchten, müssen sich bewerben. Im Rahmen eines Gesamtkonzeptes zur gesunden Ernährung legen sie dar, warum sie für das EU-Schulprogramm in Frage kommen. „Obst, Gemüse und Milch sind gesund. Wir wollen Kinder für frische Produkte aus der Region begeistern und ihnen zeigen, wie gut sie sind. Dabei ist auch klar, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler jedes Obst, Gemüse oder Milch mögen“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Die gesunde Ernährung ist ein wichtiges Thema in der Schule. Mit dem EU-Schulernährungsprogramm wollen wir erreichen, dass Kindern bewusst ist, was genau sie essen und trinken. Wer gewohnt ist, in einen knackigen Apfel oder in eine frische Gurke zu beißen oder ein Glas Milch zu trinken, wird das immer wieder tun, weil das einfach gut schmeckt“, so Hesse. Die Produkte sollen nach einem jährlichen Auswahlverfahren in voraussichtlich 30 bis 50 Grundschulen kostenlos abgegeben werden. Ziel ist es, 1 x pro Woche eine Portion Milch (ca. 250 ml) und eine Portion Obst oder Gemüse (ca. 100 g) für die Schülerinnen und Schüler an teilnehmenden Schulen zur Verfügung zu stellen. Für das Vorhaben stehen rund 600.000 € aus dem Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für Landwirtschaft bereit.

Die Bewerbungsunterlagen und weitergehende Informationen zum Auswahlverfahren finden Sie hier: http://www.regierungmv.de/Landesregierung/lm/Landwirtschaft/Landwirtschaft/EU%E2%80%93Schulern%C3%A4hrungsprogramm/

Die Bewerbungen sind bis zum 31. Januar 2017 beim Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt M-V einzureichen.

Landkreis Vorpommern-Greifswald erhält Förderhöchstsätze – Gewerbegebiete Pasewalk und Pommerndreieck intensiver vermarkten

Vorpommern weiter unterstützen – Bereitstellung von attraktiven Gewerbegebieten ist Grundvoraussetzung für neue Ansiedlungen

Fährhafen Sassnitz und Wostevitzer Teiche 2015, Foto: Alma (Wikipedia)

Fährhafen Sassnitz und Wostevitzer Teiche 2015, Foto: Alma/Wikipedia

Ab diesem Jahr gelten im gesamten Landkreis Vorpommern-Greifswald Höchstsätze für die Förderung von Investitionen bei Unternehmen und der wirtschaftsnahen Infrastruktur im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). „Wir können Unternehmen und potentielle Investoren in Vorpommern noch besser unterstützen. Neben einer intensiven Investorenwerbung werden wir die Weiterentwicklung und den Ausbau der wirtschaftsnahen Infrastruktur in diesem Jahr vorantreiben. Die Bereitstellung von attraktiven Industrie- und Gewerbegebieten ist die Grundvoraussetzung für neue Unternehmensansiedlungen und im Ergebnis für mehr neue Jobs auf dem ersten Arbeitsmarkt“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Donnerstag.

Neue Fördersätze in Kraft getreten

Bislang galten die erhöhten Fördersätze nur in Teilen des Landeskreises Vorpommern-Greifswald. Hierzu zählen die ehemaligen Landkreise Ostvorpommern und Uecker-Randow. Die Fördersätze sind ab Januar um fünf Prozentpunkte angehoben worden. Damit gelten bis 2020 für den gesamten Landkreis Vorpommern-Greifswald Fördersätze von 20 Prozent für große Unternehmen, 30 Prozent für mittlere und 40 Prozent für kleine Unternehmen. Neu hinzugekommen sind die Ämter Peenetal/Loitz und Jarmen/Tutow sowie die Stadt Greifswald.

Vorpommern weiter unterstützen – Gewerbliche und wirtschaftsnahe Förderung seit 1990

„Ziel ist es, intensiv für neue Ansiedlungen zu werben. Zu den internationalen Positionierungen der Großgewerbestandorte inSchwerin und Laage sollen im östlichen Landesteil die Großgewerbestandorte Pommerndreieck bei Grimmen sowie der Standort Pasewalk national und international vermarktet werden“, sagte Glawe. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald sind seit 1990 für 1.390 Investitionsvorhaben in der gewerblichen Wirtschaftsförderung (zum Beispiel Ansiedlungen und Erweiterungen von Unternehmen) insgesamt rund 528 Millionen Euro Zuschüsse des Wirtschaftsministeriums bewilligt worden. Dadurch können Investitionen in Höhe von 2,24 Milliarden Euro realisiert werden. Mit Abschluss aller Vorhaben werden rund 12.900 Arbeitsplätze neu entstanden sein und über 21.000 Arbeitsplätze gesichert (Stand: Anfang November 2015). Seit 1990 sind im Landkreis Vorpommern-Greifswald für Vorhaben im Rahmen der wirtschaftsnahen Infrastruktur (zum Beispiel Gewerbegebiete, Wasserwanderrastplätze, Promenaden) insgesamt 498 Millionen Euro Zuschüsse des Wirtschaftsministeriums bewilligt worden. Dadurch werden Investitionen in Höhe von 690,5 Milliarden Euro umgesetzt.

Beispiele für Neuansiedlungen in Vorpommern

Die Deutsche Bogenn GmbH, eine Tochterfirma der türkischen MIR Technologie Holding, baut im Fährhafen Sassnitz-Mukran ein neues Werk zur Herstellung von Rohren (65 Arbeitsplätze). Die Continental Reifen Deutschland GmbH siedelt sich in der Hansestadt Anklam an (20 Arbeitsplätze). Am Pommerndreieck errichtet die AkkuSys Akkumulator und Batterietechnik Nord GmbH in der Gemeinde Süderholz eine neue Betriebsstätte (20 Arbeitsplätze). Die D. Bruns Service GmbH baut in Klein Bünzow bei Anklam eine neue Service-Werkstatt für Land- und Baumaschinentechnik (14 Arbeitsplätze). 

Unterstützung für Wirtschaft und Kommunen

Antragsberechtigt im Rahmen der GRW-Förderung sind beispielsweise kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und des Fremdenverkehrsgewerbes bei Errichtungs- oder Erweiterungsinvestitionen. Große Unternehmen werden bei Errichtungsvorhaben unterstützt. Bei Erweiterungsvorhaben wird bei großen Unternehmen die Einführung neuer Produkte oder Prozessinnovationen gefördert. Darüber hinaus können dies auch Kommunen bei wirtschaftsnahen und touristischen Infrastrukturmaßnahmen sein.

Erweiterte Fördergebietskulisse

Die Fördergebietskulisse wird erweitert um die Ämter Peenetal/Loitz und Jarmen/Tutow sowie der Stadt Greifswald. Die beiden Ämter gehörten vor der Kreisgebietsreform zum Landkreis Demmin und Greifswald war kreisfrei. Sie verfügten somit über keine Landesgrenze zu einem sogenannten A-Fördergebiet (Höchstfördergebiet). In Deutschland gibt es kein Höchstfördergebiet mehr. Hierzu zählen nur Regionen, in denen das Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner unter 75 Prozent des EU-Durchschnitts liegt. Mecklenburg-Vorpommern ist – wie die anderen neuen Bundesländer auch – ein sogenanntes prädefiniertes C-Fördergebiet (strukturschwache Region). Der Landkreis grenzt an Polen. Das Nachbarland ist ein A-Fördergebiet.

Hintergrundinformationen zur neuen GRW-Förderkulisse

Die Fördergebietskarte legt fest, welche deutschen Regionen für regionale Investitionsbeihilfen unter den EU-Förderrichtlinien in Betracht kommen und welche Obergrenze („Beihilfehöchstintensität“) den Unternehmen der Fördergebiete gewährt wird. Für die Förderkulisse in Mecklenburg-Vorpommern bedeutet das Förderhöchstsätze von 15 Prozent für große Unternehmen (ab 250 Beschäftigte), 25 Prozent für mittlere Unternehmen (50 bis 249 Beschäftigte) und 35 Prozent für kleine Unternehmen (10 bis 49 Beschäftigte). Grenzt ein C-Fördergebiet an ein A-Fördergebiet, darf die in dem betreffenden C-Fördergebiet zulässige Beihilfeintensität angehoben werden. Dies gilt ab 2017 nun für den gesamten Landkreis Vorpommern-Greifswald. Ausnahme bildet deshalb ab 2017 bis 2020 der gesamte Landkreis Vorpommern-Greifswald. Hier gelten Fördersätze von 20 Prozent für große Unternehmen, 30 Prozent für mittlere und 40 Prozent für kleine Unternehmen.