2,8 Mio. Euro für zusätzlichen Förderunterricht in den Kernfächern

Unterrichtsstoff durch weiteres Üben besser erfassen und festigen

Schule, Foto/Quelle: shutterstock

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12.12.2016 – Schülerinnen und Schüler in den Jahrgangsstufen 5 bis 9 an ausgewählten Schulen in Mecklenburg-Vorpommern erhalten eine zusätzliche Förderung in den Kernfächern Deutsch, Mathematik oder Englisch. Die Förderstunden werden in diesem Schuljahr in 355 Klassen der Jahrgangsstufen 5 bis 8 an insgesamt 34 Regionalen Schulen und Gesamtschulen erteilt. Das Land stellt im Schuljahr 2016/2017 für das Projekt insgesamt 2,8 Mio. Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und aus Landesmitteln zusätzlich für die Schulen zur Verfügung.  „Mit den Förderstunden verfolgt die Landesregierung das Ziel, die Zahl der Jugendlichen zu erhöhen, die die Schule mindestens mit der Berufsreife verlassen“, sagte Bildungsministerin Hesse. „Mit der zusätzlichen Lernzeit haben wir für die Schülerinnen und Schüler ein Angebot geschaffen, den Unterrichtsstoff in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch besser zu erfassen und durch weiteres Üben zu festigen“, betonte Hesse. Den Lehrerinnen und Lehrern wird für die Begleitung der Schülerinnen und Schüler ein Coaching in der Schule angeboten. Für die Förderung der Kinder und Jugendlichen sowie das Coaching stehen für jede Klasse wöchentlich drei Lehrerwochenstunden zusätzlich bereit. Davon sind mindestens zwei Stunden für den Förderunterricht vorgesehen, maximal eine Stunde steht für das Coaching zur Verfügung

„Durch das Coaching können sich Lehrerinnen und Lehrer noch besser auf die Schülerinnen und Schüler einstellen und sie individuell fördern. Lehrkräfte üben einen anspruchsvollen Beruf aus. Mit dem Coaching wollen wir sie besser unterstützen“, erläuterte Bildungsministerin Hesse. „Neben dem Programm ‚Bildung macht stark‛ mit der Förderung beim Lesen und in Mathematik schafft das Land ein weiteres Angebot, damit Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten bessere Chancen haben und ihre Schlüsselqualifikationen in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch trainieren können“, sagte Hesse. Die Auswahl der Regionalen Schulen, Kooperativen und Integrierten Gesamtschulen, die an diesem Projekt teilnehmen, ist nach festgelegten Kriterien erfolgt: Ausschlaggebend war der Anteil der Schulabgängerinnen und Schulabgänger in den vergangenen Schuljahren bzw. das Abschneiden bei den Vergleichsarbeiten (VERA) in den Jahrgangsstufen 6 und 8 zurückliegender Schuljahre, der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die die Jahrgangsstufen 6 und 7 wiederholt haben oder der Anteil der Kinder und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf.

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