Archiv für 28. November 2016

Verleihung des Rostocker Kunstpreises 2016 in der Kunsthalle Rostock

Verleihung des Rostocker Kunstpreises 2016

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Wintervergnügen in Mecklenburg-Vorpommern: Wintercamping und Strandkorb-Sprint-WM

Wintercamping in Mecklenburg-Vorpommern

Beheizbare Mobilheime und Brötchen-Service

Das Kinderbad in „Poseidons Reich”, Foto: Campingpark KühlungsbornNur was für Hartgesottene: Wintercamping in Mecklenburg-Vorpommern. Mehr als 200.000 Übernachtungen wurden im letzten Jahr zwischen November und April auf den Campingplätzen zwischen Ostseeküste und Seenplatte gezählt. Auch in diesem Jahr öffnen viele Plätze das ganze Jahr über und locken Urlauber mit besondere Angeboten in den Nordosten. Im Ostseecamping Ferienpark Zierow direkt am naturbelassenen Strand der Wismarbucht etwa erwarten Gäste ein Restaurant, ein Schwimmbad mit Wellness- und Saunalandschaft sowie eine Physiotherapie-Abteilung. Für Kinder gibt es einen Streichelzoo und im Indoorspielplatz sind immer wieder große Abenteuer zu erleben. Der Ferienpark Zierow bietet seinen Gästen ein Neujahres-Arrangement mit dem Titel „Der schöne Start ins neue Jahr“ an. Ein Stellplatz für Wohnwagen oder Wohnmobil mit Meerblick inklusive Strom, täglich frischer Brötchentüte, einem Gutschein für den Eintritt in den „Fit-Relax“-Bereich mit Sauna und Schwimmbad und einem Candle-Light-Dinner im Restaurant „Oase“ ist für zwei Personen für vier Nächte für 179 Euro vom 1. bis 31. Januar zu buchen. Auch der Campingplatz Pommernland im Ostseebad Zinnowitz auf der Insel Usedom hat für seine Gäste ein besonderes Winterangebot aufgesetzt. Vom 20. Dezember bis zum 2. Januar zahlen zwei Personen bei Buchung eines zweiwöchigen Aufenthalts 182 Euro. Mit im Preis enthalten sind unter anderem der Eintritt in die Zinnowitzer Meerwasserschwimmhalle und das Standgelt. Wem es im Zelt oder Wohnwagen zu kalt wird, der bucht eines der beheizbaren Mobilheime oder Chalets im mehrfach ausgezeichneten Campingpark Kühlungsborn. Weitere Informationen: www.camping-caravan-mv.de. Bildunterschrift: Das Kinderbad in „Poseidons Reich”, Foto: Campingpark Kühlungsborn

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Sprint mit dem Strandkorb: Usedom sucht den Weltmeister 2016

Winterstrandkorbfest vom 27. bis 29. Januar im Ostseebad Zinnowitz

Strandkorb-Sprint-WM auf Usedom, Foto: UTG/Sandra GrüningBeim Winterstrandkorbfest vom 27. bis 29. Januar gibt das Ostseebad Zinnowitz auf der Insel Usedom einen ersten Vorgeschmack auf den Sommer 2017: Sonnenbaden im Strandkorb, Lagerfeuer am Strand und abends eine Beachparty. Sportlich-kurioser Höhepunkt ist die Strandkorb-Sprint-WM am Zinnowitzer Strand. Neuer Weltmeister wird das Team, welches den Strandkorb tragend am schnellsten eine Strecke von 20 Metern im Sprint absolviert. Teilnehmen kann jedes Zweier-Team, das sich kräftig genug fühlt, schließlich wiegt ein Strandkorb stattliche 60 Kilogramm. Am 27. Januar um 14.00 Uhr findet das erste freie Training statt. Um 15.00 Uhr wird eine Kinderolympiade mit anschließender Siegerehrung ausgerichtet. Hierfür wurden eigens kleinere Strandkörbe hergestellt. Im Anschluss gibt es eine Party am Strand, bei der sich die Wettkämpfer kennenlernen können. Der Samstag steht ganz im Zeichen des Weltrekords. Nach dem zweiten freien Training beginnen um 12.00 Uhr die Vorläufe für die Strandkorb-Sprint-WM 2016, bevor um 14.00 Uhr der Startschuss für die Finalwettkämpfe fällt. Zudem stehen eine Modenschau und eine Strandkorbauktion auf dem Programm. Tags darauf wird ein Gottesdienst mit anschließendem Frühschoppen veranstaltet. Ein Shantychor verbreitet maritime Stimmung und Eisbader steigen in die Ostsee. Das Winterstrandkorbfest hat in Zinnowitz eine langjährige Tradition. Seit 2002 treffen sich jährlich Hunderte Gäste und Einheimische am letzten Januarwochenende, um im Strandkorb die neue Badesaison zu eröffnen. Weitere Informationen: www.usedom.de, www.winterstrandkorbfest.de. Bildunterschrift: Strandkorb-Sprint-WM auf Usedom, Foto: UTG/Sandra Grüning

Notärztliche Versorgung im Rettungsdienst als Nebentätigkeit – neuer Lösungsvorschlag vom Bund

Neuer Ansatz soll Sicherheit für Rettungsdienst bringen

Notarzt im Einsatz, Foto: Joachim Kloock

Notarzt im Einsatz, Foto: Joachim Kloock

28.11.2016 – Der Bund prüft aktuell einen Vorschlag für die notärztliche Versorgung im Rettungsdienst als Nebentätigkeit. „Wir haben bereits mehrfach Druck beim Bund gemacht und auf das Problem hingewiesen. Jetzt kommt ordentlich Bewegung rein. Wir brauchen eine schnelle Lösung. Mir ist am Ende des Diskussionsprozesses eine Entscheidung wichtig, die bereits ab dem kommenden Jahr gelten kann“, sagte Gesundheitsminister Harry Glawe am Montag in Schwerin.

Neuer Vorschlag in der Diskussion

Demnach sollen Einnahmen aus Tätigkeiten als Notarzt im Rettungsdienst nicht beitragspflichtig sein, wenn diese Tätigkeiten neben einer Beschäftigung mit einem Umfang von regelmäßig mindestens 15 Stunden wöchentlich außerhalb des Rettungsdienstes oder einer Tätigkeit als zugelassener Vertragsarzt oder als Arzt in privater Niederlassung ausgeübt werden. Ein entsprechender Passus soll in das Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung eingebracht werden. Die Notfallversorgung muss dauerhaft sichergestellt und rechtlich auf feste Füße gestellt werden“, forderte Glawe weiter.

Versorgungssicherheit muss gewährleistet sein

Die Notarztversorgung in Deutschland erfolgt weit überwiegend durch Ärzte, die diese zusätzlich zu ihrer Haupttätigkeit übernehmen. „Mecklenburg-Vorpommern ist ein Flächenland. In unseren ländlich geprägten Regionen steht die Notarztversorgung deshalb vor besonderen Herausforderungen. Wir brauchen Ärzte, die zusätzlich zu ihrer Haupttätigkeit notärztliche Dienste im Rettungsdienst übernehmen, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten“, so Gesundheitsminister Glawe.

Hintergrundinformationen

Anlass einer neuen geplanten Regelung ist ein Urteil des Bundessozialgerichtes aus dem Sommer dieses Jahres. Demnach dürfe die hauptsächlich in ländlichen Regionen verbreitete Beschäftigung von Honorar-Notärzten auf Rettungswagen so künftig nicht mehr möglich sein. Die Richter in Kassel bestätigten ein Urteil des Landessozialgerichts Mecklenburg-Vorpommern, das die Beschäftigung als Scheinselbstständigkeit eingestuft hatte.

Rostock hat weiterhin die beste Luftqualität in Europa

Lebensqualität aus Bürgersicht – Befragung in deutschen und
europäischen Städten 2015

Universitätsplatz Rostock mit Studenten und Blick in die Kröpeliner Straße, Foto: Joachim Kloock

Universitätsplatz in Rostock, Foto: Joachim Kloock

28.11.2016 – Die Rostockerinnen und Rostocker sind überwiegend zufrieden mit den Lebensbedingungen in der Hansestadt. Im Vergleich mit 82 europäischen Städten und Ballungsgebieten, die an einer europäischen Meinungsumfrage teilgenommen haben, sowie mit 21 deutschen Städten einer teilweise vergleichbaren deutschen Umfrage erreicht Rostock in vielen Bereichen vordere Plätze. Die „Lebensqualität aus Bürgersicht“ steht daher auch im Mittelpunkt einer nun vorliegenden gleichnamigen Broschüre aus der Reihe „Statistische Nachrichten“. Die im Jahr 2015 gestellten 28 Fragen behandelten die Themenkomplexe Zufriedenheit mit öffentlichen Dienstleistungen und örtlichen Gegebenheiten, Aspekte der Lebensqualität und persönliche Zufriedenheit. Außerdem sollten die Befragten die drei wichtigsten Themen für ihre Stadt benennen. Fast 90 % der Fragen erhielten durch die Rostockerinnen und Rostocker eine mehrheitlich positive Bewertung. Im Vergleich zur letzten Befragung im Jahr 2012 ist bei mehr als der Hälfte der Fragen eine Verbesserung der Zustimmungswerte erreicht worden. Die Mehrzahl der Rostockerinnen und Rostocker ist mit der vorhandenen Infrastruktur und den örtlichen Gegebenheiten zufrieden. Besonders gut schneiden, wie auch schon 2012, die Luftqualität (94 % zufriedene Einwohner; Platz 1 europa- und deutschlandweit), aber auch der öffentliche Nahverkehr (88 % Zufriedenheit; unter den besten fünf Städten), die Gesundheitsversorgung (87 %), Grünflächen (86 %), das Vorhandensein von Einzelhandelsgeschäften (84 %), und Öffentliche Flächen wie Märkte, Plätze und Fußgängerzonen (84 %) ab.

Am unzufriedensten waren die Rostocker mit ihren kulturellen Einrichtungen, 7 % waren überhaupt nicht zufrieden und fast ein Viertel (24 %) waren eher unzufrieden. Weiterhin bemängelten die Einwohnerinnen und Einwohner insbesondere die Sauberkeit (3 % überhaupt nicht zufriedene und 24 % eher unzufriedene Teilnehmer) und den Zustand von Straßen und Gebäuden (4 % überhaupt nicht zufrieden und 22 % eher unzufrieden). Allerdings hat sich gegenüber 2012 die Lage insbesondere bei den kulturellen Einrichtungen aber auch bei der Sauberkeit verbessert. Außerdem stieg die Zufriedenheit besonders bei den Sportanlagen und Grünflächen. 97 % aller Befragten sind damit zufrieden, in Rostock zu wohnen. Die Rostockerinnen und Rostocker fühlen sich in ihrer Wohngegend sicher (95%), aber auch in der Stadt insgesamt (90 %). Am negativsten wird die Situation auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt eingeschätzt, wobei die Bewertung der Arbeitsmarktsituation gegenüber 2012 etwas positiver ausfällt. Bei der aktuellen Befragung meinen 28 % (2012: 19 %), dass es einfach ist, hier eine Arbeit zu finden, 48 % (2012: 62 %) stimmen dem nicht zu. Noch kritischer sind die Teilnehmenden bei der Wohnungsfrage. Nur 22 % der Rostockerinnen und Rostocker unterstützen die These, dass es leicht ist, eine gute Wohnung zu einem vernünftigen Preis zu finden. Dagegen können dem 22 % überhaupt nicht und 40 % eher nicht zustimmen. Die überwiegende Zahl der Rostockerinnen und Rostocker ist mit ihrer persönlichen Situation zufrieden. Dies hat sich im Vergleich zu 2012 sogar noch etwas verstärkt. Nur beim Thema Wohnort ist die Zustimmung insgesamt leicht zurückgegangen, der Anteil der sehr Zufriedenen ist allerdings mit 65 % auf einen neuen Höchstwert bei diesem Themenkomplex gestiegen.

Aber auch die persönliche Lebenssituation wird sehr positiv eingeschätzt. 94 % der Teilnehmenden waren damit zufrieden, darunter die Hälfte sehr zufrieden. Mit ihrer finanziellen Situation waren 84 % der Rostockerinnen und Rostocker zufrieden, darunter 34 % sehr zufrieden. Gegenüber 2012 ist auch das eine Verbesserung. Trotzdem bleibt das Thema finanzielle Situation das Gebiet mit der größten Unzufriedenheit (14 % insgesamt) im Bereich persönliche Zufriedenheit. Für die Menschen in Rostock ist das Thema Bildung und Ausbildung das wichtigste Thema in der Stadt. Das Thema Arbeitslosigkeit, 2012 noch fast gleichauf an vorderer Position, hat an Bedeutung verloren und ist jetzt mit dem Thema Gesundheitsversorgung fast auf gleichem Niveau. Neben dem Bereich Gesundheitsversorgung wurden auch die Themen Straßeninfrastruktur, Soziale Einrichtungen und Wohnungswesen häufiger als 2012 genannt. Weniger wichtig als 2012 ist das Thema Sicherheit. Lärm und Luftverschmutzung gehören zu den unwichtigsten Themen in der Stadt. Das statistische Amt der Europäischen Union EUROSTAT führt seit Ende der neunziger Jahre eine Städte vergleichende Datensammlung zur Lebensqualität durch. Seit 2009 beteiligt sich auch die Hansestadt Rostock an diesem europäischen Städtevergleich unter dem Titel „Urban Audit“.

Ergänzend zu dieser Datensammlung objektiver Strukturdaten werden seit 2004 alle drei Jahre Meinungsbefragungen in ausgewählten europäischen Städten durchgeführt. In der Befragungsrunde im Jahr 2015 wurden über 40.000 Menschen in 79 europäischen Städten und vier Ballungsräumen telefonisch befragt. Für Deutschland wählte die Europäische Union sieben Städte aus: Berlin, Dortmund, Essen, Hamburg, Leipzig, München und Rostock. Außerdem wurde zusätzlich in 21 weiteren deutschen Städten eine ähnliche Befragung durchgeführt. Detaillierte Informationen enthält die Broschüre „Lebensqualität aus Bürgersicht – Befragung in deutschen und europäischen Städten 2015“, die – wie alle Publikationen der Kommunalen Statistikstelle – allen Interessenten kostenfrei im Internet unter http://www.rostock.de/statistik zur Verfügung gestellt wird.

Fahrzeugteile-Zulieferer rüstet Produktion mit neuer Lasertechnik auf

Investition in modernste Geräte sichert Wettbewerbsfähigkeit – rund 40 Arbeitsplätze werden gesichert

Faserlaser, Foto: Kahler Metallbau und Umwelttechnik GmbH

Faserlaser, Foto: Kahler Metallbau und Umwelttechnik GmbH

28.11.2016 – Die Kähler Metallbau und Umwelttechnik GmbH investiert weiter an ihrem Standort in Bobzin bei Wittenburg (Landkreis Ludwigslust-Parchim). Das Unternehmen ist auf die Herstellung von Baugruppen und Aufbaukomponenten für den Fahrzeugbau spezialisiert. „Immer wieder erleben wir, wie schnell sich die Anforderungen insbesondere im Fahrzeugbau wandeln. Für die Zulieferer ist es daher umso wichtiger, ständig die neueste Technik vorzuhalten“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe. „Mit der Investition in hochmoderne CNC-Maschinen ist das Unternehmen für den Wettbewerb gerüstet und sichert rund 40 Arbeitsplätze.“ Als Zulieferer für die Fahrzeugbranche hat sich die Kähler Metallbau und Umwelttechnik GmbH in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht. Im Laufe der Zeit wurde das Produktportfolio um die Sonderanfertigung von Einzelteilen und Serien aus Stahl, Edelstahl und Aluminium erweitert. Die neue Laserschneideanlage erlaubt es, Stähle von einer Stärke bis zu 30 mm sauber und präzise zu bearbeiten. Mit Hilfe von zehn Lagerplätzen be- und entlädt die Anlage vollautomatisch. Die hydraulische Abkantpresse entwickelt eine Kraft von bis zu 320 Tonnen und ermöglicht so, auf Knopfdruck mit höchster Genauigkeit gewünschte Winkelmaße zu biegen. Gleichzeitig wird die Produktion nicht nur geräuschärmer, sondern auch um ca. 30 Prozent energieeffizienter. „Die Investition in CNC-Maschinen ist dabei eine wichtige Voraussetzung, um sich gegenüber Mitkonkurrenten weiter behaupten zu können. Mit der neuesten Technik lassen sich die Vorgaben aus der Industrie besser umsetzen“, so Glawe weiter. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Erweiterung aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ in Verbindung mit Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) mit 316.250 €. Die Gesamtinvestition für die Kapazitätserhöhung beläuft sich auf 1.150.000 €.

Die Kähler Metallbau und Umwelttechnik GmbH ist ein 1991 gegründetes mittelständisches Familienunternehmen, das seit 2015 in zweiter Generation geführt wird. Seit vielen Jahren ist es Systemlieferant und Kompetenzpartner für Firmen aus der Fahrzeugbranche. Darüber hinaus gehören die Fertigung von Metallteilen sowie die Herstellung von Geräten und Anlagen für die Schadstoffsanierung zur Produktpalette. Bereits im vergangenen Jahr wurde die Produktionsfläche am Standort in Bobzin bei Wittenburg erweitert und umfasst seither 2.600 Quadratmeter. www.metallbau-umwelttechnik.de

Ausstellung zum Rostocker Architekturpreis 2016 im Rathaus

Ausstellung zum Rostocker Architekturpreis 2016 im Rathaus, Foto: Joachim Kloock

Ausstellung zum Rostocker Architekturpreis 2016, Foto: Joachim Kloock

Alle für den zwölften Rostocker Architekturpreis 2016 eingereichten Beiträge werden im Rahmen einer Ausstellung vom 25. November bis 8. Dezember 2016 in der Halle des Rostocker Rathauses gezeigt. Darüber informiert der Sprecherrat der Kammergruppe Rostock der Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern. Die Ausstellung kann montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 18 Uhr besucht werden, der Eintritt ist frei. Im Juni 2016 wurde zum zwölften Mal der Rostocker Architekturpreis durch die Kammergruppe Rostock der Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern verliehen. Mit dem Preis wurde der Neubau der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock ausgezeichnet, den das Architekturbüro „struhk architekten“ aus Braunschweig im Auftrag des Betriebs für Bau und Liegenschaften Mecklenburg Vorpommern im Jahr 2014 realisiert hatte. Eine Fachjury hatte aus zehn eingereichten Beiträgen zu Bauvorhaben, die seit 2014 in der Hansestadt und im Landkreis Rostock umgesetzt wurden, den Preisträger ermittelt. Das Themenspektrum der Objekte reichte von Wohnungsbauten über Erziehungs- und Bildungseinrichtungen bis zu Firmensitzen und parkartigen Uferfreiräumen.

Die feierliche Preisverleihung in Verbindung mit einer Plakatausstellung zu den Beiträgen fand am 22. Juni 2016 unter Anwesenheit des Oberbürgermeisters Roland Methling, von Vertreterinnen und Vertretern aus Kultur, Politik und Wirtschaft und von interessierten Rostockerinnen und Rostockern auf der Uferpromenade im Stadthafen statt. Oberbürgermeister Roland Methling unterstrich damals: „Die Qualität von Architektur liegt sicher immer vor allem im Auge des jeweiligen Betrachters. Eine noch so geniale Idee wird letztlich durch technische, aber vor allem auch finanzielle Rahmenbedingungen begrenzt. Daher ist es schon sehr mutig, dass sich die in der Rostocker Kammergruppe der Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern vereinten Architektinnen und Architekten nun schon zum zwölften Mal in diesem Maßstab der Kritik vor allem auch aus den eigenen Reihen stellen. Möge der Rostocker Architekturpreis auch in Zukunft Ansporn sein bei der Suche nach gelungenen Architekturlösungen. Denn letztlich bestimmen die Architektinnen und Architekten in ganz besonderer Weise das Gesicht unserer Stadt – heute und in der Zukunft. Und ich finde: Das kann sich sehen lassen!“ Die Verleihung des Rostocker Architekturpreises erfolgt alle zwei Jahre mit dem Ziel, realisierte qualitätsvolle, innovative und nachhaltige Lösungen aus Städtebau, Architektur, Innenarchitektur und Landschaftsarchitektur in Verbindung mit Ingenieurleistungen öffentlich zu würdigen und damit einen Beitrag zu zeitgemäßer und zukunftsfähiger Baukultur in Mecklenburg-Vorpommern zu leisten. Die Auslobung des 13. Rostocker Architekturpreises soll 2018 erfolgen.