Sozialministerin Stefanie Drese: Hospize und Palliativmedizin ermöglichen menschenwürdiges Sterben

Klinikum Südstadt Rostock, Foto Joachim Kloock

Klinikum Südstadt Rostock, Foto Joachim Kloock

25.11.2016 – Sozialministerin Stefanie Drese hat die Bedeutung von Hospizen und der Palliativmedizin in einer immer älter werdenden Gesellschaft gewürdigt. Auf dem Hospiz- und Palliativtag der Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz und Palliativmedizin in Rostock sagte die Ministerin: „Den schwerstkranken Menschen ein Leben in höchstmöglicher Qualität, bester medizinischer und pflegerischer Versorgung und größtmöglicher Selbstbestimmung bis zum Tod zu ermöglichen, ist die zentrale Aufgabe der Palliativmedizin.“ Die Ministerin hob dabei die Bedeutung vernetzter Strukturen im Land hervor. „An regionalen Netzwerken sollen neben den stationären Versorgungsformen wie Hospizen, Palliativstationen oder Pflegeheimen auch die ambulanten Versorgungsformen wie die „Spezialisierte ambulante Palliativversorgung“, ambulante Hospizdienste, Pflegedienste oder Hausärzte beteiligt sein.“ Ziel solle es dabei sein, langfristig die Hospizarbeit und Palliativversorgung für alle Menschen in einer Region sicherzustellen. Derzeit nehmen 56 verschiedene Träger und Institutionen die Hospiz- und Palliativversorgung in Mecklenburg-Vorpommern wahr. Dazu gehören sowohl die stationären Hospize und ambulanten Hospizdienste, als auch die stationäre Palliativversorgung durch die Kliniken und die ambulante Palliativversorgung durch die SAPV-Teams (Spezialisierte ambulante Palliativversorgung) im Land. Ministerin Drese stellte dabei auch klar, dass nur durch den unermüdlichen Einsatz der vielen ehrenamtlichen Kräfte in den Hospizen und in der Palliativmedizin vielen Menschen ein ehrwürdiges Sterben möglich sei. „Diese Arbeit ist gar nicht hoch genug einzuschätzen“, so Drese.

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