Land MV unterstützt Forschungsverbünde mit 25 Mio. Euro

Ministerin Birgit Hesse: Schwerpunkte dort setzen, wo wir stark sind

Berufsausbildung, Leibniz-Institut, Foto Joachim Kloock

Berufsausbildung, Leibniz-Institut, Foto Joachim Kloock

18.11.2016 – Wissenschaftsministerin Birgit Hesse hat die Hochschulen und außeruniversitären Institute aufgefordert, deutliche Schwerpunkte in der Forschung zu setzen. Beim Akademischen Jahresempfang des Wissenschafts- und Hochschulstandortes Rostock am Freitag, 18. November 2016, lobte die Ministerin die bisherige Arbeit und die Zusammenarbeit der Forscherinnen und Forscher untereinander, regte aber noch mehr Kooperationen an. „Die Exzellenzinitiative von Bund und Ländern hat uns eindrucksvoll vor Augen geführt, dass selbst große Bundesländer ihre Kräfte bündeln müssen, um Erfolg zu haben. Dies gilt noch viel mehr für ein kleines Bundesland, wie Mecklenburg-Vorpommern eines ist“, sagte Wissenschaftsministerin Birgit Hesse. „Ich bin davon überzeugt, dass uns nachhaltige Erfolge in der Forschung nur gelingen werden, wenn wir fachlich gut begründete Schwerpunkte dort setzen, wo wir stark sind“, so Hesse. Wissenschaftsministerin Hesse sicherte den Hochschulen und Forschungsinstituten auf diesem Weg eine Unterstützung nach Kräften zu. „Wir brauchen Anreize“, betonte Ministerin Hesse. „Die Exzellenzförderung des Landes beispielsweise will diese Schwerpunkte setzen und orientiert sich zudem an der regionalen Innovationsstrategie“, sagte Hesse. Mit dem Exzellenzforschungsprogramm stärkt das Land die Spitzenforschung. Fünf Forschungsverbünde, die in einem wettbewerblichen Verfahren ausgewählt wurden, erhalten eine Förderung von jeweils fünf Millionen Euro. Die Förderung erfolgt aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) in der laufenden Förderperiode 2014 bis 2020. Ziel des Exzellenzforschungsprogramms ist es, jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine Perspektive zu geben und den Forschungsstandort Mecklenburg-Vorpommern zu stärken.

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