Archiv für 8. November 2016

Neue Internetseite zur Pflegesozialplanung im Landkreis Rostock online

Senioren im IGA-Park, Foto: Joachim Kloock

Senioren, Foto: Joachim Kloock

8.11.2016 – Die Daten und Zwischenergebnisse zur Pflegesozialplanung im Landkreis Rostock sind ab sofort für jedermann zugänglich. Auf der Internetseite des Kreises ist ein neuer Bereich dafür eingerichtet. „Der Landkreis Rostock möchte seine Arbeit nachvollziehbar und transparent gestalten. Dazu gehört, dass wir Planungen, die sich unmittelbar auf die Einwohnerinnen und Einwohner auswirken, gemeinsam mit ihnen angehen“, sagte Landrat Sebastian Constien. Mit der Seite im Internetangebot des Landkreises Rostock werden die Ergebnisse aus der Bürger- und Expertenbeteiligung bei der Pflegesozialplanung einfach auffindbar und zugänglich gemacht. Die Pflegesozialplanung haben Menschen über 65 Jahren bereits als Experten in eigener Sache mitgestalten können. 5000 von Ihnen wurden zur Datenerhebung angeschrieben. Der erfreulich hohe Rücklauf aus der Bürgerbefragung hat zahlreiche wertvolle Hinweise für die Pflegesozialplanung geliefert. Fachtagungen schlossen sich daran an. „Die Pflegesozialplanung geht direkt auf die gesellschaftlichen Herausforderungen des demografischen Wandels und die Bedürfnisse der Einwohnerinnen und Einwohner im Alter ein. Themen, die für ein möglichst langes und möglichst selbstbestimmtes Leben im Alter im Landkreis Rostock notwendig sind: Pflege und Betreuung, Gesundheit, Nahverkehr, Kultur und Wohnen“, ergänzt Monika Mätsch, die Leiterin des Sozialamtes des Landkreises Rostock. Der Kreistag des Landkreises Rostock wird sich im Februar 2017 abschließend mit der Pflegesozialplanung befassen. Die Veröffentlichung der neuen Pflegesozialplanung erfolgt bereits im Januar auf der Sitzung des Ausschusses für Familie, Senioren, Soziales und Gesundheit. Internet: http://bit.ly/2fzaUN0

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Stefan Eberlein: Beste Regie Dokumentarfilm für „PARCHIM INTERNATIONAL“

„PARCHIM INTERNATIONAL“ über den chinesischen Investor Jonathan Pang und sein Flughafenprojekt in der westmecklenburgischen Provinz weiter auf Erfolgskurs!

MV-Premiere FILMKUNSTFEST M-V am 4.5.2016, Foto: Marco Mühlen

MV-Premiere FILMKUNSTFEST M-V, Foto: Marco Mühlen

Nach der Auszeichnung als Bester Dokumentarfilm beim „Achtung Berlin Filmfestival“ und beim „FILMKUNSTFEST M-V“ in Schwerin, dem Publikumspreis des BR Filmmagazins kinokinobeim 31. DOK.fest München, hat Regisseur Stefan Eberlein nun einen weiteren deutschen Spitzenpreis gewonnen. Der Deutsche Regiepreis Metropolis ist nicht nur in den Augen der Prämierten eine ganz besondere Auszeichnung, denn die Preisträger werden von denjenigen bestimmt, die ihre Arbeit am besten einzuschätzen und zu würdigen wissen, den Kollegen aus dem Bundesverband Regie mit mehr als 800 Mitgliedern. Die Nominierungsjury hatte pro Kategorie maximal vier Vorschläge ausgewählt, über die die Verbandsmitglieder anschließend mittels eines Online-Votings abstimmten. Die Entscheidungen, aus der Riege dieser hochkarätigen Regiearbeiten den oder die Gewinner oder Gewinnerin auszuwählen, sind sicher nicht leicht gefallen. Die Freude und Überraschung war bei den Ausgezeichneten entsprechend groß, denn sie hatten sich in den Augen der Kollegen gegen starke Mitbewerber durchgesetzt. Die Spitzenauszeichnung ist mit 5.000€ dotiert.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH von der Kulturellen Filmförderung des Landes!

Stefan Eberlein hat mit seinem Co-Regisseur Manuel Fenn die Entwicklungen auf dem kleinen Flughafen in Mecklenburg und den chinesischen Investor mit großen Visionen über mehrere Jahre mit der Kamera begleitet.“PARCHIM INTERNATIONAL“ – Provinzposse und Culture-Clash-Komödie mit Tiefgang zwischen Parchim und Peking. Lebenswelten und Glaubenssysteme treffen aufeinander, unbeirrt reist Herr Pang mit bezwingendem Optimismus quer durch die Welt, um über alle Grenzen hinweg andere von seiner Idee zu begeistern. „PARCHIM INTERNATIONAL“ wurde von der Kulturellen Filmförderung des Landes mit 22.000€ gefördert. „Der große Erfolg und die große Resonanz auf die bisherigen Vorführungen des Films nach dem Filmstart in den deutschen Kinos zeigt, wie gut diese Entscheidung war. Bilder aus Mecklenburg-Vorpommern sind auf den großen Leinwänden in ganz Deutschland zu sehen. Es war mir eine große Freude, die Entstehung des Films begleiten zu dürfen. Ich bin nach wie vor beeindruckt von dieser großen Leistung und danke Stefan Eberlein nochmals herzlich für sein Engagement“, sagt Sabine Matthiesen, Leiterin der Filmförderung des Landes.

Wirtschafts- und Gesundheitsminister wirbt für heimische Gesundheitswirtschaft – Parlamentarischer Abend in Berlin

Internationalisierung vorantreiben – Mecklenburg-Vorpommern stärker als Forschungs- und Technologiestandort profilieren

Berufsausbildung, Leibniz-Institut, Foto Joachim Kloock

Berufsausbildung, Leibniz-Institut, Foto Joachim Kloock

8.11.2016 – „Meeresbrise und Medizintechnik – die Gesundheitswirtschaft als Wachstumsmotor in Mecklenburg-Vorpommern“ – unter diesem Motto fand am Dienstag ein Parlamentarischer Abend in der Berliner Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommerns statt. „Die Gesundheitswirtschaft ist bei uns im Land eine verhältnismäßig junge Branche, die sich jedoch rasant entwickelt hat. Wir haben den Wirtschaftsbereich frühzeitig als strategisch wichtigen Zukunftsmarkt identifiziert, der eine enorme Wertschöpfungskraft besitzt. Heute erweist sich die Gesundheitswirtschaft als robuster Beschäftigungsmotor, der jeden fünften Arbeitsplatz im Land stellt. Entscheidend ist auch, den Export der Branche weiter anzukurbeln“, warb der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort für die Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Die Veranstaltung wurde von der BioCon Valley® GmbH sowie den IHK’s in MV organisiert.

Internationalisierung vorantreiben

Wirtschafts- und Gesundheitsminister Glawe machte deutlich, dass es von Bedeutung ist, neue Märkte zu erschließen. „Hier muss auch die Gesundheitswirtschaft vom Kuchen noch mehr abbekommen. Unser Land verfügt über ein großes wirtschaftliches Know-how, über moderne Einrichtungen und innovative Unternehmen in der Gesundheitswirtschaft. Wichtig ist es noch deutlicher zu zeigen, worauf sich unser Land spezialisiert hat. Im Export ist es notwendig sich überregional, aber auch noch stärker international auszurichten. Das kommt im Ergebnis auch der heimischen Wirtschaft zu Gute“, forderte Wirtschafts- und Gesundheitsminister Glawe in der Bundeshauptstadt.  Die BioCon Valley® GmbH hat in Kooperation mit dem Wirtschaftsforschungsinstitut WifOR eine Studie erstellt zur volkswirtschaftlichen Bedeutung der Gesundheitswirtschaft für Wirtschaftswachstum, Arbeitsmarkt und Außenhandel unter besonderer Berücksichtigung des Mittelstandes („Ökonomischer Fußabdruck der Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern“). Danach beträgt der Anteil der Gesundheitswirtschaft an der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung in Mecklenburg-Vorpommern rund 14,6 Prozent, das entspricht etwa 5,1 Milliarden Euro. Darüber hinaus generiert ein Euro Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft zusätzliche 0,98 Euro in anderen Branchen des Landes. Dabei werden 46,1 Prozent der Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft durch den Mittelstand erwirtschaftet. In der Gesundheitswirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns waren im Jahr 2014 136.600 Erwerbstätige (rund 18,7 Prozent des Gesamtarbeitsmarktes) beschäftigt.

Mecklenburg-Vorpommern stärker als Forschungs- und Technologiestandort profilieren

Die Technologiepolitik des Wirtschaftsministeriums ist auf die Verbundforschung zwischen den einheimischen Unternehmen und den Universitäten, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ausgerichtet. „Wir haben innovative Unternehmen der Gesundheitswirtschaft im Land, regionale Heilmittel wie die Rügener Heilkreide oder das Solesalz aus Waren (Müritz) und leistungsstarke Hochschulen. Jetzt muss es noch stärker gelingen, wirtschaftsnahe Forschungsprojekte mit Produkten, die in unseren Unternehmen hergestellt werden, miteinander zu verknüpfen. Die Verbundforschung werden wir mit der Technologieförderung weiter unterstützen“, sagte Glawe. „Wirtschaft und Wissenschaft können noch besser motiviert werden, wettbewerbsfähige Produkte zu entwickeln. Ziel ist, Mecklenburg-Vorpommern als Forschungs- und Technologiestandort weiter zu profilieren und so die Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten zu erhöhen.“ In der Förderperiode von 2014 – 2020 können insgesamt 168 Millionen Euro für wirtschaftsnahe Forschung und Entwicklung aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) eingesetzt werden.

Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern präsentieren eigene Produkte und Dienstleistungen in Berlin

Beim Parlamentarischen Abend in Berlin waren Unternehmen und Institutionen präsent, die eine Auswahl von Produkten und Dienstleistungen aus Mecklenburg-Vorpommern zeigten. Dabei handelte es sich um die Clearum GmbH aus Poppendorf, das INP Greifswald e.V. – Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie, das Klinikum Karlsburg, die InfoKom GmbH aus Neubrandenburg, die Oehm & Rehbein GmbH aus Rostock, die RoweMed AG – Medical4 Life aus Parchim sowie die Universitätsmedizin Rostock und die Universitätsmedizin Greifswald.