MINTKids MV: Neue Anlaufstelle für frühkindliche MINT-Bildung will Kinder für technische Themen begeistern

Kindergarten - Pause, Foto: Joachim Kloock

Kindergarten, Foto: Joachim Kloock

1.11.2016 – Kinder können schon sehr früh für Mathematik, Naturwissenschaft und Technik begeistert werden. Wer bereits in jungen Jahren naturwissenschaftliche Phänomene im Alltag kennenlernt, wird diese Erfahrung auch in das weitere Leben mitnehmen. Hier setzt das Netzwerk „MINTKids MV“ an. Das Sozialministerium M-V, die NORDMETALL-Stiftung, die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ und das Bildungswerk der Wirtschaft Mecklenburg-Vorpommern fördern mit diesem Projekt die kindgerechte frühe MINT-Bildung in Kitas.   MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. „Ziel des Projekts ist es, für gute MINT-Bildung in Kitas zu werben“, sagte Sozialministerin Birgit Hesse am Freitag. Als neutrale Informationsstelle schafft das Netzwerk „MINTKids MV“ Transparenz über MINT-Bildungsangebote für Kitas – also für die Kinder und das frühpädagogische Fachpersonal. Dafür werden alle in Mecklenburg-Vorpommern existierenden MINT-Angebote für Kitas gebündelt, bekannt gemacht und Informationen zu den Angeboten für die Kitas bereitgestellt. „Wir wollen gute MINT-Bildungsangebote für Kitas sichtbar machen und dadurch die Qualität der Angebote in Mecklenburg-Vorpommern hervorheben und stärken“, erklärt Thomas Lambusch, Vorsitzender des Vorstandes der NORDMETALL-Stiftung. „Deswegen fördern wir das Netzwerk MINTKids MV über mehrere Jahre.“ Für MINT-Themen begeistert werden sollen vor allem die frühpädagogischen Fachkräfte in Kitas. Dann können sie Kinder qualifiziert dabei begleiten, die Welt und ihre Phänomene selbst zu entdecken. „Kinder sind neugierig. Sie wollen ihre Umgebung erforschen und ausprobieren. Wenn sie das spielerisch bereits in den Kitas lernen, profitieren sie davon“, so Hesse. „Der Forscherdrang von Kindern ist nahezu unbegrenzt.“ Mit Hilfe des Netzwerks „MINTKids MV“ werden Kitas zu Orten des entdeckenden und forschenden Lernens. Die Kinder probieren sich an MINT-Phänomenen  aus, entwickeln Problemlösungskompetenzen, finden eigene Antworten und erlangen Selbstvertrauen. „Wir sehen frühe Bildung als Schlüssel, um den Herausforderungen einer komplexen Welt erfolgreich begegnen zu können. Daher freuen wir uns sehr auf diese Zusammenarbeit“, sagt Michael Fritz, Vorstand der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Weitere Informationen erhalten Fachkräfte sowie Kita-Träger beim Netzwerk MINTKids MV telefonisch unter 0395 / 430 7718.

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