Greifswald und Unimedizin wollen Traditionelle Chinesische Medizin in Vorpommern etablieren

Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder und Vize-Oberbürgermeister aus Benxi, Gang Qu. Foto: Pressestelle Greifswald24.10.2016 – Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald und die Universitätsmedizin sind gemeinsam an der Errichtung eines Zentrums für Traditionelle Chinesische Medizin interessiert. Bei einem Fachgespräch mit einer 8-köpfigen chinesischen Delegation aus Benxi am vergangenen Samstag im Universitätsklinikum betonte der Ärztliche Vorstand, Dr. Thorsten Wygold, das große Interesse des Klinikums an einer Kooperation auf diesem Gebiet. Zu dem Gespräch hatte Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder auch Vertreter des Stralsunder Konfuzius-Instituts eingeladen. Beide Hansestädte wollen bei der Etablierung der Traditionellen Chinesischen Medizin im Interesse der Region Vorpommern eng zusammenarbeiten. Bei einem festlichen Empfang am FreitagabBend hatten der Vize-Oberbürgermeister aus Benxi, Gang Qu, und Dr. Stefan Fassbinder ein Memorandum unterzeichnet, mit dem Greifswald und die chinesische Stadt ihre Zusammenarbeit besiegelten. Die ersten Kontakte zwischen Greifswald und Benxi reichen ins Jahr 2012 zurück. Initiiert wurden sie hauptsächlich durch den Geschäftsführer der Ingenieurplanung Ost, Holger Hagemann, dessen Unternehmen ein Büro in Benxi unterhält. IPO hat dort für einen Stadtteil die komplette Verkehrsraumplanung übernommen. Benxi in der nordostchinesischen Provinz Liaoning will sich unter anderem als Medizinstadt etablieren. Mit fünf Universitäten, drei davon im Bereich Medizin, 85 biopharmazeutischen Unternehmen und 38 biopharmazeutischen Forschungsinstituten weist die chinesische Stadt ein enormes Wachstumspotential auf und ist daher an vielfältigen Kooperationen interessiert.

Bildunterschrift: Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder und Vize-Oberbürgermeister aus Benxi, Gang Qu. Foto: Pressestelle Greifswald

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