Archiv für 25. Oktober 2016

Wirtschaftliche Gesundung des F. C. Hansa schreitet voran: Sanierungsmaßnahmen mit Gesamteffekt von 1,5 Millionen Euro – Nun schrittweise Konsolidierung

Stadion des F. C. Hansa Rostock, Ansicht Eingang Westtribüne, Foto: Joachim Kloock

Stadion des F. C. Hansa Rostock, Ansicht Eingang Westtribüne, Foto: Joachim Kloock

25.10.2016 – Der F. C. Hansa Rostock ist mit seinem Ende 2015 angeschobenen Sanierungsprozess einen wichtigen Schritt auf seinem Weg zur wirtschaftlichen Gesundung des Vereins vorangekommen. Durch die Umsetzung von insgesamt drei Maßnahmen-Paketen, die unter anderem die Anpassung der Personal- und Gehaltsstrukturen sowie die Reduzierung von Sachkosten beinhaltete, konnte das strukturelle Defizit des F. C. Hansa von knapp zwei Millionen Euro auf eine halbe Million Euro pro Saison reduziert werden. Noch in Umsetzung befindet sich die Vermietung der Geschäftsstelle, die nochmals weitere positive Auswirkung auf die Höhe des Gesamt-Sanierungseffektes mit sich bringen wird. „Mit den umfangreichen Maßnahmen der drei Sanierungs-Pakete konnten wir kurzfristig den größten Kostendruck in den Griff bekommen. Nun heißt es, den nächsten Schritt zu machen und nach den wichtigen Einschnitten den Haushalt zu konsolidieren. Ziel ist es, insbesondere durch Erlös- und Ertragssteigerungen, die verbleibende Liquiditätslücke in Höhe von 500 Tausend Euro zu schließen. Dazu haben wir bereits ein erstes Konsolidierungspaket angeschoben“, so Christian Hüneburg, Vorstand für Finanzen und Verwaltung beim F. C. Hansa.

Zentrales Kernstück des Konsolidierungspakets I ist die vertragliche Anpassung im Bereich des Stadion-Caterings. So haben sich der F. C. Hansa Rostock und sein offizieller Catering-Partner, die W.Holz GmbH,  auf eine weitreichende Neugestaltung des Vertrages verständigt. „In partnerschaftlichen Gesprächen haben wir die Umsatzbeteiligungen bei den Heimspielen der Lizenzmannschaft im Bereich des Public-Caterings zugunsten des F. C. Hansa Rostock deutlich anpassen können. Die Heimspiele des F. C. Hansa Rostock locken im Durchschnitt 11.200 Zuschauer ins Ostseestadion und sind damit ein enorm großer Wirtschaftsfaktor, von dem wir nun stärker profitieren können. Zum anderen wurden auch die Sponsoring-Leistungen entsprechend erhöht. Deutlich besser aufgestellt sind wir nun auch bei der Umsatzbeteiligung für  Drittveranstaltungen, die wir künftig über ein zusätzliches Vergütungsmodell abrechnen können,“ so Robert Marien. Zum Konsolidierungspaket I gehören zudem die bereits sehr erfolgreich eingeschlagenen Neuerungen im Bereich des Mikrosponsorings beim F. C. Hansa. Durch die kürzlich geschlossene Zusammenarbeit mit der Berliner Sportmarketing-Agentur BAES Deutschland GmbH und vor allem der Neustrukturierung und Optimierung der vereinsinternen Kundenbetreuung konnte der F. C. Hansa Rostock seine Aktivitäten im regionalen Markt optimieren und deutlich ausbauen. Seit Anfang September konnten somit bereits über 300 neue Klein- und Kleinstsponsoren gewonnen werden.

Robert Marien, Vorstandsvorsitzender des F. C. Hansa Rostock: „Im Bereich des Mikrosponsorings steckt enormes Potential. Durch den Wechsel unseres Partners bei der Telefon-Vermarktung  zu BAES, eine der führenden Agenturen für regionales Sportmarketing, und vor allem aufgrund unserer eigenen Anstrengungen sind wir auf diesem Gebiet nun deutlich professioneller aufgestellt. Mit dem bisherigen Zuwachs an Sponsoren haben wir schon jetzt unsere ursprüngliche Zielstellung für die gesamte Saison erreicht. Ein großer Erfolg, den es auszubauen gilt. Neben den wirtschaftlichen Aspekten geht es uns aber auch um die Bindung regionaler Wirtschaftsunternehmen an den F. C. Hansa und die Identifikation der Unternehmen mit dem Verein.“ Im Rahmen des Konsolidierungspakets I ist zudem die Anpassung eines weiteren zentralen Dienstleistungsvertrages erfolgt.  So wurde die seit der Saison 2013/2014 bestehende Kooperation mit der LMS Sport GmbH vertraglich optimiert. „Bei der Anpassung des Vertrages haben wir die Konditionen für die 2. Liga erheblich verbessert. Gemeinsam mit LMS haben wir einen Prozess gestartet, um für unsere Mitglieder und Fans die Dienstleistungsqualität in den Bereichen Ticketing, Merchandising und Mitgliederbetreuung dauerhaft zu steigern,“ so Christian Hüneburg, Vorstand für Finanzen und Verwaltung. Der Gesamteffekt des Konsolidierungspakets I beträgt in der dritten Liga  250.000 Euro p.a. Dieser Effekt wird sich im Falle eines höheren Zuschauerschnittes sowie bei einer höheren Liga-Zugehörigkeit entsprechend steigern. Um die nach der Umsetzung von Konsolidierungspaket I noch verbleibende Lücke in Höhe von 250.000 € zu schließen, befinden sich bereits zwei weitere Konsolidierungspakete in Vorbereitung, die der Vorstand des F. C. Hansa Rostock bis zum Ende der aktuellen Saison 2016/2017 umsetzen wird.

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Grafikerin Steffi Böttcher überzeugte mit ihrem Logo für das Rostocker Doppeljubiläum 2018/2019

25.10.2016 – Die freiberufliche Rostocker Grafikdesignerin Steffi Böttcher hat das Logo als Mitglied des Kunstvereins zu Rostock entwickelt, mit dem künftig Stadtverwaltung und Universität für das Doppeljubiläum 2018/2019 werben. Eine Jury entschied sich kürzlich mit deutlicher Mehrheit für den Entwurf, der aus drei gleichgroßen Flächen in den Farben Blau, Gelb und Rot besteht – wie sie im Rostocker Stadtsignet verwendet werden. „Durch die Unterteilung der Flächen in jeweils fünf wellenförmige Streifen und deren versetzte Anordnung entsteht der Eindruck von windbewegten Segeln und/oder flatternden Fahnen/Bändern“, heißt es im Angebotstext von Frau Böttcher. „Der Logoentwurf von Steffi Böttcher macht Lust auf mehr. Mit dem Logo haben wir ein modernes und flexibles Logo für das Stadt- und Universitätsjubiläum 2018/2019 gefunden. Ich bin gespannt, welche Anwendungsmöglichkeiten uns Steffi Böttcher bei der Entwicklung des Corporate Designs aufzeigt. Vielleicht können wir den Rostockerinnen und Rostockern schon ein erstes Produkt mit neuem Logo unter den Weihnachtsbaum legen“, blickt Oberbürgermeister Roland Methling in die Jubiläumsjahre.

„Das Logo abstrahiert und steht für Rostock, Mecklenburg, Wind und Wellen. Das wird einzigartig seinen Wiedererkennungswert steigern und symbolisiert Dynamik und Zukunft. Universität und Stadt haben so nun die Segel gesetzt auf dem gemeinsamen Kurs zum Doppeljubiläum“, unterstreicht Prof. Dr. med. Wolfgang Schareck, Rektor der Universität Rostock. Steffi Böttcher war von dem Sieg überrascht: „Angesichts der zahlreich eingereichten Entwürfe und der großen Resonanz bin ich erstaunt.“ Doch die Freude bei der Grafikdesignerin ist riesengroß: „Ich bin stolz, als Rostocker Grafikdesignerin den Zuschlag bekommen zu haben und freue mich sehr auf die gemeinsame Arbeit rund um das Jubiläum!“ An dem fast vier Monate dauernden Wettbewerb beteiligten sich 51 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit insgesamt 113 Entwürfen. Alle eingereichten Entwürfe wurden von der elfköpfigen Jury bewertet, in der neben Stadtverwaltung und Universität auch Künstlerinnen und Künstler sowie Grafikdesigner vertreten waren. Eine wichtige Stimme hatten auch die Rostockerinnen und Rostocker. Im Internet und mit Stimmzetteln konnten sie ihre Stimme für ihren Favoriten abgeben. 2.014 Personen beteiligten sich an der Abstimmung.

Sieben Wolfswelpen in Fotofalle getappt

Wolf, Foto: Joachim Kloock

Wolf, Foto: Joachim Kloock

24.10.2016 – Die in Mecklenburg-Vorpommern bekannten Wolfsrudel haben erfolgreich Nachwuchs großgezogen. Auf der Naturerbe-Bundesfläche Lübtheener Heide bestätigen Fotofallenbilder vier Welpen, in der Ueckermünder Heide wurden drei Welpen nachgewiesen. Beide Wolfsrudel ziehen seit 2014 jährlich Nachkommen auf. Das Wolfsmonitoring mit Fotofallen wird in diesen beiden Gebieten von den Bundesforstbetrieben Trave und Vorpommern-Strelitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) durchgeführt. „Die Welpennachweise bestätigen unsere Erkenntnis, dass sich die Wolfsvorkommen weiter entwickeln werden. Wir haben entsprechend Vorsorge getroffen und mittlerweile das ganze Gebiet Mecklenburg-Vorpommerns mit Ausnahme der Ostseeinseln zum Wolfsgebiet erklärt“, betont Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V. Dennoch seien Tierhalter angehalten, die Schutzmaßnahmen für Schaf- und Ziegenherden gemäß den Anforderungen aus dem Wolfsmanagementplan anzuwenden. Nur dann werden Schäden der Tierhalter, die durch Wölfe verursacht wurden, gemäß der 2013 in Kraft getretenen Förderrichtlinie Wolf – FöRiWolf M-V zu 100 % ausgeglichen. Auch unterstützt das Land Tierhalter bei Präventionsmaßnahmen, die über einen Grundschutz hinausgehen mit bis zu 75 % Weiterhin gilt inzwischen als gesichert, dass der Wolfsrüde aus der brandenburgischen Kyritz-Ruppiner Heide 2016 ein eigenes Rudel begründet hat. Im Rahmen seiner Streifzüge nutzt er auch die Region südlich der Müritz in Mecklenburg-Vorpommern. Weitere Informationen zur FöRiWolf M-V und zum Wolfsmonitoring finden Sie auf der Homepage des Landesamts für Landwirtschaft, Umwelt und Geologie oder auch auf www.wolf-mv.de

 Hintergrund

Seit dem Jahre 2000 gibt es wieder dauerhafte Vorkommen wildlebender Wölfe in Deutschland. In Mecklenburg-Vorpommern wurde der erste sesshafte Einzelwolf im Jahre 2006 bestätigt. Bis zum Jahr 2013 war insgesamt von drei Einzeltieren auszugehen (im Bereich der Naturerbe-Bundesfläche Lübtheener Heide, der Ueckermünder Heide und in der südlichen Müritz-Region im Grenzbereich zwischen den Ländern Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern). Im Juli 2014 konnte durch Fotobelege nachgewiesen werden, dass die Wolfspaare auf der Naturerbe-Bundesfläche Lübtheener Heide und der Ueckermünder Heide Welpen aufziehen.  Auch im Jahr 2015 wurden in der Naturerbe-Bundesfläche Lübtheener Heide mindestens sechs und in der Ueckermünder Heide mindestens sieben Welpen per Fotofalle nachgewiesen.

Neues Fütterungssystem soll Hühner vom Federpicken abhalten

Hühner auf der Außenanlage, www.bicklhof.de

Hühner auf der Außenanlage, http://www.bicklhof.de

24.10.2016 – Federpicken und Kannibalismus sind auch in der ökologischen Legehennenhaltung mit ausreichend Auslauf, Platz und Scharrmaterialien immer wieder anzutreffen. Gemeinsam mit der Bio-Frischei Zernke GmbH aus Lärz (LK Mecklenburgische Seenplatte) setzt das Land deshalb ein Projekt zur systematischen Verbesserung des Tierwohls und der Tiergesundheit im Hühnerstall um. Getestet wird ein neuartiges Fütterungssystem, das die Tiere beschäftigen und ausgewogen ernähren soll. Projektkoordinator ist die LMS Agrarberatung. Das Landwirtschaftsministerium fördert das Vorhaben mit fast 400.000 €. „Gerade in Mecklenburg-Vorpommern, wo sich Ökobetriebe mit Legehennenhaltung umfassend angesiedelt haben, ist die Sicherung des Tierwohls und der Tiergesundheit eine besondere Verpflichtung“, betonte Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V. Störungen im Verhalten von Hühnern könne allerdings nur ganzheitlich begegnet werden. Von entscheidender Bedeutung sei eine Haltung, die der Natur des Huhns entspricht und eine größtmögliche Verhaltensvielfalt bietet. Hierzu gehöre nicht nur ausreichend Tageslicht und frische, ammoniakfreie Luft, sondern auch die Möglichkeit sich zu beschäftigen. Ausreichende Beschäftigungsmöglichkeiten können geeignete Einstreuvarianten bieten, die das Scharren erlauben und wichtige Nährstoffe bereitstellen. Im Projekt „Bio-Ei“ wird ein Raufuttervorlagesystem konstruiert, bei dem durch ein Rohrsystem mit Öffnungen mehrmals täglich für wenige Sekunden Silage (Maissilage, Silage aus Leguminosen, Larvenmehl, Industriehanf) in den Stall rieselt. „Das sorgt für eine Beschäftigung der Tiere und steigert Tierwohl und Tiergesundheit“, so Backhaus. Um die Fallhöhe der Silage und die Verschmutzung des Federkleids zu vermeiden, werden Fallrohre mit Y-Endungen eingesetzt. Das Projekt ist Teil der „Innovationspartnerschaft Produktivität und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“, kurz EIP-AGRI, eine Fördermaßnahme die erstmals im ELER-Programm 2014-2020 angeboten wird. Ziel ist, dass Innovationen schneller in der Landwirtschaft angewendet werden können. Dazu schließen sich Partner aus Land- und / oder Forstwirtschaft, Forschung, Beratung oder dem verarbeitenden Gewerbe zu so genannten Operationellen Gruppen (OG) zusammen. „Das Projekt ist ein Beispiel dafür, dass die Europäischen Innovationspartnerschaften in der Landwirtschaft genau dort ansetzen, wo es Forschungsbedarf gibt“, so Backhaus. Es ergänze die verschiedenen Untersuchungen zur ökologischen Junghennenhaltung, die hierzulande bereits umgesetzt werden. Die enge Zusammenarbeit von Betrieben, Anbauverbänden, Forschung und Beratung sei essentiell, um zu einer konstanten Verbesserung des Tierwohls und der Tiergesundheit beizutragen.

Hintergrund

Bio-Eier werden immer beliebter, das Interesse am Produkt ist groß. 2015 wurde in Deutschland eine Rekordmenge an Bio-Eiern verkauft und ein Anstieg um 13 % verzeichnet. Eier aus ökologischer Erzeugung kommen auf einen Mengenanteil von 11,5 % an den Gesamteinkäufen an frischen Eiern. Mecklenburg-Vorpommern nimmt dabei eine Vorreiterrolle ein. Jedes fünfte Bio-Ei kommt von dort.

Greifswald und Unimedizin wollen Traditionelle Chinesische Medizin in Vorpommern etablieren

Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder und Vize-Oberbürgermeister aus Benxi, Gang Qu. Foto: Pressestelle Greifswald24.10.2016 – Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald und die Universitätsmedizin sind gemeinsam an der Errichtung eines Zentrums für Traditionelle Chinesische Medizin interessiert. Bei einem Fachgespräch mit einer 8-köpfigen chinesischen Delegation aus Benxi am vergangenen Samstag im Universitätsklinikum betonte der Ärztliche Vorstand, Dr. Thorsten Wygold, das große Interesse des Klinikums an einer Kooperation auf diesem Gebiet. Zu dem Gespräch hatte Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder auch Vertreter des Stralsunder Konfuzius-Instituts eingeladen. Beide Hansestädte wollen bei der Etablierung der Traditionellen Chinesischen Medizin im Interesse der Region Vorpommern eng zusammenarbeiten. Bei einem festlichen Empfang am FreitagabBend hatten der Vize-Oberbürgermeister aus Benxi, Gang Qu, und Dr. Stefan Fassbinder ein Memorandum unterzeichnet, mit dem Greifswald und die chinesische Stadt ihre Zusammenarbeit besiegelten. Die ersten Kontakte zwischen Greifswald und Benxi reichen ins Jahr 2012 zurück. Initiiert wurden sie hauptsächlich durch den Geschäftsführer der Ingenieurplanung Ost, Holger Hagemann, dessen Unternehmen ein Büro in Benxi unterhält. IPO hat dort für einen Stadtteil die komplette Verkehrsraumplanung übernommen. Benxi in der nordostchinesischen Provinz Liaoning will sich unter anderem als Medizinstadt etablieren. Mit fünf Universitäten, drei davon im Bereich Medizin, 85 biopharmazeutischen Unternehmen und 38 biopharmazeutischen Forschungsinstituten weist die chinesische Stadt ein enormes Wachstumspotential auf und ist daher an vielfältigen Kooperationen interessiert.

Bildunterschrift: Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder und Vize-Oberbürgermeister aus Benxi, Gang Qu. Foto: Pressestelle Greifswald

In „Fremde Betten“ schauen

Sechste Auflage von „Kultur trifft Genuss“ am 12. November in Rostock

Tänzer des Volkstheaters Rostock machten heute die neue Theaterstraßenbahn zu ihrer Bühne, Foto: Joachim Kloock

Tänzer des Volkstheater Rostock, Foto: Joachim Kloock

Theaterkunst in kulinarischem Ambiente wird Gästen des Ostseebades Warnemünde am 12. November zur sechsten Auflage der Reihe „Kultur trifft Genuss“ präsentiert. Dabei ziehen Schauspieler und Musiker, Sänger und Tänzer des Volkstheaters Rostock mit ihren Darbietungen durch zehn Warnemünder Restaurants. Zwischen den Gängen können Teilnehmer eine Kostprobe des künstlerischen Repertoires des Volkstheaters erleben. So wird das Schauspielensemble unter anderem Auszüge aus „Fremde Betten“ mit Friederike Drews in der Rolle des neugierigen Zimmermädchens Lynn präsentieren. Die Norddeutsche Philharmonie Rostock ist in einer Kammermusikformation ebenso vertreten wie der Opernchor und die Tanzcompagnie. Darüber hinaus entführen die Musiktheater-Solisten Genussmenschen in das Werk von Jacques Offenbach. Die Eintrittskarten sind ab sofort unter anderem an der Vorverkaufskasse des Volkstheaters Rostock, den Tourist-Informationen Rostock und Warnemünde oder aufwww.kultur-trifft-genuss.de erhältlich. Weitere Informationen: www.rostock.de

„Hoarded Centuries“ auf Rügen

Kunstwerke von Lorenzo Pompa in der Galerie „Circus eins“

pompa_hoarded_centuries_2016_170x150-266x300Kulturtipp auf Rügen: Vom 22. Oktober bis 4. Dezember stellt die Galerie „Circus eins“ im Kronprinzenpalais Putbus den deutsch-italienischen Künstler Lorenzo Pompa mit einer umfassenden Einzelausstellung vor. Gezeigt werden 20 Werke, darunter Bilder und Skulpturen, die eigens für diese Ausstellung in der  „Weißen Stadt“, wie Putbus durch seine Bäderarchitekturbauten auch genannt wird, entstanden sind. „Hoarded Centuries“ bezeichnet dabei die angehäuften Jahrhunderte, auf deren Grundlage jede Kunst heute produziert wird. Der Titel bezieht sich darüber hinaus auch auf ein Werk des italienischen Künstler Mario Merz. „Dessen ‚Haufen‘ hat Lorenzo Pompa einst als Techniker eines Kunstmuseums aufgebaut – und es hat ihn fasziniert“, sagte Galeristin Susanne Burmester. Lorenzo Pompa wurde 1962 in Krefeld geboren und ist in Rom aufgewachsen. Nach einem Studium der Architektur in Rom und Düsseldorf hat er von 1997 bis 2003 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Georg Herold studiert. Neben Malerei, Zeichnung, Skulptur und Kunst im öffentlichen Raum umfasst sein Werk auch Performances (mit Marc Sabat). Der Künstler lebt und arbeitet in Düsseldorf. Die Ausstellung „Hoarded Centuries“ ist im Oktober täglich von 11.00 bis 17.00 Uhr und ab November donnerstags bis sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Weitere Informationen: www.circus-eins.de, www.ruegen.de