Archiv für 20. Oktober 2016

Kleiner Kwame aus Heidelberg verstärkt Gorillagruppe im Zoo Rostock

Ein neues Familienmitglied für die Gorilla-Patenfamilie der Stadtwerke Rostock AG

20.10.2016 – In der vergangenen Woche wurde ein wichtiger Zuzug im DARWINEUM erwartet. Dementsprechend aufgeregt waren die Tierpfleger und Kuratorin Antje Zimmermann, obwohl alles von langer Hand akribisch vorbereitet worden ist. Der fünf Jahre alte Kwame aus dem Zoo Heidelberg ist inzwischen als jüngstes Mitglied in die Gruppe von Rostocks bekanntem Silberrücken Assumbo eingezogen. Damit wächst auch die Gorilla-Patenfamilie der Rostocker Stadtwerke, die im Sommer vor zwei Jahren die Patenschaft für Silberrücken Assumbo und seine drei Frauen Eyenga, Yene und Zola übernommen haben. „Wir sind begeistert von dem kleinen Kwame und freuen uns sehr, dass dem Zoo Rostock damit ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Gruppe gelungen ist.
Natürlich hoffen wir, dass sich der junge Mann gut einlebt und übernehmen auch gern für ihn die Patenschaft“, sagte heute Ute Römer, Vorstand der Stadtwerke Rostock AG auf dem Willkommenstermin für Kwame. Die Stadtwerke Rostock AG zählt seit 2004 zu den Hautpartnern des Rostocker Zoos für Natur- und Artenschutz und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Unterhaltung und Fortentwicklung der größten Freizeiteinrichtung der Hansestadt und des Landes. Darüber hinaus unterstützt das Rostocker Energieunternehmen beliebte Veranstaltungen wie die Klassik-Nacht und das große Zoofest.

Ein Spielgefährte für Zola

„Wir wollen Kwame ausreichend Zeit geben, in die Gruppe hineinzuwachsen und später einmal die Führung zu übernehmen“, so Antje Zimmermann. Bisheriges Familienoberhaupt ist der inzwischen betagte Gorilla Assumbo (43). Zu der dann größten Menschenaffengruppe im DARWINEUM gehören noch Yene (15), Eyenga (12) und Nesthäkchen Zola (8). Kwame, was auf afrikanisch so viel bedeutet wie  „der am Samstag geborene“, erblickte am 4. Juni 2011 unter großem öffentlichen Interesse im Zoo Heidelberg das Licht der Welt. Seine Eltern sind der stattliche Silberrücken Bobo (24) und das Gorillaweibchen N’Gambe (16). Für N’Gambe war Kwame das erste Kind. Trotz fehlender Erfahrung kümmerte sie sich rührend um den kleinen Kwame, so dass er seine ersten fünf Lebensjahre gemeinsam mit seinen Eltern und zwei weiteren Gorillaweibchen in Heidelberg verbringen konnte. „Kwame ist noch ein Gorillajunge, ein Kind, und soll schon frühzeitig in unsere harmonisch zusammen lebende Gorilla-Gruppe um Assumbo integriert werden. Besonders die kleine Zola wird sich über einen neuen Spielgefährten freuen. Für unseren Silberrücken Assumbo stellt der junge Kwame keine Gefahr dar. Wir sehen nicht zuletzt auf Grund des ruhigen und gelassenen Charakters von Assumbo der Eingewöhnung von Kwame sehr optimistisch entgegen. Gespannt sind wir, wie die acht Mitbewohner, die Brazzameerkatzen, auf den Zuzug reagieren werden“, so Antje Zimmermann.

Eigene Familiengründung ist unerlässlich

Kwame ist noch nicht geschlechtsreif. Männliche Gorillas werden mit neun bis zehn Jahren geschlechtsreif, Weibchen mit sieben bis zehn Jahren. Bis zu einem Alter von etwa sieben bis zehn Jahren können junge, männliche Gorillas in ihrer Geburtsgruppe verbleiben. Danach kann es passieren, dass sie dem alten Silberrücken Konkurrenz machen und sich mit den weiblichen Verwandten verpaaren. Kwame ist inzwischen von seiner Mutter komplett unabhängig, so dass einem Umzug in eine neue Gruppe nichts im Wege stand. Gemeinsam mit dem Zuchtbuchführer wurde daher rechtzeitig nach einem Platz in einem anderen Zoo gesucht. Die Empfehlung wurde durch das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) gegeben. Dessen Koordinator ist Frank Rietkerk, Zoologischer Direktor im Zoo Apenheul in Apeldoorn (Niederlande). „Wir arbeiten schon seit der Eröffnung des DARWINEUM im Jahr 2012 eng mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm zusammen und tauschen uns regelmäßig aus“, so die Kuratorin. „Kwame kann in unserer Gruppe zu einem Silberrücken heranwachsen,  während Assumbo in einer ausgeglichen Gruppe seine ‚Rentnerzeit‘ genießen soll. Die Gorilla-Gruppe übernimmt die Rollenverteilung selbst. Wir lassen diesbezüglich der Natur ihren Lauf und unterstützen unsere Tiere nur, indem wir die dafür notwendigen Rahmenbedingungen schaffen.“

Heidelberger Tierpfleger begleiteten die Umsiedlung

Zwei vertraute Tierpflegern aus dem Zoo Heidelberg hatten in den ersten Tagen in Rostock immer noch ein Auge auf ihren quirligen Schützling und haben so die Integration von Kwame in die Gruppe begleitet. Im Vorfeld wurde sogar der Umzug ausgiebig in der Transportkiste spielerisch geübt. Im Gegenzug waren auch Rostocker Tierpfleger in Heidelberg, um möglichst viel von Kwame zu erfahren. „Alle Zoomitarbeiter, insbesondere die Tierpfleger im DARWINEUM, haben sich riesig über die Ankunft von Gorilla Kwame gefreut“, betonte die Kuratorin. Im Nachbargehege werden Silberrücken Gorgo (35) und sein Weibchen Bebe (38) den Neuzugang sicher registrieren. Auch die Beiden bekommen neue Mitbewohner. Ein Mandrill-Pärchen zieht in die zweite Gorilla WG, da die bisherige Unterkunft dem POLARIUM-Neubau weichen wird. Alle sieben Gorillas in Rostock zählen zu den akut bedrohten Westlichen Flachlandgorillas, die auch auf der Roten Liste stehen. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom südlichen Kamerun und dem Westen der Zentralafrikanischen Republik über Äquatorialguinea, Gabun und die Republik Kongo bis in die angolanische Exklave Cabinda. Experten schätzen, dass es nur noch rund 90.000 ihrer Art gibt. Männchen wiegen bei einer Größe von maximal 180 Zentimetern bis zu 200 Kilogramm. Weibchen werden höchstens 150 Zentimeter groß und 90 Kilogramm schwer. Gorillas fressen vor allem Blätter und Früchte, lassen sich aber auch Insekten schmecken. Sie werden in der freien Natur zwischen 35 und 40 Jahre alt. Im DARWINEUM leben zwei weitere Menschenaffengruppen. Eine Orang-Utan Gruppe führt Ejde (36) mit Sunda (40) und ihrem gemeinsamen Kind Surya (3) an sowie Sabas (13) die junge Orang-Gruppe mit Hsiao-ning (13), Miri (12) und Dinda (10).

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Brüder aus Vorpommern erhalten „Landwirtschafts-Oscar“ in Berlin

Mutterschwein mit Ferkel. Dieses Bild ist gemeinfrei.

Mutterschwein mit Ferkel, Foto: gemeinfrei

20.10.2016 – Die Brüder Michael (40) und Andreas Kühling (39), Landwirte aus der Gemeinde Bentzin (LK Vorpommern-Greifswald), sind Sieger in der Kategorie „Manager“ des CeresAward 2016, des bedeutendsten Preises für Landwirte im gesamten deutschsprachigem Raum. Der Award wurde am Dienstagabend im Rahmen der Galaveranstaltung „Nacht der Landwirtschaft“ in Berlin übergeben. In der Einschätzung der Jury wurden die Brüder als „erfolgreiches Familienunternehmen“ beschrieben, das sich entgegen dem Trend zur Spezialisierung auf ein breites Fundament gestellt hat. Im Ortsteil Zemmin werde Schweinehaltung, Ackerbau, Biogasproduktion, Fotovoltaik, Forstwirtschaft und Jagd in „nahezu perfekte Kreislaufwirtschaft“ praktiziert, hieß es weiter. Dazu gratuliert auch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz. Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus überzeugte sich bei einem Hofbesuch bereits persönlich von der modernen Schweinehaltung und der innovativen Betriebsführung. Die Schweine verwerten das eigene Getreide zu Fleisch. Die Gülle der Tiere wird gemeinsam mit Silomais in den Biogasanlagen vergoren. Dabei entsteht „grüne“ Energie, die in das Stromnetz eingespeist wird. Mit der anfallenden Abwärme werden sämtliche Betriebsgebäude und Stallungen beheizt und so fossile Energieträger ersetzt. Die Gärreste kommen wieder als hochwertiger Dünger auf den Acker.

Auch öffnete sich die Kühling GbR im Januar 2015 als erster Betrieb in Mecklenburg-Vorpommern über eine Webcam im Schweinestall einer breiten Öffentlichkeit. „Ich rechne es der Familie Kühling hoch an, dass sie mit gutem Beispiel voran geht und durch den Einsatz der Webcam mit Vorurteilen in der Schweinehaltung aufräumen und damit das Vertrauen der Verbraucher in ihre Produkte stärken will“, betonte Backhaus damals. Alles in allem steht der Betrieb exemplarisch für die ökonomische und soziale Basis des Landes – eine vielfältig strukturierte und nachhaltig wirtschaftende Landwirtschaft sowie lebenswerte ländliche Räume. So engagieren sich die Brüder Kühling, wie viele andere Landwirte, ehrenamtlich im Gemeinderat, beim regionalen Bauernverband, in der örtlichen Jagdgenossenschaft und als Mitglied der Initiative „Heimische Landwirtschaft“. Auch gilt das Unternehmen mit 14 seinen Mitarbeitern als ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. In Berlin haben die Unternehmer das Land Mecklenburg-Vorpommern in hervorragende Weise präsentiert und gezeigt, dass die Landwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern Maßstäbe setzt, die bundesweit geschätzt werden.

„Schüler staunen“ geht in 17. Runde – Auftakt in Rostock

Schüler, Fotoquelle: Pressestelle BM M-V

Schüler, Foto: Presse BM M-V

19.10.2016 – Heute fiel in Rostock der offizielle Startschuss zum 17. Schülerwettbewerb „Schüler staunen…“ des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg und seiner mittlerweile 14 Partner. SchülerInnen der Klassenstufen 1 bis 12 aus der Hansestadt Rostock und dem Landkreis Rostock sind dazu aufgerufen, bis zum 31. März 2018 Projekte rund um das Thema Nachhaltigkeit zu entwickeln, umzusetzen und einzureichen. Der Wettbewerb ist ein Beitrag des Landes zum Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung. „Bildung für Nachhaltige Entwicklung ist wichtig, für viele Menschen zunächst einmal aber ein abstraktes Konzept. Der Wettbewerb ermöglicht Schülerinnen und Schülern die Idee dahinter nicht bloß in theoretischer Hinsicht zu begreifen, sondern im Rahmen regionaler Projekte auch praktisch und selbständig umzusetzen. Je früher Kinder an Themen und Probleme der nachhaltigen Entwicklung herangeführt werden, desto selbstverständlicher wird ihr späterer kritischer und engagierter Umgang mit ökologischen, ökonomischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit“, sagte Dr. Peter Sanftleben, Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V. Im 17. Schülerprojektwettbewerb können sich Interessierte zu sechs verschiedenen und hochinteressanten Themenkreisen bewerben. Im Mittelpunkt stehen folgende Fragen: Wo und wie entstehen unsere Lebensmittel und Getränke? Was passiert eigentlich mit den Abfällen? Woher beziehen wir in Zukunft unsere Energie? Wie selbstverständlich ist die ständige Verfügbarkeit von Wasser? Ist zukunftsfähige Mobilität grün? Ist unsere Ostseeküste nur touristisch interessant? Junge Menschen werden an diese Themen herangeführt und können sich selbst ein Bild davon machen. Eine Fachjury mit vorgeschalteten Fachgremien bewertet die Projekte unter Berücksichtigung der Altersstruktur und der Schularten. Es winken attraktive Geld- und Sachpreise, interessante Exkursionen sowie breite Präsentationsmöglichkeiten in der Öffentlichkeit. Die Preisträger werden in feierlichem Rahmen durch die Wettbewerbspartner anlässlich des Weltumwelttages im Juni 2018 öffentlich geehrt.

Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt führt den Wettbewerb gemeinsam mit 14 Partnereinrichtungen der Region Rostock durch:

  • Stadtwerke Rostock AG,
  • die EURAWASSER Nord GmbH,
  • die Rostocker Straßenbahn AG,
  • die EVG Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft mbH Rostock,
  • die Verkehrsverbund Warnow GmbH,
  • die Verbraucherzentrale MV. e.V.
  • die Warnowquerung GmbH & Co. KG,
  • der Wildpark MV
  • die rebus Regionalbus Rostock GmbH,
  • das Institut für Angewandte Ökosystemforschung
  • Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock mbH (HERO)
  • die EUCC – Die Küsten Union Deutschland e.V. gehören.

Erstmals mit dabei sind:

  • das Deutsche Jugendherbergswerk Landesverband MV e.V.
  • sowie der Fachverband Garten-, Landschafts-, und Sportplatzbau MV e.V.

Allee des Jahres im Landkreis Rostock – Auszeichnung und Mahnung zugleich

Allee, Foto: Joachim Kloock

Allee, Foto: Joachim Kloock

19.10.2016 – Die Allee des Jahres verbindet zwei kleine Orte im Landkreis Rostock. Landrat Sebastian Constien ist erfreut über die Ehrung für das wertvolle Kulturgut Straßen-Allee. Zugleich ist der Zustand der Allee jedoch Mahnung für den fachgerechten Umgang mit den Straßenbäumen. Die Allee des Jahres, gekürt von der Umweltorganisation BUND, verbindet die Dörfer Pölitz und Warnkenhagen im Landkreis Rostock. „Ich freue mich, dass die Auszeichnung Allee des Jahres für eine Allee in unserem Landkreis vergeben wird“, sagte Landrat Sebastian Constien am Donnerstag. „Straßenalleen sind ein einzigartiges Kulturgut, das unsere Region besonders auszeichnet. Wir sind gesetzlich zum Schutz der Alleen verpflichtet. Der fachgerechte Umgang mit ihnen ist daher auch besonders wichtig“, mahnte der Landrat. Die Alleen-Expertin des Landkreises Rostock, Maren Polzin, weist darauf hin, dass die Allee des Jahres bereits geschädigt ist. „Wie schnell die wertvollen Bäume Schaden nehmen, ist dort gut zu sehen. Der Straßenbau ist nicht optimal durchgeführt worden und die Allee leider nicht mehr vollständig“, sagte die Alleen-Expertin. „Das Umweltamt des Landkreises Rostock steht Städten und Gemeinden bei ihren Straßen- und Wegeplanungen mit Rat und Tat zur Seite, damit die einzigartigen Alleen im Landkreis Rostock bestehen bleiben“, erklärte Landrat Constien. „Wichtig ist es, dass wir frühzeitig in Bauplanungen einbezogen werden. Die Fachleute des Umweltamtes bieten dabei mehr als die Durchführung der notwendigen Genehmigungsverfahren an“, betonte Landrat Constien. „Wir erarbeiten gern Lösungen, die den Schutz der Alleen mit dem notwendigen Straßen- und Wegebau verbinden“, bekräftigte Alleen-Expertin Maren Polzin.

Spirit Fitness ist offizieller Partner der 2. Basketball-Bundesliga

Als offizieller Partner unterstützt Spirit Fitness, eine Marke des taiwanesischen Handelsunternehmens Dyaco, ab sofort die 2. Basketball-Bundesliga

Logo: 2. Basketball-BundesligaKurz nach Beginn der Saison am 23. September in Erfurt verständigen sich Spirit und die 2. Basketball-Bundesliga über eine Partnerschaft für die kommenden zwei Jahre mit Option auf eine Verlängerung. Als Partner der 2. Basketball-Bundesliga bietet Spirit den Bundesligisten der ProA und ProB individuell konzipierte Angebote im Rahmen des breiten Spektrums an Fitnessgeräten. Neben einem speziellen Produktkatalog für die Vereine werden die Headcoaches und Athletiktrainer im Rahmen von jährlichen Workshops tiefe Einblicke in die Innovationen der Fitnessbranche erhalten. Darüber hinaus beinhaltet die Kooperation eine werbliche Darstellung auf der Homepage der 2. Basketball-Bundesliga sowie Erfahrungsberichte einiger Spieler in den sozialen Netzwerken. Auch in einigen Hallen werden hochwertige Bikes zum Einsatz kommen und den Teams helfen auch während der Partien im Rhythmus zu bleiben. Daniel Müller, Geschäftsführer der 2. Basketball-Bundesliga, zur Partnerschaft: „Wir freuen uns mit Spirit Fitness einen verlässlichen, international renommierten und extrem serviceorientierten Partner gefunden zu haben. Durch das umfangreiche Portfolio profitieren unsere Bundesligisten von den qualitativ hochwertigen Fitnessgeräten und speziellen Angeboten. Wir wiederum möchten unseren Teil dazu beitragen, die Marke Spirit Fitness in Deutschland bekannter zu machen.“ Für Mark Wengenroth, Geschäftsführer Dyaco Europe GmbH, ist klar, wieso das Engagement passt: „Basketball ist ein dynamischer Mannschaftssport, der einen anspruchsvollen Mix aus Präzision, Ausdauer, Kreativität, Schnelligkeit und Taktik erfordert. Dass wir mit der ProA und ProB Serie solch attraktive und bundesweit vertretene Partner an unserer Seite haben, freut uns ganz besonders, denn dadurch sind unsere Produkte sowohl für die Athleten, als auch für die Zuschauer erlebbar und tragen somit direkt zur Entwicklung der sportlichen Qualität bei.“

Über Spirit/Dyaco

Dyaco International Inc. wurde im Jahre 1989 als internationales Handelsunternehmen in Taiwan gegründet, doch schon in den 90ern entwickelte sich die Firma schnell zu einem der weltweit größten Hersteller von Fitness-Produkten und ist seit September 2016 an der Börse. Dyaco steht für eine umfassende Palette an innovativen und hochwertigen Fitness-Produkten und Marken, wobei Spirit Fitness das Herzstück des Europa-Engagements darstellt. Zahlreiche Auszeichnungen von Experten und Konsumenten bestätigen hierbei Spirits Anspruch, für Qualität, Komfort und Design zu stehen, sowie die Leidenschaft uns und unsere Kunden jeden Tag weiter voran zu bringen. Weitere Informationen zur 2. Basketball-Bundesliga sind zu finden unter www.zweite-basketball-bundesliga.de, zu Spirit unter www.spiritfitness.de

 

Verstärkte touristische Nutzung der Dorf- und Museumsanlage Mueß

Studie listet nötige Investitionen für Vervierfachung der Besucherzahl auf

Freilichtmuseum Mueß

Freilichtmuseum Mueß

19.10.2016 – Mit der Machbarkeitsstudie zur Revitalisierung der Dorf- und Museumsanlage Mueß legen SDS und Stadtverwaltung dem Hauptausschuss erstmals einen Masterplan zur inhaltlichen, kulturwirtschaftlichen und touristischen Neuausrichtung des Freilichtmuseums und des gesamten Ortsteils vor. „Mueß soll ein touristisch attraktiver und wirtschaftlich lukrativer Ausflugsort werden. Wir wollen ein überregional attraktives Leuchtturmprojekt schaffen, das durch seine Einmaligkeit und Vielfalt auch im überregionalen Vergleich überzeugen kann “, bringt SDS-Werkleiterin Ilka Wilczek das Ergebnis der jetzt vorgelegten Machbarkeitsstudie auf den Punkt. „Die Revitalisierung der Dorf- und Museumsanlage ist ein wichtiger Baustein unserer Konzeption für eine zweite Bundesgartenschau im Jahr 2025“, betont der stellvertretende Oberbürgermeister Bernd Nottebaum. „Die Planungen der beiden Machbarkeitsstudien sind zeitlich und inhaltlich aufeinander abgestimmt. In Mueß besteht aber unabhängig von einer zweiten BUGA dringender Handlungsbedarf“, erklärt Nottebaum weiter. Nötig sind für den Ausbau der touristischen Infrastruktur der Dorf und Museumsanlage Investitionen in Höhe von 26,4 Millionen Euro, die zwischen 2017 und  2021 umgesetzt werden sollen und mit bis zu 90 Prozent gefördert werden könnten. Eine Vervierfachung der Besucherzahlen auf jährlich 80.000 Gäste ist durch ein breit gefächertes Angebot an kulturellen, naturkundlichen und erlebnisorientierten Angeboten erreichbar, so das Gutachten. Die vorhandene volkskundliche Ausstellung wird dazu ergänzt um kulturwissenschaftliche, naturwissenschaftliche sowie siedlungsgeschichtliche Themen. Auch die Außenbereiche und die Gärten des Museums sollen ausgebaut werden. Die Einbindung des Seeufers, der Insel Kaninchenwerder und der natürlichen Umgebung ermöglichen ein ausgesprochen interessantes Angebot für alle Generationen mit dem Schwerpunkt Familien, Kinder und Jugendliche. Basierend auf der Machbarkeitsstudie wird die Stadt Fördermittel beim Landesförderinstitut beantragen. Die ersten Investitionsmittel sind bereits im Haushalt 2016 enthalten. Zur Realisierung des Gesamtobjektes ist eine jährliche Teilsumme in den Haushaltsplanungen bis 2021 zu berücksichtigen. Ziel ist eine Verringerung des städtischen Zuschusses von derzeit 825.000 auf 500.000 Euro.

UNESCO-Welttag des audiovisuellen Erbes am 27. Oktober 2016

 

Beschädigtes Filmmaterial, Foto: Filmbüro MV

Beschädigtes Filmmaterial, Foto: Filmbüro MV

19.10.2016 – Der 27. Oktober wird weltweit als „Tag des audiovisuellen Erbes“ gefeiert. Er erinnert an die „Empfehlung zum Schutz und zur Erhaltung bewegter Bilder“, die die UNESCO am 27. Oktober 1980 verabschiedet hat. Mit diesem Tag soll das audiovisuelle Kulturerbe stärker in das öffentliche Bewusstsein gebracht und auf die Notwendigkeit seines Schutzes hingewiesen werden. Bereits seit 20 Jahren besteht das Landesfilmarchiv Mecklenburg-Vorpommern. Es wird seitdem im Auftrag des Landes durch das Filmbüro MV organisiert und verwaltet. Das Archiv sammelt, sichert und archiviert das filmische Erbe des Landes. Auch das Landesfilmarchiv feiert den UNESCO-Welttag und präsentiert in der Stadtbibliothek Wismar im historischen Zeughaus eine Ausstellung zu unterschiedlichen Trägermaterialien von bewegten Bildern. Das reicht von klassischem Film über verschiedene Video-Bänder bis hin zur DVD. Zu sehen sind auch exotische Materialien, die nur eine kurze Zeit im Einsatz waren und von besser nutzbaren Trägern abgelöst wurden. Wir veranschaulichen den Besuchern aber auch anhand von Schäden wodurch unser wertvolles Kulturerbe bedroht ist. Karl-Heinz Steinbruch, der verantwortliche Archivar des Landesfilmarchivs für Mecklenburg-Vorpommern, hat die Ausstellung konzipiert, die bereits am Montag, den 24. Oktober startet. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek Wismar zu sehen. http://www.stadtbibliothek.wismar.de 

Im Landesfilmarchiv im Filmbüro MV lagern über 3.400 Filmrollen, Videokassetten und DVDs und dazu noch einmal etwa 6.300 Plakate, Programmhefte und Filmzeitschriften von den Anfängen des Celluloids bis heute. Besitzen Sie vielleicht noch alte Filme, von denen Sie glauben, dass diese von allgemeinem Interesse sind? Wir freuen uns, Ihnen bei der Beurteilung und Sicherung Ihrer filmischen Schätze zu helfen und diese eventuell in das Rechercheregister oder in den Bestand des Landesfilmarchivs Mecklenburg-Vorpommern aufzunehmen. Weltweit übernehmen Filmarchive die Aufgabe des Sammelns, der Sicherung und der Präsentation von filmischen Werken. In Deutschland koordinieren die wichtigsten Filminstitutionen ihre Arbeit im Kinematheksverbund, in dem auch das Landesfilmarchiv Mecklenburg-Vorpommern Mitglied ist. Viele Fotos, Tonaufnahmen oder Filme konnten zur Zeit des Entstehens nicht archiviert werden. Oft war man sich auch der Bedeutung des Materials für spätere Generationen nicht bewusst. Audiovisuelle Dokumente sind heute ein wichtiger Teil des kulturellen Erbes der Menschheit und einmalige Zeugnisse der Sozialgeschichte. Weitere Informationen unter

https://www.unesco.de/kultur/welttage/welttag-audiovisuelles-erbe.html

https://www.memento-movie.de

http://www.filmbuero-mv.de/de/landesfilmarchiv