Archiv für 18. Oktober 2016

Mehr Entlastung nach Wohngeldreform

Mehr Menschen profitieren von der Unterstützung – Anspruch prüfen lassen

Wohnen, Foto: Joachim Kloock

Wohnen, Foto: Joachim Kloock

18.10.2016 – Im Januar 2016 ist die Erhöhung des Wohngeldes in Kraft getreten. „Dank der veränderten Bedingungen zum Wohngeld erhalten in Mecklenburg-Vorpommern aktuell rund 20 Prozent mehr einkommensschwache Haushalte eine finanzielle Entlastung bei den Wohnkosten. Zusätzlich hat sich der durchschnittliche monatliche Anspruch um rund 40 Euro erhöht. Es ist wichtig, dass Menschen mit geringen Einkünften ihren Wohngeldanspruch in der zuständigen Wohngeldbehörde prüfen lassen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe in Schwerin.

Freibeträge für Alleinerziehende und Miethöchstbeträge angehoben

Zum 01. Januar 2016 wurde das Wohngeld zum ersten Mal seit 2009 bundesweit erhöht und an die Miet- und Einkommensentwicklung angepasst. Ziel war die Entlastung von Menschen mit geringem Einkommen bei ihren Wohnkosten. Seit Jahresbeginn wurden auch die Freibeträge etwa für schwerbehinderte Menschen oder Alleinerziehende neu ausgerichtet und die Miethöchstbeträge regional gestaffelt angehoben. „Dies waren wichtige Verbesserungen für mehr als 20.000 Haushalte in Mecklenburg-Vorpommern. Das Wohngeld berücksichtigt die persönliche Lebenssituation noch individueller. Hierbei wird auch regional unterschieden“, sagte Glawe.

Mehr Menschen in Mecklenburg-Vorpommern profitieren von der Wohngeldreform

Im Zuge der Leistungsverbesserungen hat sich auch die Zahl der anspruchsberechtigten Haushalte erhöht. In Mecklenburg-Vorpommern ist nach vorläufigen Zahlen des Ministeriums gegenüber Ende 2015 die Zahl der anspruchsberechtigten Haushalte landesweit auf rund 25.000 gestiegen; der durchschnittliche monatliche Wohngeldanspruch hat sich um rund 40 Prozent auf knapp 140 Euro erhöht. Im Jahr 2015 erhielten rund 21.000 Haushalte in Mecklenburg-Vorpommern Wohngeld in Höhe von insgesamt rund 26 Millionen Euro; das entspricht 2,5 Prozent aller Privathaushalte im Land. Der durchschnittliche Zuschuss lag bei 98 Euro pro Monat. Jeder zweite Wohngeldempfänger ist ein Rentnerhaushalt; zwei Drittel (64 Prozent) sind alleinstehend; in 13 Prozent der Haushalte leben vier oder mehr Personen.

Online-Wohngeldrechner und Informationsbroschüre auf den Seiten des Wirtschaftsministeriums

Das Wirtschaftsministerium bietet auf seiner Internetseite einen kostenlosen Wohngeld-Rechner an (www.wm.mv-regierung.de→ Bau → Wohngeld). Zusätzliche Informationen bietet die Broschüre „Das Wohngeld“, die unter der Rubrik „Publikationen“ kostenlos heruntergeladen oder bestellt werden kann (www.wm.mv-regierung.de→ Service → Publikationen→ Bau).

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Ostsee-Tourismusforum in Estland gestartet

Transnationale Zusammenarbeit ausbauen – grenzüberschreitende Projekte nutzen

Messstation am künstlichesn Riff im Ostseebad Nienhagen, Foto: Joachim Kloock

Messstation in Nienhagen, Foto: Joachim Kloock

18.10.2016 – Das 9. Ostsee-Tourismusforum (Baltic Sea Tourism Forum) findet in diesem Jahr im Seebad Pärnu, in Estland statt. Das internationale Forum beginnt am Mittwoch (19. Oktober 2016). Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Thema Saisonabhängigkeit im Ostseeraum. Diskutiert werden Veränderungen und Trends im Aktivtourismus, Maßnahmen der Saisonverlängerung sowie Nachhaltigkeit im Tourismus. „Transnationale Zusammenarbeit kann den Ostseeraum touristisch verbinden und innovative Lösungen aufzeigen, die uns insgesamt voranbringen. Deshalb sehe ich im Bereich dieser grenzüberschreitenden touristischen Zusammenarbeit auch klare wirtschaftliche Potenziale für unser Land“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Dienstag in Schwerin.

Grenzüberschreitende Projekte nutzen

Glawe regte die Initiierung von mehr grenzüberschreitenden Projekten an. „Es bieten sich eine Reihe von Fördermöglichkeiten für Tourismusvorhaben oder auch Bildungs- und Kooperationsprojekte“, so Wirtschaftsminister Glawe. In der Förderperiode 2014 bis 2020 seien bspw. die Interreg-Programme „Südliche Ostsee“ oder auch das Programm „Mecklenburg-Vorpommern – Brandenburg – Polen“ mit einem Gesamtfördervolumen von über 200 Millionen Euro ausgestattet.

Wichtiger Branchentreffpunkt der Ostsee-Anrainer

Das zweitägige Forum ist eine gemeinsame Veranstaltung des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, des Ministeriums für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern, der Universität Tartu und der Stadt Pärnu. Das Ostsee-Tourismusforum ist auf Initiative des Landes Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2008 gegründet worden. „Das jährlich stattfindende Tourismusforum hat sich als eine der wichtigsten Branchentreffpunkte für Tourismusakteure im Ostseeraum etabliert“, so Glawe weiter. Durch seinen Netzwerkcharakter dient das Ostseetourismus-Forum insbesondere dem Ausbau der Ostseezusammenarbeit im Tourismus, der Anbahnung von transnationalen Projektvorhaben, aber auch dem Austausch und der Diskussion internationaler Themen und Trends. In diesem Jahr werden 160 Teilnehmer aus fast allen Ostseeanrainern erwartet.

Touristische Entwicklung im Ostseeraum

Das Wirtschafts- und Tourismusministerium hat 2015 die Funktion als Koordinator des Politikbereiches Tourismus im Rahmen der EU-Ostseestrategie übernommen. Die Koordinierungsaufgabe untersetzt den Ausbau der Ostseezusammenarbeit und versucht, die touristische Entwicklung im Ostseeraum gemeinsam mit den Ostseeanrainern voranzutreiben. In diesen Kontext gehören neben dem Baltic Sea Tourism Forum auch Projekte wie das in Rostock im Internationalen Haus des Tourismus angesiedelte Baltic Sea Tourism Center, mit dem die Zusammenarbeit der Tourismusorganisationen weiter vorangetrieben und international wettbewerbsfähig gemacht werden soll.

 

Rostocks OB Roland Methling enttäuscht vom Koalitionsvertragsentwurf

PINAX_A1Plakat_Vorschau18.10.2016 – Mit großer Enttäuschung wurde auch in Rostock die Nachricht aufgenommen, dass sich die alten und neuen Regierungspartner von SPD und CDU  im Zuge der Verhandlungen zum Koalitionsvertrag nicht zu den Plänen für ein Archäologisches Landesmuseum positionieren wollten. „Wer den Vereinbarungsentwurf liest, wird an vielen Stellen klare Aussagen vermissen. Eine Positionierung zu einem Archäologischen Landesmuseum fehlt ganz. Aus Rostocker Sicht sind aber auch die Passagen zur künftigen Theaterpolitik und zur Förderung des Flughafens Rostock-Laage enttäuschend“, bemängelt Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling. „Mal wieder wurden die berechtigten Interessen der Kommunen dem koalitionspolitischen Kalkül geopfert!“ Oberbürgermeister Roland Methling wiederholt: „Wer neueste Erkenntnisse der Archäologie bekannt machen will, der sollte sie hier in Rostock präsentieren. Wir haben dem Land ein attraktives Standortangebot gemacht und werden dieses Vorhaben nicht nur mit Worten unterstützen, sondern auch mit kräftigem Rückenwind. Unser Doppeljubiläum 2018/2019 wäre ein hervorragender Rahmen und die Verbindungen zur Universität Rostock und ihrem Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte garantieren wissenschaftliche Arbeit auf höchstem Niveau.“

„Der Schatz braucht Platz“ ist der Titel eines Plakats, das nicht nur in Rostock, sondern auch in Greifswald, Wismar, Schwerin, Stralsund und Neustrelitz für unsere Hansestadt als Standort des Archäologischen Landesmuseums Mecklenburg-Vorpommern wirbt. Unterstützt wird Rostock dabei von der Initiative Pro Archäologisches Landesmuseum. Neben Plakaten werben auch Postkartenmotive, Anzeigen und Hörfunkspots für die Idee, das Gebäude der Rostocker Societät als Standort für das künftige Landesmuseum zu wählen. Eine vom bisherigen Kultusminister Mathias Brodkorb in Auftrag gegebene Studie unterstreicht die zahlreichen Standortvorteile unserer Hansestadt und empfiehlt dem Land, die Weichen für Rostock als Museumssitz zu stellen. Über 9.000 Unterschriften wurden bereits auf der Internetseite der Initiative Pro Archäologisches Landesmuseum gesammelt.  Linktipp: www.ipal-mv.de

Lübtheens Ringer verteidigen ihre Spitzenposition in der 2.Bundesliga Nord

Raibek  Bisultanov (rot), Foto: Ringerverein Lübtheen e. V.

Raibek Bisultanov (rot), Foto: Ringerverein Lübtheen e. V.

18.10.2016, Csaba Mátraházi – Die  Staffel  aus Lübtheen kehrte  in einem Heimkampf in der 2.Bundesliga Nord durch einen klaren Sieg  (22:9) über den KAV Mansfelder Land auf die Siegerstraße zurück. Vor  dem Mannschaftsduell gab es  im heimischen Lager noch nachdenkliche Gesichter, da ein erfolgreicher Kampfausgang gegen die 1. Bundesliga erfahrenen Gäste wegen verletzungsbedingter Ausfälle der Stammkämpfer  Mitko Asenov, Anders Ekström und Daniel Bankov durchaus fraglich erschien. Die bis zur Pause ausgetragenen Zweikämpfe (9:5 für den KAV)) deuteten erst einmal auf den Sieg der Mannschaft aus Eisleben hin. Die Aufholjagd  in den folgenden fünf Gewichtsklassen erbrachte dann mit 17 Punkten die Lübtheener Überlegenheit. Für das größte Aufsehen des Abends sorgte der für Lübtheen  startende  dänische Juniorenmeister Raibek  Bisultanov (86 kg/gr.-4:0), der durch mehrere Ausheberwürfe den selbstsicher auftretenden  amtierenden Deutschen Meister 2016, Fabian  Jänicke, in zwei Minuten von der Matte fegte. Nicht weniger spektakulär war der Blitzsieg von André Ginc (61 kg/gr.-4:0) durch drei aufeinander folgende  Ausheber mit jeweils fünf Wertungen. Lennard Wickel (86 kg/Fr.-2:0) verwandelte jedes Mal die Angriffe des deutschen Vizemeisters Dimitri Blaywas in eigene Kontergriffe bis zu einem wertvollen Punktsieg. Sebastian Nowak (75 kg/Fr.-3:0) ließ  sich von Markus Breitschuh, Dritter der Mitteldeutschen Meisterschaft 2016, keine Sekunde beeinflussen und siegte souverän mit seinen ausgefeilten Techniken. Der Däne  Frederik Bjerrehuus (75 kg/gr.-4:0) deklassierte den verzweifelt kämpfenden mehrfachen deutschen Meister Niklas Ohff durch einen vorzeitigen technischen Sieg. Das Punktekonto der Lübtheener wurde noch durch weitere Siege von Andrej Ginc (66 kg/gr.-4:0) und Robert Glor (98 kg/Fr.-1:0) aufgefüllt. Der nächste Heimkampf  folgt erst am 5.November,davor müssen die Lübtheener drei Auswärtskämpfe bestreiten. http://www.ringer-verein-luebtheen.de 

Rostock geht auf Spendenfahrt: – Vereine können sich bis 30. Oktober bewerben

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Spendenkampagne RSAG, Foto: Joachim Kloock

18.10.2016, Presse RSAG – Zahlreiche Vereine und Organisationen engagieren sich für Rostock. Die Rostocker Straßenbahn AG möchte sich für diesen Einsatz bedanken und startet deshalb eine Spendenaktion. Gemeinsam mit den Rostocker Bürgerinnen und Bürgern geht die RSAG im November auf Spendenfahrt zur Unterstützung von sozialen Projekten.

Jetzt als Verein bewerben

Bis zum 30. Oktober 2016 können sich gemeinnützige Projekte und Rostocker Vereine bei der RSAG für die Aktionsspende bewerben. Die Teilnahme ist direkt online unter http://www.rsag-online.de oder über die ausgelegten Bewerbungsformulare in allen RSAG-Kundenzentren möglich. Die Teilnahmebedingungen und alle weiteren Informationen können ebenfalls auf der RSAG-Internetseite nachgelesen werden.

Die Spendenfahrt – Jede Fahrt zählt

Wie viel spendet die RSAG eigentlich? Das bestimmen die Fahrgäste: Für jeden Fahrgast, der vom 7. bis 13. November 2016 mit den Linien 1, 5 und 25 fährt, spendet die RSAG 1 Cent für einen guten Zweck. Diese drei Linien gehören zu den am stärksten genutzten Linien im gesamten Streckennetz und verkehren werktags im 10-Minuten-Takt. Die Rostockerinnen und Rostocker können sozusagen „im 10-Minuten-Takt spenden“. Die Summe, die von den Fahrgästen gemeinsam „erfahren“ wird, kommt zu gleichen Teilen den drei Gewinnerprojekten zugute.

Online-Abstimmung über die eingereichten Projekte

Die Fahrgäste dürfen entscheiden, wofür das Geld verwendet wird. In der RSAG-Online-Abstimmung bewerten die Nutzer, welches der Projekte ihnen am besten gefällt und unterstützt werden soll. Die drei Projekte mit den meisten Stimmen erhalten dann eine Spende von der RSAG. Die Abstimmung läuft vom 7. bis zum 20. November 2016.

Tabaluga Live-Tour 2016 Peter Maffay „Es lebe die Freundschaft!“

15. und 16. 11. 2016, Stadthalle Rostock, Saal 1

Riesige Bühne, gigantische Technik und 180 Kostüme: So spektakulär war Tabaluga noch nie!

15.11.    Rostock/Stadthalle 15 Uhr & 20 Uhr
16.11.    Rostock/Stadthalle 15 Uhr

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Tabaluga, Foto: Ralph Larmann

Alles ist wie immer und doch ganz anders. Tabaluga und Lilli, Arktos und der Magier- die Hauptfiguren sind alte Bekannte und haben sich nicht verändert. Doch die Show und die Bühnentechnik sind aufwändig und spektakulär wie nie zuvor. 180 Crew-Mitglieder spielen insgesamt 64 Shows. 50 Darsteller auf der Bühne, die wiederum fast alle in mehreren Rollen zu sehen sind und 180 phantasievolle Kostüme, vom zauberhaften Schneeflöckchen bis zu einer Armee dröhnend laut marschierender Ameisen, von der pastellfarbenen Schnecke, den niedlichen Gummistiefelschweinchen und den flotten Bienen bis zu furchterregenden stahlgrauen Robotern: Die sechste Tabaluga-Episode „Es lebe die Freundschaft!“ kennt viele Farben, laute Sequenzen und schnelle Szenen und bewegt sich musikalisch zwischen Pop, Rock und Rap. Eine riesige LED-Leinwand bildet die virtuelle Kulisse für Eiswelt, Grünland, Orient, Meeresboden, Kosmos und Frühlingswiese. Neben der großen Hauptbühne passiert vieles auf kleinen Nebenbühnen inmitten des Publikums. So gibt es jede Menge Abwechslung und überraschende Hingucker, die die mehr als zweistündige Show zu einem kurzweiligen und intensiven Erlebnis machen. Auch das Staraufgebot kann sich sehen lassen: neben Peter Maffay und seiner Band stehen Rufus Beck, Regisseur, Magier und Glückskäfer, Uwe Ochsenknecht als Pechvogel und Kameliendame Heinz Hoenig als Arktos und Alex Wesselsky als Eisgeneral auf der Bühne. In einzelnen Tourstädten kommen Gastkünstler wie Samy Deluxe, Julia Neigel, Otto Waalkes dazu. Die Premiere in Hamburg fand vor ausverkauftem Haus statt. Im Publikum saß auch langjähriger Freund, der Panik-Rocker Udo Lindenberg, der schon auf dem Album zur Tour als Gaststar dabei war. Neben neuen Songs wie dem Titelsong „Es lebe die Freundschaft!“ aus den Feder von Gitarrist Carl Carlton besteht die Show auch aus den großen Hits früherer Tabaluga-Musicals und ist somit auch ein Best-Of aller sechs Episoden, was zuweilen zu der Vermutung Anlass gab, es handele sich um das letzte Drachenabenteuer. Davon will Peter Maffay allerdings nichts wissen: „Drachen altern nur langsam und wie wir wissen, möchte Tabaluga nicht erwachsen werden. Ich hoffe daher, es wird Tabaluga noch geben, wenn die Kinder von heute schon Eltern oder sogar Großeltern sind und ihren Kindern oder Enkeln von Tabaluga erzählen. Und wer weiß, was bis dahin technisch alles möglich ist!“

Tickets unter www.kaenguruh.de!