Metallverarbeiter aus Rostock investiert in neueste Technik

Aufgrund eines modernen Verfahrens werden die Metallteile künftig einbaufertig an die Industrie geliefert

Modernste Schneideverfahren ermöglichen heute immer komplexere Zuschnitte und die Bearbeitung zusammenhängender Baugruppen. Foto: Friederike Hegner

Metallverarbeitung, Foto: Friederike Hegner

Die R&H Metallverarbeitung GmbH rüstet ihre Technik am Standort in Rostock weiter auf. „Durch die Investition in ein CNC-Bearbeitungszentrum können neben Zuschnitten aus Stahl zukünftig auch komplett hergestellte Einzelteile und Baugruppen einbaufertig an die Kunden geliefert werden. Die Ansprüche der Industrie an ihre Zulieferer werden immer vielfältiger. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, ist es daher umso wichtiger, sich technisch ständig auf dem neuesten Stand zu halten. Durch die Investition hat das Unternehmen ab dem nächsten Frühjahr alle gängigen Schneideverfahren sowie die Umformung im Leistungsportfolio. Darüber hinaus bietet es seinen Kunden auch die mechanische Bearbeitung noch größerer Bauteile an. Zusätzlich wurde bereits ein neuer Arbeitsplatz geschaffen und vier Jobs gesichert“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe. Das Betätigungsfeld der R&H Metallverarbeitung GmbH konzentriert sich momentan auf das Schneiden, Kanten, Bohren und Schweißen von Stahlteilen. Die in Auftrag gegebenen Teile werden anschließend beim Kunden weiterverarbeitet. Mit der Investition in ein modernes CNC-Bearbeitungszentrum wird es künftig möglich, das Leistungsspektrum zu erweitern und einbaufertige Baugruppen an die Abnehmer zu liefern. Mit der neuen Technik bekommt der Kunde nicht nur komplexe Zuschnitte bis zu 3 x 12 Meter, sondern kann auch komplett gefertigte Baugruppen mit mechanischer Bearbeitung erhalten. Die Investition schließt damit eine Lücke auf dem hiesigen Markt. Diese größeren Bauteile können eine Fläche von 1,2m x 4m und eine Höhe von 1,1m haben. Während die Kunden früher alle Puzzleteile selbst zusammenfügen mussten, werden die Komponenten in Zukunft einbaufertig übergeben“, so Glawe weiter. „Abnehmer aus der Region sind u.a. Firmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau, die sich über die kurzen Lieferwege freuen, zeitintensive Arbeitsschritte sparen und die Werkstücke schneller verbauen können.“

Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit 176.800 Euro. Die Investitionen belaufen sich insgesamt auf 680.000 Euro. Die 1993 gegründete R&H Metallverarbeitung GmbH ist als etablierter Spezialist der Metallverarbeitung in Mecklenburg-Vorpommern und ganz Norddeutschland aktiv. Am Standort in Rostock sind z.Z. fünf Mitarbeiter beschäftigt. Der Kundenstamm besteht aus rund 60 Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus sowie des Kran- und Fahrzeugbaus. Außerdem zählen Firmen aus dem Baugewerbe zu den Abnehmern. www.rhmetall.de

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