Naturfilme leisten enormen Bildungsbeitrag

Barth-Umgebung, Foto: Joachim Kloock

Umgebung von Barth, Foto: Joachim Kloock

„Auch in diesem Jahr ist der Darß für ein paar Tage das Zentrum für Naturfilmfreunde und Filmemacher inmitten der einmaligen Natur des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. Ich bin immer wieder begeistert, welche Vielfalt von Naturfilmen die Besucherinnen und Besucher in ihren Bann zieht“, sagte der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus anlässlich der Verleihung des Deutschen Naturfilmpreises. Durch sein Engagement sei es möglich geworden, den Nationalparkverein Boddenlandschaft und die Deutsche Wildtierstiftung als Partner zusammenzubringen, die schließlich im August eine gemeinsame Stiftung mit Sitz in Wieck gegründet haben. „Mit der Deutschen Naturfilmstiftung erhält der deutsche Naturfilm dauerhaft eine Heimat in Mecklenburg-Vorpommern und trägt darüber hinaus zum Schutz der einzigartigen Natur bei. Ziel ist es, den Stellenwert des Naturfilms zu erhöhen – bei den Machern, beim Publikum, im Naturschutz und in der Politik. So soll engagierten Naturfilmern Rückenwind verschafft, langfristig noch mehr Menschen erreicht und ihnen die schützenswerte Natur nähergebracht werden“, so Dr. Backhaus. Zum Darßer Naturfilmfestival kommen jedes Jahr rund 3.000 Fachleute und Interessierte aus der ganzen Bundesrepublik auf die Halbinsel an der Ostsee. Inzwischen bewerben sich jedes Jahr rund 100 aktuelle Produktionen, die von einer unabhängigen Jury aus Film- und Medienprofis sowie anerkannten Ökologen begutachtet werden. „Die Filme vermitteln neben schönen Naturbildern auch Hintergründe und Zusammenhänge und leisten damit einen enormen Bildungsbeitrag. Sie tragen regional, aber auch global zum Naturverständnis und Naturschutz bei und fordern dazu auf, die Natur hier und weltweit für nachfolgende Generationen zu bewahren“, hob Minister Backhaus hervor. Beim diesjährigen Filmfestival, das unter dem Motto „Die Rückkehr der Raubtiere“ steht, sind 12 Filme nominiert. Die Jury hat den „Besten Film Wildnis/Natur“ und den „Besten Film Mensch/Natur“ ausgewählt.

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