Archiv für 4. Oktober 2016

Sonderausstellung „Rudolf Bartels“ im Kulturhistorischen Museum Rostock endete mit Laternenfest

Die Sonderausstellung „Rudolf Bartels (1872-1943) EINFACH und nur SCHÖN“  im Kulturhistorischen Museum in Rostock endete am Sonntag, den 2. Oktober 2016, mit einem Laternenfest. Bis zum Abend waren die berühmten Gemälde „Laternenkinder“ in der Ausstellung noch zu bewundern. Anschließend sammelten sich kleine und große Liebhaber leuchtender Laternen auf dem Klosterhof vor dem Museum zum Laternenumzug mit Musik. Der Umzug führte vom Klosterhof über die Schwaansche Straße und Wall zum Klostergarten. Hier endete er mit einer Feuershow der Künstlergruppe  Flow of Flame.

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Mehr Sport für gesündere Schüler – Gemeinsames Projekt von AOK, Landessportbund und Bildungsministerium M-V

Schulsport, Foto: Joachim Kloock

Schulsport, Foto: Joachim Kloock

Schwerin, 4.10.2016 – In Mecklenburg-Vorpommern ist jedes fünfte Kind krankhaft übergewichtig. Gründe für diese Entwicklung sind unter anderem mangelnde Bewegung und Fehlernährung. Die AOK Nordost, der Landessportbund M-V und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur wollen dieser Entwicklung weiter entgegenwirken mit dem Ziel, Schülerinnen und Schülern wieder mehr Spaß an Bewegung zu vermitteln und so ein gesundes Aufwachsen der Kinder fördern. Aus diesem Grund haben die Partner das Projekt „Bewegung und Sport für Schülerinnen und Schüler in M-V“ ins Leben gerufen. Es ist Teil des Landesprogramms „Gute Gesunde Schule“, bei dem die teilnehmenden Schulen bei der Verbesserung ihrer Schul- und Bildungsqualität unterstützt werden. Das neue Kooperationsprojekt legt den Schwerpunkt auf das Thema Bewegung. „Bewegung in der Schule ist ein wichtiges Angebot für unsere Kinder. Wer sich regelmäßig bewegt, hält sich gesund und kann auch besser lernen. Darüber hinaus macht Sport Spaß“, so Staatssekretär Sebastian Schröder. Am heutigen Dienstag fiel mit der Unterzeichnung der Vereinbarung durch die drei Kooperationspartner in der Grundschule „Eldekinder“ in Grabowder offizielle Startschuss.

„Gesundheit muss täglich gelebt werden. Deshalb wollen wir mit dem Projekt Bewegung wieder fest im Schulalltag integrieren“, betont Werner Mall, Unternehmensbereichsleiter Prävention bei der AOK Nordost. „Unser gemeinsames Ziel ist es, unsere Kinder und Jugendlichen so gut wie möglich auf die Zukunft vorzubereiten. Ihre Gesundheit ist dafür eine Grundvoraussetzung.“ Auch Torsten Haverland, Geschäftsführer des LSB M-V e. V. ist von der neuen Kooperation überzeugt: „Sportvereine bieten die Möglichkeit, ein Leben lang gemeinsam mit anderen aktiv zu sein. Mit dem Projekt können wir Schülerinnen und Schüler schon früh erreichen und sie für den Sport begeistern.“ Die ersten vier teilnehmenden Schulen kommen aus allen Regionen des Landes. Sie erhalten eine Förderung für 40 Bewegungsstunden in einem Schuljahr. Durch die Kooperation mit dem Landessportbund werden regionale Sportvereine und Übungsleiter ausgewählt, die den Kindern auch neuartige Bewegungsangebote wie Yoga oder Tai Chi anbieten können.  Darüber hinaus wird auf diese Weise der Kontakt zwischen Schulen und Sportvereinen gestärkt, um die Kinder auch langfristig in die Sportvereine zu integrieren. Das Projekt ist zunächst auf drei Jahre begrenzt und richtet sich speziell an Schulen, die am Landesprogramm „Gute Gesunde Schule“ teilnehmen oder teilgenommen haben. Interessierte Schulen richten ihre Bewerbung per E-Mail bitte an:  u.podschun@lsb-mv.de

Hintergrundinformation

Die ersten vier teilnehmenden Schulen in Mecklenburg-Vorpommern im Projekt „Bewegung und Sport für Schülerinnen und Schüler in M-V“:

  1. Kooperative Gesamtschule (KGS), 17207 Röbel/Müritz
  2. Regionale Grundschule „Krustenstern“, 18106 Rostock
  3. Grundschule Vineta, 17459 Koserow
  4. Grundschule Eldekinder, 19300 Grabow

Hansestadt Rostock und Klinikum Südstadt treten „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ bei – Patiententag des Klinikums Südstadt am 7. Oktober

Südstadt-Klinikum Rostock, Foto Joachim Kloock

Südstadt-Klinikum Rostock, Foto Joachim Kloock

Anlässlich des Welthospiztages am 8. Oktober 2016 werden die Hansestadt Rostock und das Klinikum Südstadt mit seinen Einrichtungen der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ beitreten. Diese setzt sich für Menschen ein, die aufgrund einer fortschreitenden, lebensbegrenzenden Erkrankung mit Sterben und Tod konfrontiert sind. Die fünf Leitsätze der Charta formulieren Schwerpunkte, um die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland zu verbessern. Im Mittelpunkt steht dabei immer der betroffene Mensch. „Es ist ein wichtiges Anliegen der Charta, das menschlichste unseres Daseins, nämlich Sterben, Tod und Trauer im gesellschaftlichen Bewusstsein tief zu verankern. Dazu gehört auch, dass eine Gesellschaft den sterbenden Menschen und seinen Angehörigen eine würdevolle Begleitung in dieser Lebensphase geben kann“, unterstreicht Rostocks Bürgerschaftspräsident Dr. Wolfgang Nitzsche.  Der diesjährige Welthospiztag steht im Zeichen der Kooperation. Was wäre Hospizarbeit ohne Partner? Bei der Betreuung Sterbender und Schwerstkranker arbeiten das Rostocker Hospiz und der Ambulante Hospizdienst des Klinikums Südstadt Rostock vor allem eng mit den Kliniken und Zentren der Südstadtklinik zusammen. Die Palliativeinheit des Onkologischen Zentrums und die Intensivmedizin sind zwei stationäre Partnereinrichtungen in unmittelbarer Nähe, räumlich und konzeptionell. „Eine Abstimmung der Betreuungsangebote für Betroffene und ihrer Angehörigen geht hier Hand in Hand. Dies ist ein großer Vorteil für Menschen in diesen schweren Stunden“, unterstreicht der Leiter des Hospizes am Klinikum Südstadt Birger Birkholz.

Ein Patiententag des Klinikums Südstadt anlässlich des Welthospiztages am 7. Oktober 2016 von 15 bis 18 Uhr im Hörsaal des Klinikums gibt Einblicke in die medizinische und pflegerische Betreuung von Menschen am Lebensende. Durch Vorträge, Demonstrationen und die Besichtigung der Palliativstation und des Hospizes können sich Interessierte vor Ort informieren und ihre Fragen an die Ärzte und Pfleger sowie Sozialarbeiter stellen. Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung werden ebenfalls thematisiert. Aber auch die ehrenamtlich Tätigen, ohne die eine umfassende Betreuung nicht möglich wäre, stehen bereit, um über ihre Hilfsangebote zu informieren und zum Mitwirken einzuladen. Der Eintritt ist frei.

Referendariat an den Schulen: „Sprung ins warme Wasser“

Freie Stellen für Referendarinnen und Referendare in MV ausgeschrieben

Lehrer, Foto: Shutterstock

Lehrer, Foto: Shutterstock

Das Land bietet zum 1. Februar 2017 insgesamt 432 freie Stellen für Referendarinnen und Referendare in allen Lehrämtern an. Die Stellen an den allgemein bildenden und beruflichen Schulen sind öffentlich ausgeschrieben. Bewerbungsbedingungen und Stellenprofile finden interessierte Bewerberinnen und Bewerber in der Online-Stellenbörse unter http://www.Lehrer in-MV.de. Bewerbungsschluss ist Freitag, 14. Oktober 2016 (Poststempel). Zeugnisse können bei nahezu allen Lehrämtern nachgereicht werden. Besonders gute Chancen haben Bewerberinnen und Bewerber für das Lehramt für Sonderpädagogik. Hier stehen 100 freie Stellen zur Verfügung. Auch für das Lehramt an Regionalen Schulen gibt es gute Aussichten auf einen Referendariatsplatz. Das Land bietet insgesamt 113 freie Stellen für dieses Lehramt an. Für das Lehramt an Grundschulen bzw. Grund- und Hauptschulen stehen 83 freie Stellen zur Verfügung, ebenfalls 83 Stellen stehen für das Referendariat für das Lehramt an Gymnasien bereit. Für das Lehramt an beruflichen Schulen gibt es insgesamt 53 Stellen. In Mecklenburg-Vorpommern werden Referendarinnen und Referendare während ihres Vorbereitungsdienstes in der Regel auf Widerruf verbeamtet. Das Referendariat dauert 18 Monate. Lehramtsabsolventinnen und Lehramtsabsolventen mit dem Zweiten Staatsexamen haben gute Chancen auf eine Übernahme in den Schuldienst, weil in Zukunft im Nordosten viele Lehrerinnen und Lehrer in den Ruhestand gehen. Darüber hinaus punktet Mecklenburg-Vorpommern mit preiswertem Wohnraum und einer traumhaften Landschaft.