Archiv für Oktober 2016

Es wäre Platz 3 gewesen . . . F. C. Hansa Rostock – 1. FSV Mainz 05 II 1:1

Die gesamten 72 Fotos in der Bildergalerie https://mvzeitnah.wordpress.com/hansestadt-rostock/sport/

F. C. Hansa Rostock – Marcel Schuhen -Tobias Jänicke, Matthias Henn,  Tommy Grupe, Michael Gardawski – Stephan Andrist, , Dennis Erdmann, Stefan Wannenwetsch (67. Ronny Garbuschewski), Kerem Bülbül (86. Soufian Benyamina) –  Timo Gebhart (84. Jeff-Denis Fehr), Marcel Ziemer.

FSV Mainz 05 II. – Florian Müller – Marcel Costly, M. Rossmann, Charmaine Häusl, Malte Moos – Tim Müller (67. Niki Dige Zimling), Ville Matti Steinmann, Benjamin Trümner, Mounir Bouziane, Patrick Schoor (88. N. Korczowski) – Aaron Seydel (78. Devante Parker).

Tore – 1:0 Stephan Andrist (17.), 1:1 Ville Matti Steinmann (41.)

Schiedsrichter – Michael Bacher – Jonas Schieder, Julian Kreye

Zuschauer – 11.383

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F. C. Hansa präsentiert neuen Partner: Online-Wettanbieter sunmaker steigt als Banden-Sponsor ein

sonne28.10.2016 – Der F. C. Hansa Rostock und das Internetportal (www.sunmaker.com) mit Kunden in ganz Europa haben zunächst eine Partnerschaft bis zum 30.06.2017 vereinbart „Wir freuen uns auf die Kooperation mit dem F. C. Hansa Rostock und hoffen auf eine langfristige Zusammenarbeit mit diesem Traditionsverein. Mit unserem Engagement reihen wir uns in die Top Riege verantwortungsbewusster Wettanbieter ein, die den Sport insbesondere den Profifußball in Deutschland unterstützen,“ so sunmaker zum Sponsoring beim F. C. Hansa Rostock. Bereits zum kommenden Heimspiel der Profimannschaft gegen den 1. FSV Mainz 05 II wird sich das Unternehmen sowohl den Stadion-Besuchern als auch den Fernsehzuschauern als neuer Bandensponsor auf einer der TV-relevanten Werbeflächen in der Heimspielstätte des FCH präsentieren können. „Wir freuen uns, dass wir mit dem Online-Portal sunmaker ein weiteres Unternehmen von der Strahlkraft des F. C. Hansa Rostock überzeugen konnten. Bandenwerbung insbesondere in den TV-relevanten Bereichen des Stadions verspricht unseren Partnern nicht nur auf regionaler, sondern auch auf bundesweiter Ebene eine enorme Aufmerksamkeit und eine gute Möglichkeit zur Markenpositionierung, “ so Christoph Bluhm, Teamleiter bei INFRONT Germany in Rostock. „Die Verkündung neuer Sponsoren ist immer eine schöne Sache und ein weiteres Zeichen für die positive Entwicklung beim F. C. Hansa Rostock. Jeder neue Partner aber auch die Fortsetzung bestehender Partnerschaften gibt uns wieder ein weiteres Stück finanzieller Planungssicherheit,“ so Robert Marien, Vorstandsvorsitzender des F. C. Hansa Rostock.

Über sunmaker: Das Wettportal sunmaker wurde im Jahr 2004 gegründet und betreut seitdem erfolgreich Kunden in ganz Europa. Das sunmaker-Team hat über viele Jahre internationale Spiel- und Service-Erfahrungen gesammelt und wurde mehrfach ausgezeichnet. Seit Juli 2015 gehört sunmaker, zum schwedischen an der Börse notierten Unternehmen Cherry AB.

32 Aussteller aus Mecklenburg-Vorpommern auf der Internationalen Bootsmesse „hanseboot“ in Hamburg

Unternehmen werben für Produkte und Dienstleistungen aus dem Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern

Yachthafen, Foto: Martina Wichor

Yachthafen, Foto: Martina Wichor

32 Unternehmen und Verbände aus Mecklenburg-Vorpommern sind vom 29. Oktober bis 06. November 2016 auf der Internationalen Bootsmesse „hanseboot“ in Hamburg vertreten. Die Wassersportmesse informiert über die neuesten Trends bei Booten und Yachten und gilt als der größte Ausrüstungs- und Zubehörmarkt im Norden Europas. „Wassersport, Wassertourismus sowie Produkte und Dienstleistungen rund um die Branche spielen in Mecklenburg-Vorpommern eine wichtige wirtschaftliche und touristische Rolle. Auf der international ausgerichteten Messe in Hamburg nutzen unsere heimischen Unternehmen die Chance, für ihre Leistungsfähigkeit und ihre Produktentwicklungen zu werben. Gleichzeitig ist der Messeauftritt hervorragende Werbung für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Freitag in Schwerin.

32 Bootsbauer, Werften, Yachtausrüster und Marinas aus Mecklenburg-Vorpommern auf „hanseboot“

Neben Werften, Yachtausrüstern, Marinas und touristischen Dienstleistern aus dem Land ist unter anderem die Sonderausstellung „art maritim“ der Segelmalerei Jeannine Rafoth aus Bad Doberan zu sehen, das jährlich stattfindende Hafenfest in Stralsund wird auf der Messe beworben und die Segelmacherei und Tuchwerkstatt von Sebastian Hentschel aus Greifswald zeigt Rollreffsysteme und Segel. Die Firma Eberspächer aus Torgelow stellt an einem gemeinsamen Stand mit dem Hamburger Unternehmen J. A. Schlüter Söhne maßgeschneiderte Heizsysteme vor: Mit der „EasyStart Web“ können Heizungen für Segel- oder Motorboote über eine Smartphone-App oder den Internetbrowser von der Reichweite unabhängig bedient werden. „Die starke Präsenz unserer heimischen Unternehmen auf der Messe spiegelt die Bedeutung der Branche für Mecklenburg-Vorpommern wider. Der Wassertourismus ist einer unserer Hauptmärkte der touristischen Entwicklung im Land und zugleich eine Wachstumsbranche mit überdurchschnittlich gestiegenen Bruttoumsätzen“, sagte Glawe. Die Bruttoumsätze im Wassertourismus haben sich verdreifacht von 157 Millionen Euro im Jahr 1999 auf 494 Millionen Euro im Jahr 2009. (Quelle: Gutachten „Entwicklungschancen des maritimen Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern“, 2009). Insgesamt sind 1.400 Anbieter mit rund 7.000 Beschäftigten in diesem Bereich tätig. Der Anteil des Wassertourismus an der Tourismuswirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns beträgt rund zehn Prozent.

Wirtschaftsministerium unterstützt Investitionen in den maritimen Tourismus – 105 Sportboothäfen und 45 Wasserwanderrastplätze im Land

Insgesamt hat das Wirtschaftsministerium in Mecklenburg-Vorpommern von 1990 bis heute 351 wassertouristische Infrastrukturmaßnahmen gefördert. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 555,1 Millionen Euro, die Förderung betrug rund 393 Millionen Euro. Im Bereich des Gewerbes wurden in 150 Sportboothäfen und Marinas rund 252 Millionen Euro investiert. Sie wurden mit 90,6 Millionen Euro an Investitionsförderung unterstützt. Die Mittel der Zuschüsse vom Wirtschaftsministerium stammen aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und unter anderem aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Derzeit gibt es in Mecklenburg-Vorpommern 105 Sportboothäfen und 45 Wasserwanderrastplätze. Gästen stehen rund 400 wassertouristische Anlagen in verschiedenen Kategorien zur Verfügung – von der Marina bis zur einfachen Ein- und Ausstiegsstelle für Kanuten. Insgesamt 7.255 touristisch nutzbare Liegeplätze gibt es in Mecklenburg-Vorpommern, davon 4.308 Dauerliegeplätze und 2.947 Gastliegeplätze. Die wassertouristisch nutzbare Seen- und Flusslandschaft umfasst mehr als 2.000 Seen und mehr als 26.000 Kilometer Fließgewässer.

Informationen zur Messe „hanseboot“

Die hanseboot öffnet vom 29.Oktober bis 06. November auf dem B-Gelände der Hamburg Messe und im In-Water hanseboot Hafen im Sandtorhafen ihre Tore. In direkter Nähe zu den nordeuropäischen Revieren und den großen Binnengewässern präsentiert die 57. Internationale Bootsmesse Hamburg neue Boote und Yachten und informiert über Trends und Neuheiten der Bootssport-Branche. Die hanseboot ist werktags von 12 bis 20 Uhr, am Wochenende von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre haben freien Eintritt. Mit dem neuen After-Work-Ticket für sieben Euro erhalten zwei Personen ab 17 Uhr wochentags vergünstigten Eintritt. Weitere Informationen unter www.hanseboot.de.

Kreuzfahrtterminal im Hafen Wismar wird ausgebaut

Investitionen in die Infrastruktur des Hafens schaffen Voraussetzungen für weitere Schiffsanläufe

Kreuzfahrtschiff, Foto: Martina Wichor

Kreuzfahrtschiff, Foto: Martina Wichor

Das Kreuzfahrtterminal im Alten Hafen in der Hansestadt Wismar soll ausgebaut und modernisiert werden. Wirtschaftsminister Harry Glawe übergab am Mittwoch vor Ort eine Fördermittelzusicherung. „Die Kreuzfahrtbranche ist ein Wachstumsmarkt. Der Hafen in Wismar hat gute Voraussetzungen, sich in diesem Segment noch stärker aufzustellen. Mit den geplanten Investitionsvorhaben sollen künftig die Voraussetzungen für eine Erhöhung der Schiffsanläufe geschaffen werden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe vor Ort. Den Hafen Wismar liefen im Jahr 2014 insgesamt 12 Kreuzfahrtschiffe mit rund 13.250 Passagieren an, im Jahr 2015 sechs mit rund 3.400 Passagieren und im Jahr 2016 acht mit rund 4.500 Passagieren.

Liegeplatz wird auf 240 Meter verlängert

Für den Ausbau der Infrastruktur im Hafen sind unter anderem vorgesehen, einen Dalbensteg zur Verlängerung des Liegeplatzes auf 240 Meter zu bauen, für Polizei und Zollabfertigung ein Multifunktionsgebäude sowie Anlagen zur Trinkwasserabgabe an Kreuzfahrtschiffen zu errichten. Weiterhin sollen Flächen für den Busverkehr befestigt werden. „Das Kreuzfahrtterminal im Alten Hafen liegt in unmittelbarer Nähe zur Altstadt. Passagiere haben die Möglichkeit, auf kurzen Wegen vom Schiff zu den Sehenswürdigkeiten der historischen Innenstadt zu gelangen. Mit der jetzt geplanten Erweiterung des Liegeplatzes wird die Möglichkeit geschaffen, dass weitere Kreuzfahrtschiffe direkt in Wismar anlegen können. Von der höheren Zahl der Gäste können insbesondere der lokale und regionale Einzelhandel sowie das Hotel- und Gaststättengewerbe profitieren“, sagte Glawe.

Touristische Ankünfte und Übernachtungen in Wismar gestiegen

In Wismar wurden im Juli 2016 mehr als 16.300 Ankünfte (das ist ein Plus von zwei Prozent zum Vorjahresmonat) und mehr als 38.300 Übernachtungen (+3,1 Prozent) verzeichnet. Im Zeitraum Januar bis Juli 2016 lagen die Ankünfte mit 70.663 um 4,7 Prozent und die Übernachtungen mit 169.894 1,8 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtinvestitionen für die Erweiterung des Hafens betragen knapp 3,4 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium plant die Unterstützung des Vorhabens aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 3,1 Millionen Euro.

M-V entwickelt neues Modell zur Tierwohlbestimmung bei Milchkühen

Kühe, Foto: Joachim Kloock

Kühe, Foto: Joachim Kloock

27.10.2016 – Die Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern hat eine neue Methode entwickelt, um einen wichtigen Aspekt des Wohlergehens der Kühe, eine ausgewogene Eiweiß- und Energieversorgung, anhand ihrer Milch zu beurteilen. Bisher diente allein der Milcheiweißgehalt als Gradmesser für die Energieversorgung der Tiere. Aktuelle Untersuchungen bei über 160.000 Kühen haben gezeigt, dass das Verhältnis von Milchfett zu Milchweiß eine Mangelversorgung sehr viel genauer und zutreffender diagnostizieren kann. „Der exzellenten Forschungsarbeit unserer Wissenschaftler ist es zu verdanken, dass nun ein Bewertungsschema zur Verfügung steht, das sich nicht mehr an starren und längst überholten Grenzwerten orientiert, sondern den aktuellen Leistungsstand der Kühe sowie die tierindividuelle Milchabgabe berücksichtigt“, freut sich Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus. „Für die Milchbauern ergibt sich daraus eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, das Wohlergehen ihrer Kühe zu beurteilen und die neu gewonnene Kenntnisse in die eigene Betriebsroutine zu integrieren“, sagte er weiter. Auch wenn unsere Kühe heute mehr Milch geben als noch vor 25 Jahren, so gibt nicht jede Kuh jeden Tag gleich viel Milch. Das hat Auswirkungen auf die Milchzusammensetzung: „Bei hohen Leistungen wird die Milch dünner, bei geringeren Leistungen gehaltvoller. Eiweiß- und Fettgehalt unterliegen damit Schwankungen, die im Rahmen des neuen Bewertungs-Algorithmus besser abgebildet werden können“, erklärte der Minister.

Auch nimmt das neue Bewertungssystem die Stickstoff-Ausscheidungen der Tiere in den Blick. Sie stellen letztendlich immer ungenutztes Futterprotein dar. Wird mehr Protein gefüttert als wissenschaftlich empfohlen, sind erhöhte Ausscheidungen möglich, die dann auch verstärkt als Ammoniak in die Luft gelangen. Das Ausmaß der Stickstoff-Ausscheidungen lässt sich über den Milchharnstoffgehalt beurteilen und wird als Kennwert der Milch vom Milchlabor für jede Kuh ermittelt. Der Milchviehhalter kann so erkennen, ob seine Kühe mit Futtereiweiß über- oder unterversorgt sind. Wissenschaftliche Erkenntnisse haben jedoch gezeigt, dass der Grenzwert eines zu hohen Milchharnstoffgehaltes, ab dem zurzeit eine Überversorgung mit Futterprotein diagnostiziert wird, deutlich abgesenkt werden kann. So erkennt der Milchkuhhalter früher, ob seine Versorgung der Kühe mit Futterprotein als zu reichlich anzusehen ist und abgesenkt werden sollte. Wird eine bedarfsüberschreitende Versorgung im Kontrollbericht angezeigt, animiert dies den Milchkuhhalter, Futtereiweiß einzusparen, die Gesundheit der Kühe zu fördern und Ammoniakemissionen zu verringern. Der neue Bewertungs-Algorithmus klassifiziert die Milchkühe vor diesem Hintergrund in 6 Felder je nach deren Versorgungszustand mit Futterenergie anhand des Fett-Eiweiß-Verhältnisses und mit Futtereiweiß anhand des Milchharnstoffgehaltes bei abgesenkter Obergrenze.

„Es ist eine große Auszeichnung für unserer Land, dass der Neuvorschlag aus Mecklenburg-Vorpommern bereits im gesamten Bundesgebiet auf großes Interesse und breite Zustimmung unter Fütterungsexperten, Landwirten und Milchlabors gestoßen ist“, kommentierte Minister Backhaus. Ziel sei nun, die Datenbasis für das neue Bewertungsschema zu erweitern, so dass es in allen Bundesländern und auf alle bedeutenden Milchrindrassen übertragen und angewendet werden kann. Anstoß für die Neubearbeitung der derzeit genutzten 9-Feldertafel gab die zunehmende Kritik von Milchviehhaltern, Betriebsberatern und der Wissenschaft an deren Aussagefähigkeit. Das Schema wurde vor 25 Jahren entwickelt. Seither ist die Milchleistung der Kühe vor allem infolge des verbesserten Managements in den Betrieben und der Züchtung deutlich gestiegen. Auch haben sich die Inhaltsstoffe der Milch verändert. Das neue Bewertungsschema ist in enger Zusammenarbeit mit dem Landeskontrollverband für Leistungs- und Qualitätsprüfung (LKV) MV entstanden. Der LKV führt monatlich Milchkontrollen von jeder Kuh in jedem dem Verband angeschlossenen Milchviehbetrieb durch.

Erster Deutscher Ingenieursbaupreis für Greifswalder Sperrwerk ausgelobt

Sturmflutsperrwerk der Hansestadt Greifswald, Fotoquelle: http://agoberlin.de/

Sturmflutsperrwerk der Hansestadt Greifswald, Fotoquelle: http://agoberlin.de/

26.10.2016Das Sturmflutsperrwerk der Hansestadt Greifswald bekommt den ersten Deutschen Ingenieurbaupreis. Dieser wird heute Abend in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin vergeben. Die Jury unter Vorsitz des Darmstädter Universitätsprofessors Carl-Alexander Graubner wählte das im Februar 2016 fertiggestellte Siegerprojekt aus 53 Einreichungen aus. DiePlanung stammt von der Planungsgemeinschaft Hydroprojekt Ingenieurgesellschaft mbH und Lahmeyer International. Bauherr ist das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg – Vorpommern. Die Juroren lobten die „gelungene Integration verschiedener Planungsbeteiligter“ bei der Entwicklung einer „außergewöhnlich innovativen Lösung“ zum Hochwasserschutz. Über diese besondere Anerkennung freute sich auch Umweltminister Dr. Till Backhaus: „Das Sperrwerk in Greifswald ist ein komplexes Bauwerk der Superlative. Etwa 12.000 Tonnen Beton und fast 4.000 t Stahl wurden hier verbaut. Damit ist es das umfangreichste und technisch anspruchsvollste Küstenschutzvorhaben das im Land Mecklenburg-Vorpommern bisher realisiert wurde.“ Mit dem Deutschen Ingenieurbaupreises 2016, so der Minister, wird diese technische Meisterleistung honoriert und dokumentiert. „Die Auszeichnung würdigt die hohe Ingenieurskunst und das sehr gute Ingenieurswissens hierzulande“, sagte er weiter. Auch sei der Preis eine Bestätigung für die Arbeit des Ministeriums und aller Projektbeteiligten. Im engen Dialog seien Sicherheit, Funktionalität, städtebaulicher Einpassung und Kosten optimal in Einklang gebracht worden.

Die extremen Sturmfluten von 1872, 1904 und 1913 mit Wasserständen bis zu ca. 2,7 m über Normalhöhennull (NHN) haben die Notwendigkeit von Schutzanlagen in Greifswald mehrfach deutlich gemacht. Auch haben nach der Wende landesweite Untersuchungen zum Sturmflutschadenpotenzial Greifswald als einen der besonders gefährdeten Küstenorte ausgewiesen. Im Falle einer extremen Sturmflut sind ca. 30 % des Stadtgebietes überflutungsgefährdet. „Abgesehen vom Schadenspotenzial, das damals auf 500 Mio. DM beziffert wurde, standen hier auch Menschenleben auf dem Spiel“, betonte der Minister. 1998 fiel die Entscheidung zum Bau eines Sturmflutschutzsystems mit Sperrwerk im Ryck. Die Planungsgemeinschaft „Hydroprojekt Ingenieurgesellschaft mbH und Lahmeyer International erarbeitete in der Folgezeit die Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) genehmigte 2006 den Bau des Sperrwerks. Ein besonderer Meilenstein im Bauablauf war der Einbau des mehr als 100 t schweren Drehsegmentverschlusses im Juli 2014. Das Sperrwerk hält Wasserständen von bis zu 3,1 m über NHN stand.

Der Deutsche Ingenieurbaupreis wurde in diesem Jahr erstmals in gemeinsamer Trägerschaft durch das Bundesbauministerium und die Bundesingenieurkammer ausgelobt. Ausgezeichnet werden die Bauingenieure mit einem Geldpreis und einer Urkunde sowie die Bauherren mit einer Urkunde. Der Preis soll künftig im Zweijahresrhythmus verliehen werden. Das Wettbewerbsverfahren wurde vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung durchgeführt.

2. Markt der regionalen Produkte im Ostseepark Rostock-Sievershagen

Schokoladerie de Prie, Foto: TMV

Schokoladerie de Prie, Foto: TMV

Vom 29. bis 30. Oktober lädt der Fachverband Landurlaub MV zum 2. Markt der regionalen Produkte in den Ostseepark Rostock-Sievershagen ein. 23 Anbieter aus ganz Mecklenburg-Vorpommern bieten hier Verköstigung, Probe und Verkauf regionaler Produkte an. Zu den Ausstellern gehören unter anderem die Schokoladerie de Prie, die Marzipanbrote aus regionalen Zutaten, handgefertigte Pralinen und Rostocker Weihnachtskalender anbietet, der Grevesmühlener Alpakahof am Iserberg mit Wollprodukten der südamerikanischen Kamelart oder die Schalsee-Mosterei und Feinkostmanufaktur, die unter anderem  Sanddornsäfte im Angebot hat. Der Fachverband Landurlaub informiert Besucher zudem über Urlaubsmöglichkeiten in Mecklenburg-Vorpommern. Die Veranstaltung öffnet ihre Pforten am Samstag von 9.00 bis 20.00 Uhr und am verkaufsoffenen Sonntag von 12.00 bis 17.00 Uhr. Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de/landurlaub,www.ostseeparkrostock.de