Übernachtungen und Ankünfte im Juli 2016 mit deutlichem Plus – Jahresverlauf weiter positiv

Ordentliches Wachstum in unserem Land – Vor- und Nachsaison stärken – Potential im Binnenland

In Mecklenburg-Vorpommern sind touristische Ankünfte und Übernachtungen durch Gäste im Monat Juli deutlich gewachsen. Bei den Gästeankünften hat es nach Angaben des Statistischen Amtes ein Plus von 5,0 Prozent (insgesamt im Juli: 1,15 Millionen Gäste) und bei den Übernachtungen ein Plus von 7,1 Prozent (5,4 Millionen Übernachtungen) gegenüber dem Vorjahresmonat zu verzeichnen. „Die Zeichen stehen auf Wachstum. Trotz des eher durchwachsenen Wetters haben wir ordentlich zugelegt. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Die Investitionen in die Infrastruktur, der Ausbau des Freizeitangebotes und die Vielfalt an Übernachtungsmöglichkeiten machen sich bemerkbar. Wir können die Rekordmarke von über 30 Millionen Übernachtungen in diesem Jahr erreichen. Dennoch: Wichtiger als die Jagd nach Rekorde ist es, anstehende Herausforderungen zu meistern, um im Wettbewerb mit anderen erfolgreich mithalten zu können“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Dienstag.

Gesamter Jahresverlauf mit kräftigem Wachstum

„Potential für mehr touristisches Wachstum besteht vor allem abseits der Ostsee. Das Binnenland muss noch intensiver vermarktet werden und die Alleinstellungsmerkmale noch mehr betont werden. Wichtig ist, dass der Tourismus seine stabilisierende Kraft innerhalb der heimischen Wirtschaft vor allen Dingen auch in der Vor- und Nachsaison noch intensiver entfaltet“, so Glawe weiter. Im Zeitraum Januar bis Juli 2016 wurden insgesamt 4,3 Millionen Ankünfte (+4,4 Prozent zum Vorjahrszeitraum) und rund 17.1 Millionen Übernachtungen (+5,4 Prozent) registriert. „Vor allen Dingen im Küstenbereich haben wir vielerorts kontinuierlich Zuwächse. Das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern erfordert stetige Weiterentwicklung des Angebots und auch der Infrastruktur. Wer einmal eine Region besucht hat, will auch gute Gründe haben, ein zweites Mal wiederzukommen. Auch daran müssen wir arbeiten“, mahnte Wirtschaftsminister Glawe. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag im Juli 2016 in MV bei 4,7 Tagen.

Camping und Hotellerie mit Zuwächsen – Herausforderungen angehen

Der Campingbereich kann sich weiter steigern und erzielt im Zeitraum Januar bis Juli 2016 bei Ankünften (+7,6 Prozent) und Übernachtungen (+14,5 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr deutlich Zuwächse. „Die Investitionen machen sich hier besonders bemerkbar. Gut ausgebaute Anlagen bringen zusätzlich Urlauber ins Land“, so Glawe. Seit 1990 wurden über 180 Investitionsmaßnahmen mit einer Gesamtinvestition von rund 124 Millionen Euro mit einem Zuschuss vom Wirtschaftsministerium in Höhe von knapp 37 Millionen Euro unterstützt. Dadurch konnten fast 1.100 Arbeitsplätze geschaffen bzw. gesichert werden. Indoor-Spielbereiche, Animationsangebote und Einkaufsmöglichkeiten sind häufig bei größeren Anlagen Standard-Ausstattung. Die Hotellerie konnte mit 2,6 Millionen Ankünften und 7,7 Millionen Übernachtungen von Januar bis Juli Steigerungen von +3,7 Prozent bei den Ankünften und +4,7 Prozent bei den Übernachtungen erreichen.

Fast alle Reisegebiete im Plus

Fast alle Reisegebiete lagen im Zeitraum Januar bis Juli 2016 im Vergleich zum Vorjahr bei Ankünften und Übernachtungen im Plus. Das Reisegebiet Vorpommern wächst am kräftigsten. (Ankünfte +8,3 Prozent und Übernachtungen +8,1 Prozent). Das Reisegebiet Rügen/Hiddensee erzielt deutliche Zuwächse (Ankünfte +5,3 Prozent und Übernachtungen +4,8 Prozent). Die Mecklenburgische Ostseeküste entwickelt sich weiter positiv (Ankünfte +4,5 Prozent und Übernachtungen +5,6 Prozent). Auch das Binnenland verzeichnet Zuwächse. Die Mecklenburgische Schweiz/Seenplatte kann bei Gästeankünften (+0,3 Prozent) und bei Übernachtungen (+2,6 Prozent) leichte Steigerungen verbuchen. Die Region Westmecklenburg verzeichnet Rückgänge (Ankünfte: -3,4 Prozent; Übernachtungen: -2,1 Prozent). „Wir werden weiter in die Infrastruktur investieren“, betonte Glawe abschließend. Hierzu zählen unter anderem Investitionen in Radwege, Häfen, Wasserwanderrastplätze, Strandpromenaden und wetterunabhängige Einrichtungen.

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